Traurige Nachricht 23jähriger nach schwersten Kopf- und Brandverletzungen verstorben

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Der am Samstagmorgen, 8. Februar, gegen 8.20 Uhr auf dem Parkplatz vor einer Reihenhauszeile an der Schapener Straße von Familienangehörigen mit schwersten Kopf- und Brandverletzungen vorgefundene 23-Jährige aus Spelle ist am Sonntag gestorben.

Am Montagabend versammelten sich die Angehörigen und zahlreiche Freunde des Verstorbenen an der Stelle, wo der 23 jährige zusammengeschlagen und angezündet worden war. Sie stellten Blumen und Kerzen auf und nahmen mit einem Gebet  Abschied von dem Gestorbenen.

Der junge Mann war aufgrund des lebensbedrohlichen Zustandes im ADAC-Rettungshubschrauber aus Rheine in das Zentrum für Schwerbrandverletzte nach Dortmund (BRANDDO) geflogen worden. Er wurde in ein künstliches Koma gelegt und wachte nicht mehr auf. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der junge Mann auf dem Rückweg von einer Geburtstagsfeier zusammengeschlagen und dann angezündet worden. Bei der Tatortaufnahme waren in unmittelbarer Nähe des Tatortes Kampf- und Blutspuren sichergestellt worden.

Im Zuge weiterer Ermittlungen durch den Zentralen Kriminaldienst (ZKD) der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim konnte ein 24-jähriger Tatverdächtiger aus Spelle wegen des Verdachts des versuchten Totschlags vorläufig festgenommen werden. Der Mann hatte in seiner Vernehmung angegeben, dass er gemeinsam mit dem Opfer eine private Feier verlassen habe. Auf dem gemeinsamen Weg sei es dann an der Schapener Straße zu einem lautstarken Streit gekommen, in dessen weiteren Verlauf es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Der 24-Jährige habe mit Fäusten auf den 23-Jährigen eingeschlagen. Als dieser am Boden gelegen habe, hätte er mehrfach mit dem Fuß in das Gesicht des Opfers getreten. Anschließend sei der 24-Jährige geflüchtet. Die schweren Brandverletzungen bei dem Opfer wolle der 24-Jährige nicht verursacht haben.

Die beiden Männer, bei denen es sich um Russlanddeutsche handelt, standen zur Tatzeit unter Alkoholeinwirkung. Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück gehen davon aus, dass der 24-Jährige die Brandverletzungen beim Opfer verursacht hat. Das Motiv dafür ist noch nicht bekannt. Der 24-Jährige wurde nach der Vernehmung nachmittags von der Polizei entlassen, da die Staatsanwaltschaft wegen fehlender Haftgründe keinen Antrag auf Erlass eines Haftbefehles gestellt hatte. Die Ermittlungen des ZKD dauern an. Zeugen werden um sachdienliche Hinweise zur Klärung dieser schweren Straftat an die Polizei in Lingen, Telefon (0591) 870 gebeten.

Unser herzliches Beileid an der Familie.

Ein Gefällt mir sehen wir als Trauerbekundung an!

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