Treffen mit den Bürgermeistern

Präsentation Ergebnisse H. Gößling

Förderung der Jugendarbeit als lokale Herausforderung, unter dieser Überschrift könnte man die Ergebnisse eines Informations- und Austauschtreffens zwischen dem Vorstand des Kreisjugendring Emsland und den Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen im Landkreis Emsland zusammenfassen. 28 Bürgermeister, Vertreter aus Verwaltung und des Rates folgten der Einladung ins Kreishaus.

Im Rahmen des Gespräches wurde neben der aktuellen Kampagne des Kreisjugendring (KJR) Emsland „Jugendarbeit-Das bringt dir was!“ vor allem die Ergebnisse bzw. Themen des Zukunftstages „Jugendarbeit 2020 – Alles im Griff?!“ aus dem Jahr 2012 bearbeitet. Im Rahmen des Zukunftstages haben rund 100 Jugendliche und junge Erwachsene eine Vielzahl von Themen erarbeitet. Eine Aufgabe für Bürgermeister kann es sein, die lokalen Anbieter der Jugendarbeit, incl. der weiterführenden Schulen mit einander zu vernetzen  und bei Bedarf zu unterstützen. „Gerade hinsichtlich der Unterstützung, können Sie als Bürgermeister gute Türöffner für die Vereine und Verbände sein“, so der 1. Vorsitzende des KJR Matthias Heyen.

Neue Themen für die Zukunft sind neben dem Thema Inklusion, auch die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und Wirtschaft. Dabei geht es nicht nur um die Unterstützung der Jugendarbeit durch die Wirtschaft, sondern auch darum, dass gemeinsam geschaut werden kann, wie es allen Beteiligten gelingen kann, Jugendliche dafür zu gewinnen in der Region zu bleiben bzw. zu integrieren um gemeinsam gegen den Fachkräftemangel vorzugehen. Ein Thema welches sowohl für die Bürgermeister als auch für den Kreisjugendring ein Herzensanliegen ist, ist das Thema Jugendarbeit und Politik. Günther Wigbers, Samtgemeindebürgermeister aus Sögel wünscht sich für die kommende Kommunalwahl im Jahr 2016 viele junge Leute die sich für ein Amt zu Verfügung stellen.

Innerhalb der Diskussion wurde aber auch deutlich, dass es unterschiedliche Formen der Jugendbeteiligung geben muss. Dabei ist aber wichtig, dass Jugendliche Gestaltungsspielraum und finanzielle Mittel erhalten müssen, um ihre Anliegen auch möglichst zeitnah umsetzen zu können. Nicht nur bei diesem Thema, sondern bei allen Themen wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass es feste und vor allem bekannte Ansprechpartner für die Aktiven in der Jugendarbeit gibt. Damit dieses gelingen kann, wäre es natürlich gut, wenn es Flächendeckend Jugendpfleger geben würde, aber es ist auch schon sehr positiv, wenn der Bürgermeister einmal im Jahr z.B. die Leiterrunde besucht und sich nach der aktuellen Situation erkundigt, wie Marian Wienhoff, Mitglied des KJR-Vorstandes aus eigener Erfahrung in Bawinkel berichtet.

Zum Abschluss hat Matthias Heyen noch einmal dazu eingeladen, dass die Bürgermeister Einzelpersonen oder Gruppen für den Emsländischen Jugendförderpreis vorschlagen und damit auch ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung ablegen. Dieses konnte Magdalena Wilmes, als Bürgermeisterin der Gemeinde Lünne bestätigen. Sie bzw. die Samtgemeinde Spelle haben in den letzten Jahren mit der Nominierung und den daraus resultierenden Erlebnissen nur positive Erfahrungen gesammelt.

Plenum Bericht M. Heyen

 

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