Über 120 Schüler aus der Gemeinde Emsbüren meldeten sich, um 3000 neue Bäume und Sträucher am Fleckenbach zu pflanzen.

Weitere Naturschutz-Aktion an renaturiertem Gewässer  

Pflanzaktion Fleckenbach

 In Aktion waren die Schüler der Luidger-Realschule. Sie pflanzten – wie schon einen Tag zuvor die achten Klassen der Hauptschule Emsbüren – heimische Bäume und Sträucher am Fleckenbach. (Foto: Landkreis Emsland)

 

Meppen/Emsbüren. Über 120 Schüler aus der Gemeinde Emsbüren meldeten sich, um 3000 neue Bäume und Sträucher am Fleckenbach zu pflanzen. Dort soll nach der gerade erfolgreich fertiggestellten Renaturierung des Gewässers ein neuer Auwald entstehen.

Unter dem Motto „Mit allen Sinnen lernen, Natur erleben“ fanden am 14. und 15. Dezember Naturschutzaktionen am Fleckenbach statt. Zu dieser großen Umweltbildungsaktion hatte die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland im Rahmen ihres Hotspotprojekts „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ eingeladen.

Dass das Thema Naturschutz bei den Schülern der Liudger-Realschule und der Hauptschule in Emsbüren so großen Anklang fand, darüber freute sich der 1. Vorsitzende der Naturschutzstiftung, Bernhard van der Ahe. „Es ist schön zu sehen wie die Schüler sich für die Natur einsetzen und mit welcher Begeisterung sie die Bäume pflanzen“, sagte er. Tatkräftig unterstützt wurden die Jugendlichen dabei von den Jägern aus Emsbüren. „Bei der Aktion sind wir auf jeden Fall mit dabei“, sagte Gerd Hopmann, Obmann der Jägerschaft Lingen, ohne zu zögern die Teilnahme als Kooperationspartner zu.

Weiden, Erlen, Schlehen, Pfaffenhütchen, Haselnusssträucher und mehr pflanzten die Jugendlichen ein. „Diese Umweltbildungsaktion bietet ihnen die Chance, ihre Natur vor der Haustür zu erleben, das Bewusstsein für biologische Vielfalt zu wecken und selbst zu handeln. Dies ist ein Ziel des Hotspotprojekts“, betonte Maike Hoberg, Leiterin des Projekts. Der Dank des Vorsitzenden der Naturschutzstiftung ging an alle Beteiligten, die eine Renaturierung des Fleckenbaches mit neuem Auwald ermöglichten; unter Ihnen die Partner der ersten Stunde, der Gewässerunterhaltungsverband 94 „Große Aa“, der die benötigten Gewässerrandstreifen zur Verfügung gestellt hatte.

Am Ende hielt die Gemeinde Emsbüren auch noch eine kleine Überraschung für ihre Schüler bereit: Beeindruckt von ihrem starken Einsatz vor Ort, überreichtem sie jedem freiwilligen Helfer einen Schokoladennikolaus.

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