Überwältigende Resonanz auf Spendenaktion Hilfstransport auf dem Weg in die Ukraine

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Lingen. 713 Kartons stapelten sich in der letzten Woche auf 14 x 2,5 Meter in einer ehemaligen Tankstelle in Lingen-Bramsche. Sie sind das Ergebnis einer Spendenaktion des Ukraine-Freundeskreises aus Lingen und dem südlichen Emsland. Nach einem Hilferuf der Leiterin der ansässigen Sozialstation hatte der Freundeskreis rund um Hinrikus Ude zu der Hilfsaktion aufgerufen. Die Resonanz war überwältigend und hat selbst die erfahrenen Mitglieder des Freundeskreises überrascht. „So viele gute Sachen haben wir in den letzten 20 Jahren noch nie bekommen“, sagte Hinrikus Ude. Ende der letzten Woche hatte er Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Hermann Pieper, der die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte, und Reinhold Diekamp die Spenden präsentiert. „Einzelne Kartons sind bis zu 71 Kilogramm schwer. Sie enthalten vor allem Kleidung“, so Hermann Pieper. Aber auch Spielsachen, Tische, Stühle, Matratzen und Rollstühle warteten darauf verladen und nach Juskowzy in der Ukraine gebracht zu werden. Die Masse beeindruckt, aber auch die gute Qualität der Sachen.  „Das haben wir letztlich dem Einsatz  vieler hilfsbereiter Menschen zu verdanken, die ich an dieser Stelle ausdrücklich loben möchte.“ So haben die Bürgerinnen und Bürger in Bramsche, Holthausen und Lengerich gesammelt. Auch die Königsberg- und die Weißrusslandhilfe hätten zum Erfolg beigetragen. Die Bramscher Familie Pieper stellte letztlich die passenden Lagerräumlichkeiten zur Verfügung und packte mit an, als es galt alles zu sortieren, zu beschriften und neu zu packen.

Am Dienstagabend holte ein 40-Tonner die Kartons und Möbel ab, um sie nach Juskowzy in der Ukraine zu bringen. Natürlich begleiten Mitglieder des Ukraine-Freundeskreises auch diesen Transport. In der Ukraine werden sie schon sehnlichst erwartet. Durch den Kampf der prorussischen Separatisten gegen die ukrainische Armee haben viele Menschen auf der Flucht ihr Hab und Gut verloren.

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