Varenroder haben Umfeld des Kriegerdenkmals neugestaltet

Ordentlich Hand angelegt haben Mitglieder des Schützenvereins St. Andreas Varenrode und Anlieger der Siedlungsgemeinschaft Seggerhook: In einer Gemeinschaftsaktion haben sie das Umfeld des Kriegerdenkmals erneuert.
Das Kriegerdenkmal im Zentrum von Varenrode kann sich sehen lassen. Eine neue Pflasterung und neu angelegte Beete schaffen einen würdigen Rahmen, um an die Todesopfer der beiden Weltkriege des Ortes zu erinnern. „Die alte Bepflanzung wurde über die letzten Jahre hinweg immer größer, sodass die Beetpflege mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden war“, erklärte Jürgen Meyerdirks, Vorsitzender des Schützenvereins, anlässlich der offiziellen Fertigstellung des Areals. Die regelmäßige Pflege haben sich die Schützen seit vielen Jahren auf die Fahne geschrieben. Die Neugestaltung beinhaltete die Erneuerung der Pflasterung sowie eine pflegeleichtere Gestaltung der Bepflanzung. Dabei haben die Varenroder insgesamt etwa 200 Stunden ehrenamtlich in die Neugestaltung investiert. Aus dem Erlös eines Festes haben die Nachbarn des Seggerhookes neue Pflastersteine angeschafft und in Eigenleistung die Aufnahme und Neuverlegung der Pflasterung vorgenommen. „Über 70 Jahre sind seit Kriegsende vergangen. Die mahnende Erinnerung an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte ist heute leider aktueller denn je. Dass das Umfeld des Kriegerdenkmals hier in Varenrode ausschließlich in ehrenamtlicher Eigenleistung nicht nur regelmäßig gepflegt wird sondern auch neugestaltet wurde, verdient insbesondere vor diesem Hintergrund besondere Anerkennung“, würdigte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Insbesondere der laufende Unterhalt sei mit einem großen Aufwand verbunden.

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