Verbraucher stehen auf Milchprodukte

Landvolk

L P D – Milch und Milchprodukte kommen an. Deutschlands Verbraucher haben nahezu im gesamten Segment der Molkereiprodukte im vergangenen Jahr mehr nachgefragt. Lediglich bei teilentrahmter Milch, Frischkäse, Milchmischerzeugnissen auf Joghurtbasis sowie Buttermilchprodukten gab es einen leichten Verzehrsrückgang. Alle anderen Produkte weisen nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes ein Plus auf. Einen Grund sehen Marktexperten unter anderem im Trend zu veganer oder fleischarmer Ernährung. Selbstbewusst weckt  die Milch- und Molkereiwirtschaft mit der Vielzahl ihrer verschiedenen Erzeugnisse und einem hohen Innovationsgrad zugleich immer wieder den Appetit auf neue Köstlichkeiten aus Milch.

Niedersachsen als Käseland profitiert unter anderem von einem leichten Plus beim Käseverzehr, er stieg um 1,1 Prozent auf 24,6 kg je Kopf und Jahr. Auffällig ist auch der steigende Konsum von Trinkmilch, der 57,6 kg erreichte und damit ein Plus von vier Prozent aufweist. Der Trinkmilchkonsum teilt sich nahezu gleich auf Vollmilch mit 25,7 kg und teilentrahmte  Milch mit 26,6 kg auf, während entrahmte Milch mit 1,1 kg nur einen sehr bescheidenen Marktanteil erreicht. Als Frischprodukt löffelt der deutsche Verbraucher exakt 30 kg, den Löwenanteil mit 11,5 kg als Joghurt mit Frucht oder anderen Zusätzen, 5,5 kg aber auch als Naturjoghurt. Der Konsum erhöhte sich um 0,8 Prozent. Butter und Sahne bringen es bei einem Plus von 0,9 Prozent und 3,3 Prozent auf 6,1 beziehungsweise 5,7 kg je Kopf und Jahr. Der Gesamtverbrauch an Milchprodukten ist nach Angaben der AMI in Bonn sogar noch etwas stärker gestiegen als der Pro-Kopf-Verzehr, weil die Bevölkerungszahl wieder etwas angestiegen ist.

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