Vereine informierten sich über Präventionsarbeit

Spelle – „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, frühem Alkoholkonsum Jugendlicher entgegenzuwirken“, ermunterte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf während eines Informationsabends im Wöhlehof die Vertreter der Vereine und Verbände aus der Samtgemeinde, das Thema in der Vereinsarbeit aufzugreifen.

Der Jugendpfleger der Samtgemeinde Spelle, Peter Vos, Klaus Hackmann von der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und die SP!EL-Fachkraft für Spelle, Ina Budzynski, hatten die ehrenamtlichen Funktionsträger zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen. Zu den Gästen zählte auch Dr. Sigrid Krautjuttis, Sozialdezernentin des Landkreises Emsland. Anlass dieses Treffens ist der offizielle Abschluss des 3-jährigen Präventionsprojektes CTC („Gemeinschaften die sich kümmern“) in der Samtgemeinde Spelle als ausgewählte Kommune im Modellstandort Landkreis Emsland. Mit der CTC-Strategie soll durch ausgesuchte Projekte bedarfs- und zielgenau problematisches Verhalten bei Kindern und Jugendlichen vermieden werden. Die Initiativen des CTC-Programms sollen in Spelle auch künftig im Rahmen des Projektes SP!EL umgesetzt werden. SP!EL steht dabei für „Sozialräumliche Prävention im Emsland“ und wird vom Landkreis finanziert, wobei das Kolping Bildungswerk als Anstellungsträger fungiert. „Die wichtigste Aufgabe vom Projekt SP!EL ist es, Prävention und Jugendsozialarbeit in Form von Gemeinwesenarbeit, direkter Arbeit mit Familien und unterstützender Arbeit in Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen zu leisten“, gab Budzynski einen Einblick in das Projekt. Als gelungenes Beispiel für Präventionsarbeit stellte die engagierte Sozialpädagogin das Projekt „KomA – Kontrollierter Umgang mit Alkohol“ des Landkreises Emsland vor. „Das Besondere an dem Projekt ist, dass es auch in die Einrichtung oder zu der eigenen Veranstaltung kommt“, erklärte Budzynski. Das Projekt möchte dazu animieren, sich unter fachlicher Kompetenz mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wichtig dabei sei eine jugendgerechte Beratung. Hummeldorf legte abschließend die besondere Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol dar und sah die rege Teilnahme der Vereine an der Infoveranstaltung als guter Beleg, dass die Thematik in den Vereinsvorständen sensibel gehandhabt wird. Er dankte dabei allen, die für die Jugendarbeit Verantwortung übernehmen und sich für die junge Generation einsetzen.

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