Vieles, was unsere Gemeinde liebenswert macht, geht auf Ehrenamtliche zurück

Spelle – Positiv gestimmt kann die Gemeinde Spelle auf das Jahr 2018 blicken – das wurde während des Neujahrsempfangs im Drive & Train des Unternehmens Krone deutlich. Rund 500 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Auf eine weiterhin positive Entwicklung setzen Diözesan-Caritasdirektor Franz Loth, Saskia und Bernard Krone, Dr. Bernard Krone, Dorothe Determann, Paul Niehaus, Bürgermeister Andreas Wenninghoff und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (von links).

„Im vergangenen Jahr konnte in unserer Gemeinde vieles bewegt werden und auch im neuen Jahr sind vielfältige Projekte geplant. Vieles, was die Gemeinde Spelle lebens- und liebenswert macht, geht auf Ehrenamtliche zurück“, dankte Bürgermeister Andreas Wenninghoff allen, die sich mit Kraft und Leidenschaft für das Allgemeinwohl einsetzen. Und wie stark die Verbundenheit mit dem Wohnort in der Bevölkerung ist, zeigte auch die Resonanz zu dieser Veranstaltung: Etwa 500 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zum öffentlichen Neujahrsempfang gefolgt. Für den musikalischen Rahmen sorgte in gewohnt klangvoller Weise der Spielmannszug des St. Johannes-Schützenvereins unter der Regie von Dorothe Determann. Vorsitzender Paul Niehaus berichtete, dass dem Verein 38 Musiker im Alter zwischen 12 und 50 Jahren angehören. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hob in dem ausführlichen Aus- und Rückblick den besonderen Wert ehrenamtlich aktiver Bürgerinnen und Bürger ebenso hervor, wie ortsverbundene Unternehmer, die nicht nur für attraktive Arbeitsplätze, sondern mit der Gewerbesteuer auch für eine wichtige Einnahme sorgen, die der Kommune notwendige Handlungsspielräume verschaffe. Hausherr Bernard Krone begrüßte die zahlreichen Gäste und nannte die Bewältigung des Fachkräftemangels eine wichtige Zukunftsaufgabe. Er rief die Eltern dazu auf, ihre Kinder angesichts der Vielzahl an Akademikern dazu zu animieren, „anstelle des weißen Hemdes lieber den Blaumann überzuziehen“. Viel Beachtung erhielt Diözesan-Caritasdirektor Franz Loth für den Gastbeitrag „Von Kirchtürmen und Netzwerken“, mit dem er die Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung über das Emsland aufgriff. Dabei betonte er, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen und mahnte angesichts von Populisten und „Fake News“ zu besonderer Wachsamkeit. Loth rief dazu auf, weiterhin mit Solidarität und Zusammenhalt den eigenen Lebensraum zu gestalten. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens blickten die Piepkuchenbäcker auf das vergangene Jahrzehnt zurück. Bereits seit 2009 verkaufen die sechs Männer auf dem Speller Weihnachtsmarkt die zusammengerollten Waffeln, die sogenannten Piepkuchen, und unterstützen mit dem Erlös soziale Projekte. Insgesamt wurden bereits stolze 118.900 Piepkuchen gebacken und ein Gesamterlös von über 31.200 Euro gespendet. Für schwungvolle Unterhaltung sorgte zum Abschluss ein Auftritt der Jugendfeuerwehr Spelle. Hummeldorf dankte allen, die an der Gestaltung des Abends mitgewirkt haben und wies zugleich auf den nächsten Neujahrsempfang hin. Dieser soll am Freitag, 25. Januar 2019, stattfinden.

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