Vogelgrippe: Kein weiterer Virusbefall

Betriebe im 3 km-Sperrbezirk ohne Befund – Es gilt weiterhin Transportverbot 

Meppen. Der Landkreis Emsland teilt mit, dass es für die im 3 km-Radius um den Ausbruchsbezirk im nördlichen Emsland gelegenen 18 Betriebe keinen Befund auf Vogelgrippe gibt. Alle im Sperrbezirk liegenden Ställe sind bereits am Samstag beprobt worden. Die mittlerweile vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg mitgeteilten Ergebnisse fallen allesamt negativ aus.„Wir haben dies mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Dennoch erinnern wir nochmals eindringlich daran, auch weiterhin aufmerksam zu sein und das Aufstallungsgebot sowie die erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten“, sagt Landrat Reinhard Winter. Bereits am Samstag war ebenfalls der Tierbestand des Ausbruchsbetriebs – ein Entenmastbetrieb mit insgesamt etwa 10.100 Tieren – tierschutzgerecht getötet worden. Dies gilt auch für die weiteren drei Kleinstbetriebe im 1 km-Radius um den Entenmastbetrieb; hier waren ebenfalls am Samstag insgesamt rund 40 Tiere getötet werden.Im Beobachtungsgebiet von 10 km-Radius befinden sich über 200 Betriebe mit rund 4 Mio. Tieren. Die Betriebe stehen unter verstärkter Beobachtung, um bei eventuellen Auffälligkeiten sofort die notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten zu können. In Sperrbezirken und im Beobachtungsgebieten gilt ein Transportverbot.   

Am Freitagmittag war in einem Entenmastbetrieb im Landkreis Emsland der Verdacht von Vogelgrippe aufgetreten. Untersuchungsergebnisse des Laves und des Friedrich-Löffler-Instituts in Riems ergaben am Samstag, dass es sich um eine hochpathogene aviare Influenza vom Typ H5N8 handelt.

 

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