Vom „arme Leute Essen“ zur regionalen Spezialität

Wietmarschen Buchweizenpfannekuchen HLW-2

Wietmarschen. Lange Zeit war der Buchweizen überwiegend in den Regionen wie der Grafschaft Bentheim und dem Emsland, wo der Boden kümmerlich oder klamm ist, überlebenswichtig. Claus Menke bereitet im Stiftscafe nach alten überlieferten Rezepten den original „Bookweeten-Janhinnerk“ zu. „Was früher als „Arme-Leute-Essen“ galt, ist heute eine Spezialität und von Feinschmeckern sehr geschätzt“, meint Menke, der im September 2016 mit der Moderatorin der NDR Landpartie Heike Götz gemeinsam auf der alten „Kochhexe“ Buchweizenpfannkuchen mit den traditionellen Beilagen Schwarzbrot, Blaubeeren, Sirup und Apfelkompott zubereitet hat. August Menke erklärt den Leuten, was der „Bookweeten-Janhinnerk“ noch aussagt: „Ob und wie gerne man als Gast des Hauses gesehen war, konnte man früher daran erkennen, wie viele gebratene Speckstreifen im „Bookweeten-Janhinnerk“ eingelassen waren. Besonders gern gesehene Gästen gab man z. B. vier Speckstreifen, nicht so gerngesehene bekamen ihre Pfannkuchen mit einer ungeraden Anzahl Speckstreifen serviert. Claus Menke serviert vom Herbst bis zum Frühjahr Buchweizenpfannkuchen mit viel Speckstreifen.

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