Wirtschaftswege in Rheine werden erneuert

Rheine. Zum Fichtenvenn,  Zur Mühle, Linnenkampstiege, Brelager Weg, Heideweg, Schwarzer Weg, Am Heidbrink und Niemeierweg: Das sind die Namen der Wirtschaftswege, die in 2020 von den Technischen Betrieben Rheine erneuert wurden. In enger Abstimmung mit den Landwirten wurden die Verbindungswege zu den Feldern saniert und für die Traktoren wieder fahrbar gemacht. Aber nicht genug, auch Radfahrer, Wanderer und Freizeitläufer nutzen die Wirtschaftswege gerne, um Energie in der Natur zu tanken und eine Runde in der Umgebung zu drehen. Dabei haben alle Nutzer den gleichen Wunsch: Sie möchten eine möglichst ebene Fläche ohne Schlaglöcher und Wurzelwerk.

Auf dem Foto v. r.: Martin Forstmann (Leiter Planen und Bauen der TBR Rheine), Markus Bröcker (Straßenmeister der TBR Rheine) sowie Manfred Albers (Landwirt) auf einem der fertiggestellten Wirtschaftswege.

Für den Substanzerhalt ist es daher außerordentlich wichtig, diese Wirtschaftswege fortlaufend instand zu setzen, damit Rheine auch in den Außenbereichen eine gute Infrastruktur behält.

In 2020 wurden 500.000 € für den Erhalt dieser Wirtschaftswege eingesetzt. In einer ähnlichen Größenordnung werden auch in diesem Jahr Haushaltsmittel bereit gestellt. Um bei der Sanierung der alten Wege möglichst Kosten zu sparen, wird oft ein sogenannter Hocheinbau gewählt. Dabei wird die alte Decke als Auflager genutzt und die neue Decke mit einer Ausgleichsschicht aufgebracht. Nur unter Brückenbauwerken mit Durchfahrtshöhe und bei Gräben, die rechts und links des Weges verlaufen, kann diese Maßnahme nicht angewendet werden. An diesen Stellen muss dann aufwändiger saniert werden.

Eine Verbreiterung von Wirtschaftswegen findet nur in Ausnahmefällen statt, schließlich sollen keine Ausweichstrecken für Autofahrer entstehen. Insbesondere für Raser soll kein Anreiz geschaffen werden; die Sicherheit aller Nutzer steht klar im Vordergrund. „Aus Naturschutzgründen bauen wir auch die bestehenden Grünwege nicht mehr aus. Sie sind wichtige Nischen für die heimische Flora und Fauna und sollen daher geschützt werden“, erläutert Martin Forstmann, Leiter Planen und Bauen der TBR Rheine die Maßnahmen.  

Für 2021 stehen nun der Sommerweg, Zur Feldwiese, Flöddertstraße, Stukenweg und Steeneck auf dem Sanierungsplan der TBR.

 

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