Zwei Millionen für Hafenausbau in Spelle

rippen-2_full

Rund 13,1 Millionen Euro hat die neue Kaianlage im erweiterten Hafen in Spelle-Venhaus gekostet. Der Hafen bildet auch in den Jahren 2014 und 2015 einen Investitionsschwerpunkt der Kommune. Foto: Thomas Pertz

Spelle. Der weitere Ausbau des Hafens in Spelle-Venhaus steht auch künftig ganz oben auf der politischen Tagesordnung in der Kommune. Im Rahmen des Haushaltes 2014, den der Rat am Dienstagabend einstimmig verabschiedete, wurde beschlossen, eine Million Euro in die Kapitalrücklage der Hafen Spelle-Venhaus GmbH einzustellen. Eine weitere Million wird wahrscheinlich 2015 überwiesen.

Dies war auch in den Haushaltsjahren 2011 bis 2013 mit jeweils einer Million Euro erfolgt. Die Gemeinde ist damit in der Lage, ihren Finanzierungsanteil am gesamten Investitionsvolumen von 28 Millionen Euro zu sichern.

Trotz sprudelnder Gewerbesteuereinnahmen, die 2013 insgesamt 11,7 Millionen Euro und damit fünf mehr als geplant in die Gemeindekasse spülten, beschloss der Rat eine Erhöhung der Hebesätze ab dem 1. Januar 2015. Der Kommune blieb den Ausführungen von Rat und Verwaltung zufolge aber nichts anderes übrig, da sich die Umlagebeiträge an Land und Landkreis an den durchschnittlichen Hebesätzen in Niedersachsen orientieren. Diese liegen deutlich über denen in Spelle. Deshalb zahlt die Kommune einen höheren Umlagebeitrag, ohne dafür entsprechende Einnahmen verbucht zu haben.

Diese Schieflage wird nun durch die Anhebung der Grundsteuer A (Landwirtschaft) und B (bebaute Grundstücke) von 300 auf 320 Prozent und bei der Gewerbesteuer von 315 auf 335 Prozent korrigiert. Für den Besitzer eines durchschnittlichen Einfamilienhauses macht dies nach Angaben der Gemeinde eine Mehrbelastung von rund 20 Euro im Jahr aus. Die letzte Anhebung der Hebesätze in Spelle war im Jahr 2004 erfolgt.

Lesen Sie weiter auf  noz.de-logo_verlauf

Tagged . Bookmark the permalink.

Comments are closed.