2.500 Euro für Flüchtlingshilfe

Spelle – Die Kollekte im Rahmen des Gottesdienstes zur Einführung des neuen Pfarrers der Kath. Pfarreiengemeinschaft erbrachte stolze 1.989,78 Euro. Nach dem Willen des neuen Pfarrers Ludger Pöttering wurde dieser Betrag durch eigene Mittel auf 2.000 Euro aufgerundet und nun an die Samtgemeinde Spelle für die Flüchtlingsarbeit übergeben. Dieses Anliegen unterstützt darüber hinaus die KAB Spelle-Venhaus mit einer Spende von 500 Euro.

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BU: Unterstützen die Flüchtlingsarbeit (v.l.) Bernhard Hummeldorf, Anni Flüthmann, Stefan Lohaus, Gerd Egbers, Stefan Sändker, Hermann Sändker, Georg Holtkötter, Ludger Pöttering, Willi Brundiers, Karlheinz Schöttmer, Magdalena Wilmes.

„Die tatkräftige Unterstützung Hilfe suchender Menschen ist ein wichtiger christlicher Auftrag. Insofern ist das gesammelte Geld der Kollekte in der Flüchtlingsarbeit hier vor Ort gut angelegt“, erklärte Pöttering bei der Übergabe des symbolischen Schecks an die Kommune. Gerd Egbers, Vorsitzender der KAB Spelle-Venhaus, überreichte eine zusätzliche Spende gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Anni Flüthmann und Hermann Sändker und erklärte: „Die Berichterstattung in den Medien über den starken Zuzug von Flüchtlingen und die Erfahrungen vor Ort lösen eine große Betroffenheit aus. Auf der letzten Mitgliederversammlung haben sich unsere Mitglieder dafür ausgesprochen, diese Arbeit finanziell zu unterstützen“, begründete Egbers die Zuwendung aus der Vereinskasse. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf nahm die Spende gemeinsam mit den Bürgermeistern Georg Holtkötter, Karlheinz Schöttmer und Magdalena Wilmes, des Kreistagsabgeordneten Willi Brundiers, des Ersten Samtgemeinderates Stefan Lohaus sowie des Dezernenten Stefan Sändker entgegen. „Insgesamt leben aktuell 137 Asylsuchende in der Samtgemeinde Spelle. Es wird erwartet, dass im nächsten Jahr eine enorme zusätzliche Zahl an Flüchtlingen aufzunehmen sein wird“, blickte Hummeldorf auf die derzeitige Situation und begrüßte die starke Hilfsbereitschaft. „Ohne dieses starke Engagement durch Ehrenamtliche wäre die bisherige Situation nicht so reibungslos verlaufen.“

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