„Falsche Kriminalbeamte unterwegs“ Bei der Polizei gingen Meldungen aus ein Burgsteinfurt, Rheine, Ibbenbüren und Hörstel ein

Polizei

Steinfurt u.a. (ots) – Aktuell (08.04.2015): Die unbekannten Betrüger lassen in Ihrem Bemühen nicht nach, Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern aufzunehmen. Am Dienstagnachmittag und insbesondere am Mittwochmorgen (08.04.2015) gingen bei Bürgern im Kreisgebiet zahlreiche Anrufe ein. Die Unbekannten nannten Namen von existierenden Polizisten des Kreises und auch die im Display erschienenen Nummern sollten einen örtlichen Bezug erkennen lassen. Auch gehen die Anrufer sehr dreist vor. Alle Betroffenen blockten die Anrufe richtigerweise sofort ab. Bisher sind keine Fälle bekannt, bei denen Geld oder Wertgegenstände an die Unbekannten übergeben wurden.

Bei der Polizei gingen Meldungen aus ein Burgsteinfurt, Rheine, Ibbenbüren und Hörstel ein. Die Polizei appelliert dringend: Gehen Sie nicht auf solche Anrufe ein! Informieren Sie die Polizei!

Generell gilt: Geben Sie niemals Daten oder Informationen zu ihren Wertgegenständen preis! Lassen Sie Fremde nie in die Wohnung, besonders dann, wenn Sie alleine sind! Seien Sie vorsichtig, wenn angebliche Polizeibeamte vor Ihrer Haustür stehen! Polizeibeamte in Zivil können sich mit einem Dienstausweis legitimieren! Lassen Sie sich diesen zeigen und haben Sie den Mut, das Dokument genau zu studieren! Wiederholung der 2. Mitteilung: Die unverzügliche Warnung der Polizei vom vergangenen Wochenende, dass sich im Kreisgebiet Betrüger telefonisch mit Bürgerinnen und Bürgern in Verbindung setzen, hat offensichtlich gewirkt. Bei den Beamten ist bisher kein Fall bekannt geworden, bei dem Betroffene Geld oder Wertgegenstände an Fremde übergeben haben. Bei den Beamten meldeten sich jedoch zahlreiche weitere Personen, die derartige Anrufe erhalten hatten.

Demnach waren die Unbekannten nicht nur in Rheine und Steinfurt, sondern auch im nördlichen Kreisgebiet am Werk. Allein aus Ibbenbüren meldeten sich  mehr als zwanzig Personen, die angerufen worden waren.

Das Fazit der Polizei: Die Täter hatten sich gut vorbereitet. Mit falschen Angaben, wie der Behauptung ein Polizist aus dem der Kreis Steinfurt zu sein, wollten sie konkrete Daten erfragen. Immer wieder erkundigten sie sich auch danach, ob Schmuck und Bargeld sicher aufbewahrt werden. Die Polizei schließt weitere Anrufe nicht aus.

Daher stellt das Fachkommissariat  klar: Die Kreispolizeibehörde ruft von sich aus keine Bürgerinnen und Bürger an, um derartige Präventionsmaßnahmen durchzuführen. Gehen Sie daher auf solche Anrufe nicht ein! Generell gilt: Geben Sie niemals Daten oder Informationen zu ihren Wertgegenständen preis! Lassen Sie Fremde nie in die Wohnung, besonders dann, wenn Sie alleine sind! Seien Sie vorsichtig, wenn angebliche Polizeibeamte vor Ihrer Haustür stehen! Polizeibeamte in Zivil können sich mit einem Dienstausweis legitimieren! Lassen Sie sich diesen zeigen und haben Sie den Mut, das Dokument genau zu studieren! Wiederholung der ersten Mitteilung: Am Freitagabend

(27.03.2015) meldeten sich unbekannte Täter per Telefon vor  allem bei älteren Menschen im Raum Rheine und Steinfurt. Die Betrüger gaben sich als Kriminalbeamte aus. Sie stellten eine Vielzahl von Fragen und erkundigten sich auch, welche Wertgegenstände und wie viel Bargeld im Haus aufbewahrt werden. Die Angerufenen durchschauten glücklicherweise den Plan, legten sofort auf und setzten sich ihrerseits mit der Polizei in Verbindung. Sie erfuhren schnell, dass die Anrufer tatsächlich keine Polizisten waren. In diesem Zusammenhang weist die Polizei Steinfurt ausdrücklich darauf hin, dass Polizei- und Kriminalbeamte niemals fragen werden, wo sie Ihre Wertgegenstände aufbewahren. Geben Sie keine Auskünfte am Telefon, seien sie besonders vorsichtig, wenn ein Besuch per Telefon angekündigt wird. Sollten Sie den Eindruck haben, in das Visier eines falschen Gesetzeshüters geraten zu sein, zögern Sie nicht und verständigen sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110.

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