Ratsmitglieder besuchen Lingener Familienunternehmen Moß

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Lingen. In einem Ortstermin besichtigten die Mitglieder des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses kürzlich das Familienunternehmen Moß. Der Lingener Betrieb hat sich erst kürzlich als erstes deutsches Unternehmen im Bereich mobil aufbereiteter Recyclingbaustoffe zertifizieren lassen. Zudem gibt es nur zwei weitere deutsche Firmen, die einen Abbruchbagger mit Schnellwechselsystem der Auslegerarme bis zu 50 Meter anbieten können. In einem Rundgang über das Firmengelände erklärte Geschäftsführer Markus Moß den Ratsmitgliedern die Abläufe im Unternehmen. Das Leistungsspektrum des Unternehmens reicht von Demontagen und Abbrüchen über die Aufbereitung sämtlicher Bauabfälle und Entsorgungsarbeiten.
„Von den Bauabfällen, die wir bekommen, können wir rund 98 Prozent wiederverwerten, es verbleiben lediglich zwei Prozent Restmüll, die wir entsorgen müssen“; erklärte Markus Moß im Gespräch. So seien beispielsweise auch viele der Lagerflächen auf dem Firmengelände mit Bausteinen aus hochwertigem Recyclingbeton aus eigener Herstellung eingefasst. „50 Hydraulikbagger zählen zu unserem aktuellen Maschinenpark, darunter auch der mit 50 Metern größte Abbruchbagger in Deutschland“, erklärte Markus Moß.
Doch neben dem Maschinenpark seien es vor allem die Mitarbeiter, die den Erfolg des Unternehmens ausmachen. Seit der Gründung im Jahr 1963 sei der Familienbetrieb auf mittlerweile 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen. Markus Moß erklärte, dass ihm die Nachwuchsförderung immer ein persönliches Anliegen gewesen sei. So bilde die Firma Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik, Baugeräteführer, Berufskraftfahrer, Mechaniker für Land- und Baumaschinen sowie Kauffrauen/-männer für Büromanagement aus. Seit 2009 ist der Betrieb an seinem jetzigen Standort an der Ulanenstraße beheimatet.

 

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