Stadtverwaltung Lingen richtet sich auf weitere Flüchtlinge ein Geeignete Standorte für geschundene Menschen finden

Lingen Darme Standort Fluechtlinge

Lingen. Die ersten Vorschläge der Stadtverwaltung, die noch zu erwartenden 450 Flüchtlinge in mobilen Wohneinheiten am Schwarzen Weg / Ecke Waldstraße, an der Wilhelm-Berning-Straße und im Ortsteil Darme unterzubringen, stoßen auf unterschiedliche Meinungen. In Darme soll die Wohneinheit nur wenige Meter entfernt an den Bahnschienen stehen, wo stündlich bis zu sechs Personen- und Güterzüge vorbeirauschen. Wie sollen die Menschen, die aus ihren Heimatländern vor Armut, Krieg und Gräueltaten geflohen sind, und sogar Familienmitglieder verloren haben, zur Ruhe kommen. Wenn mit lautem Getöse die Züge vorbeidonnern, bebt der Boden und die Menschen bekommen Angst. Sie fragen sich „Ist es vielleicht wieder ein Panzerangriff oder wird wieder mit Granaten geschossen?“  Ganz zu schweigen von den Gefahren, die zudem von dem ungesicherten Bahndamm besonders für die Kinder ausgehen. Zudem fahren den ganzen Tag über den zwischen dem Mobilheim und den Bahnschienen verlaufenen Fuß- und Radweg nicht nur viele Radfahrer, sondern auch Motorroller, Kleinkrafträder und sogar Motorräder. Sie nutzten den Weg gern als Abkürzung von der Schüttorfer Straße über die Straßen „Am Waldstadion und „Kiesbahn“ zur Rheiner Straße. Es gibt in Darme andere sichere Standorte für Mobilheim, wo sich die Menschen erholen und halbwegs in ihr normales Leben zurückkehren können, ohne die Gefahren an den Bahnschienen. Ein Appell an die Politik: Es darf nicht sein, dass Menschen, die gerade dem Tode entronnen sind und alles verloren haben, an so einem Standort einquartiert werden. Viele Bürger sind darüber sehr besorgt und wüschen sich, dass diese Menschen in ihrer neuen Heimat Ruhe und Frieden finden.

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