Spezialfirma bekämpft Schädling

Vermehrtes Auftreten des Eichenprozessionsspinners im südlichen Emsland  

Meppen. Der Landkreis Emsland weist auf ein verstärktes Auftreten des  Eichenprozessionsspinners (EPS) im südlichen Emsland hin. Eine Spezialfirma ist vor Ort, um die Schädlinge zu bekämpfen. Diese saugt die Nester ab oder führt eine chemische Behandlung der Eichenkronen durch. Auch die zuständige Kreisstraßenmeisterei ist im Einsatz und kontrolliert fortlaufend, ob weitere Bäume vom Schädling befallen sind. 

Vom Landkreis Emsland aufgestellte Warnschilder weisen an einigen öffentlichen Wegen und Plätzen auf die Gefahren durch den EPS hin. Diese Bereiche sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Der Landkreis Emsland informiert ebenfalls darüber, dass die Bekämpfung des Schädlingsbefalls vom jeweiligen Eigentümer des betroffenen Baumes zu veranlassen ist. Bäume in Privatbesitz werden somit nicht vom Landkreis Emsland behandelt.

Der EPS ist eine Schmetterlingsart, die die Gesundheit beeinträchtigen kann: Die Gifthaare der Raupen können bei Berührung unangenehme Reaktionen hervorrufen, die Hautirritationen (starker Juckreiz, Quaddeln und Pusteln),

Atembeschwerden und Augenreizungen umfassen können. Die Raupen, die im Mai schlüpfen, ernähren sich von den Blättern der Wirtsbäume. Sie gelten als Schädlingen, da sie Lichtungs- oder Kahlfraß verursachen. Bei mehrjährigem starkem Auftreten kann der Baum direkt oder durch Folgeerscheinungen geschädigt werden.

Der Landkreis Emsland nimmt Hinweise zu weiterem Befall durch den EPS unter der Telefonnummer 05931/441189 und der E-Mail-Adresse sebnem.kaynak@emsland.de entgegen.

Weitere Informationen sind im Internet beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt unter http://www.nlga.niedersachsen.de zu finden.