Der SC Spelle-Venhaus zieht mit 4:1-Sieg ins Pokal-Halbfinale ein

 

Vor 546 Zuschauern im Getränke Hoffmann Stadion hat der SC Spelle-Venhaus am Kimessamstag ein echtes Ausrufezeichen gesetzt.

Mit einem überzeugenden 4:1-Erfolg gegen den amtierenden Titelverteidiger Lüneburger SK Hansa sicherte sich die Mannschaft den Einzug ins Halbfinale des Niedersachsenpokals und zeigte dabei genau die Reaktion, die sich Mannschaft und Umfeld nach der deutlichen 0:4-Derbyniederlage bei der U23 des SV Meppen gewünscht hatten. Von der ersten Minute an präsentierten sich die Gastgeber deutlich engagierter, gingen entschlossen in die Zweikämpfe und versuchten, das Spiel früh zu kontrollieren. Die erste gefährliche Gelegenheit gehörte allerdings den Gästen aus Lüneburg, die von zahlreichen mitgereisten Fans unterstützt wurden. Nevio Scheuer setzte einen Freistoß in der fünften Minute nur knapp am Speller Tor vorbei. Anschließend wurde der SCSV immer aktiver und belohnte sich nach rund 20 Minuten erstmals. Tjark Höpfner setzte Tom Winnemöller in Szene, der vor dem Lüneburger Tor die Nerven behielt und den Ball zum 1:0 im Netz unterbrachte.

Die Zuschauer sorgten gemeinsam mit den eingeladenen Spielerinnen und Spielern der Frauenmannschaft, der drei Herrenmannschaften und der U19 für eine hervorragende Atmosphäre im Stadion. Die Führung hielt jedoch nicht lange. Lüneburg reagierte auf den Rückstand und kam nach einer Aktion über die linke Seite zum Ausgleich. Eine Hereingabe wurde von SCSV-Kapitän Janik Jesgarzewski unglücklich abgefälscht und landete im eigenen Tor. Doch die Speller Mannschaft ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Besonders bei Standardsituationen bewies Moritz Pauli seine Qualität. Der für den verletzten Joe Klöpper in die Startelf gerückte Defensivspieler nahm bei einem Freistoß Maß und traf sehenswert zur erneuten Speller Führung. Mit dem 2:1 ging es schließlich in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv und temporeich. Der SCSV erarbeitete sich weitere gute Möglichkeiten und kam mehrfach gefährlich zum Abschluss. Tjark Höpfner und Moritz Pauli versuchten es aus der Distanz, während Benjamin Evers nach einer guten Aktion aus rund 14 Metern am stark reagierenden Lüneburger Schlussmann Arne Exner scheiterte. Auch der eingewechselte Jan Popov konnte den Torhüter später nicht überwinden. Auf der anderen Seite versuchte der LSK, mit zunehmender Spieldauer den Druck zu erhöhen. Trainer Tarek Gibbah brachte unter anderem Malte Meyer ins Spiel, der in den vergangenen drei Begegnungen gegen Spelle jeweils getroffen hatte. Die Speller Defensive hielt dem Druck jedoch stand und ließ nur wenig zu. Zehn Minuten vor dem Abpfiff fiel schließlich die Entscheidung. Der eingewechselte Jan-Luca Ahillen vollendete einen hervorragend ausgespielten Angriff zum 3:1 und brachte damit die Speller Fans endgültig zum Feiern. Lüneburg musste nun alles nach vorne werfen und öffnete dadurch weitere Räume. Diese nutzte der SCSV konsequent aus. Adrian Lenz setzte gegen die weit aufgerückten Gäste den Schlusspunkt und erzielte das 4:1. Kurz darauf war Schluss und die Freude bei Mannschaft, Trainerteam und Anhängern riesig. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, viel Einsatz und vier Treffern gegen den Titelverteidiger hat der SC Spelle-Venhaus die richtige Antwort auf die vergangene Derbypleite gegeben und sich verdient für das Halbfinale des Niedersachsenpokals qualifiziert.

__________________________________

Alle Nachrichten und Meldungen schnell, aktuell und kostenlos direkt auf dein Handy.  Klick 👉 ES Media Spelle- WhatsApp Kanal 

Attachment.png

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentare sind geschlossen.