Gerhard Hoffschroer erhält Bundesverdienstkreuz Langjähriges Engagement im sportlichen Bereich, in der Kommunalpolitik und im Heimatverein

Lingen. Das Bundesverdienstkreuz am Bande hat in dieser Woche der Lingener Gerhard Hoffschroer erhalten. Oberbürgermeister Dieter Krone überreichte ihm die Auszeichnung des Bundespräsidenten für sein Engagement im sportlichen Bereich, in der Kommunalpolitik und im Heimatverein. Drei Landräte, darunter Reinhard Winter und die Ehrenlandräte Josef Meiners und Hermann Bröring, sowie rund 70 weitere Wegbegleiter, Freunde und Familie des neuen Bundesverdienstkreuzträgers konnte der Oberbürgermeister Dieter Krone im Heimathaus Laxten begrüßen.

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„Dein Einsatz lässt sich mittlerweile schon in Jahrzehnten messen“, sagte Dieter Krone in seiner Laudatio. „Dein vielfältiger Einsatz, deine starke Persönlichkeit sowie deine Beständigkeit und Beharrlichkeit zeichnen dich aus.“ So habe Gerhard Hoffschroer von 1972 bis 1984 sowie 1990 bis 1994 den SV Olympia Laxten geleitet. 1994 wurde er dann Vorsitzender und später Präsident des Kreissportbundes. In dieser Zeit habe er sich für viele Projekte im Bereich des Umweltschutzes und grenzüberschreitenden Sportbegegnungen verantwortlich gezeigt. Auch die Integration und Teilhabe von benachteiligten Kindern und Jugendlichen sei ihm immer ein Anliegen gewesen. Als Ortsratsmitglied und Ortsbürgermeister habe Gerhard Hoffschroer zudem die Entwicklung Laxtens vorangetrieben. So sei die neue Ortsmitte maßgeblich auch seinem Verhandlungsgeschick zu verdanken. Im Heimatverein Laxten habe er sich für den Erhalt der Heimathauses und den Neubau einer Scheune eingesetzt. „Deine große Heimatverbundenheit und deine Gabe als Netzwerker zeichnen dich aus“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Unsere Stadt ist eine gute Stadt, weil sie Bürger wie dich hat.“

Hans-Gerd Strube dankte vor allem auch der Familie Hoffschroer, ohne deren Rückhalt dieses große Engagement nicht möglich gewesen wäre. Zusammen mit Dr. Burkhard Ritz hatte der ehemalige Bundestagsabgeordnete die Ehrung für Gerd Hoffschroer angeregt. „Du warst immer mit Herzblut bei der Sache und hast viele Spuren hinterlassen“, hob Hans-Gerd Strube hervor. Aber auch, wenn die Familie einen Anteil an dieser Ordensverleihung habe, so habe es im Leben von Gerd Hoffschroer immer zwei große Lieben gegeben: Die eine gelte seiner Frau, die andere seiner Heimat Laxten. So gelte für ihn in besonderem Maße der Satz aus einem Gedicht von Theodor Fontane „Der ist in tiefster Seele treu, der die Heimat liebt wie du.“

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