Gut gearbeitet – aber Spelle kassiert die sechste Heimniederlage

Spelle- Der SC Spelle-Venhaus hat sich gegen ein starkes Regionalliga-Team erneut ordentlich präsentiert. Vor 546 Zuschauern am Kunstrasenplatz im Getränke Hoffmann Stadion behauptete sich jedoch Gast SV Drochtersen/Assel mit 3:1 (0:1).

Damit setzten beide Mannschaften ihre Serien fort. Schlusslicht Spelle wartet nach der sechsten Heimniederlage seit elf Spielen auf einen Dreier. Das Team von Gästetrainer Oliver Ioannou ist dagegen seit acht Partien ungeschlagen. Spelle hielt die Partie lange offen. „Wir stehen relativ gut, laufen viel. Das war gegen den Ball richtig gut“, meinte der Sportliche Leiter des SCSV, Markus Schütte.

Der Gastgeber, der nach dem Tod des langjährigen Vereins- und Vorstandsmitglieds Gerd Korte mit Trauerflor auflief, und der SV Drochtersen/Assel gingen von Anfang an gut zur Sache. Sie schenkten sich nichts. „Ein sehr intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen“, erklärte Schütte.

Der SCSVwirkte hoch motiviert, wollte die Sieglos-Serie nicht noch länger werden lassen. Trainer Hanjo Vocks hatte seine Start-Elf im Vergleich zum Spiel bei BW Lohne auf  drei Positionen verändert. Jan-Luca Ahillen, Torben Stegemann und Jan-Hubert Elpermann liefen von Beginn an auf, Ben Wittenbernds, Artem Popov und Niklas Oswald nahmen zunächst auf der Bank Platz. Elpermann spielte auf der linken Seite der Fünferkette. Dafür rückte Adrian Lenz ins rechte offensive Mittelfeld vor.

Felix Schmiederer, der im Winter 2022 die Seiten gewechselt hatte, verzeichnete die erste Aktion im Speller Strafraum. Doch gefährlichlich wurde es lange Zeit nicht vor beiden Toren. Die Gäste aus dem Landkreis Stade nutzten ihre erste Möglichkeit zur Führung: Nach einer flachen Hereingabe vom rechten Flügel traf Schmiederer den Ball nicht richtig, doch Sturmpartner Moritz Göttel beförderte die Kugel über die Torlinie.

Kurz vor der Pause kam der Gast noch einmal zum Abschluss, doch es blieb beim 0:1 zum Seitenwechsel. „Hier ist noch alles drin“, sagte Schütte. Eine echte Torchance hatten die tief gestaffelten Gastgeber allerdings noch nicht verzeichnet.

Kurz nach Wiederanpfiff nutzten die Schwarz-Weißen ihre erste Gelegenheit zum Ausgleich (47.). Aus knapp 18 Metern beförderte Elpermann den Ball per Freistoß ins Tor. Der zweite Regionalliga-Treffer des Abwehrspielers, der gerade erst für die nächste Saison zugesagt hat.

Das Tor gab Spelle Schwung. Die Emsländer wollten mehr, spielten nach vorn. Doch Drochtersen/Assel suchte weiter seine Chance. Nach einem Eckball köpfte Abwehrspieler Tjorve Mohr den Ball ins Speller Tor (65.). Zehn Minuten später traf Göttel nach einer Hereingabe von rechts zum zweiten Mal. In der Nachspielzeit sah der eingewechselte Winter-Neuzugang der Gäste, Willi Reincke, nach einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Unbewohntes Haus in Brand geraten

Emsbüren- Am Samstagabendwurden Feuerwehr und Polizei zu einem Einsatz
an der Straße Bernte in Emsbüren alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet gegen 21.40 Uhr ein unbewohntes Einfamilienhaus in Brand. Das Haus geriet im weiteren Verlauf in Vollbrand. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit 64 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand. Ersten Erkenntnissen zufolge wird die Höhe des Sachschadens auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Spende an die Hospiz Gruppe Spelle e.V.

Spelle- An der Johannes-Grundschule Spelle wirkt die Schülervertretung  unter Leitung von Frau Wortmann  aktiv an der Gestaltung des Schullebens mit. In diesem Schuljahr wurde das Projekt einer Waffelbackaktion in der Vorweihnachtszeit geplant und durchgeführt. Durch den Verkauf der leckeren, frisch gebackenen Waffeln an die Mitschülerinnen und Mitschüler kam dabei die stolze Summe von 300,00 € zusammen.

Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern überlegte die Schülervertretung, welche Organisation  mit diesem Erlös unterstützt werden könne. Schnell war man sich einig, den Betrag der Hospiz Gruppe Spelle e.V. zur Verfügung zu stellen. Die Mitglieder des Teams „Hospiz macht Schule“ waren im vergangenen und jetzigen Schuljahr in allen 4. Klassen zu Gast, um diesen das Thema „Sterben und Tod“ näher zu bringen und eventuelle Berührungsängste mit diesem Thema abzubauen. Dafür sollte nun den Ehrenamtlichen Dank ausgeprochen werden.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit den Mitgliedern der Schülervertretung, ihrer Leiterin Frau Wortmann und der Schulleiterin Frau Annette Brinkmann fand  am 22.02.2024 die Spendenübergabe an Mitglieder der Hospiz Gruppe Spelle e.V. statt. Frau Dr. Ursula Nieporte als Vereinsvorsitzende und Frau Renate Felix als Koordinatorin nahmen mit großem Dank an die Schülerinnen und Schüler der Johannes-Grundschule Spelle die großzügige Spende entgegen.

 

 

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B70 in Rheine

Rheine  – Am heutigen Samstagmorgen kam es gegen 08:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B70 im Bereich der Abfahrt Rheine-Bentlage.


Ein 48-jähriger Fahrer eines Lkw befuhr die B70 von der BAB 30 kommend in Richtung Neuenkirchen. Im Bereich der Unfallstelle kollidierte er mit mit einem 81-jährigen Mann, der mit seinem Pkw zuvor aus bislang unbekannten Gründen in einer Nothaltebucht gehalten hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Mann nach dem Halt aus seinem Fahrzeug ausgestiegen und unmittelbar von dem Lkw erfasst worden. Durch den Zusammenstoß erlitt der 81-jährige Mann lebensgefährliche Verletzungen, an denen er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Lkw wurde mit einem Schock einem örtlichen Krankenhaus zugeführt.

Die B70 wurde für die Zeit der Unfallaufnahme zwischen den Anschlussstellen Rheine-Bentlage und der BAB 30 voll gesperrt. Zur Unfallaufnahme wurde ein spezielles Verkehrsunfallaufnahmeteam eingesetzt.

GLOCKENLÄUTEN: ZWEI JAHRE KRIEG IN DER UKRAINE


Die Gemeinschaft der Bauverantwortlichen der großen Kathedral- und Domkirchen Europas haben die Initiative ergriffen, dass in den Kathedralen am Samstag, 24. Februar 2024, um 12:00 Uhr die Glocken für 10 Minuten geläutet werden. Damit soll – wie die Verantwortlichen schreiben – „an die Attacke von Putins Russland auf das ukrainische Festland vor zwei Jahren“ erinnert werden. „Mit dem Läuten der Glocken trauern wir um die Toten und denken an die leidenden Menschen“, so die Gemeinschaft der Bauverantwortlichen.

Domdechant und Weihbischof Johannes Wübbe hat für den Osnabrücker Dom diese Initiative aufgegriffen, so dass am 24. Februar um 12:00 Uhr die Osnabrücker Domglocken läuten werden.

Domkapitular Ulrich Beckwermert, ständiger Vertreter des Diözesanadministrators regt an, dass in möglichst vielen katholischen Kirchen im Bistum Osnabrück am Samstag die Glocken läuten und dass auch wir auf diese Weise der Verstorbenen und Leidenden des Krieges gedenken und so auch für den Frieden beten.

Die vier Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Spelle, Schapen, Lünne, Venhaus beteiligen sich an der Aktion und läuten am 24.02. um 12 Uhr mit den Totenglocken. Sie drücken dadurch – ebenso wie durch das wöchentliche Läuten am Freitagnachmittag zur Todesstunde Jesu – Anteilnahme, die Einladung zum Gebet und die Mahnung zum Frieden aus.

Auch die evangelischen Kirchengemeinden Lünne und Schapen haben ihre Beteiligung an der Aktion zugesagt und setzen somit ein Zeichen der Ökumene, wie es auch an jedem Montag bei den ökumensichen Friedensgebeten geschieht:

Armwrestlingabteilung des SG Freren im NDR

 

Freren – Bereits am Dienstag, 28.11.2023, hatte die Armwrestlingabteilung des SG Freren Besuch vom NDR. Hier wurde im Vereinsheim die neue Armwrestlingabteilung unter der Leitung von Klaus Surmann ausführlich vorgestellt.

Der Ausstrahlungstermin ist am Sonntag, dem 25.02.2024 auf NDR bei der Sendung „Das“ zwischen 18.45-19.30 Uhr.

Einschalten lohnt sich!

Menschliche Überreste aus Kanal geborgen (Ergänzung)

Nordhorn – Am Samstag haben Fußgänger im Ems-Vechte-Kanal an der Veldhauser Straße in Nordhorn gegen 14.20 Uhr menschliche Überreste gefunden (wir berichteten). Am Montag fand nun die angeordnete Obduktion statt. Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung wird nun unter anderem ein Vermisstenfall auf die Identität des Opfers geprüft. Eine eindeutige Bestätigung soll eine entsprechende Analyse der DNA in der kommenden Woche ergeben. Darüber hinaus werden weitere Vermisstenfälle in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt im Rahmen der Mordkommission geprüft. Zudem finden im Rahmen der intensiven Ermittlungen weiterhin öffentlich wahrnehmbare polizeiliche Maßnahmen im Nordhorner Stadtgebiet statt.

Neuer Leitender Notarzt bestellt Dr. Frank Jarminowski verstärkt Rettungsdienst in führender Position

Meppen. Dr. Frank Jarminowski gehört nun zum Team der Leitenden Notärzte (LNA). Der zuständige Dezernent Christoph Exeler begrüßte Jarminowski im Meppener Kreishaus als Mitglied der örtlichen Einsatzleitung im Landkreis Emsland.

„Dr. Frank Jarminowski wird seine ärztliche Kompetenz in den emsländischen Rettungsdienst einbringen und als qualifizierter Notfallmediziner die Gruppe der Leitenden Notärzte verstärken“, sagte Exeler bei der offiziellen Einführung. Jarminowski sei bereits seit langem als Notarzt im Landkreis Emsland im Einsatz, erläuterte Exeler.

„Ich freue mich auf die Herausforderung“, sagte der 54-Jährige mit Blick auf seine neue Aufgabe. Ab Ende Februar wird er die ersten Dienste in neuer Funktion übernehmen. Als Leitender Notarzt lenkt Jarminowski künftig bei größeren und außergewöhnlichen Schadensereignissen und im Katastrophenfall die medizinische Versorgung vor Ort.

Mit der Bestellung Jarminowskis zum Leitenden Notarzt verteilen sich die Notfalldienste im Landkreis Emsland künftig auf insgesamt sechs Leitende Notfallmedizinerinnen und -mediziner. Die aktuelle „LNA-Gruppe“ steht unter der Leitung von Dr. Harald Eversmann, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst.

Bild: Dr. Frank Jarminowski (Mitte) übernimmt künftig die Aufgaben eines Leitenden Notarztes im Rettungsdienst des Landkreises Emsland. Dezernent Christoph Exeler (l.) und Dr. Harald Eversmann (r.), Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, führten ihn offiziell in das neue Amt ein. (Foto: Landkreis Emsland)

 

Drei Personen bei Unfall in Haselünne

Haselünne_-Heute um 06:30 Uhr kam es auf der B402 zu einem Verkehrsunfall. Ein 28-jähriger Fahrer eines Audi e-tron übersah beim Überholen eines unbeteiligten Fahrzeugs einen entgegenkommenden Opel Signum. In der Folge kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, bei dem der 64-jährige Fahrer des Opel und sein 63-jähriger Beifahrer im Fahrzeug eingeklemmt wurden. Durch die Freiwillige Feuerwehr Haselünne wurden beide Personen leicht verletzt geborgen. Der 28-Jährige verletzte sich bei dem Unfall ebenfalls leicht. Alle Beteiligten wurden mit dem Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Die Fahrbahn war zunächst voll gesperrt und während der polizeilichen Maßnahmen zur Unfallaufnahme halbseitig geöffnet.

 

Benefizkonzert im Alten Schlachthof in Lingen

 

Lingen. Am Freitag, den 1. März rocken die Bands Past Perfect und Rockfisch den Alten Schlachthof in Lingen für einen guten Zweck. Die Bands verzichten auf ihre Gage und die Einnahmen kommen der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Lingen und dem Lingener Hospiz e.V. zugute.

Beide Bands sind in der Kulturszene der Stadt keine Unbekannten. Der Name Past Perfect steht seit 2003 für Rock Cover vom Feinsten, ob bei der Weinlaube, dem Feuerwehrfest auf dem Marktplatz oder bei zahlreichen Benefizkonzerten, die neunköpfige Band feiert mit ihrem Publikum zusammen leidenschaftlich gern gute Musik. Auch die Band Rockfisch sind gute Bekannte im Alten Schlachthof. Die sieben Musiker spielen die Musik, die sie selbst gerne hören und spannen dabei den musikalischen Bogen von ABBA bis Toto.

Karten gibt es ab sofort beim Lingener Hospiz (Mühlentorstr. 6b), im Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum „Alter Schlachthof“, online unter www.alterschlachthof.de oder an der Abendkasse zu einem Preis von 10 Euro. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn ist um 20 Uhr.

Schapener Gemeinderat verabschiedet Haushalt

Schapen – Der Schapener Gemeinderat hat mehrheitlich den Haushaltsplan für das kommende Jahr verabschiedet. Der Haushalt, der nach intensiven Diskussionen und Beratungen ausgearbeitet wurde, legt die finanziellen Prioritäten und Ziele der Gemeinde für das nächste Jahr fest.

Kämmerer Torsten Lindenmann stellte den Haushalt detailliert vor. Das Gesamtvolumen des Haushaltes beträgt rd. 6,2 Mio. Euro. Hiervon fallen rd. 3,7 Mio. Euro auf den Ergebnishaushalt und rd. 2,5 Mio. Euro auf die Investitionen. Kreditaufnahmen sind in Höhe von 500.000 Euro vorgesehen. Die wesentlichen Investitionen sind der Ankauf von künftigen Wohn- und Gewerbeflächen, die Schaffung von Betreuungsplätzen sowie die Erweiterung des Gewerbegebietes „Beestener Straße“. Um eine langfristige Finanzstabilität sicherzustellen, ist es erforderlich, die Realsteuerhebesätze anzupassen. Aktuell stehen die Grundsteuerhebesätze A und B bei 320 Prozent und sollen auf 350 Prozent steigen. Der Gewerbesteuerhebesatz soll von derzeit 335 auf 365 Prozent angehoben werden. „Trotz der Anhebung der Hebesätze liegen wir in Schapen weiterhin unter dem Landesdurchschnitt von 390 Prozent bei der Grundsteuer und 374 Prozent bei der Gewerbesteuer“, betonte Bürgermeisterin Petra Kleinbuntemeyer. Dieser wird bei der Berechnung der Finanzkraft als Basis genommen und hat damit direkte Auswirkungen auf die zu leistenden Zahlungen nach dem Nds. Finanzausgleich. So wird die Gemeinde Schapen mit Einnahmen belastet die tatsächlich nicht entstanden sind. Ausschlaggebend sind aber auch die allgemein gestiegenen Verbraucherpreise. „Die Anpassung der Gewerbesteuer- und Grundsteuersätze ist ein Schritt, den wir gehen müssen, um die finanzielle Zukunft unserer Gemeinde zu sichern. Wir sind uns bewusst, dass dies Auswirkungen auf unsere Bürgerinnen und Bürger sowie auf lokale Unternehmen haben kann, aber wir sind zuversichtlich, dass diese zusätzlichen Einnahmen dazu beitragen werden, unsere Gemeinde zu stärken und weiterzuentwickeln“, äußerte sich Kleinbuntemeyer. Neben den Haushaltsberatungen wurde Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils auch in der Gemeinde Schapen zum Gemeindedirektor ernannt. Hierzu gratulieren alle Ratsmitglieder recht herzlich. „Es ist mir eine Ehre, die Position des Gemeindedirektors zu übernehmen. Ich freue mich darauf, mit den engagierten Mitarbeitern und den Bürgern dieser Gemeinde zusammenzuarbeiten, um unsere Ziele zu erreichen“, freut sich Matthias Sils auf das was kommt.

Mit vollem Tatendrang wollen die Ratsmitglieder die kommenden und geplanten Maßnahmen gemeinschaftlich umsetzen.

 

Timo Nichau verlängert beim Fußball-Regionalligisten SC Spelle-Venhaus. 

Am Wochenende hat er in seinem 100. Pflichtspiel für die erste Mannschaft des SC Spelle-Venhaus sein zweites Tor in der Regionalliga geschossen. Jetzt sagt Timo Nichau für eine weitere Saison beim SCSV zu.

Spelle- Überraschend kommt die Vertragsverlängerung nicht. „Fußballerisch bringt Timo ganz viel mit. Da ist er einer der Besten bei uns im Kader“, sagt der Sportliche Leiter Markus Schütte und hofft, dass Timo Nichau sein Potenzial noch besser nutzt. Der 24-Jährige ist in der Offensive vielseitig, kann auf beiden Außenbahnen, aber auch im Zentrum spielen. Er hat zudem als Linksverteidiger Erfahrung gesammelt.

Wohlfühlfaktor wichtig

Nichau stand mit „Litti“ Schütte ständig in Kontakt. Die Entscheidung beim SCSV zu bleiben, sei schnell gefallen. Er geht bei den Schwarz-Weißen ins siebte Herrenjahr. Für den Fußballer ist der Wohlfühlfaktor ganz wichtig. „Man sieht sich häufig, quatscht vor und nach dem Training. Darauf freue ich mich immer.“ Auch in der aktuell nicht ganz einfachen Zeit im Tabellenkeller der Regionalliga halte die Mannschaft zusammen und im Umfeld bleibe es ruhiger als bei anderen Vereinen.

Mit der E-Jugend von BW Lünne Meister

Der Schalke-Fan stammt aus dem südlichen Emsland. Er spielte zuerst für BW Lünne Fußball. Die Meisterschaft mit der E-Jugend war sein erstes sportliches Highlight. Nach Stationen beim FC Eintracht Rheine, FC Schüttorf 09 und beim Jugendleistungszentrum Emsland kam er zum VfL Osnabrück. Mit der U17 lief er unter Hanjo Vocks in der Bundesliga auf. 17 Spiele waren Nichaus zweites Highlight.

Auch wegen der Perspektive zum SCSV

Doch danach wollte der Emsländer sich intensiver um sein Abitur kümmern. Der Wechsel zum SC Spelle-Venhaus bot sich 2016 schon wegen der Perspektive an. „Das habe ich nie bereut.“ Zudem kannte Nichau einige Mitspieler. Schon im zweiten A-Junioren-Jahr trainierte er ziemlich regelmäßig mit dem Oberligakader. Im Mai 2018 gab er sein Debüt bei den Speller Senioren.

Schütze des ersten Speller Regionalliga-Treffers

Weitere Höhepunkte für Nichau waren die Oberliga-Meisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga sowie das Testspiel gegen Schalke im mit 4000 Zuschauern ausverkauften Getränke Hoffmann Stadion. In der vierten Liga schoss er gegen Eimsbüttel das erste Tor für den SCSV und sicherte sich damit seinen Platz in den Geschichtsbüchern des Vereins. „Eine coole Sache. Das ist etwas Besonderes. Dass wir noch 3:2 gewonnen haben, ist das i-Tüpfelchen“, sagt Nichau, der in Osnabrück Sport und Biologie auf Lehramt (gymnasial) studiert.

Volltreffer in Lohne

Nach einem Treffer im Niedersachsenpokal bei Drochtersen/Assel gelang Nichau beim 1:3 am vergangenen Wochenende in Lohne das nächste Tor. Nach einer Ecke nahm er – in dem laut transfermarkt.de-Rechnung 100. Spiel für die Speller Erste – den abgewehrten Ball an der Strafraumgrenze direkt und traf zum 1:2 „Ein guter Strahl.“

Neunte Zusage für die kommende Saison

Aus dem aktuellen Kader haben Leon Dosquet, Jan-Hubert Elpermann, Janik Jesgarzewski, Jannik Landwehr sowie die Torwarte Bernd Lichtenstein und Mattis Niemann für die kommende Saison zugesagt. Mit Elias Strotmann und Tjark Höpfner stehen zwei externe Neuzugänge für das Team fest, das ab Sommer von Tobias Harink trainiert wird.

Legalisierungspläne der Bundesregung: Polizeipräsident geht von Mehrbelastungen aus

Osnabrück, Lingen, Meppen, Leer, Emden, Aurich – Zur geplanten Beschlussfassung der Teillegalisierung von Cannabis am kommenden Freitag im Deutschen Bundestag, nachfolgend ein Statement von Michael Maßmann, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück:

Maßmann: „Die Legalisierung des Cannabiskonsums zum Eigengebrauch wird in Deutschland bald Realität sein, aber keiner kann genau vorhersagen, welche Auswirkungen das haben wird. Ich sage in aller Deutlichkeit, der Konsum von Cannabis ist alles andere als harmlos. Der THC-Gehalt hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, das ist gefährlich. Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen wir verstärkt mit umfangreichen Präventionsangeboten schützen und über die Gefahren aufklären. Außerdem darf in Deutschland kein Wilder Westen mit florierenden Drogen-Schwarzmärkten entstehen. Die Entwicklungen müssen wir als Polizei ganz genau beobachten und eng begleiten.

Ich habe gehörige Zweifel, dass das Gesetz die Polizei bei ihrer Arbeit entlasten wird, im Gegenteil. Das Gesetz ist aus meiner Sicht in der tatsächlichen Umsetzung wenig praktikabel und wird für uns und die Ordnungsbehörden größere Aufwände bei der Überwachung und Sanktionierung zur Folge haben.“

Michael Maßmann (63 Jahre) ist Polizeipräsident für den Bereich vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln. Die Polizeidirektion ist zuständig für rund 1,5 Millionen Menschen und hat etwa 3.000 Mitarbeitende.

Verkehrsüberwachung im Emsland in der kommenden Woche

 

Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrer/innen an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen: 

                                                      

 

 

Montag, 26.02.2024   Herzlake

Dienstag, 27.02.2024   Lingen

Mittwoch, 28.02.2024   Salzbergen

Donnerstag, 29.02.2024   Kluse

Freitag, 01.03.2024   Klein Hesepe

Samstag, 02.03.2024   Renkenberge

Sonntag, 03.03.2024   Rastdorf

                                                                                  

 

Wintering eröffnet die erste „Cashless“-Filiale im Lingener Lookentor

Lingen – Das Lookentor in Lingen ist eine Erfolgsgeschichte. Seit der Eröffnung im Jahr 2006 schlendern regelmäßig tausende Besucherinnen und Besucher durch das weit über das Emsland hinaus bekannte Einkaufszentrum. Es ist einer der belebtesten Einzelhandelsflächen in unserer Region. Von Anfang an dabei ist unter anderem die Bäckerei Wintering mit zwei Fachgeschäften. Eine Filiale wurde erst kürzlich modernisiert. Damit wollen die beiden Geschäftsführer Daniel und Manuel Wintering, die das Familienunternehmen in dritter Generation führen, den gestiegenen Anforderungen an die Digitalisierung Rechnung tragen.

Digitales Bestellen, kontaktloses Bezahlen, gemütliches Genießen
Die Bäckerei Wintering hat ihr Fachgeschäft am Lookentor in Lingen zu einer Cashless-Filiale umgebaut. „In den letzten Jahren haben wir uns sehr viel mit Prozessen und Arbeitsabläufen unserer Mitarbeiter auseinandergesetzt. Unser Café im Lookentor ist der ideale Ort, um diesen Schritt der optimierten Prozesse umzusetzen“, sagt Manuel Wintering.

Die reichhaltige Karte und das ausgiebige Snack-Sortiment bleiben selbstverständlich Bestandteil unserer Filiale“, berichtet Daniel Wintering. Wer künftig ein Menü am Tisch genießen möchte, bestellt entweder an der Theke oder am digitalen Bestellterminal, an dessen Bildschirm die Gäste einfach und entspannt durch das Bestellsystem geführt werden. Am Bestellterminal kann bargeldlos mit EC- oder der Wintering-Kundenkarte bezahlt werden. Danach nimmt der Gast am Tisch Platz und wartet auf das Servieren seiner Bestellung. Wer seine Karte nicht zur Hand hat, kann sein Bargeld weiterhin einem Bargeldautomaten an der Theke anvertrauen.

Snacks und Süßes weiterhin an der Theke erhältlich

Wer kurzfristig eine Tüte Brötchen oder sein Lieblingsbrot „to go“ möchte, kommt wie gewohnt an die Theke und wird dort persönlich bedient.

Neu ist der Selbstbedienungskaffeeautomat für den zweiten Kaffee unserer Café-Gäste und für die vielen Besucher des Lookentors, die keine Zeit haben, im erweiterten Sitzbereich zu verweilen und ihre Kaffeespezialität gleich mit auf den Stadtbummel nehmen wollen.

Entlastung für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Kundinnen und Kunden

Ein mutiger Schritt der Familienbäckerei Wintering. Denn sicherlich müssen sich die Kunden erst an den neuen Look und das neue Bestell- und Bezahlsystem gewöhnen. Doch Daniel Wintering fügt hinzu: „Die Digitalisierung wird auch in unserer Backbranche einen festen Platz einnehmen. Dass wir diesen Schritt als eine der ersten Bäckereien in Norddeutschland wagen, verschafft dem Lookentor einen neuen ‚flotten‘ Genusspunkt.“

Darüber hinaus hat die Umstellung viele weitere Vorteile. So können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft mehr auf die fachliche Beratung der Kundinnen und Kunden konzentrieren. Erwähnenswert ist auch die Verbesserung der Hygiene. So kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr mit Bargeld in Berührung.

Aber auch für die Kundinnen und Kunden bringt der technische Fortschritt Vorteile:  „Selbst zu Stoßzeiten kann jeder Gast in seinem eigenen Tempo entspannt durch das gesamte Sortiment – vom Snack, übers Frühstücksmenü bis zum Mittagstisch – in Ruhe auswählen. Dabei sind sogar alle Speisen mit Bildern aufgeführt“, erklärt Christoph Kotte, der bei der Bäckerei Wintering für diedigitale Transformation verantwortlich ist.

Zukunft mutig angehen Neubau des St. Johannes Stift in Spelle größte Einzelinvestition

Spelle- Der Gemeindehaushalt der Gemeinde Spelle ist von vielen Investitionen in die Infrastruktur geprägt. Eine der wichtigsten Entscheidungen der letzten Jahrzehnte ist dabei der Neubau des St. Johannesstiftes. „Es ist richtig und wichtig, dass wir hier investieren – mutig sind und uns aktiv beteiligen,“ so der Fraktionsvorsitzende Ludger Kampel.Dies sei aus vielerlei Gründen der Fall. 
Das St. Johannes Stift in Spelle ist der wichtigste Eckpfeiler in der Daseinsvorsorge heute und auch morgen in der Gemeinde Spelle. Der Ersatzneubau des damaligen Krankenhauses mit 60 Betreuungsplätzen war aufgrund der Bausubstanz unumgänglich. Umkleidemöglichkeiten für Pflegepersonal waren im Keller untergebracht und überhaupt nicht zeitgemäß. Die Zimmer der Bewohnenden haben zum Teil nicht den heutigen Standard erfüllt, weil sie zu klein waren oder sich mehrere
eine Nasszelle geteilt haben. Daher wurde gemeinsam nach Lösungen gesucht, um die entstandene Finanzierungslücke eines Ersatzneubaus in Höhe von rd. 2,9 Mio. € zu schließen. Ein günstiger KWF-Zuschuss/Kredit drohte zu verfallen und auch ein sehr günstiger Bankenkreditzins wäre nicht mehr zu halten gewesen. Wenn jetzt keine Lösung gefunden worden wäre, wäre eine Schließung der gesamten Einrichtung in den kommenden Jahren möglich gewesen. „Wir setzen uns für eine zeitgemäße und zukunftsweisende Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen ein. Als Lösung wird das Grundstück des Altenheims von der katholischen Kirchengemeinde für 2.365.000 € gekauft und anschließend der St. Martin Pflege GmbH als Erbbaugrundstück für 99 Jahre mit jährlichem Erbbauzinsbetrag für die Gemeinde zur Verfügung gestellt. Somit generieren wir einen Gegenwert und können eine temporäre Verschuldung mit unserer eigenen Stärke kompensieren,“ betonte Kreistagsabgeordneter Jonas Roosmann.
Eben durch diese kreative Lösung wurde eine Beteiligung der Gemeinde vollzogen, die
nicht selbstverständlich ist. In keiner der umliegenden Gemeinden ist ein solcher
Vorgang bekannt. Bereits vor mehr als 5 Jahren wurden 200.000 € zugesagt, die
allerdings nicht gereicht hätten. Damit wird klar, dass wir und auch der Träger sich bereits seit Jahren mit den Optionen auseinander gesetzt haben. „Die jetzige Entscheidung ist eine mutige Entscheidung für die Zukunft und für eine verlässliche stationäre Pflegeeinrichtung in Spelle,“ so die Christdemokraten

Verfolgungsfahrt in Varenrode

Varenrode  – Am Freitag kam es gegen 11:30 Uhr in der Pohlstraße zu einer Verfolgungsfahrt. Ein 30-jähriger Fahrer eines schwarzen VW Touran sollte durch Beamte der Polizeistation Spelle kontrolliert werden. Der Fahrer flüchtete daraufhin in die Bönnestraße und weiter über die Teichstraße zurück in die Pohlstraße. Zeugen oder Geschädigte, die möglicherweise durch die riskante Fahrweise des Fahrers des Touran gefährdet wurden, werden gebeten sich bei der
Polizei in Spelle unter der Rufnummer 05977 – 204360 zu melden.

Speller Gemeinderat setzt Grundstein für „Demokratie und Vielfalt“

Spelle – In der jüngsten Sitzung des Speller Rates wurde über den Antrag der Fraktion Demokratie in Bewegung (DiB) „Nichtwählbarkeit der AFD! – Strategie für mehr Vertrauen in demokratische politische Parteien“ beraten. Als weitere Themen standen die Ernennung des Gemeindedirektors sowie der Beschluss des Haushaltes 2024 auf der Tagesordnung.

„Die Kommunen sind die Wege demokratischen Handelns. Wir müssen von unten wieder Vertrauen in politischen demokratische Entscheidungsprozesse aufbauen und die Bürgerinnen und Bürger mehr denn je mitnehmen sowie notwendige Handlungen erklären“, zitierte der Vorsitzende der DiB-Fraktion Helmut Roling aus dem Antrag. Einigkeit bestand schnell darüber, dass die Gemeinde Spelle für ein weltoffenes und tolerantes Verhalten steht. Mit dem Beitritt der Berliner Erklärung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes setzt der Rat ein starkes Zeichen Richtung Demokratie und Vielfalt. „Auf der kommunalen Ebene wird Demokratie gelebt. Das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen ist ein toller Beweis für eine starke Gesellschaft die zusammenhält und sich nicht spalten lässt. Extremismus jeglicher Art hat keinen Platz bei uns“, betonte Speller Bürgermeister Stefan Heeke im Namen aller Ratsmitglieder und der Vertretungen der Verwaltung. Der Beitritt der Erklärung soll nur ein erster Schritt sein. Es werden weitere Aktionen und Maßnahmen stattfinden. Einstimmig war auch der Beschluss zur Ernennung von Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils zum Gemeindedirektor der Gemeinde Spelle. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich nun auch als Gemeindedirektor die Gemeinde Spelle gemeinsam mit euch weiterzuentwickeln“, dankte Matthias Sils und freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Sitzung war der Beschluss des Haushaltes für das Jahr 2024. Kämmerer Torsten Lindemann stellte das Zahlenwerk mit einem Gesamtvolumen von rund 36,6 Mio. Euro vor. Das Investitionsvolumen beträgt knapp über 10 Mio. Euro. Hier sind im Wesentlichen der Flächenankauf für den Neubau des St. Johannesstiftes, der Neubau des Gemeindehauses in Venhaus, eine Aufwertung des Bereiches der vorhandenen Skateanlage sowie der Endausbau „Westlich der Umgehungsstraße“ enthalten. „Die genannten Investitionen und weiteren Maßnahmen sind allesamt wichtig für unseren Ort“, so Heeke. Hingegen werden mit Einnahmen aus den Grund- und Gewerbesteuern von insgesamt 14,6 Mio. Euro geplant. Zum Ende des Jahres wird eine voraussichtliche Kreditaufnahme von 6,4 Mio. Euro erfolgen. Die CDU-Fraktion stimmt den Haushalt zu. Die Fraktionen der DiB sowie die Gruppe SPD-UBS!-FDP stimmten dagegen.


BU: Der gesamte Speller Gemeinderat steht hinter dem Beitritt der Berliner Erklärung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund hinsichtlich einer starken Demokratie

 

Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus reisen zum letzten Auswärtsspiel nach Oldenburg

Nach zweiwöchiger Pause reisen die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus am kommenden Sonntag, den 25.02.2024 zu einem Mitstreiter um die Medaillenvergabe. Um 16.00 Uhr wird das Regionalligaspiel gegen die Damen des Oldenburger TB angepfiffen. Die Emsländerinnen setzen im letzten Auswärtsspiel der Saison neben ihrem spielerischen Können auf ihre Fans und bieten eine kostenfreie Tour mit dem Reisebus an.

Mit guten Erinnerungen an die Hinrundenpartie, die man in heimischer Halle mit 3:1 für sich hatte entscheiden können, frischem Elan aus der zweiwöchigen Spielpause und vor allem starkem Rückenwind durch die Qualifikation zu den u20 Deutschen Meisterschaften, kommt es am kommenden Wochenende zum Aufeinandertreffen zweier Mannschaften mit Medaillenambitionen. Die Spellerinnen liegen mit 31 Punkten aus 15 Partien auf dem derzeitigen 2ten Tabellenplatz und peilen die Vizemeisterschaft an. Die Gastgeberinnen des Oldenburger TB liegen mit ebenfalls 31 Punkten aber bereits 16 absolvierten Spielen dicht dahinter auf Platz 4. Sollte das emsländische Team um Coach Stefan Jäger das Match für sich entscheiden können, würde man nicht nur den Vorsprung auf Oldenburg ausbauen, sondern auch Platz 2 festigen. Dieser berechtigt zur Teilnahme an den Relegationsspielen zur 3ten Liga. „Ein leichtes Unterfangen wird dies aber nicht“, weiß der Coach zu berichten. „Denn auch Oldenburg hat es geschafft, den Ligaprimus Osnabrück zu schlagen. Dem stehen zwei Niederlagen gegen Union Lohne und Lintorf aus den unteren Regionen der Tabelle gegenüber. Es wird ein Wundertütenspiel. Denn auch wir müssen gucken, wo wir stehen. Die u20-Spielerinnen haben die letzten Wochen ein sehr hohes Pensum gefahren, das belohnt wurde. Die ü20-Spielerinnen hatten Zeit zur Regeneration. Das müssen wir erstmal wieder unter einen Hut bekommen und uns zusammen eingrooven.“ Außer Lia-Marie Lögers (Klausurenphase) sollten alle Spielerinnen zur Verfügung stehen. Mit anreisen könnte eine Vielzahl an Speller Fans. Denn zum letzten Auswärtsspiel der Saison wird ein Reisebus eingesetzt, der um 11.45 Uhr beim Busunternehmen Sander abfahren und hoffentlich nicht nur die schlagkräftige Mannschaft, sondern auch eine lautstarke und zahlreiche Fanbase mitnehmen wird. Am 02.03.24 gegen Weende und 16.03.24 gegen Blau-Weiß Lohne (jeweils 20.00 Uhr) wollen die SCSVlerinnen vor heimischen Publikum dann einen Medaillenplatz unter Dach und Fach bringen.

Jörk Rieken zum neuen Ortsbürgermeister von Altenlingen gewählt

Lingen. In der Ortsratssitzung am 30. Januar wurde Jörk Rieken (CDU) einstimmig zum neuen Ortsbürgermeister von Altenlingen gewählt. Jörg Rieken bedankte sich bei dem Ortsrat für das Vertrauen. „Ich freue mich auf eine konstruktive und gute Zusammenarbeit“, so der Ortsbürgermeister. Hermann Moß (CDU) wurde zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt. Als neue Mitglieder des Ortsrates wurden Nadine Bruns (CDU) und Markus Thale (CDU) begrüßt.

BU1: Der Ortsrat Altenlingen (v.l).: Maria Thole, Günter Reppien (kooptiertes Mitglied), Andreas Hoff, Markus Thale , Ortsbürgermeister Jörg Rieken, Nadine Bruns, Nadine Rode, Carsten Primke, Ulrich Bülow, Hermann MoßEs fehlen: Andre Schoo, Sandra Primke (kooptiertes Mitglied)

 

 

Leon Dosquet schätzt den Zusammenhalt der Mannschaft – und bleibt in Spelle

Spelle- Er ist erst 24 Jahre alt und hat bereits für eine fünfte Saison beim Fußball-Regionalligisten SC Spelle-Venhaus zugesagt. Innenverteidiger Leon Dosquet weiß: „Hier läuft vieles richtig.“ Er schätzt besonders den Zusammenhalt der Mannschaft.
Für den Abwehrspieler war schnell klar, dass er weiter für die Emsländer spielen will. „Ich bin dem Verein und Trainer Hanjo Vocks dankbar für die letzten Jahre. Das will ich zurückgeben. Es macht super Spaß in Spelle. Hier hat man die Möglichkeit sich zu entwickeln.“
Leon Dosquet kennt Vocks noch aus dessen Zeit als Trainer beim Jugendleistungszentrum Emsland. Das war einer der Gründe für den Wechsel ins südliche Emsland. Bis zur C-Jugend einschließlich spielte er für seinen Heimatverein Eintracht Emmeln. Dort war sein Vater Frank Dosquet sein Trainer, der selbst von 1988 bis 1995 beim SCSV spielte und zeitweise Mannschaftskapitän war.

Von der Kreisliga schaffte Leon Dosquet im jüngeren Jahrgang direkt den Sprung in die U17 des JLZ. Mit der B-Jugend und der U19 gelang ihm der Aufstieg in die Regionalliga. Auch von einem Kreuzbandriss ließ er sich nicht aus der Bahn werfen. Von der U23 des SV Meppen kam er 2020 zum SC Spelle-Venhaus, bei dem er sich zum Stammspieler entwickelt hat.
In der aktuellen Saison hat der 1,94 Meter lange Abwehrrecke 14 Partien in der Regionalliga absolviert. Von Mitte Oktober bis in die Wintervorbereieitung fehlte er verletzt. Gegen Ottensen und Lohne kam er wieder zum Einsatz. „Von der Athletik her bin ich noch nicht ganz bei 100 Prozent“, sagt der Student der Wirtschaftsinformatik in Münster, für den die Meisterschaft in der Oberliga und der damit verbundene direkte Aufstieg in die Regionalliga ein Highlight war.
Den Klassenerhalt hat Dosquet noch nicht aufgegeben, weiß aber, wie schwer es wird. Ein Vorbild auf dem Platz hat er nicht. Wegen der Ausstrahlung und der Zweikampfführung imponieren ihm der Niederländer Virgil van Dijk (FC Liverpool) und der Portugiese Ruben Dias (Manchester City).

Auch Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte weiß, was er an Dosquet hat. „Leon hat sich richtig gut gemacht. Er ist sehr zuverlässig, bei jedem Training dabei.“ Zudem habe er sich auf und neben dem Platz sehr gut weiterentwickelt. Aus dem aktuellen Kader haben bereits Janik Jesgarzewski, Jannik Landwehr, Jan-Hubert Elpermann sowie die Torwarte Bernd Lichtenstein und Mattis Niemann für die kommende Saison zugesagt. Mit Elias Strotmann und Tjark Höpfner stehen zwei externe Zugänge fest.

Kunsthandwerkermarkt in Spelle

Spelle – Das Forum Kultur Erleben lädt herzlich zum Kunsthandwerksmarkt in Spelle ein. Dieser findet am 09. und 10. März 2024 in den Räumen der Oberschule Spelle (Brink 7, 48480 Spelle) statt. An beiden Tagen öffnen sich die Tore des Marktes von 11:00 bis 18:00 Uhr für alle Kunst- und Handwerksbegeisterten sowie für Neugierige, die hochwertige und einzigartige Produkte lieben.

Beim Kunsthandwerkermarkt gibt es eine Vielfalt selbstgestalteter Waren und Dekoelemente zu bestaunen und zu erwerben. Von handgefertigtem Schmuck über Porzellan- und Holzwaren bis hin zu textilen Kunstwerken und vielem mehr – die Aussteller präsentieren ihre Kreationen mit Stolz und Leidenschaft.

„Wir freuen uns darauf, lokale Künstler und Handwerker zu unterstützen und ihnen eine Plattform zu bieten, um ihre einzigartigen Werke einem breiten Publikum vorzustellen“, sagt Elisabeth Korte, Organisatorin des Kunsthandwerkermarktes. „Der Kunsthandwerksmarkt ist nicht nur eine Gelegenheit, schöne und originelle Produkte zu entdecken, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs.“

Der Kunsthandwerksmarkt in Spelle verspricht somit ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie zu werden. Der Eintritt ist frei, und für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt sein.

Rettungshubschrauber in Rheine hob im letzten Jahre 1159 Mal ab „Christoph Europa 2“ fliegt gegen die Zeit für das Leben

Die ADAC Luftrettung betreibt rund 50 Rettungshubschrauber der Typen EC135 und H145. Deren Pilotinnen und Piloten flogen im letzten Jahr von 37 Stationen aus insgesamt 51.347 Einsätze (2022: 55.675) und überschritten mit dieser hohen Einsatzdichte zum zehnten Mal in Folge die 50.000er-Marke. Einer der fliegenden „gelben Engel“ ist der „Christoph Europa 2” in Rheine, der 1159 Mal schnelle Hilfe aus der Luft brachte.


Rheine. Wenn der „Christoph Europa 2” wieder einmal am Himmel fliegt, stellen sich viele Leute die Frage: „Was kostet wohl so ein Rettungshubschrauber?“ Hier die Antwort: Jeder der bei „Airbus Helicopter“ gebaute RTH vom Typ H 145, der von der ADAC-Luftrettung seit November 2015 in Dienst gestellte wurde, kostet rund achteinhalb Millionen Euro! Das ist gut investiertes Geld, um Menschenlaben zu retten.

Die ADAC Luftretter in NRW flogen in 2023 zu 7020 Mal Einsätzen, bei denen Ursache Nummer eins rund 42 Prozent der Flüge Verletzungen nach Unfällen waren. Der exzellent  ausgestattete Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph Europa 2” in Rheine bietet  eine qualitativ hochwertige, medizinische Versorgung der Patienten im Zusammenspiel mit größtmöglicher Sicherheit im Flugbetrieb. Da bei einem Notfall jede Sekunde zählt, ist der RTH ein sehr wichtiges Bindeglied in der Rettungskette. Das Team fliegt gegen die Zeit für das Leben.


„Christoph Europa 2” ist auf dem Deck des Parkhauses an der Lindenstraße stationiert. Das Team: Pilot, Notarzt und ein Notfallsanitäter, ist jeden Tag von sieben Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Der RTH fliegt in einem Einsatzradius von 50 bis 70 Kilometern für die Notfallrettung in die Gebiete der Landkreise Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Emsland, Osnabrück, Steinfurt, das nördliche Nord-Rhein-Westfalen und die benachbarten Niederlande. Dabei erreicht der RTH zum Beispiel Nordhorn oder Lingen in nur fünf Minuten. 

Nach der Alarmierung geht der RTH in die Luft und fliegt geradewegs zum Einsatzort. Dabei unterstützt er in Deutschland nicht nur das weltweit vorbildliche Rettungssystem des bodengebundenen Rettungsdienstes, sondern sichert ebenso die Versorgung von Patienten in für Rettungs- und Notarztwagen schlecht erreichbarem Gelände. Auch bei längeren Anfahrtswegen für den Rettungsdienst in ländlichen Regionen kommt die schnellste Hilfe aus der Luft.


 
Der Leitende  Hubschrauberarzt Dr. Thomas Keller weiß, dass bei einem Verkehrsunfall oder Herzinfarkt, Schlaganfall und sonstige lebensbedrohliche Situationen der „Christoph Europa 2“ in die Luft geht, um Menschen in Gefahr schnellstens Hilfe zu bringen. Im Falle eines Falles ist aber entscheidend, dass beim Notruf die genauen Angaben gemacht würden: Was ist passiert – wie, wann und wo? Wie viele Verletzte mit welcher Verletzungsart gibt es? Brennt es? Sind Personen eingeklemmt, verschüttet oder vermisst?

Der Rheiner Stationsleiter Sven Tiedemann und seine Piloten bemängeln: „Wenn wir die Einsatzstelle anfliegen, wirbelt unsere drei Tonnen schwere Maschine öfter mal Gegenstände auf oder wehen sie um. Nicht immer ist an den Einsatzstellen genügend Freiraum für die Landung vorhanden. Besonders Autofahrer, die im letzten Moment unter dem Helikopter herfahren, sind ein sehr großes Risiko und verzögern unseren Einsatz. Fliegen wir eine Häuserzeilen oder einzelne Wohnhäuser an, sollen sich Personen durch winken z. B. mit Leuchten oder grellfarbenden Geneständen bemerkbar machen.“

Der Tipp: In „Erster Hilfe“ (EH) ausgebildet kann jeder vor Eintreffen der Rettungsmittel lebensrettend eingreifen: Allein schon die stabile Seitenlage, das Stillen von starken Blutungen und die Kontrolle der Atmung sind hier lebensentscheidend. Eine erforderliche und eingeleitete Widerbelebungsmaßnahme mit Beatmung und Herzdruckmassage muss solange weitergeführt werden, bis der Rettungsdienst und/oder Arzt vor Ort eintreffen.

Spelles: Tjark Höpfner kommt aus der Preußen-Jugend

Spelle- Nächster Neuzugang für den Fußball-Regionalligisten SC Spelle-Venhaus. Aus der U19 von Preußen Münster kommt Abwehrspieler Tjark Höpfner. Dort ist der künftige SCSV-Trainer Tobias Harink noch bis zum Sommer Coach.

Der 18-Jährige stammt aus Hörstel. „Er hat viel Potenzial und einen guten Charakter“, sagt Harink. Der Wechsel zum SCSV sei gut für Höpfner, weil er an seiner ersten Seniorenstation von erfahrenen Spielern lernen könne. Der Fußballer sei flexibel, könne auf beiden Außenbahnen, aber auch im Zentrum auflaufen. In Spelle, wo schon sein Bruder Linus gespielt hat, sei er als Außenverteidiger vorgesehen.

Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte erklärte, der SCSV sei froh, „dass Tjark zugesagt hat.“ Der Verein suche Talente aus der Region. Dazu gehöre auch der Blick über die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen.

„Der Trainer kennt ihn gut“, erklärt Schütte. Harink und Höpfner arbeiten seit zwei Jahren in der Preußen-Talentschmiede zusammen. „Ich weiß, was für Fußball er spielen will“, sagt  Höpfner, der wegen einer Hüftverletzung 14 Monate pausieren musste. Der Fußballer blieb geduldig, hat inzwischen wieder die ersten Partien für Münster absolviert.

Tjark Höpfner, der von seinem Vater Michael als junger Spieler beim SV Teuto Riesenbeck trainiert wurde, spielt schon seit gut 13 Jahren aktiv Fußball. Er nennt auch Joshua Kimmich als Vorbild. Sich selbst beschreibt er als sehr ehrgeizig, kreativ und schnell. Er verfüge über eine gute Technik und bleibe am Ball ruhig.

Vom SCSV hat Höpfner nach eigenen Angaben „nur Positives gehört“. Den jungen Speller Jan Popov, der zu dieser Saison aus der eigenen Jugend hochgerückt ist, kennt er vom Mathe-Leistungskurs.

 

Jugendplatz in Schapen dank Förderprogramm „Startklar in die Zukunft“ fertiggestellt

Schapen- Die Gemeinde Schapen freut sich, bekannt zu geben, dass der lang ersehnte Jugendplatz dank des Förderprogramms „Startklar in die Zukunft“ erfolgreich realisiert wurde.

Die Entscheidung für die Notwendigkeit eines Jugendplatzes wurde durch eine Befragung der Jugendlichen in Schapen im Jahr 2022 bestätigt. Zu diesem Zeitpunkt gab es keinen frei zugänglichen, unabhängigen und nicht vereinsgebundenen Platz, an dem sich Jugendliche tagsüber spontan treffen und bewegen konnten.

Im August 2022 wurden die Fördermittel beantragt. Drei Monate später folgte die Bewilligung im November desselben Jahres. Nach einer sorgfältigen Standortauswahl wurde Ende April / Anfang Mai beschlossen, den Jugendplatz in der Kirchstraße zu realisieren. Die Vergabe der Baumaßnahme erfolgte Ende September 2023, und wir freuen uns, mitteilen zu können, dass der Jugendplatz Ende Januar 2024 fertiggestellt wurde. Der Jugendplatz in der Kirchstraße bietet jungen Menschen einen Ort der Begegnung und des Austauschs und trägt dazu bei, ihre Lebensqualität in der Gemeinde zu verbessern.

Das Programm „Startklar in die Zukunft“ zielt darauf ab, gute und nachhaltige Aufenthaltsplätze für junge Menschen in den Kommunen zu schaffen. Es war ein Programm des Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. Städte und Gemeinden waren nicht direkt antragsberechtigt. Daher wurde der Antrag über den Landkreis als örtlicher Träger der Jugendhilfe gestellt. Die Förderquote für dieses Vorhaben lag bei 90 %, was einer maximalen Förderung von 35.000,-€ entsprach. Angesichts der massiven Auswirkungen der Pandemie auf die persönlichen Kontakte und Treffen mit Freunden der Jugendlichen war die Errichtung eines solchen Platzes von großer Bedeutung.

BU Bild 1: Nele Klanke (r.) und Steven Bernhard (2.v.r.) vom Jugendbeirat freuten sich gemeinsam mit (v. l.)  Matthias Sils (Samtgemeindebürgermeister), Thomas Wranik (Verwaltung Samtgemeinde), Petra Kleinbuntemeyer (Bürgermeisterin Schapen), Eva Wintering (Initiatorin, Sozialausschussvorsitzende) und Jonas Roosmann (Abgeordneter Landkreis Emsland).

Handruper Gruppe Auftakt mit neuem Programm im Wöhlehof

Spelle – Die Handruper Gruppe „AufTakt“ tritt am Freitag, 12. April 2024, um 20:00 Uhr mit ihrem neuen Programm „Komm ein bisschen mit nach Italien“ im Wöhlehof in Spelle auf. Eintrittskarten zum Preis von 10,00 Euro sind im Vorverkauf im Wöhlehof, im Speller Rathaus sowie in den Gemeindebüros in Schapen und Lünne erhältlich.

Mit Frack und Zylinder entführt uns die Handruper Gruppe AufTakt in Wort und Witz, Lied und Bild in das Land, welches klassischerweise für Romantik und Sehnsucht steht: Italien.