Backhauses Einweihung im Bürgerpark in Schapen

Am Sonntag ab 10:30 Uhr findet die Backhauses Einweihung im Bürgerpark in Schapen statt. Im Anschluss des Gottesdienst sorgen die EMSLAND HILLBILLIES UND “STEVE HAGGERTY AND THE WANTED“ für musikalische Stimmung. Der Heimatverein bietet ein Unterhaltungsprogramm für alle Altersgruppen.

Einwe

Einbruch in Imbiss

Lingen – In der Nacht zu Donnerstag sind bislang unbekannte Täter in einen Imbiss an der B70 in Lingen eingebrochen. Sie beschädigten ein Fenster sowie eine Jalousie und gelangten so in die Räume. Vermutlich wurden sie durch die ausgelöste Alarmanlage gestört, woraufhin sie in unbekannte Richtung flüchteten.

Ob die Täter Beute machten, wird derzeit ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Lingen unter der Telefonnummer 0591/870 in Verbindung zu setzen.

 

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 29.07.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen.

Samtgemeindepokalturnier wird in Varenrode ausgetragen

Spelle – Spannende Spiele werden beim diesjährigen Samtgemeinde-Fußball-Pokalturnier in der Samtgemeinde Spelle erwartet. Die Spiele werden auf dem Sportgelände des Schwarz-Weiß Varenrode ausgetragen.

Seit Gründung der Samtgemeinde Spelle im Jahr 1974 führen die vier Sportvereine SC Spelle-Venhaus, FC 27 Schapen, Blau-Weiß Lünne und Schwarz-Weiß Varenrode alljährlich ein Fußball-Pokalturnier durch. Nachdem das Turnier im letzten Jahr nicht stattfinden konnte, werden die Seniorenmannschaften am Samstag, 31. Juli 2021, ab 14:00 Uhr um den begehrten Samtgemeinde-Pokal kämpfen. Turnierausrichter ist der SV Schwarz-Weiß Varenrode. Alle Sportfreunde sind eingeladen, ein interessantes Sportereignis mitzuerleben. Für das leibliche Wohl ist dabei selbstverständlich gesorgt.

Niedersachsen will Diskotheken, Clubs und Shisha-Lokalen ab einen Inzidenzwert über 10 schließen

Es sollen damit noch stärker die Bereiche in den Blick genommen werden, die zuletzt nachweislich zum Anstieg der Infektionszahlen beigetragen haben. Es soll gleichzeitig vermieden werden, dass bei weiter steigenden Inzidenzwerten auch Bereiche von stärkeren Einschränkungen betroffen sind, für die das nicht gilt.

Der landesweite Inzidenzwert liegt heute mit 15,5 auf einem vergleichsweisen niedrigen Niveau. Allerdings ist der Wert in den letzten Wochen insgesamt wieder kontinuierlich angestiegen und in einigen Regionen Niedersachsen sind Anstiege mit einem besorgniserregenden Tempo zu verzeichnen, womit Grenzwerte des Niedersächsischen Stufenplans im Eiltempo überschritten werden könnten. In zahlreichen Kommunen lässt sich der starke Anstieg auf wenige Bereiche zurückführen. Mit der Verordnungsänderung können dort künftig diejenigen Bereiche von Einschränkungen ausgenommen werden, die nicht maßgeblich zum Anstieg der Infektionszahlen beigetragen haben.

Die aktuelle Änderungsverordnung kann nach Ansicht der Niedersächsischen Landesregierung nur eine Übergangsregelung sein. Auf Basis der Beratungen der Gesundheitsministerkonferenz muss bei den kommenden Bund-Länder-Gesprächen eine Verständigung über neue Maßstäbe getroffen werden, die sowohl die Impfquote als auch die Krankenhausbelegung stärker mit in den Blick nimmt. Wichtig ist, dass die Maßstäbe fundiert und verlässlich, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger verständlich und nachvollziehbar sind. Dabei muss berücksichtigt werden, dass Deutschland beim Impfen große Fortschritte gemacht hat: Derzeit ist eine Hälfte der Bevölkerung vollständig geimpft, die andere Hälfte allerdings ist noch nicht vollständig geimpft und damit nicht ausreichend gegen die Delta-Variante geschützt – zudem müssen auch diejenigen geschützt werden, die sich nicht gegen Corona impfen lassen können, darunter Kinder und Personen mit Erkrankungen, die keine Impfung zulassen.

Die wesentlichen Veränderungen in der Corona-Verordnung betreffen zwei Punkte:

1. Verschärfung in kritischen Bereichen

Vor dem Hintergrund, dass insbesondere Diskotheken und Clubs sowie Einrichtungen zum Konsum von Shisha-Pfeifen vielerorts im Land zu einem Anstieg der Infektionen beigetragen und teilweise auch die Verfolgung von Infektionsketten erschwert haben, gelten in diesen Bereichen nun schärfere Maßgaben:

Inzidenz unter 10:

Es gilt nun unter 10 (bislang Inzidenz 10 bis35) eine Maskenpflicht – auch beim Tanzen sowie ein Hygienekonzept mit einer Begrenzung der Kapazität auf 50 Prozent, § 1 f Abs. 2.

Inzidenz über 10:

Die unter § 9 Abs. 5 genannten Einrichtungen, Diskotheken, Clubs und Einrichtungen für den Konsum von Shisha-Pfeifen sind bei einer Inzidenz über 10 zu schließen

2. Mehr Handlungsspielraum für Landkreise und kreisfreie Städte:

Die Landkreise und Kreisfreien Städte können im Rahmen ihrer zu erlassenen Allgemeinverfügung bei Überschreitung eines in der Landesverordnung festgelegten Inzidenzwertes Bereiche von schärferen Regeln ausnehmen, wenn die Überschreitung auf andere Bereiche zurückzuführen ist. Sprich: per Allgemeinverfügung können für bestimmte Bereiche die Regeln für einen niedrigeren Inzidenzwert verfügt werden, dies betrifft beispielsweise die Gastronomie, die Beherbergung, den Einzelhandel, den Amateursport und auch Kindertageseinrichtungen, weil dort durch regelmäßige Testungen das Infektionsgeschehen gut kontrolliert werden kann und Kindern möglichst weitere Einschränkungen erspart werden sollen.

Für Bereiche nach den §§ 6 bis 9 Abs. 4, §§ 9 a, 10, 10 b bis 12, 14 a und 16 bis 17 können künftig Schutzmaßnahmen eines niedrigeren Inzidenzwertes gelten:

 

§ 6 Religiöse Veranstaltungen

§ 6 a Regelungen für Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen

§ 6 b Veranstaltungen von Theatern, Opernhäusern, Konzerthäusern oder ähnlicher Einrichtungen
sowie von Kinos

§ 6 c Großveranstaltungen

§ 6 d Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaft

§ 7 Gedenkstätten

§ 7 a Zoos, Tierparks und botanische Gärten

§ 7 b Museen, Freilichtmuseen, Ausstellungen, Galerien und ähnliche Einrichtungen

§ 7 c Freizeitparks

§ 7 d Touristische Schiffs- und Kutschfahrten und touristische Busfahrten

§ 7 e Seilbahnen

§ 7 f Schwimmbäder, Saunen, Thermen

§ 7 g Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen

§ 8 Beherbergung

§ 9 Gastronomie sowie Bars und ähnliche Einrichtungen; dabei sind allerdings für Diskotheken, Clubs
und Shisha-Bars (§ 9 Abs. 5) keine landkreisspezifischen Lockerungen möglich;

§ 9 a Einzelhandel

§ 10 Messen, gewerbliche Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte und ähnliche Veranstaltungen

§ 10 b Körpernahe Dienstleistungen

§ 10 c Prostitution

§ 11 Kindertagespflege, private Kinderbetreuung, Jugendfreizeiten

§ 12 Kindertageseinrichtungen

§ 14 a Außerschulische Bildung, Erwachsenen- und Weiterbildung und berufliche Bildung in Einrichtungen
der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung einschließlich ihrer Beherbergungsstätten,
Kantinen und Mensen

§ 16 Freizeit- und Amateursport in geschlossenen Räumen

§ 16 a Freizeit- und Amateursport unter freiem Himmel

§ 17 Spitzen- und Profisport

Neben dem jetzt neuen zusätzlichen Handlungsspielraum der Kommunen bleibt der bisherige Handlungsrahmen nach § 1 a Absatz 2 Satz 3 weiterhin bestehen. Landkreise und Kreisfreie Städte können – wie bislang – auch aufgrund eines räumlich klar abgrenzbaren Bereichs der Infektionssteigerung insgesamt von einem Wechsel in die nächst höhere Stufe per Allgemeinverfügung absehen.

Ausgenommen:

Ausdrücklich ausgenommen vom erweiterten Handlungsrahmen sind die im ersten Teil der Verordnung von §1 bis §5a genannten Allgemeinen Vorschriften. Diese sollen weiterhin im ganzen Land gelten – dazu gehören ausdrücklich die Kontaktbeschränkungen, da private Zusammenkünfte weiterhin allgemein zum Anstieg der Infektionen beitragen.

Die Änderungsverordnung gilt wie die gesamte Corona-Verordnung formal bis zum 3. September 2021. Die Landesregierung strebt allerdings auf Basis der bereits oben angeführten Verständigung von Bund und Ländern eine frühere Anpassung an.

 

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 28.07.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden.  

Grundschule Lünne erhält KiNT-Klassenkisten Firma Meese Logistik spendet KiNT-Boxen im Rahmen einer Spendenaktion

Lünne, Wir unterstützen euer Engagement! Unter diesem Motto unterstützt die Firma Meese aus Beesten in diesem Jahr mit 10.000,-€ insgesamt 20 Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Gefördert werden Vereine, Kitas und Schulen im südlichen Emsland.
Erfolgreich bewarb sich auf diese Aktion auch Eva Lammers als Rektorin der Grundschule Lünne, mit dem Ziel, zusätzliche KiNT-Klassenkisten für die Schule anzuschaffen. Die KiNT- Boxen, welche von der Universität Münster entwickelt werden, sollen die technischen Perspektiven des Sachunterrichts für Kinder verständlich darstellen. Die gespendeten KiNT- Boxen behandeln das Thema „Brücken – und was sie stabil macht“:

-Wie viel Gewicht kann eine Brücke tragen?
– Warum biegt eine Fahrbahn nicht durch?
– Womit kann ich ein Blatt Papier stabil machen?
– Wie hoch kann ich einen Turm bauen, ohne dass er umfällt?
– Was macht Fachwerkbrücken stabil?
– Wodurch hält eine Hängebrücke?

Fragen über Fragen, welche die Kinder über eigenes Forschen und Konstruieren spielerisch
entdecken können. Die Boxen sind so angelegt, dass bis zu 32 Kinder gleichzeitig damit arbeiten können.
Die Grundschule Lünne unter Leitung von Eva Lammers und der Vorsitzende des Fördervereins Johannes Heskamp dankten der Firma Meese bei einer offiziellen Übergabe ganz besonders
für diese großzügige Spende.

Oben links: Eva Lammers, Rektorin / Jannik Meese, Firma Meese Oben Rechts: Johannes Heskamp, Vorsitzender des Fördervereins Mittig: Klasse 3B

Emsaue bei Listrup: Naturort wird mit Nisthilfen bereichert Sommeraktion des Autohauses Helming & Sohn ermöglicht Bau von 45 neuen Nisthilfen

Natürlich können Vögel, Fledermäuse, Hornissen und Eulen ihre Nisthöhlen und Schlafquartiere selber bauen, aber manchmal ist das doch schwieriger als gedacht, woranwir Menschen nicht ganz unschuldig sind. Abhilfe lässt sich in diesem Punkt mit Nisthilfen schaffen. 45 derartige Nistplätze konnten nun mit Unterstützung durch das Autohaus Helming & Sohn gebaut werden – und sind zum Beispiel in den Emsauen bei Listrupbereits im Einsatz.

Viele Vogelarten brauchen gute Versteckmöglichkeiten für ihren Nachwuchs. Zum Beispiel in alten, toten, in dichten Laubgehölzen und Hecken, in Schuppen und Scheunen oder auf dem Dachboden. Gleiches gilt auch für Orte, an denen Fledermäuse tagsüber oder im Winter schlafen oder wo Hornissen leben können. Diese Orte sind allerdings selten geworden. Alte Bäume und Äste werden gefällt und weggeräumt. In den wenigsten Fällen dürfen sie im Wald oder im Garten stehen und liegen bleiben. Dichte Laubgehölze und Hecken werden zurechtgeschnitten oder durch Ziersträucher ersetzt. Schuppen und Scheunen in Stadt und Land werden abgerissen oder renoviert, so dass sie für die Tiere nicht mehr nutzbar sind.

Um ihnen zu helfen, lässt die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland verschiedenste Nisthilfen und Schlafquartiere bauen und hängt sie als Ersatzlebensraum auf. Hilfe dabei bekam sie vor kurzem von einer Grundschule aus Geeste und dem Autohaus Helming & Sohn. Bei einem Schulausflug in die Emsauen bei Listrup brachten die Schulkinder 13 neue Nisthilfen für Vögel und 3 Schlafquartiere für Fledermäuse an. Die Emsauen werden seit Jahren von der Naturschutzstiftung und dem Landkreis  naturnah umgestaltet. Grünland wurde extensiviert und von Biorindern beweidet. Klimaschutzwälder wurden angepflanzt, Sandmagerflächen angelegt und alte Obstbaumsorten wieder gepflanzt.

Um selbst Hand anzulegen, besuchten die beiden Geschäftsführer Gerd Helming und Achim Helming vom Autohaus Helming & Sohn die Emsaue. Zusammen mit dem Baudezernenten Dirk Kopmeyer vom Landkreis und der Naturschutzstiftung hängten sie ebenfalls Nisthilfen auf. Sie befestigten u. a. die großen Hornissenkästen an Bäumen, die für die Kinder zu schwer gewesen waren.

Das Autohaus Helming & Sohn hatte durch eine Sommeraktion den Bau von 45 neuen Nistkästen im Wert von 2.500€ für Schleiereulen, Steinkäuze, Spatzen, Meisen, Gartenrotschwanz, Turmfalke, Zaunkönig, Grauschnäpper, Hornissen, Fledermäuse usw. möglich gemacht.  Sie boten interessierten Kunden im Juni die Möglichkeit, ihre neuen MINI Modelle insbesondere den vollelektrischen MINI Cooper SE Probe zu fahren und gleichzeitig den Umweltschutz in der Region zu unterstützen. Für jede Probefahrt spendete das Autohaus an die Naturschutzstiftung Geld zum Bau der Nistkästen. Die Zahl der Nistkästen wuchs mit der Anzahl der Probefahrten. Zusätzlich boten sie den Probefahrern eine ausgewählte Route zu bestimmten Naturschutzorten an, um sie auf das Schutzgut Natur aufmerksam zu machen.

Die Naturschutzstiftung wird auch an anderen Orten mit dem Aufhängen von Nisthilfen und Ersatzquartieren fortfahren und sich gleichzeitig dafür einsetzen, dass die Originallebensräume der Tiere erhalten bleiben.

 

Kirstin Meyer mit ihren 3 Kindern (Geschäftsführerin Naturschutzstiftung), Berhard van der Ahe (1. Vorsitzender Naturschutzstiftung), Maike Hoberg (stellv. Geschäftsführerin Naturschutzstiftung), Achim Helimg (Geschäftsführer Autohaus Helming & Sohn), Gerd Helming (Geschäftsführer Autohaus Helming & Sohn), Bernd Wecks (Marketing Helming & Sohn), Sarah Sebastian (MINI Verkäuferin Helming & Sohn), Olga Hopster (Marketing Helming & Sohn), Dirk Kopmeyer (Baudezernent Landkreis Emsland)

Hochwasserhilfe im Ahrtal aus Spelle

Spelle- Angesichts der schweren Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern haben sich sieben junge Männer aus Spelle auf den Weg ins Ahrtal gemacht, um dort den betroffenen Menschen zu helfen. Mit diesem persönlichen Text berichten sie über die bewegenden Erfahrungen.
„Nachdem im Fernsehen und Internet das große Leid und die Berge voll Arbeit in dem Krisengebiet Ahrweiler nur erahnt werden konnten, haben wir, eine Gruppe junger Speller, Venhauser und Varenroder Bürger am Mittwoch kurzfristig beschlossen, uns auf den Weg in das Krisengebiet zu machen. Viele von uns sind Mitglied der Feuerwehr oder kommen aus Bauberufen und sind den Umgang mit großen Arbeitsgeräten gewohnt.

Mit Teilen aus dem vorhandenen Maschinenpark der Firmen Löcken Bauservice und der Maschinenfabrik Krone wollten wir den betroffenen Anwohnern helfen und die Aufräumarbeiten unterstützen. Nach kürzester Zeit haben sich dann die 7 freiwilligen Helfer Lennard Löcken, Julian Gude, Jonas Budde, Andre Strahlenbach, Matthias Roling, Dominik Jungehüser und Patrick Höving organisiert und sich am Freitagmorgen auf den Weg in das Krisengebiet Ahrweiler gemacht.

Eingesetzt wurden bei der Aktion ein Teleskoplader und Tieflader von der Firma Krone, ein Container-LKW, Radlader und Bagger der Fa. Löcken und ein Transporter der Firma Autop Stenhoj. Die Gemeinde Spelle unterstützte uns mit einer Geldspende.

Als wir das Krisengebiet erreichten, fanden wir schnell ein eigentlich fertig geplantes Neubaugebiet, welches zu einem Müllsammelplatz umfunktioniert wurde und uns als provisorisches Lager für den ersten Tag und die Nacht diente. Nachdem wir unser Gerät abgeladen hatten, machten wir uns auf dem Weg in den Ort Schuld, wo uns das Ausmaß der Katastrophe erst richtig bewusst geworden ist.
Es sah aus, wie in einem Kriegsgebiet, das kann man im Fernsehen gar nicht richtig erkennen, man muss es selbst gesehen haben. Hier haben wir bis in die späten Abendstunden die betroffenen Menschen bei den Aufräumarbeiten unterstützt und ihre Grundstücke von Schutt und Geröll befreit.

Am nächsten Morgen haben wir uns in zwei Kolonnen aufgeteilt. Während eine Kolonne im Ort Lückenbach damit beschäftigt war, eine Straße, die durch das angeschwemmte Treibgut komplett versperrt war, wieder freizuräumen und den Verkehr wieder möglich zu machen, fuhr die zweite Kolonne erneut nach Schuld und half den Anwohnern beim Räumen ihrer durch die Flutwelle weggerissenen Häuser. Die zweite Nacht konnten wir dann durch das großzügige Angebot einiger Jäger aus Lückenbach in deren unbeschädigter Jagdhütte verbringen.

Am Sonntag sind wir erneut nach Schuld gefahren, um mit den Aufräumarbeiten fortzufahren. Wir mussten jedoch später abbrechen, da ein Gasleck in einem Gastank die weitere Durchfahrt unmöglich machte und es zu einer gefährlichen Situation hätte kommen können. Am späten Nachmittag machten wir uns auf dem Heimweg, sodass wir gegen 21.00 Uhr wieder in Spelle/Venhaus angekommen sind.

Es ist unbeschreiblich, was für ein schreckliches Leid die Anwohner dort durchmachen müssen. Viele Betroffene stehen unter Schockstarre und sind sehr dankbar für die angebotene Hilfe.
Einzelne persönliche Schicksale haben uns sehr berührt. Es gibt Menschen, die sowohl ihr gesamtes Hab und Gut aber auch, noch viel schlimmer, gute Freunde verloren haben. Umso wichtiger sind die vielen freiwilligen Helfer, die aus ganz Deutschland auch jetzt noch anreisen, um den Betroffenen bei den nicht enden wollenden Arbeiten zu unterstützen.

Wir wurden von den Anwohnern herzlichst willkommen geheißen und erfuhren viel Dankbarkeit und Anerkennung, so dass wir am liebsten noch länger dortgeblieben wären. Mit einigen Einwohnern werden wir weiter in Kontakt bleiben.“


Verdienstkreuz am Bande für Alfons Acker Oberbürgermeister Dieter Krone überreicht Auszeichnung im Rathaus

Lingen. Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland konnte Oberbürgermeister Dieter Krone in der letzten Woche an den Bramscher Alfons Acker überreichen. „Seit nunmehr fünf Jahrzehnten setzt du dich für das Allgemeinwohl ein und bis in vielen verschiedenen Bereichen aktiv“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Ehrenamtlicher Einsatz ist für dich Ehrensache.“ Rund 30 Gäste waren der Einladung zu der Feierstunde in den Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses gefolgt. Darunter Familienmitglieder, aber auch viele Wegbegleiter Alfons Ackers, mit denen er beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Freundeskreis der Ukrainefahrer, im Schützenverein und in der Kirchengemeinde zusammengearbeitet hatte. „Du hast viele Bereiche in unserer Stadt mit deinem Enthusiasmus, Deinem großen Wissen, Deiner Erfahrung und Deiner Zielstrebigkeit geprägt und maßgeblich mitgestaltet“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone in seiner Laudatio. „Dein Humor, Deine positive und zugleich zupackende Art zeichnen Dich aus und so konntest du vieles für Lingen und für die Bürgerinnen und Bürger hier und beispielsweise auch in der Ukraine erreichen und umsetzen.“

Bereits im Alter von 16 Jahren habe sich Alfons Acker im Vorstand des Sportvereins SG Bramsche 1966 e.V. engagiert. Ab 1977 sei er in der Freiwilligen Feuerwehr – Ortsfeuerwehr Bramsche aktiv gewesen, so der Überbürgermeister in seiner Laudatio. Als stellvertretender Ortsbrandmeister, als stellvertretender Kreisbrandmeister, Abschnittsleiter Emsland Süd sowie Erster Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Lingen e.V. sei er immer ein verlässlicher und hilfsbereiter Ansprechpartner für seine Kameraden gewesen und habe so manches Mal sein Leben riskiert. 20 Jahre lang habe sich Alfons Acker zudem im Pfarrgemeinderat Bramsche-Darme engagiert – eine Zeitlang sogar als Erster Vorsitzender – und habe in dieser Zeit beispielsweise Pfarrfeste und Erntedankfeste organisiert. Auch im Schützenverein sprang Alfons Acker ein, als krankheitsbedingt der Erste Vorsitzende ausfiel und übernahm den Vorsitz von 2013 bis 2017. „Ehrenamtlicher Einsatz ist für dich eine eben eine wahre Ehrensache“, so der Oberbürgermeister.
Seit nunmehr 2003 sei Alfons Acker zudem eine der tragenden Säulen der Ukrainefahrer. „Bis heute hast du dreizehnmal Hilfsgüterlieferungen dorthin begleitet“, sagte das Stadtoberhaupt im Ratssitzungssaal. „Insbesondere der Ausbau der dortigen Kranken- und Sozialstation sowie der Schule waren und sind Dir ein besonderes Anliegen. Auch Deine Verbundenheit zur Feuerwehr in Laniwzi und Dein Einsatz für diese sind einzigartig.“ Alfons Acker sei zudem ehrenamtlicher Wohnberater, Teil der Grünen Truppe in Bramsche und langjähriges Mitglied im Aufsichtsrat des Wasser- und Bodenverbandes Bramscher Mühlenbach.

„Du hast mit Deinem Elan und Deiner Zielstrebigkeit in Lingen und darüber hinaus viel bewegt“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone abschließend. „Menschen, wie Du, lieber Alfons, bringen unsere Gesellschaft weiter und sorgen für mehr Lebensqualität.“

Als Vertreterin des Landkreises Emsland überbrachte die Erste Kreistagsvorsitzende Ulla Haar die Grüße und Glückwünsche von Landrat Marc-André Burgdorf. Ortsbürgermeister Martin Koopmann erklärte, dass Alfons Acker eine Institution Bramsches sei, die aus dem Ortsleben nicht mehr wegzudenken sei. Hinrikus Ude vom „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ betitelte Alfons Acker hingegen als einer der Motoren hinter dem Freundeskreis. Er verlas zugleich die Glückwünsche aus Juskivzi und Laniwzi in der Ukraine. Pfarrer Thomas Burke bezeichnete den Einsatz Ackers als segensreich für andere. Und nicht zuletzt gratulierte der Sohn Alfons Ackers, Olaf Acker, seinem Vater zu der Auszeichnung. „Du warst trotz Deines vielfältigen Engagements immer für uns da – wir sind stolz, dass wir dich als Vater haben.“

„Warum macht ein Mensch das, werde ich oft gefragt“, sagte Alfons Acker abschließend. „Doch ich kann nur sagen: Ich war gut zufrieden, wenn ich nach Haus kam und etwas geleistet hatte. Die Zufriedenheit und Dankbarkeit der Menschen waren mein schönster Lohn.“ 

 

 

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 27.07.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 

 

SC Spelle-Venhaus erhält Zuschüsse für Baumaßnahmen

Spelle- Am 21.07.2021 überreichten Michael Koop (Präsident KSB) und Maria Lindemann als Samtgemeindebürgermeisterin dem SC Spelle-Venhaus Schecks über Fördergelder für Baumaßnahmen, die am Sportgelände des SCSV aktuell durchgeführt wurden und werden.

Den ersten Scheck gab es vom KSB über 18.665€ für die Erneuerung eines Ballfangzauns zum Wohngebiet hinter den Fußballplätzen und für die Sanierung von 2 Tennisplätzen, die nach über 40 Jahren mit einem neuartigen Belag ausgestattet werden. Dieser muss nicht mehr
bewässert werden und garantiert beste Spielbedingungen für Freilufttennis im Sommer, sowie im Winter in der innovativen Traglufthalle. Ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Tennisabteilung. Der Baubeginn zur Sanierung der Tennisplätze steht unmittelbar bevor und soll zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Die neue Zaunanlage ist bereits fertig gestellt. Zusätzlich zu der Förderung von KSB werden diese beiden Baumaßnahmen durch die Samtgemeinde Spelle und den Landkreis Emsland bezuschusst.

Ebenfalls und sehr zur Freude des SCSV übergab Maria Lindemann einen Scheck über 120.000€ für den Bau der neuen Tribüne, die kurz vor dem Abschluss steht. In einem Bauprojekt unter der Leitung von Michael Jungehüser und dem Technikteam wurde diese in knapp 18 Monaten und unter Einbringung von unglaublich viel Eigenleistung des Technikteams errichtet. Die Tribüne ist in den Vereinsfarben schwarz/weiß gehalten und wird im Herbst komplett fertig gestellt sein.

Das Bild zeigt: Michael Koop (Präsident KSB), Maria Lindemann (Samtgemeindebürgermeisterin), Andreas Wenninghoff (Bürgermeister) Jürgen Wesenberg (Abteilungsleiter Fußball), Thomas Wranik (Samtgemeinde Spelle) und Günter Seegers / Thomas Sielker (Vorstand SCSV)

Abfallwirtschaftsbetrieb setzt auf wasserstoffbetriebenes Sperrmüllfahrzeug

Meppen. Der emsländische Abfallwirtschaftsbetrieb zeigt, wie die Mobilität der Zukunft aussieht. Am 19. Juli präsentierte der Landrat des Emslandes, Marc-André Burgdorf, am Zentraldeponie-Standort in Wesuwe einen Förderbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Höhe von 796.000 €. Mit der Förderung im Rahmen des Nationalen Investitionsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP II) soll ein wasserstoffbetriebenes Sperrmüllfahrzeug angeschafft werden, welches ab Herbst 2022 den Lingener und Emsbürener Sperrmüll einsammeln wird. Durch den Einsatz des CO2-neutralen Sperrmüllfahrzeugs können mehr als 30 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.
„Ich freue mich sehr, dass wir passend zum 25-jährigen Jubiläum des Abfallwirtschaftsbetriebes gemeinsam einen wichtigen Schritt in die Mobilität der Zukunft gehen. Wir sind alle gefordert, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und den Klimawandel zu stoppen. Wir als Landkreis wollen vorangehen und zeigen, dass es geht“, sagt der emsländische Landrat Marc-André Burgdorf. Das neue Sperrmüllfahrzeug soll ausschließlich mit grünem, also CO2-neutralem Wasserstoff betrieben werden, der aus erneuerbaren Energien hergestellt wird. „Schon heute wird dieser im emsländischen Werlte produziert und die Kapazitäten werden in den kommenden Jahren durch Projekte wie CEC Haren, Lingen Green Hydrogen oder GET H2 noch erheblich steigen“, erklärt Burgdorf.
Fahrzeug wird vom BMVI mit 796.000 € subventioniert
Gefördert wird die Anschaffung des Sperrmüllfahrzeugs im Rahmen des Nationalen Investitionsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP II) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Insgesamt 90 Prozent der Mehrkosten für das klimaneutrale Fahrzeug werden durch den Staat subventioniert. Die Anwendung alternativer Antriebsformen ist ein wichtiges Standbein in der Umsetzung der Ziele der Bundesregierung zur CO2-Reduzierung im Verkehrssektor. Grüner Wasserstoff dient dabei insbesondere im Bereich des Schwerlastverkehrs und im Bereich der Nutzfahrzeuge als klimafreundliche Alternative, um die Verwendung von fossilen Energieträgern wie Öl und Erdgas abzulösen.
„Nach und nach wollen wir unseren gesamten Fuhrpark auf CO2-neutrale Antriebe umstellen“, erklärt Harald Litz, stellvertretender Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Emsland: „Allein durch den Austausch dieses Fahrzeugs sparen wir bereits mehr als 30 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Das ist so viel, als würde man mit einem großen Auto fünf Mal die Welt umrunden! Während viele wirtschaftliche und kommunale Betriebe derzeit noch abwarten, wollen wir bereits jetzt Erfahrungen mit den neuen Antrieben sammeln. Davon sollen dann auch andere kommunale Einrichtungen und Akteure profitieren können.“
Modular angepasstes Fahrzeug soll im Herbst 2022 den Betrieb aufnehmen
Das Projekt „COSPEL – CO2-neutrale Sperrmüllsammlung im Emsland“ hat sich aus der engen Zusammenarbeit der Kommune mit der H2-Region Emsland im Rahmen des HyExperts-Projekts entwickelt. In dem vom BMVI mit 300.000 Euro geförderten HyExperts-Projekt wird ein wissenschaftliches Gesamtkonzept für die Wasserstoffregion erarbeitet, aus dem in einem zweiten Schritt konkrete Umsetzungsprojekte und Anschaffungen getätigt werden. „Das CO2-neutrale Sperrmüllfahrzeug ist ein erstes Praxisprojekt, was bereits während der Laufzeit des HyExperts-Projekts in die Umsetzung geht“ erklärt der Geschäftsstellenleiter der H2-Region Emsland, Dr. Tim Husmann. Aber nicht nur die Fahrzeugbeschaffung sei wichtig: „In unserem HyExperts-Projekt steht die ganze Wertschöpfungskette im Fokus, also von der Erzeugung des Wasserstoffs über die Vertankung bis zum Verbraucher. Nur durch die Verknüpfung von Henne und Ei, also die Verbindung von Tankstelle und Fahrzeug, ist es möglich, die Wasserstoffmobilität aufzubauen.“
Mit der Übergabe des Förderbescheids kann nun die Ausschreibung für das wasserstoffbetriebene Sperrmüllfahrzeug erfolgen. Um ein passgenaues Fahrzeug zu erwerben, fahren die Abfallwirtschaftsbetriebe in den nächsten drei Wochen die geplanten Strecken in Lingen und Emsbüren ab, in denen das neue Fahrzeug zum Einsatz kommen soll. Auf Basis der erhobenen Daten wird das Fahrzeug modular angepasst und kann im Herbst 2022 seinen Betrieb im Landkreis Emsland aufnehmen.
Foto: Präsentation des Förderbescheids, v.l.n.r. der Geschäftsstellenleiter der H2-Region Emsland, Dr. Tim Husmann, der Landrat des Emslandes, Marc-Andre Burgdorf, und der stellvertretende Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Emsland, Harald Litz.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 26.07.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 

Neue Trikots und Trainingsanzüge für die U13 des SC Spelle Venhaus

 „Herzlichen Dank“ sagen die Fußballer der U13 des SC Spelle Venhaus für das Sponsoring neuer Trikots und Trainingsanzüge, die von der Firma Innenausbau Hoffrogge GmbH aus Schapen zur Verfügung gestellt wurden.

„Wir freuen und bedanken uns bei Thomas, dass wir trotz der schwierigen „Corona-Situation“ einen neuen U13-Hauptsponsor gewinnen konnten“, so Sergio Lopes bei der Übergabe eines kleinen Dankeschöns an den Geschäftsführer Thomas Hoffrogge.

Das Foto zeigt die U13 des SCSV, Markus Holtel (Trainer), Guido Wegjahn (Trainer), Thorben Kampel (Fitnesstrainer), Thomas Hoffrogge (Sponsor), Sergio Lopes (Jugendkoordinator der Leistungsmannschaften)

Betriebsunfall in Holsterfeld Mitarbeiter schwer verletzt

Salzbergen. Im Gewerbegebiet im Salzbergener Ortsteil Holsterfeld wurde am Sonntagmittag bei einem Betriebsunfall in einem Unternehmen ein 61-jährger Mitarbeiter aus Nordhorn schwer verletzt. Der Mann war bei Lagerarbeiten mit einer Hand zwischen einem Flurförderfahrzeug und einer Gitterbox eigeklemmt worden. Bevor die alarmierten Kräfte der Feuerwehr aus Salzbergen und vom DRK-Rettungsdienst eintrafen, konnten Kollegen den Mann aus seiner misslichen Lage befreien. Der 61-Jährige kam im Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Rheine. Nicht mehr zum Einsatz kam ein vorsorglich alarmierter Rettungshubschrauber.

Kulturveranstaltungen für Kinder sollen für Abwechslung sorgen

Spelle – An den Donnerstagen in den Sommerferien wird der Bereich vor dem Jugendzentrum „Alte Feuerwehr“ in Spelle zur Open-Air-Bühne. „Umsonst und draußen“ finden hier wöchentlich von 15:30 Uhr bis 17:00 UhrKinderveranstaltungen statt, bei denen die Kinder nicht nur zuschauen, sondern auch mitwirken dürfen.

Den Auftakt macht Clown Georg am 29. Juli mit einem vielseitigen Programm aus Jonglage, Clownerie, Zauberei, Comedy, Einradakrobatik, Spiel mit dem Feuer und anderen Spaßmachereien. Am 05. August singt Faryna Musik, die Kinder in Bewegung bringt, und am 12. August ist Zauberer André zu Gast und setzt auf die geballte Zauberkraft der Zuschauer*innen, die die Missgeschicke und Schnitzer des Zauberers geradebiegen müssen. „Schnecke“ hat am 19. August ein buntes Potpourri aus Keulen, Schwertern, brennenden Bällen, Hocheinräder und Fackeln im Gepäck. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe macht am 26. August Kinderliedermacher Christian Hüser mit dem neuen Mit-Mach-Musik-Programm „Moin“ für aufgeweckte Kinder. Der Eintritt ist frei. Mitzubringen ist eine medizinische Maske. Die Veranstaltungen finden vorbehaltlich der aktuellen Infektionslage statt. Die Veranstaltungsreihe wird im Rahmen des Emsländischen KULTOURsommers durchgeführt und vom Landkreis Emsland gefördert.

BU: Clown Georg macht den Anfang einer vielseitigen Veranstaltungsreihe.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand : 23.07.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 

Neue Stelle im Rathaus und Wiederaufbau von Sirenen Stadt stärkt Bevölkerungsschutz in Rheine

Rheine. Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Teilen von NRW und Rheinland-Pfalz rückt das Thema Bevölkerungsschutz wieder in den Fokus.  Die Stadt Rheine hat in den letzten Jahren bereits verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um den Bevölkerungsschutz in der Emsstadt weiter zu stärken.

Bereits Anfang 2020 und noch vor Beginn der Corona-Pandemie, hat die Stadt den Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) gegründet, in dem Mitarbeiter verschiedenster Verwaltungsstellen sowie Feuerwehr und Polizei im Krisenfall zusammenkommen. Der SAE hat sich im vergangenen Jahr besonders in der Coronakrise bewährt, aber auch im Nachgang des Starkregens am Mittwoch vergangener Woche in Rheine, als er am Donnerstagmorgen eine schnelle Bestandaufnahme des Geschehens und einen schnellen Austausch der verschiedenen Dienststellen ermöglichte.

Ein weiterer Schwerpunkt des Bevölkerungsschutzes in Rheine ist der Wiederaufbau eines stationären Sirenenwarnnetzes. Nachdem viele Jahre lang das stationäre Sirenenwarnsystem in Deutschland immer weiter zurückgebaut wurde, rüsten die Kommunen nun wieder auf. Vielerorts werden neue stationäre Sirenen aufgestellt.

Auch in Rheine sollen in den kommenden Monaten nach und nach an 17 Standorten im ganzen Stadtgebiet neue stationäre Sirenen aufgestellt werden, welche die Bevölkerung im Ernstfall warnen werden. Die erforderlichen Aufträge sind bereits erteilt und 15 dieser Sirenen werden auf städtischen Gebäuden aufgebaut. Dabei wird es, angepasst an die Erfordernisse, Sirenen unterschiedlicher Größe und Lautstärke geben. Zusätzlich verfügt die Stadt Rheine schon jetzt über mehrere mobile Sirenen.

Wegen der zunehmenden Bedeutung haben Rat und Verwaltung im Ordnungsamt eine Stelle für Bevölkerungs- und Zivilschutz geschaffen: Seit Mai 2021 kümmert sich Peter Grottendieck unter anderem um die Organisation von Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und von Betrieben und öffentlichen Einrichtungen im Katastrophenfall, zum Beispiel bei Extremwetterereignissen oder Sprengstoff- bzw. Kampfmittelfunden im Stadtgebiet.

Im Zuge der Ergänzung des Rathauszentrums wird das Rathaus auch mit einer eingebauten Notstromanlage ausgerüstet. Da es zur sogenannten kritischen Infrastruktur zählt, werden außerdem verschiedene Büroräume von vornherein auch für eine Mehrfachnutzung im Krisenfall vorgesehen.

Rheines Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Mathias Krümpel betont: „Rat und Verwaltung haben frühzeitig erkannt, dass der Bevölkerungsschutz deutlich an Gewicht gewinnen wird. Es ist auch zukunftsweisend, dass wir uns gleichzeitig im Bereich der Feuerwehr organisatorisch und personell deutlich verstärkt haben.“

 

Peter Grottendieck, der sich bei der Stadt Rheine um den Bevölkerungs- und Zivilschutz kümmert, auf dem Rathausdach, einem der zukünftigen Sirenenstandorte.