Lingen bekommt Willkommensbüro und wird „resiliente Innenstadt“

Regionalministerin Honé übergibt Bescheide an Oberbürgermeister Krone

Lingen. Die Stadt Lingen kann die Innenstadtentwicklung aktuell und in den kommenden Jahren mithilfe einer Millionenförderung aus EU-Mitteln und Landesmitteln weiter vorantreiben. Niedersachsens Europa- und Regionalministerin Birgit Honé übergab am (heutigen) Montag in Lingen gleich zwei Förderbescheide an Oberbürgermeister Dieter Krone.

Mit dem ersten Bescheid über 4,2 Millionen Euro wird die Stadt in das aus EU-Mitteln finanzierte Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ aufgenommen. Lingen hatte mit einer 43-seitigen Strategie eine unabhängige Jury überzeugt und so die Aufnahme in das langfristig angelegte Programm geschafft. Die Handlungsstrategie beinhaltet drei Leitprojekte, die bis 2027 umgesetzt werden sollen. Hierzu zählen unter anderem der Umbau des Bahnhofsumfeldes, eine klimagerechte Mobilität, umweltgerechte Flächengestaltung oder attraktive, öffentliche Begegnungsorte in der Innenstadt.

Mit dem zweiten Bescheid fördert das Regionalministerium mit Landesmitteln in Höhe von 101.486,76 Euro den Aufbau eines Willkommensbüros als erste Anlaufstelle für Neubürger/innen. Ziel des Projekts ist es, Menschen aus anderen Kulturen und Regionen in Lingen heimisch werden zu lassen. Das Geld stammt aus dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ des Regionalministeriums, bei dem die Stadt Lingen inzwischen das vierte Mal mit einer Bewerbung überzeugen konnte.

„Ich komme immer wieder gerne nach Lingen: Denn die Stadt überzeugt immer wieder mit ebenso ambitionierten wie auch realistischen Ansätzen zur Weiterentwicklung – wie auch dieses Mal“, lobte Ministerin Honé bei der Bescheidübergabe.

Oberbürgermeister Dieter Krone zeigte sich erfreutüber die Unterstützung: „Mit der Aufnahme in das EU-Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ können wir unsere Innenstadt weiter zu einem modernen und attraktiven Zentrum gestalten, in dem sich Lingenerinnen und Lingener sowie Gäste gern aufhalten und so auch Handel, Gewerbe und Gastronomie vor Ort gestärkt werden. Der Aufbau des Willkommensbüros stellt eine erste Anlaufstelle für alle Neubürgerinnen und Neubürger dar und bietet Unterstützung und setzt erste Impulse bei der Integration. Es sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, sodass sich Menschen bei uns in Lingen willkommen fühlen.“

Hintergrundinformationen

Das Programm „Resiliente Innenstädte“ unterstützt 15 Städte in Niedersachsen bei der langfristigen Aufwertung ihrer Zentren. Lingen erhält bis Ende der EU-Förderperiode 2021 – 2027 ein Budget von 4,2 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln. Damit soll die Stadt unter Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Zivilgesellschaft Projekte zur Attraktivierung der Innenstadt entwickeln. Insgesamt stellt das Land 61,5 Millionen Euro dafür zur Verfügung.

Seit 2019 unterstützt „Zukunftsräume Niedersachsen“ Projekte für die Lebendigkeit und Attraktivität von Kommunen ab 10.000 Einwohnenden mit Zentrumsfunktionen in ländlichen Räumen. Das Programm beruht auf den Säulen Beratung, Förderung und Vernetzung. Bislang hat das Ministerium 85 Projekte mit einer Gesamtsumme von 16,4 Millionen Euro gefördert.

 

Gemeinsam den Ausbau der Bahnstrecke Coevorden – Neuenhaus – Bad Bentheim voranbringen

Die Niederlande und Deutschland setzen sich gemeinsam für den Ausbau der Bahnstrecke für den Personennahverkehr zwischen Coevorden, Neuenhaus und Bad Bentheim ein. Zu diesem Zweck haben mehrere Parteien, darunter die Staatssekretärin im Niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft Vivianne Heijnen, der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Berend Lindner und die Gedeputeerde von Drenthe Nelleke Vedelaar, heute im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Die Stadt Coevorden ist über eine Bahnstrecke der Bentheimer Eisenbahn an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen. Derzeit wird diese verbindung zwischen Coevorden und Neuenhaus nur für den Güterverkehr genutzt. Mit der Absichtserklärung setzen sich das Niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, das Land Niedersachsen, der Landkreis Grafschaft Bentheim, die Bentheimer Eisenbahn AG, ProRail B.V. und die Provinz Drenthe dafür ein, diese Bahnstrecke für den Personenverkehr auszubauen. Im kommenden Jahr wollen die Parteien die Pläne zusammen weiterentwickeln, um im Jahr 2023 eine endgültige Entscheidung über die Realisierung zu treffen. Die Parteien streben gemeinsam an, dass bis Ende 2025 auf dem Abschnitt Coevorden-Neuenhaus-Bad Bentheim, der Teil der Eisenbahnrelation Emmen-Rheine ist, eine durchgehende Zugverbindung im Stundentakt besteht. Dr. Michael Kiehl, Landkreis Grafschaft Bentheim: „Mit der heutigen Unterschrift kommen wir unserem gemeinsamen Ziel deutlich näher, ab 2025 eine direkte und stündliche Zugverbindung für den Personenverkehr zwischen Bad Bentheim und Coevorden zu realisieren. Diese Streckenreaktivierung ist ein wichtiger Baustein für das, was wir noch vorhaben, nämlich weitere Verbesserungen auf der Achse Groningen-Emmen-Rheine und die Reaktivierung der Verbindung Bad Bentheim–Gronau.“ Staatssekretärin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft Vivianne Heijnen: Gute grenzüberschreitende öffentliche Verkehrsverbindungen sind für mich sehr wichtig. Ich komme selbst aus einer Grenzregion und weiß, wie wertvoll es ist, wenn man nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos über die Grenze reisen kann. Es sorgt dafür, dass Studierende problemlos auf der anderen Seite der Grenze studieren können und, dass man mit den Öffentlichen zur Arbeit fahren kann, wenn man in den Niederlanden wohnt und in Deutschland arbeitet oder umgekehrt. So kann für eine stärkere Zusammenarbeit und Verbindung zwischen den Grenzregionen gesorgt werden“.

Diese neue Eisenbahnverbindung für den Personenverkehr wird zur Stärkung der Wirtschaft und der grenzüberschreitenden Mobilität in Südost-Drenthe und der Grafschaft Bentheim im westlichen Niedersachsen beitragen. Die Bahnverbindung ist eine nachhaltige und schnelle Alternative zum Pkw und der bestehenden Busverbindung. Auch bedeutet dies einen erheblichen Zeitvorteil für die Reisenden. Zum Beispiel beträgt die Ersparnis auf dem Weg zwischen den Städten Emmen und Nordhorn 40 Minuten im Vergleich zu heute. Bad Bentheim hat eine gute Anbindung an Züge in und aus Richtung Osnabrück, Hannover und Berlin. Dies wird es in Zukunft für Menschen auf beiden Seiten leichter machen, jenseits der Grenze zu arbeiten und zu studieren. Auch Touristinnen und Touristen werden davon profitieren: In den Niederlanden schließt die neue Verbindung an die „Vechtdallijn“ an. Das Vechtdal ist ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende. 

Gedeputeerde Nelleke Vedelaar: „Diese Verbindung wird uns wirklich helfen, noch mehr als eine Region zu funktionieren, ohne dass jemand die Landesgrenze als Hindernis erleben muss.“

Staatssekretär Dr. Berend Lindner: „Eine Verlängerung der Verbindung nach Coevorden war von Anfang an die erklärte Vision auf beiden Seiten der Grenze, denn das Projekt wird diese ländlich geprägte, aber wachsende Region weiter stärken. Für Niedersachsen ist es ein besonderes Anliegen, die Reaktivierung eng zu begleiten. Denn der Prozess ist nicht nur ein Zeichen für ein gewachsenes Europa, sondern auch ein klares Statement für einen nachhaltigen ÖPNV.“

Die Umsetzung des Projekts beinhaltet auch eine intensive Zusammenarbeit mit den Kommunen entlang der Strecke: der Gemeinde Coevorden, der Gemeinde Emmen, der Samtgemeinde Emlichheim, der Samtgemeinde Neuenhaus, der Samtgemeinde Schüttorf, der Stadt Nordhorn und der Stadt Bad Bentheim

Das Sanitätshaus in Spelle finden Sie ab jetzt am Markelo-Platz

Spelle – Das Sanitätshaus in Spelle hat eine neue Adresse. Seit Sommer 2022 begrüßt Inhaberin Natalie Niemer ihre Kundinnen und Kunden in den neuen Räumlichkeiten am Markelo-Platz 7. Die gelernte Krankenschwester ist seit 20 Jahren im Bereich Homecare tätig und verfügt über Kontakte und viel Erfahrung, von denen alle profitieren können.

Seit 2018 leitet Niemer das Sanitätshaus im Alten Bahnhof in Spelle und freut sich, ab jetzt am neuen Standort im Speller Zentrum präsent zu sein. Für den neuen Standort sprach besonders die zentrale Lage im Ortskern Spelle. „Für die immer älter werdende Bevölkerung ist es gerade bei uns im ländlichen Raum wichtig, die Dienstleistungen eines Sanitätshaus vor Ort anzubieten“, freut sich Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann. Die Dienstleistungen des Sanitätshauses reichen beispielsweise von Stabilisierungsbandagen für den Knöchel, über Gehhilfen sowie Rollatoren bis hin zur Brustprothetik oder dem Anlernen der selbstständigen Katheterversorgung. „Das Sanitätshaus ist ein Gewinn für alle. Jung und Alt werden hier bei gesundheitlichen Fragen fündig“, fasst Bürgermeister Andreas Wenninghoff zusammen.

Maßnahmen für Klimaschutz in der Landwirtschaft werden mit bis zu 500.000 Euro bezuschusst

Neue Richtlinien für kleine und mittelgroße Betriebe zur Investitionen in Nachhaltigkeit

Landwirtschaftliche Betriebe, die in Klimaschutz und Energiesparmaßnahmen investieren, können mit bis zu 500.000 Euro vom Bund unterstützt werden. Nun sollen auch kleine und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe von dem Förderprogramm profitieren: Die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) hat die Richtlinien für das Förderprogramm „Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau“ angepasst. Der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) hält die Förderung und die Anpassung für notwendig:„So wird Engagement für den Klimaschutz auch für kleine und mittelgroße Betriebe aus dem Emsland und der Grafschaft belohnt. Diese Betriebe sind bereits heute Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit – in der Praxis scheitert es nicht an guten Ideen, sondern allzu oft an finanziellen oder bürokratischen Hürden. Hier kann das Programm unterstützen.“ Gleichzeitig verweist Stegemann darauf, dass dies nur ein erster Schritt sein könnte, um die Betriebe zukunftsfest zu machen. In der aktuellen Krise sei es daher notwendig, dass deutsche Landwirtinnen und Landwirte noch mehr unterstützt werden, um den Betrieben Planungssicherheit für die Zukunft zu geben.

Hintergrund: Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist die zentrale Umsetzungsbehörde des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Für das Bundesprogramm „Energieeffizienz für Landwirtschaft und Gartenbau“ stehen im Jahr insgesamt 48 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen und ein Link zur Antragstellung sind unter BLE – Bundesprogramm Energieeffizienz zu finden.

Ziel erreicht und drei Punkte gesichert

Spelle – Nach der Niederlage in Egestorf-Langreder am letzten Wochenende waren heute im Heimspiel im Getränke Hoffmann Stadion gehen den Gast MTV Gifhorn drei Punkte Pflicht. 

Gleich nach Anpfiff in der 4. Spielminute ging der SC Spelle-Venhaus in Führung durch das Tor von Felix Schmiederer zum 1:0. Aber das war’s dann auch in der ersten Halbzeit, da beide Mannschaften ihr spielerisches Könnten unter Beweis stellten.

In der zweiten Halbzeit legte der SC Spelle-Venhaus nach, in der  58. Spielminute durch das Tor Leon Dosquet zum 2:0. Gleich danach in der 62. Spielminute legte Michael Bünker nach, mit dem Tor zum 3:0. Aber damit noch nicht genug, in der 83. Spielminute traf Philipp Elfert dann noch zum 4:0 für den SC Spelle-Venhaus. Somit sichert sich die Mannschaft von Trainer Hanjo Vocks, wie das Ziel gesetzt war, die drei Punkte im heimischen Stadion mit 4:0 gegen den MTV Gifhorn.

Mit Leidenschaft zum Punkterfolg

Spelle- Die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus hatten sich für den Saisonauftakt viel vorgenommen: sie wollten vor heimischem Publikum gegen den Drittligaabsteiger und Ligafavoriten des VC Osnabrück mit Herzblut, Mut und Spielfreude aufopferungsvoll in jeden Ballwechsel gehen. Somit ist die denkbar knappe 3:2 Niederlage (25:15; 25:22; 20:25; 24:26; 17:15) absolut als Punkteerfolg zu werten, der nach dem Spiel minutenlang mit tosendem Beifall und stehenden Ovationen des Publikums honoriert wurde.

Der favorisierte Drittligaabsteiger und Ligafavorit des VC Osnabrück kam, sah und staunte sicherlich nicht schlecht. Denn nach einem deutlichen ersten Satz für die Gäste (15:25), legten die neu zusammengestellten Regionalligadamen die Anfangsnervosität ab und spielten befreit auf. Verloren sie Satz 2 noch knapp 22:25, konnten eine Schüppe draufgelegt und nach Sätzen zum 2:2 (25:20, 26:24) ausgeglichen werden. Somit war der erste Punkt des Spiels und der neuen Saison für die Emsländerinnen eingefahren. Der Tiebreak musste für eine Entscheidung sorgen. Dieser hatte es dann absolut in sich: nach einem aussichtslos scheinenden Rückstand von 2:8 beim Seitenwechsel rappelten sich die SCSVlerinnen nochmals auf, wuchsen kämpferisch über sich hinaus und glichen mit der Unterstützung der zahlreichen und lautstarken Fans im Rücken zum 15:15 aus. Letztlich verdient und mit mehr Erfahrung machten die Osnabrückerinnen zum 15:17 aus Sicht der Spellerinnen dann doch den Sack zu und nahmen den Sieg mit.

Das Trainerteam Martin Altenschulte und Stefan Jäger waren sich nach dem Spiel erschöpft, aber sichtlich gerührt von dem unbekümmerten Herzblutspiel der eigenen noch so jungen Mannschaft und der Unterstützung des Publikums einig: “Wir freuen uns riesig über den unerwarteten Punktgewinn, zu dem unser megageniales Publikum so viel beigetragen hat. Besonders freuen wir uns über die MVP-Auszeichnung: unsere Pauli erhielt diese völlig verdient, da sie vor allem mit ihrem druckvollen Aufschlag und ihren platzierten, kaltschnäuzigen Angriffen die Osnabrückerinnen immer wieder schwindelig spielte und diese eins ums andere Mal verzweifeln ließ. Zudem machte sie sich hiermit das allerbeste Geschenk zu ihrem heutigen Geburtstag selbst. Die Mädels haben mit so vielen Höhen und Tiefen in der Vorbereitung genau für diesen Moment gearbeitet. Jetzt zahlt sich die Arbeit aus und sie haben alle gezeigt, was in ihnen steckt und vermutlich noch schlummert.”

Die Zuspielerin Linda Dieckmann wurde MVP bei den VCOlerinnen.

Am Samstag, den 15.10.2022 geht es für die Regionalligavolleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus dann gegen den USC Braunschweig mit einem erneuten Heimspiel wieder darum, mit Leidenschaft und Teamgeist für die nächsten Gänsehautmomente zu sorgen.

CDU fordert Bahnfahrkarten für alle emsländischen Schüler

Die CDU-Kreistagsfraktion fordert nach der erfolgreichen Einführung des Emsland-Jugendtickets nun schnellstmöglich den nächsten Schritt: eine ebenfalls kostenfreie Beförderung aller Schüler mit der Bahn. Das Jugendticket stelle ein hervorragendes ÖPNV-Angebot für alle dar, das aber gleichzeitig auch weite Teile des Schülertransports umfasse. Da bisher nur der Busverkehr kostenfrei sei, entstehe gerade mit Blick auf ältere Schüler, die auf die Bahn angewiesen seien, eine Unwucht, unterstreicht CDU-Fraktionsvorsitzender Franz-Josef Evers. Zur Lösung setzt er große Hoffnungen in den mögli- chen Nachfolger des 9-Euro-Tickets, der unbedingt in die Kalkulation des Landkreises einzubeziehen sei.

Der Kreistag beschäftigte sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Schüler- und Azubiticket für Bus- verkehr im Emsland. Auf dieser Grundlage wurde das „Emsland-Jugendticket“ mit einer breiten Zustim- mung zum aktuellen Schuljahr 2022/2023 eingeführt, mit dem emsländische Schüler den öffentlichen Personennahverkehr umfassend, am Wochenende und in den Ferien genauso wie für den täglichen Schul- weg, kostenfrei nutzen können. Auch wenn bereits gute Gespräche mit den Verantwortlichen liefen, seien aber bisher die Züge der Deutschen Bahn und der Westfalenbahn vom Jugendticket ausgenommen, so Evers.

Jedoch müsse die Integration der Schiene weiterhin das Ziel sein, denn sie würde das Emsland Jugend- Ticket insgesamt aufwerten und insbesondere die Schüler der Sekundarstufe II mit den Klassen 11 bis 13 sowie die Berufsschüler und Schüler im Praxisjahr, die die Bahn nutzen und nicht von den Schülerbeförde- rungskosten befreit sind, deutlich entlasten, betont der Fraktionsvorsitzende.
„Die hohen monatlichen Kosten der Beförderung mit der Bahn zur Schule betreffen derzeit nur noch ein- zelne Gruppen – aber für diese müssen wir ebenfalls kurzfristige Lösungen finden. Daher wollen wir, dass der gesamte emsländische Schülerverkehr im Zuge des Emsland Jugend-Tickets kostenfrei wird“, unter- streicht Evers den politischen Willen der CDU-Fraktion. Er fordert den Landkreis auf, in Abstimmung mit den Verantwortlichen auf Landesebene und bei der Westfalenbahn ein entsprechendes Modell zu entwi- ckeln, damit der hohe Mehrwert des Jugendtickets auch mit Blick auf die Schülerbeförderung allen Jugend- lichen zugutekomme.
„Natürlich muss das Modell finanzierbar sein. Aber Bund und Länder haben angekündigt, eine Nachfolge- regelung für das 9-Euro-Ticket bis Mitte Oktober zu vereinbaren. Das kann eine gute Grundlage darstellen, um in den weiteren Gesprächen den Durchbruch zu schaffen“, so Evers abschließend.

Gasleitung bei Verlegungsarbeiten in Salzbergen beschädigt

Salzbergen  – Gestern gegen 13.30 Uhr wurde in Salzbergen in der Rheiner Straße bei Bohrungen für Kabelverlegungsarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Da eine kurzfristige Absperrung nicht möglich und eine langwierige Kappung an zwei Stellen erforderlich war, musste die L39 in diesem Bereich bis etwa 18.30 Uhr komplett gesperrt werden. Die Schadenshöhe steht bislang noch nicht fest.

Richtfest am neuen Feuerwehrhaus in Beesten

Beesten- In den vergangenen Wochen ist einiges um und am neuen Feuerwehrhaus geschehen. Die Klinkerarbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden und auf dem Sozialtrakt konnte bereits das Dach fertiggestellt werden.
Am vergangenen Freitag wurde dann das neue Feuerwehrhaus offiziell gerichtet. Die Richtkrone, die bereits im Vorfeld von den Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr Beesten gebunden wurde, konnte am gestrigen Abend erfolgreich von Ortsbrandmeister Christian Weßling, seinem Stellvertreter Ulrich Sandl und Thomas Meyer, der sich seitens der Feuerwehr sehr stark mit dem Neubau auseinandersetzt, am Gerüst des neuen Feuerwehrhauses angebracht werden.
 
Im Anschluss hatten Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz und Beestens Bürgermeister Werner Achteresch eine Zeitkapsel in das Mauerwerk eingelassen. Sie enthält eine Urkunde, die von diesem Ereignis berichtet, eine aktuelle Tageszeitung, einen Kirchenzettel, die Gemeindenachrichten, ein Foto des Wehrkommandos und etwas Geld.
 
Diese Dokumente bzw. Gegenstände können noch in vielen Jahrzehnten von der Zeit erzählen, als das neue Feuerwehrhaus in Beesten errichtet wurde. Bevor es dann zum gemütlichen Teil überging, bedankte sich Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz nochmal bei allen, die bei der Planung für das Feuerwehrhaus beteiligt sind, für die hervorragende Zusammenarbeit! Nachdem der offizielle Teil abgeschlossen war, lud die Samtgemeinde noch alle Gäste zum Verweilen in das bisherige Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Beesten ein.

 

Dran bleiben, so ist das Ziel des SC Spelle-Vanhaus am Sonntag

Die unglückliche Niederlage am letzten Wochenende bei Egestorf-Langreder war schmerzlich, doch nun möchte der SC Spelle-Venhaus das am Sonntag, dem 25.09.2022 um 15:00 Uhr mit drei Punkten, gegen den MTV Gifhorn im Getränke Hoffmann Stadion wiedergutmachen und die Distanz nach oben nicht größer werden lassen.

Der Gegner aus Gifhorn wird dabei dem SCSV das Leben sicher schwer machen, beträgt der Abstand in der Tabelle ja nur drei Punkte. Wie es laufen kann, haben wir ja schon vor zwei Jahren im NFV Pokal schmerzlich erleben müssen. Zu Hause ist der SCSV stark und das wollen sie auch bleiben. Mit eurer Unterstützung, den Zuschauern und Fans wird das auch gelingen.

Wir hoffen, dass zahlreiche Fans und Zuschauer den Weg ins Getränke Hoffmann Stadion nach Spelle finden. Unsere Mannschaft spielt guten und attraktiven Fußball, das sollte auch honoriert werden. Die Jungs freuen sich auf eure Unterstützung und werden wie immer alles geben, um erfolgreich die drei Punkte in Spelle zu behalten, so Jürgen Wesenberg Vorsitzender der Fußballabteilung des SC Spelle-Venhaus

Also runter vom Sofa, rein ins Stadion.

Überraschung beim Emsland-Inline e.V.

Als Vereinsheldin wurde Anita Bruns (Brögbern) für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt.

Anita Bruns ist seit 2010 Mitglied im Emsland-Inline e. V. und hat sich seither in vielen Bereichen des Vereins mit aller Kraft eingebracht. Als Jugendbetreuerin begleitete Anita die Leistungssportler/innen der Emsland-Inliner viele Jahre zu diversen regionalen und überregionalen Wettkämpfen. Bei der Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen und vereinsinternen Veranstaltungen war und ist sie stets eine wichtige Säule in der Organisation. Die Belange des Vereins zu fördern und zu unterstützen, ist ihr eine Herzensangelegenheit; dabei bringt sie in vielen Fällen ihre gesamte Familie zum Einsatz. Inzwischen engagiert sich Anita auch als stellvertretende Vorsitzende in der Geschäftsführung des Vereins.

Die Ehrung erfolgte im Rahmen eines Fitness-Wochenendes, das die Emsland-Inliner am Möhnesee organisiert hatten. Alle Teilnehmer der Veranstaltung freuten sich, dass “ihre” Anita als Vereinsheldin geehrt wurde.

Ballonfahrt startet auf dem Sportgelände des SC Spelle-Venhaus

Spelle- Auf Generalversammlung hat die Volksbank Süd-Emsland eine gemeinsame Ballonfahrt für 5×2 Personen unter allen Teilnehmern verlost.

Gestartet wird auf dem Sportplatz des SC Spelle-Venhaus: Treffen mit den Teilnehmern und Schaulustigen ist um 17 Uhr, Abfahrt gegen 18 Uhr.

Die Volksbank Süd-Emsland hat diesen Termin bewusst gewählt, da an dem Wochenende in Spelle Kirmes ist und die Ballonfahrt sicher hohe Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer werden die Veranstalter mit einigen Getränken sorgen.

Auf dem Bild seht ihr unseren Vorstand mit den glücklichen Gewinnern: v. l.: Franz-Josef Echelmeyer (Vorstand), Berthold Thünemann, Hildegard Kulüke, Tobias Theissing, Ulrike Berger, Christian Mersch und Norbert Focks (Vorstand)

Bitte beachtet, dass es aufgrund von ungünstigen Witterungsverhältnissen zu kurzfristigen Terminverschiebungen kommen kann.

Zuschauer sind herzlich willkommen!

Sanierung des Bahnhofs beginnt Kiosk, Reisezentrum und Wartebereich vorübergehend ausgelagert

Lingen. In Kürze beginnt die Sanierung des Lingener Bahnhofs. Derzeit wird die denkmalschutzrelevante Entkernung ausgeführt. Dazu wird das Gebäude ab Mitte September komplett geschlossen. Das Reisezentrum und der Kiosk ziehen in mobile Einheiten vor dem Gebäude. Dort ist auch ein Wartebereich für die Gäste des Bahnhofs vorgesehen. „Wir freuen uns, dass es nun endlich mit der Sanierung los geht“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Der Bahnhof ist das Eingangstor zur Stadt und soll zu einer echten Visitenkarte für Lingen werden.“

Die Sanierung

Ziel der Umgestaltung ist es, das Bahnhofsgebäude äußerlich in den Zustand um 1850 zurückzuversetzen. Dabei sollen besonders der historische Charme und die Symmetrie des Gebäudes wieder erkennbar werden. Die zugemauerten Fensterbögen werden neu hergestellt und zu bodentiefen Fenstern erweitert. Teile der Decke werden rausgerissen, sodass eine hohe Bahnhofshalle entsteht. Von der oberen Empore sollen Gäste die Möglichkeit haben, in die großzügige Wartehalle und den gastronomischen Bereich zu blicken.

Zukünftige Nutzung

Auf der vom Eingang rechten Gebäudeseite eröffnet die Bentheimer Eisenbahn ein Reise- und Mobilitätszentrum. Neben dem Reise- und Mobilitätszentrum wird in diesem Gebäudeteil eine Fläche für den Kiosk vorgehalten. Die öffentlichen Sanitäreinrichtungen mit behinderten gerechten WC-Anlagen runden das Gebäude ab. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Ansiedlung eines anspruchsvollen gestalteten Restaurants mit rund 100 Plätzen vorgesehen. Zudem ist geplant, in der zweiten Etage des Bahnhofs Räumlichkeiten für Feierlichkeiten mit rund 35 Personen zu schaffen. Diese zweite Etage ist zusätzlich über einen Aufzug barrierefrei erreichbar. Das Restaurant und den Kiosk wird Angelo Pálmisano, Inhaber des Restaurants „Da Sandro“ übernehmen.

Vorher

Nachher

Die Bullemänner im Wöhlehof in Spelle

Mit neuem Programm „Plem“ begeistern die Bullemänner im Wöhlehof

Spelle – Am 07. Oktober um 20.00 Uhr gibt es im Wöhlehof in Spelle wieder jede Menge zu lachen: Die Bullemänner sind mit ihrem Programm „Plem“ zu Besuch. Mit einer Mischung aus Kabarett, Comedy und einer ordentlichen Portion Quatsch sowie Selbstironie werfen Augustin Upmann und Heinz Weißenberg auf alltägliche Themen, wie Politik oder Pandemie einen ganz anderen, komödiantischen Blickwinkel. Und auch musikalisch wird dem Publikum einiges geboten: Svetlana Svoroba rundet „Plem“ am Piano ab.

Im Vorverkauf kosten die Tickets 22 Euro, an der Abendkasse 25 Euro. Die Tickets können am Wöhlehof sowie in den Bürgerbüros in Spelle, Schapen und Lünne erworben werden.

©André Decker

Kreis Emsland wohnt auf 18,3 Mio. Quadratmetern – Mehr Wohnungen durch Umbau und Dachaufstockung

IG BAU warnt vor Drehen an der Mietenschraube: „Zitrone nicht weiter auspressen“

Der Landkreis Emsland wohnt auf insgesamt rund 18,3 Millionen Quadratmetern. Die verteilen sich kreisweit auf 148.000 Wohnungen. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU beruft sich dabei auf aktuelle Daten zum Wohnungsbestand vom Statistischen Bundesamt, die vom Pestel-Institut (Hannover) für die IG BAU analysiert wurden.

Demnach haben rund 52.500 Wohnungen im Landkreis sieben oder sogar mehr Räume. „Wer so eine große Wohnung hat, die ihm auch noch gehört, hat eine Sorge nicht: die Angst vor steigenden Mieten“, sagt Herbert Hilberink. Der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim warnt die Immobilienwirtschaft davor, die Mietenspirale weiter nach oben zu drehen und damit die Inflation zusätzlich anzuheizen.

Hilberink fordert Privatvermieter genauso wie Wohnungsgesellschaften auf, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Dies bedeute, bei den Mieten Maß zu halten und auf Steigerungen weitgehend zu verzichten. „Gerade jetzt geht es darum, eines für den Wohnungsmarkt klar auszusprechen: Es ist ungehörig, die Zitrone weiter auszupressen. Ein Großteil der Haushalte wird durch die Kostenexplosion bei den Heizkosten ohnehin schon finanziell in die Knie gezwungen. Da darf nicht auch noch die ‚Mietenkeule‘ hinterherkommen“, so Hilberink.

Darüber hinaus warnt die IG BAU vor einer „Lähmungsphase beim Wohnungsbau“. Angesichts der aktuell schwierigeren Neubaubedingungen – hier vor allem Materialengpässe, steigende Materialpreise, hohe Baulandpreise und anziehende Bauzinsen – sei es dringend nötig, nach alternativen Wegen zu suchen. „Was wir jetzt brauchen, ist Flexibilität: Die Schaffung von neuem Wohnraum muss der Situation angepasst werden“, sagt der stellvertretende IG BAU-Bezirksvorsitzende Hilberink.

Vor allem Wohnungsbaugesellschaften seien jetzt gefordert, Bauvorhaben zu switchen: „Wenn der Neubau nicht realisierbar erscheint, bietet gerade das Umbauen von vorhandenen Nicht-Wohngebäuden zu Wohnungen große Chancen. Der Umbau braucht deutlich weniger Material – und ist schon deshalb der passende Weg zu mehr Wohnungen in der Krise. Allein durch den Umbau von Büros, die durch das Etablieren vom Homeoffice nicht mehr gebraucht werden, können viele neue Wohnungen entstehen. Und das deutlich kostengünstiger als im Neubau“, so der stellvertretende IG BAU-Bezirksvorsitzende.

Darüber hinaus biete die Dachaufstockung bei Wohnhäusern, die in der Nachkriegszeit bis zum Ende der 90er-Jahre gebaut wurden, ein enormes Potential: „Viele neue Wohnungen sind allein hier durch On-Top-Etagen möglich – und ebenfalls günstiger als jeder Neubau“, sagt Herbert Hilberink. Es lohne sich, eine „Dachaufstockungs- und Umbau-Offensive“ zu starten.

61-Jährige bei Unfall schwer verletzt

Emsbüren – Gestern gegen 8.55 Uhr kam es in Emsbüren in der Schüttorfer Straße zu einem Verkehrsunfall. Eine 57-jährige Fahrerin eines Opel Corsa fuhr die Drievordener Straße aus Engden in Richtung Emsbüren. Beim Abbiegen nach rechts in die Schüttorfer Straße übersah sie die von links kommende 61-jährige Pedelec-Fahrerin, welche auf dem Radweg der Schüttorfer Straße fuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmerinnen, wobei die 61-Jährige schwer verletzt wurde. Nach der ersten ärztlichen Versorgung vor Ort kam sie ins Krankenhaus.

4.000 Euro: Zahnärzte spenden Erlös aus Zahngold an das Kremer-Haus

Rheine. Im August überreichte die zahnärztliche Basisgruppe Rheine den Verantwortlichen des Kremer-Hauses einen symbolischen Scheck in Höhe von 4.000 €. Die Spende kommt zu Hundertprozent den wohnungslosen Menschen zu Gute, die im Kremer-Haus Hilfe suchen. Die städtische soziale Einrichtung bietet den zumeist komplett mittellosen Menschen einen Schlafplatz und pädagogische Unterstützung. „Im Kremer-Haus wird ihnen mit dem Wichtigsten ausgeholfen: Lebensmittel, Hygieneprodukte und angemessene Kleidung sind die häufigsten Dinge, die benötigt werden. Auch Ausweispapiere fehlen den wohnungslosen Menschen. Die kostenaufwendige Beschaffung kann mit der Spende direkt und unbürokratisch finanziert werden“, erklärt Jörg Jäger, Produktverantwortlicher Soziale Einrichtungen bei der Stadt Rheine.

Bei dem Besuch der Zahnärzte drückten Jörg Jäger, Henrik Mersch (stellvertretender Fachbereichsleiter) und Anna Kaleschke (Sozialpädagogin) ihre Dankbarkeit und Wertschätzung für das soziale Engagement aus. „Mit der entgegengebrachten Spende kann die erforderliche Grundversorgung der mittellosen Menschen sichergestellt werden. Ein großes Dankeschön gilt allen Patientinnen und Patienten, die das möglich gemacht haben“, freute sich Jörg Jäger. Darüber hinaus erörterten sie den Zahnärzten Herrn Dr. Weichel, Herrn Dr. von Weyrother und Herrn Pohlmeyer, M. Sc., die aktuelle Situation in der Wohnungslosenhilfe sowie die Bemühungen der Stadt Rheine, die Wohnungslosigkeit jedes Einzelnen möglichst abzuwenden bzw. dieser Gefahr präventiv mit der neu eingerichteten Fachstelle für Wohnraumsicherung zu begegnen. Über allem steht die immens schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt eine angemessene Wohnung zu finden. Für die Klienten des Kremer-Hauses gestaltet sich die Wohnungssuche aufgrund von Erkrankungen, Verschuldung und mangelnder Selbstdarstellungsmöglichkeiten noch schwerer als weiten Teilen der Bevölkerung.

Foto (Stadtpressestelle): Freuen sich über die großzügige Spende v.l.n.r.: Jörg Jäger, Anna Kaleschke, Dr. Peter Weichel, Daniel Pohlmeyer M. Sc., Dr. Hendrik von Weyrother, Henrik Mersch.

 

Spellerinnen fiebern Saisonauftakt entgegen

Spelle- Am kommenden Samstag, den 24.09.2022 öffnen sich bei den Volleyballdamen des SC Spelle-Venhaus die Heimspieltüren. Und gleich zum Start in die neue Regionalligasaison kommt es zu einem absoluten Toppspiel: die Absteigerinnen aus der 3ten Liga und Favoritinnen auf den direkten Wiederaufstieg des VC Osnabrück sind zu Gast in der heimischen Speller Halle.

Nach der abgelaufenen Saison und dem Umbruch im Team der Emsländerinnen sind die Rollen klar verteilt: während das Gastteam gleich oben mitspielen will und als Favorit anreist, wollen die Emsländerinnen zum einen frühzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Zudem sollen alle Spielerinnen individuell weiterentwickelt werden. Vor allem aber will man die in Spelle stets zahlreichen und lautstarken Fans mit attraktivem Volleyballsport begeistern. Da kommt der Ligaprimus der vorletzten Saison gerade zum richtigen Zeitpunkt. Denn zu verlieren hat das deutlich verjüngte SCSV-Team nichts. „Wir können ganz befreit aufspielen“, so der Speller Coach Stefan Jäger, der auch weiterhin von Martin Altenschulte an der Seitenlinie unterstützt wird. Und weiter: „5 Spielerinnen sind geblieben, 5 dazukommen. Wir haben es geschafft, in der kurzen Zeit zusammenzuwachsen. Auch wenn sicherlich noch nicht alles klappen und die Aufregung bei einigen groß sein wird, brauchen wir uns nicht zu verstecken. Alle haben intensiv gearbeitet und brennen auf die Saison. Und genau das wollen wir in jedem Spiel zeigen.“ Mit Chrissi Witschen, Maren Rekers, Tina Scheepers, Pauline Greiwe und Jana Holtel werden fünf bekannte Gesichter auflaufen. Aber auch vier Neulinge sind nicht wirklich unbekannt: Emma Rauen, Nele Hüsing, Lia Lögers und Anne Rauen sind allesamt Spielerinnen aus der eigenen Jugendabteilung und haben den Sprung in die Erste geschafft. Seit längerer Zeit trainieren diese bereits immer wieder mit und haben erste Kurzeinsätze in den vorherigen Spielzeiten erhalten. Mit Madita Brüning kommt eine gebürtige Salzbergenerin hinzu, die in der letzten Saison noch für Tebu das Trikot getragen hat.

Somit können die Gastgeberinnen ohne Druck auflaufen, denn in der Pflicht Punkte einzufahren, sind die Osnabrückerinnen. Dennoch möchte ganz Spelle Pauline Greiwe, die am Samstag Geburtstag hat, ein hochklassiges und – vielleicht mit einer Außenseiterchance – auch ein punktreiches Saisoneröffnungsspiel als Geschenk überreichen.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B70

Neuenkirchen  – Am Freitagnachmittag (16.09.2022) ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B70 gekommen. Eine 70-jährige Ochtruperin fuhr gegen 17.00 Uhr mit ihrem Ford B-Max auf der B70 in Richtung Rheine. Eine 36-jährige Frau aus Rheine war zur selben Zeit mit ihrem Mercedes Vito in Fahrtrichtung Neuenkirchen unterwegs. An der Anschlussstelle Catenhorn beabsichtigte die Mercedes-Fahrerin links abzubiegen, um die B70 zu verlassen. Nach ersten Erkenntnissen übersah sie hierbei den Ford B-Max. Die Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Die 70-jährige Frau verletzte sich schwer. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro.