Integrationspreisträger/innen in der Mitte51 geehrt

Rheine. In einer Feierstunde in der Mitte51 wurden am vergangenen Sonntag die Integrationspreisträger/innen 2020 ausgezeichnet. Geehrt wurden die stille Helferin Hildegard Heuking und der engagierte Verein WelCome In! Rheine e.V. Die Vorsitzende Petra Gaasbeek nahm für den Verein den Preis entgegen. Einen Ehrenpreis bekam Mustafa Tunceli.

Hildegard Heuking arbeitet seit den 90er Jahren in der Hilfe für Zugewanderte und stand unter anderem zahlreichen Familien zur Seite. Der Verein Welcome In! Rheine e.V. schaffte mit dem sogenannten „Wohnzimmer“ einen Begegnungsraum mit vielen Angeboten, wie die Hilfe beim Ausfüllen von Dokumenten. Mustafa Tunceli bekam den Ehrenpreis für sein langes Engagement für die Begleitung und Betreuung zugewanderter Menschen.

Die Stadt Rheine und der Integrationsrat würdigten mit der Verleihung des Integrationspreises besonders die Nachhaltigkeit der Aktivitäten der Preisträger/innen. „Integration ist und bleibt eine Aufgabe und gehört zu den zentralen Aufgaben unserer Zeit“, betonte der stellvertretende Bürgermeister Fabian Lenz in seiner Ansprache die große Bedeutung eines solchen Engagements. Er überreichte die Auszeichnung gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Integrationsrates, Adeslam Nordine.

Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgten die Sängerin Melanie Voss und das Saxophonquartett der städtischen Musikschule Rheine. Im Anschluss an die Verleihung trugen sich die Preisträgerinnen und Preisträger in das Goldene Buch der Stadt Rheine ein.

Foto (Stadtpressestelle) (v.l.): Hildegard Heuking, stellvertretender Bürgermeister Fabian Lenz, Mustafa Tunceli, Petra Gaasbeek und Integrationsratsvorsitzender Abdeslam Nordine .

Die Herbstkirmes startet – Straßen müssen gesperrt werden

Rheine. Zur Herbstkirmes werden im Bereich der beiden Kirmesplätze Emstorplatz und Elisabethplatz die angrenzenden Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Betroffen von der Sperrung sind ab Montag die Diekbrede, Mondstraße, Bevergerner Straße, Windthorststraße sowie Teile der Parkstraße. Ab Mittwoch werden zusätzlich die Parkstraße und Teile der Breiten Straße gesperrt. Grund dafür ist, dass die Kirmesbeschicker mit ihren überlangen Fahrzeugen entsprechenden Platz für den Aufbau benötigen. Ortskundige werden daher gebeten, diese Bereiche großräumig zu umfahren.

Zudem werden aus Sicherheitsgründen in einigen Bereichen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Haltverbote ausgeschildert. Parkverstöße werden konsequent mit „Knöllchen“ geahndet. Überall dort, wo der Busverkehr oder die Rettungswege behindert werden, ist auch mit Abschleppmaßnahmen zu rechnen. Während der Kirmestage werden voraussichtlich viele Besucher mit dem Auto anreisen. Für sie bestehen in den Parkhäusern in der Innenstadt ausreichende Parkmöglichkeiten. Außerdem steht ein Busshuttle-Service zur Verfügung.

 

Senior wird Opfer eines Trickbetrügers

Rheine – Am Montag (27.09.) ist ein 78-jähriger Mann an der Frankenburgstraße Opfer eines Trickdiebes geworden. Der 78-Jährige parkte gegen 14.10 Uhr sein Fahrzeug auf dem Parkplatz des Mathias-Spitals. Als das Fahrzeug stand, öffnete ein Unbekannter die Beifahrertür und fragte den Mann, ob er ihm eine 1-Euro-Münze in zwei 50 Cent Stücke wechseln könnte. Der Mann schaute in seiner Geldbörse nach. Daraufhin fragte ihn der Unbekannte, ob er selbst einmal nachschauen könnte. Der 78-Jährige hielt dem Mann seine Geldbörse entgegen, die der Unbekannte an sich nahm und kurz danach wieder zurückgab. Der Unbekannte entfernte sich vom Auto. Der 78-Jährige bemerkte kurz danach, dass ein 100 Euro-Schein fehlte. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Hinweise auf den Unbekannten geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.

 

Großes Kinder-Turnier im House of Taekwon-Do Rheine

Rheine- Vergangenes Wochenende fand im House of Taekwon-Do endlich wieder ein Turnier mit etwa 110 Teilnehmern aus der Kampfsportschule Spelle und dem House of Taekwon-Do statt. Unter Einhaltung der 3-G-Regel wurden die einzelnen Gruppen über den Tag verteilt gesplittet und jeder Teilnehmer durfte nur eine Begleitperson mitnehmen.

Die Vorschulkinder traten gegeneinander in der Kategorie Parkour an und mussten Schnelligkeit, Koordination, Gleichgewicht und Reaktion beweisen.

Die Schulkinder traten im Bruchtest gegeneinander an indem sie mit einer selbst ausgewählten Fußtechnik ein Brett zerschlagen mussten. Je anspruchsvoller die Technik und je weniger Versuche nötig waren, umso höher die Bewertung. Zum Schluss durften alle ersten Plätze um den “Best of the Best“ Pokal antreten.

Jede Gruppe bestand zwischen zehn und 18 Teilnehmern. Hier eine Platzierung unter den ersten Plätzen zu ergattern hat einen hohen Wert.

Stolz sind die Trainer natürlich auf alle Kinder, aber besonders stolz war man auf die Leistung der fortgeschrittenen Kinder, d.h. Träger des grünen Gürtels oder höher. Diese zeigten alle sehr anspruchsvolle Techniken mit einer hohen Genauigkeit und Souveränität, so der Schulleiter Stefan Mannweiler.

Ehrung in festlicher Atmosphäre Bürgerpreisverleihung 2020

Rheine. Auch im außergewöhnlichen Jahr 2020 wurden Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rheine, die sich in besonderen Maße ehrenamtlich engagiert haben, wieder mit dem Bürgerpreis geehrt. Die Feierstunde konnte im vergangenen Jahr coronabedingt leider nicht stattfinden und wurde nun endlich am letzten Sonntag nachgeholt. Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann dankte den Ehrenamtlichen während einer Feierstunde im Salzsiedehaus.

„Alle Bürgerpreisträgerinnen und -preisträger, gestalten mit Ihrem Ehrenamt das Miteinander in unserer Stadtgemeinschaft seit vielen Jahren, zum Teil schon seit Jahrzehnten, maßgeblich mit“, sagte Dr. Lüttmann in seiner Begrüßungsansprache.

Auch in diesem Jahr sind die geehrten Bürgerinnen und Bürger wieder in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv und repräsentieren so die Vielfältigkeit des ehrenamtlichen Engagements in Rheine.

Zu den Bürgerpreisträgern gehören Josef Bagert, der sich seit Jahrzehnten im Reit- und Pfarrverein Mesum engagiert und Helmut Kellers, für seinen ehrenamtlichen Einsatz in der Rumänienhilfe der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer, bei der Caritas und in verschiedenen Bereichen des Gemeindelebens in Elte. Thomas Kutscha bekam die Auszeichnung für seine gelungene Jugendarbeit beim Technischen Hilfswerk. Werner Montag erhielt den Bürgerpreis der Stadt Rheine als Dank für seine vielseitige Arbeit mit Menschen mit Behinderung.

Unter den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören auch die internationalen Sprachcafés im Centro S. Antonio, im Basilika-Forum, im Maximilian-Kolbe-Haus und bei der Evangelischen Landeskirchlichen Gemeinschaft Rheine. Bei den internationalen Sprachcafés handelt es sich um ein Angebot für Menschen mit Migrationshintergrund. 

Für die musikalische Untermalung der Feierlichkeiten sorgte am Piano Antonia Karpa und am Saxofon Sophia Hülsing von der Musikschule Rheine.

Die Bürgerpreisträgerinnen und -preisträger trugen sich im Anschluss an die festliche Verleihung in das Goldene Buch der Stadt Rheine ein.

Foto (Stadt Rheine) Bürgerpreisträgerinnen und Preisträger, Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Bürgerpreisjury

Bauunternehmen Büscher zieht ins Gewerbegebiet Rheine R

Rheine- Die Vermarktung des Gewerbegebietes Rheine R schreitet weiter voran: Mit dem Bauunternehmen Büscher wird ein Rheinenser Unternehmen mit einer über 100jährigen Tradition einen neuen Standort auf den Flächen des ehemaligen Rangierbahnhofes beziehen. Schwerpunkte des Unternehmens sind der klassische Hochbau von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern sowie Industrieobjekten und Kommunalbauten. Unmittelbar vor Beginn der Bauarbeiten trafen sich die beteiligten Unternehmen vor Ort und stellten das Projekt vor.

Auf dem knapp 3.500 m² großen Grundstück entsteht ein zweigeschossiger Verwaltungstrakt mit angeschlossener Lagerhalle. „Der Umzug in das Gewerbegebiet Rheine R stellt für das Bauunternehmen Büscher einen echten Meilenstein dar. Der neue Standort gibt uns die Möglichkeit, unsere Betriebsabläufe zu optimieren und bietet zudem Raum für das angestrebte Unternehmenswachstum”, erläutert Norbert Steingröwer, seit 2008 geschäftsführender Gesellschafter des Bauunternehmens.

Ganz bewusst habe man sich dabei für ein Investorenprojekt entschieden, also den Standort nicht selbst erworben, sondern mit der Firma Gieseke einen Investor mit ins Boot geholt, der das Grundstück an das Unternehmen Büscher langfristig vermietet. „Die Familie Gieseke fühlt sich dem Standort Rheine seit jeher eng verbunden. Wir freuen uns daher, einem lokalen Unternehmen mit einer ähnlich langen Tradition langfristig einen neuen Standort bieten zu können“, freut sich Volker Böckmann, Geschäftsführer der Gieseke GmbH, über das gemeinsame Projekt.

Großen Wert legten beide Unternehmen auf eine ansprechende Architektur unter Verwendung von werthaltigen und hochwertigen Materialien. Nach dem integralen Planungsprozess wurde durch die Planungsgruppe Mesum – Inhaber Architekt Wilhelm Bökenkamp – eine Gesamtkonzeption des Bauprojektes entwickelt, die in den kommenden Monaten zur Umsetzung kommt. „Den architektonisch ganzheitlichen Ansatz unter Einbindung der Nutzungsmöglichkeiten sowie der künftigen Betriebsabläufe wurden in die Formensprache des gradlinigen Gebäudekörpers eingebettet, wie Werner Limbers betont. Gleichzeitig hebt er die konstruktive und transparente Begleitung des Planungs- und Genehmigungsprozesses durch die EWG, die Stadt Rheine und den Kreis Steinfurt hervor. „Im Ergebnis wird der neue Standort im Frühjahr 2022 bezugsfertig sein.“

Einen Ball, den André Reinke von der EWG Rheine gerne aufnimmt: “Wir freuen uns, dass sich das Traditionsunternehmen Büscher in Rheine für die Zukunft aufstellt und mit dem Bezug des neuen Betriebsstandortes, der sich städtebaulich hervorragend in das Gebiet Rheine R einfügt und funktional die Bedürfnisse einer modernen und zukunftsorientierten Bauunternehmung umsetzt, die gut 30 Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden können.” 

Das Bauunternehmen Büscher ist bereits das 15. Unternehmen, das in dem Gewerbegebiet eine neue Heimat findet. Aktuell sind knapp zwei Drittel der Flächen vermarktet, weitere Flächen sind aufgrund konkreter Gespräche reserviert. „Die Planungen sind zum Teil schon sehr weit fortgeschritten, so dass wir in diesem Jahr noch mit dem einen oder anderen Vertragsschluss rechnen“, zeigt sich Reinke zuversichtlich, dass es in den kommenden Wochen weitere positive Meldungen für den Wirtschaftsstandort Rheine zu vermelden gibt.

Auf den Bildern von links nach rechts:

Lucas Roosmann und Norbert Steingröwer (Bauunternehmen Büscher), André Reinke (EWG Rheine), Werner Limbers (Planungsgruppe Mesum), Volker Böckmann und Michael Borcharding (Gieseke GmbH)

Überwachungskameras und Bewegungsmelder abmontiert und entwendet

Rheine  – An einem Physiotherapiezentrum an der Straße Schulten Sundern in Mesum haben unbekannte Täter mehrere Bewegungsmelder und Überwachungskameras abmontiert und teilweise entwendet. Die Tat ereignete sich ersten Erkenntnissen zufolge am frühen Sonntagmorgen (12.09.21), zwischen 05.30 Uhr und 06.00 Uhr.

Die Aufzeichnungen der Kameras enden zu dieser Zeit. Der Schaden des Diebstahls liegt in einem höheren dreistelligen Eurobereich. Als die Polizei etwas später am Morgen am Tatort eintraf, machten Zeugen auf sich aufmerksam. Sie hatten eine unbekannte, verdächtige Person über ein Betriebsgelände in der Nähe schleichen sehen. Die Person flüchtete zu Fuß in Richtung Wohngebiet „Am Schultenhof“. Die Beamten suchten nach dem Unbekannten – jedoch ohne Erfolg. Ob der Flüchtende am Diebstahl am Physiotherapiezentrum beteiligt war, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Derzeit ist unklar, ob es ein oder mehrere Täter gegeben hat. Der flüchtende Mann wird wie folgt beschrieben: Er ist etwa 25 bis 30 Jahre alt und ungefähr 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß, und er war mit einer blauen Trainingsjacke sowie einer kurzen, schwarzen Sporthose bekleidet.

Außerdem trug er eine Art Gummisandalen. Er hatte eine athletische Statur und einen kahlgeschorenen Kopf. Die Polizei nimmt weitere Zeugenhinweise entgegen unter Telefon 05971/9384215.

Polizei verfolgt Ladendieb und nimmt ihn fest, U-Haft

Rheine  – Die Polizei hat am Freitag (10.09.21) in der Rheinenser Innenstadt einen Ladendieb verfolgt und ihn anschließend festgenommen. Der 35-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte war am Freitag erneut im Bekleidungsgeschäft „Snipes“ an der Emsstraße aufgetaucht, nachdem er erst am Tag zuvor, am Donnerstag (09.09.21), mehrere Kleidungsstücke aus eben diesem Geschäft gestohlen hatte. Am Donnerstag konnte er sich von Zeugen, die ihn am Tatort festhielten, noch losreißen und flüchten. Am Freitag erkannten die Geschädigten den Beschuldigten sofort wieder und riefen die Polizei. Erneut versuchte der 35-Jährige zu flüchten. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, konnten ihn stellen und auf die Wache nach Rheine bringen. Die polizeilichen Ermittlungen zeigten, dass der Beschuldigte Ende der vergangenen Woche noch weitere Ladendiebstähle im Kreis Steinfurt begangen hat. Unter anderem stahl er eine Jacke im Geschäft New Yorker. In Ibbenbüren im Lidl wurde er bei einem Diebstahl erwischt. Der 35-Jährige ist auf Antrag des zuständigen Staatsanwalts am Samstag (11.09.21) dem Haftrichter vorgeführt worden, der den Untersuchungshaftbefehl erließ. Es stellte sich heraus, dass der Beschuldigte vergangene Woche erst von einem Gericht in Osnabrück zu einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden war, unter anderem wegen gewerbsmäßigen Ladendiebstahls. Kurz darauf beging er im Kreis Steinfurt die nächsten Taten – und erschien an einem Tatort sogar zweimal. Die vorläufige Freiheit währte nur kurz.

Gelbes Band: Kostenlos Obst ernten in Rheine

Rheine. In Rheine fällt die Apfelernte in diesem Jahr reich aus. Damit die Früchte auch geerntet werden, und nicht am Baum hängen bleiben und verderben, beteiligen sich die Stadt Rheine und die Technischen Betriebe Rheine aufgrund der Nähe zum benachbarte Bundesland wie auch schon im letzten Jahr am Ernteprojekt „Gelbes Band“ des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN). Das Gelbe Band am Obstbaum ist ein Zeichen dafür, dass hier alle kostenfrei und ohne Rückfrage ernten dürfen.

Die Gärtnerinnen und Gärtner der Technischen Betriebe Rheine haben an zahlreichen Apfelbäumen in Rheine Gelbe Bänder vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) verteilt. Mit der Teilnahme am Ernteprojekt setzen sich  die Stadt Rheine und die TBR gegen Lebensmittelverschwendung ein.

Gleichzeitig geht es beim Gelben Band aber auch darum, dass die Menschen selbst Obst pflücken und sehen wie es wächst. Besonders für Familien ist das Selbstpflücken und die anschließende Verarbeitung der Früchte ein tolles Erlebnis. In einer Standortkarte auf der Website des ZEHN (www.zehn-niedersachsen.de/gelbesband) sind auch für Rheine alle Bäume, an denen Gelbe Bänder leuchten, markiert und ein ungefährer Erntestart angegeben. Auf der Internetseite zum „Gelben Band“ gibt es viele zusätzliche Infos rund ums Pflücken und eine Rezeptidee für selbstgemachtes Fruchtmus. Weitere interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer von Obstbäumen und -sträuchern können sich auch in den kommenden Wochen noch beim ZEHN anmelden. 

Das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) mit Sitz in Oldenburg setzt sich neben den Themenbereichen Ernährung, Hauswirtschaft und Alltagskompetenzen für die Wertschätzung von Lebensmitteln ein. Das Ernteprojekt Gelbes Band initiiert das ZEHN zum zweiten Mal in Niedersachsen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1800 Gelbe Bänder verteilt.

Fragen zum Ernteprojekt „Gelbes Band“ in Rheine beantworten Franziska Moß von der Stadt Rheine, Tel: 05971 9548724, E-Mail: franziska.moss@rheine.de.

Foto (Stadtpressestelle) (v.l.): Grünflächenplanerin Franziska Moß (Stadt Rheine) freut sich mit den Gärtnern Michael Brüggemann und Tim Stockel von den TBR über den Auftakt des Ernteprojekts „Gelbes Band“ in Rheine.

Pizzataxifahrerin ausgeraubt- Polizei sucht Zeugen

Rheine – Eine Pizzataxifahrerin, die in Bentlage am Klopstockweg Pizza ausliefern wollte, ist beraubt worden. Der Täter stieß die junge Frau gegen die Brust und entwendete eine Geldbörse. Die junge Frau hatte am Donnerstagabend (09.09.21) in einer Rheinenser Pizzeria zunächst eine telefonische Bestellung entgegengenommen. Der Anrufer rief mit unterdrückter Nummer an. Der Mann bestellte die Ware unter einem falschen Namen zum Klopstockweg. Die Pizzalieferantin fuhr gegen 22.45 Uhr zum Auslieferungsort, konnte jedoch unter dem Namen keine Klingel finden. Sie wollte gerade die Pizzeria anrufen, um Rücksprache zu halten, als ein Unbekannter an sie herantrat. Ohne Vorwarnung stieß er sie gegen den Oberkörper und ergriff die Geldbörse, die auf dem Pizzakarton lag. Er rannte in Richtung Schultenstraße/Zoo davon. Verletzt wurde die junge Frau nicht. Der Sachschaden liegt im dreistelligen Eurobereich. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Der Mann war etwa 25 bis 30 Jahre alt und ungefähr 1,80 Meter groß. Er hatte schwarze Haare und er trug eine khakifarbene Jacke, eine schwarze Hose, einen Mundschutz sowie weiße Kopfhörer. Die Polizei sucht nun Zeugen, die von dem Diebstahl etwas mitbekommen haben. Diese melden sich bitte bei der Wache in Rheine unter Telefon 05971/9384215.

Verkehrsunfall mit Verletzten in Rheine

Rheine, Hörsteler Straße/ Alter Schulweg Donnerstag, 09.09.2021, 18:33 Uhr Ein 79-jähriger Pkw- Fahrer aus Rheine befuhr die Straße Alter Schulweg und beabsichtigte die Hörsteler Straße in Richtung Zu den Feldern zu queren. Ein 36-jähriger Motorradfahrer befuhr die Hörsteler Straße aus Rheine kommend in Richtung Hörstel. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Dabei verletzten sich beide Beteiligten schwer und wurden mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen. An beiden Fahrzeugen entstand zudem erheblicher Sachschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge blieb die Unfallstelle gesperrt.

Vierjähriger Junge bei Verkehrsunfall in Rheine schwer Verletzt

Rheine-Ein vierjähriger Junge wollte am Freitagnachmittag (03.09.2021), gegen 16.17 Uhr, mit seinem Fahrrad die Salzbergener Straße in Richtung Kreuzherrenweg überqueren. Hierbei wurde er von einem Pkw erfasst. Der 57-jährige Pkw- Fahrer befuhr die Salzbergener Straße in Richtung stadtauswärts.
Das Kind wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber zur Klinik nach Münster geflogen. Die Salzbergener Straße musste für die Unfallaufnahme kurzeitig voll gesperrt werden.

Ehefrau im Schlaf mit Metallschiene attackier


Rheine- In der Nacht von Freitag auf Samstag (21.8., 5:08 Uhr) wurde die Polizei zu einem Einsatz am Friedrich-Ebert-Ring in Rheine gerufen. Vor Ort traf die Streifenwagenbesatzung eine 31-jährige Frau an, die im Bereich des Kopfes stark blutete. Die Frau gab an, von ihrem Ehemann im Schlaf angegriffen und mehrfach mit einer Metallschiene auf den Kopf geschlagen worden zu sein. Sie sei hierdurch wach geworden und habe trotz andauernder Schläge ihres Mannes zur Haustür und sodann, als auch der Sohn im Alter von 13 Jahren hinzugekommen sei, auf die Straße flüchten können. Ihr 36-jähriger Ehemann habe das gemeinsame Haus verlassen und sich vom Tatort in unbekannte Richtung entfernt. Rettungskräfte brachten die schwer verletzte Frau zur Behandlung in ein Krankenhaus. Zur Aufklärung der Tat ist beim Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Heiner Olthuis im Einsatz. „Wir erhielten am Wochenende Hinweise auf den Aufenthaltsort des Beschuldigten und konnten ihn am Montag (23.8.) im Kreis Mettmann festnehmen“, erläutert der Leiter der Mordkommission. „Ersten Erkenntnissen zufolge kam es immer wieder zu Ehestreitigkeiten zwischen dem Paar.“ Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter heute (24.8.) Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts des versuchten Mordes sowie der gefährlichen Körperverletzung und ordnete Untersuchungshaft gegen den 36-Jährigen an. Der Beschuldigte hat sich bislang zu den Vorwürfen nicht geäußert. Die Ermittlungen dauern an.

Rund 4,4 Kilo Kokain und Schusswaffe mit Munition und Schalldämpfer beschlagnahmt

Rheine / BAB 30  – Fahndungserfolg gegen die internationale Rauschgiftkriminalität. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Beamte der Bundespolizei einen 30-jährigen Drogenschmuggler festgenommen. Im Auto des Mannes waren rund 4,4 Kilo Kokain im Wert von mehr als 300.000 Euro und eine Schusswaffe mit 50 Schuss Munition versteckt. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Rund 4,4 Kokain und eine Schusswaffe mit 50 Schuss Munition sowie ein Schalldämpfer wurden beschlagnahmt / Foto: Bundespolizei

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachungs- und Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei an der deutsch-niederländischen Binnengrenze, stoppte eine Streifenwagenbesatzung gegen 23:30 Uhr nachts, auf einem Parkplatz an der Ausfahrt Rheine – Dreierwalde der Autobahn 30, einen PKW mit dänischer Zulassung.

Bei der Durchsuchung des Autos entdeckten die Beamten in verschiedenen Verstecken insgesamt vier Päckchen von zusammengenommen rund 4,4 Kilo (brutto) Kokain und eine scharfe, aber nicht geladene Schusswaffe mit einem Zielpunktprojektor und Schalldämpfer sowie 50 Schuss Munition.

Damit endete der Drogentransport des 30-jährigen Dänen im deutsch-niederländischen Grenzraum. Er wurde von den Bundespolizisten festgenommen und zusammen mit dem beschlagnahmten Rauschgift sowie der Schusswaffe und der Munition für weitere Ermittlungen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben.

Die Drogen haben zusammen einen Straßenhandelspreis von rund 310.000 Euro.

Der mutmaßliche Drogenschmuggler wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster einem Haftrichter beim Amtsgericht Rheine vorgeführt.

Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen. Er wurde der nächsten Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Gefährliche Körperverletzung in Rheine, Zeugen gesucht

Rheine- Nach einer gefährlichen Körperverletzung sucht die Polizei Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Am frühen Sonntagmorgen (15.08.), gegen 05.15 Uhr, wurde eine Streifenwagenbesatzung zum Borneplatz entsandt. Dort sollte es zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen sein. Am Bustreff trafen die Beamten auf einen 24-jährigen Mann aus Rheine, der am Hinterkopf eine deutliche Platzwunde hatte. Der Mann gab gegenüber den Polizeibeamten an, dass ihm ein unbekannter Täter auf dem Weg von der Gaststätte „The Dutch“ zum Bustreff mit einer Glasflasche auf den Hinterkopf geschlagen habe. Für diesen Angriff habe er keine Erklärung. Eine Beschreibung des Täters konnte der Rheinenser nicht abgeben. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort stationär behandelt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Rheine unter der Telefonnummer 05971/938-4215 in Verbindung zu setzen.

Gemeinschaftsangeln in Corona-Zeiten

Königsangeln des ASV Rheine findet unter strengen Auflagen statt

Corona hat auch das Vereinsleben des Anglersportvereins (ASV) Rheine stark beeinflusst. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden. In der letzten Vorstandssitzung haben die Kanalangler nun beschlossen, mit dem Königsangeln am kommenden Sonntag vorsichtig in Richtung „Normalbetrieb“ zu gehen. Unter Beachtung aller zurzeit geltenden „Corona-Regeln“ wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, dass sicherstellen soll, dass die Teilnehmer sich nicht einem erhöhten Risiko aussetzen. Es beinhaltet eine Abstandspflicht und eine klar definierte Maskenpflicht, sowie eine Einbahnregelung bei der Nutzung der Toilettenanlagen, die natürlich regelkonform ausgestattet sein werden. Die gesamte Veranstaltung findet hauptsächlich im Freien statt. Eine lückenlose Dokumentation aller Teilnehmer soll für eine Nachverfolgbarkeit im Infektionsfall sorgen. Um 7:30 Uhr ist Treff am Vereinsheim, wo zunächst das Hygienekonzept erläutert wird, bevor Angelwart Christoph Kaup auf das Königsangeln an sich eingeht. Alle Teilnehmer sind gehalten, einen eigenen Mund-Nase-Schutz mitzuführen, der in bestimmten Situationen zwingend anzulegen ist. Das eigentliche Angeln ist unkritisch, da die Teilnehmer am Dortmund-Ems-Kanal an der frischen Luft 20 bis 25 Meter auseinander sitzen. Etwa drei bis vier Stunden soll geangelt werden, um in dieser Zeit festzustellen, wie sich die Fischpopulation in den Monaten seit dem letzten Gemeinschaftsangeln an dieser Stelle entwickelt hat. Als Anreiz zur Teilnahme wird der erfolgreichste Fänger zum Angelkönig oder auch zur Angelkönigin gekürt. Die Jugendgruppe angelt gemeinsam mit den Senioren und ermittelt ebenfalls ihre Würdenträger. 

Rotary Club Rheine unterstützt Angebote für Jugendliche in der Stadtbibliothek

Rheine. Bereits im Jahre 2020 unterstützte die Rotary-Stiftung Rheine die Stadtbibliothek mit einer Spende, um den Kinder- und Jugendbereich attraktiver gestalten zu können. Für die Kinder werden schon seit vielen Jahren mit ehrenamtlichen Vorleserinnen und Vorleser zum Beispiel Sternstündchen und Sternstunden als Lesungen durchgeführt. Kinder haben dadurch die Bibliothek als „ihren“ Ort kennenlernen können.

Für Jugendliche war das bisherige Angebot in diesem Bereich eher überschaubar. Deshalb freuten sich Bibliotheksleiterin Elsbeth Wigger und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, dass mit der Spende in einem ersten Schritt bereits im letzten Jahr Konsolen, Controller und ein großer Bildschirm angeschafft werden konnten, um das Gamingangebot, also das begleitete Spielen unter Aufsicht, zu ermöglichen. Da sich die pandemische Lage inzwischen ein wenig entspannt hat, kann im Rahmen des Sommerleseclubs das Projekt nun auch in Form von Gamingnachmittagen gelebt und umgesetzt werden.

Mit einer weiteren Spende durch den Rotary Club kann jetzt ganz aktuell das Angebot für Jugendliche erweitert werden. Schatzmeister Thomas Prochmann überbrachte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Bibliotheksleiterin Elsbeth Wigger einen Scheck über 2.000 €. Damit können eine weitere Konsole inklusive Controllern und aktuelle Spiele angeschafft werden. Außerdem soll der Aufenthaltsbereich für Jugendlicheweiter aufgewertet werden. „Die Stadtbibliothek ist jetzt schon ein toller Ort für Jung und Alt, mit dem neuen Angebot wird er speziell für Kinder und Jugendliche noch attraktiver gestaltet.“, so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, der sich gemeinsam mit Frau Wigger herzlich für die neuerliche Spende bedankte.

Foto (Stadtpressestelle) (v.l.): Thomas Prochmann (Rotary-Stiftung Rheine), Elsbeth Wigger (Leiterin Stadtbibliothek), Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann

Rheine, falsche Handwerker unterwegs, Betrugsversuch bei Ehepaar in Rheine scheitert


Rheine  – Derzeit sind verstärkt falsche Handwerker und Monteure unterwegs, die versuchen, sich Zugang zu Häusern und Wohnung vornehmlich älterer Menschen zu verschaffen und dort Geld oder Wertsachen zu erbeuten. Bei einem aktuellen Fall in Rheine scheiterten die Betrüger jedoch. Der männliche unbekannte Täter klingelte am Mittwoch (04.08.21) an der Haustür einer 91-jährigen Geschädigten sowie ihres 92-jährigen Ehemanns. Er behauptete, er sei von den Stadtwerken und müsse die Rohrleitungen im Haus überprüfen. Der Täter forderte die Geschädigte auf, ihn in den Keller zu begleiten, um die Leitungen zu checken. Die 91-Jährige lehnte dies ab. Daraufhin verließ der Betrüger das Haus – ohne Beute. Eine andere Variante, auf die die polizeiliche Kriminalprävention von Bund und Ländern aktuell hinweist, ist der Betrugsversuch bei Mehrfamilienhäusern. Die Täter klingeln, lassen sich die Haupteingangstür öffnen und gelangen so in unverschlossene Kellerräume. Dort machen sie sich an der Heizungsanlage zu schaffen. Anschließend klingeln sie an Wohnungen und behaupten, sie müssten den Schaden beheben. Sie lenken ihre Opfer ab und stehlen Geld oder Wertsachen. Die Polizei gibt Tipps, wie sich Betroffene vor diesen Betrügern schützen können:

  – Schauen sie sich vor dem Öffnen der Tür den oder die Besucher
    genau an – durch den Türspion oder das Fenster. Öffnen Sie –
    falls möglich – nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
  – Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung.
  – Bestellen Sie Unbekannte für einen späteren Zeitpunkt wieder,
    wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  – Wehren Sie zudringliche Besucher energisch ab – sprechen Sie
    laut oder rufen Sie nach Hilfe.
  – Lassen Sie nur Handwerke ins Haus oder die Wohnung, die Sie
    selbst bestellt haben oder die die Hausverwaltung angekündigt
    hat.
  – Verlangen Sie von Amtspersonen einen Ausweise, prüfen Sie diesen
    genau und rufen Sie im Zweifelsfall die entsprechende Behörde
    an. Suchen Sie die Telefonnummer selbst raus.
  – Verständigen Sie die Polizei, wenn Sie verdächtige Fremde im
    Gebäude beobachten, oder wenn Sie vermuten, von einem Betrüger
    aufgesucht zu werden.

Neue Stelle im Rathaus und Wiederaufbau von Sirenen Stadt stärkt Bevölkerungsschutz in Rheine

Rheine. Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Teilen von NRW und Rheinland-Pfalz rückt das Thema Bevölkerungsschutz wieder in den Fokus.  Die Stadt Rheine hat in den letzten Jahren bereits verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um den Bevölkerungsschutz in der Emsstadt weiter zu stärken.

Bereits Anfang 2020 und noch vor Beginn der Corona-Pandemie, hat die Stadt den Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) gegründet, in dem Mitarbeiter verschiedenster Verwaltungsstellen sowie Feuerwehr und Polizei im Krisenfall zusammenkommen. Der SAE hat sich im vergangenen Jahr besonders in der Coronakrise bewährt, aber auch im Nachgang des Starkregens am Mittwoch vergangener Woche in Rheine, als er am Donnerstagmorgen eine schnelle Bestandaufnahme des Geschehens und einen schnellen Austausch der verschiedenen Dienststellen ermöglichte.

Ein weiterer Schwerpunkt des Bevölkerungsschutzes in Rheine ist der Wiederaufbau eines stationären Sirenenwarnnetzes. Nachdem viele Jahre lang das stationäre Sirenenwarnsystem in Deutschland immer weiter zurückgebaut wurde, rüsten die Kommunen nun wieder auf. Vielerorts werden neue stationäre Sirenen aufgestellt.

Auch in Rheine sollen in den kommenden Monaten nach und nach an 17 Standorten im ganzen Stadtgebiet neue stationäre Sirenen aufgestellt werden, welche die Bevölkerung im Ernstfall warnen werden. Die erforderlichen Aufträge sind bereits erteilt und 15 dieser Sirenen werden auf städtischen Gebäuden aufgebaut. Dabei wird es, angepasst an die Erfordernisse, Sirenen unterschiedlicher Größe und Lautstärke geben. Zusätzlich verfügt die Stadt Rheine schon jetzt über mehrere mobile Sirenen.

Wegen der zunehmenden Bedeutung haben Rat und Verwaltung im Ordnungsamt eine Stelle für Bevölkerungs- und Zivilschutz geschaffen: Seit Mai 2021 kümmert sich Peter Grottendieck unter anderem um die Organisation von Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und von Betrieben und öffentlichen Einrichtungen im Katastrophenfall, zum Beispiel bei Extremwetterereignissen oder Sprengstoff- bzw. Kampfmittelfunden im Stadtgebiet.

Im Zuge der Ergänzung des Rathauszentrums wird das Rathaus auch mit einer eingebauten Notstromanlage ausgerüstet. Da es zur sogenannten kritischen Infrastruktur zählt, werden außerdem verschiedene Büroräume von vornherein auch für eine Mehrfachnutzung im Krisenfall vorgesehen.

Rheines Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Mathias Krümpel betont: „Rat und Verwaltung haben frühzeitig erkannt, dass der Bevölkerungsschutz deutlich an Gewicht gewinnen wird. Es ist auch zukunftsweisend, dass wir uns gleichzeitig im Bereich der Feuerwehr organisatorisch und personell deutlich verstärkt haben.“

 

Peter Grottendieck, der sich bei der Stadt Rheine um den Bevölkerungs- und Zivilschutz kümmert, auf dem Rathausdach, einem der zukünftigen Sirenenstandorte.

Vor Kontrolle geflüchtet / Zeugen gesucht

Rheine – Um einer Kontrolle zu entgehen, sind letzte Nacht zwei Männer in Rheine aus einem Auto gesprungen und vor einer Streife der Bundespolizei geflüchtet. Bei der Fahndung nach den Flüchtigen wurden Diensthunde und eine Drohne eingesetzt.

Nächtliche Fahndungsmaßnahmen in Rheine / Foto: Bundespolizei

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachungs- und Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei an der deutsch-niederländischen Binnengrenze, wollte eine Streifenwagenbesatzung kurz vor 23 Uhr an der Ausfahrt Rheine – Dreierwalde der Autobahn 30, einen mit vier Personen besetzen PKW anhalten und kontrollieren.

Als die Beamten zur Kontrolle aus ihrem Streifenwagen ausstiegen, wurden plötzlich die Fahrertür und hintere Tür der Beifahrerseite des PKW aufgerissen und zwei Männer sprangen aus dem Auto und rannten in ein nahes gelegenes Maisfeld neben der Straße „Hopstener Damm“ davon.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen von Landes- und Bundespolizei sowie zwei Diensthunden und einer Drohne der Feuerwehr Emsdetten, konnten die beiden Flüchtigen im Schutz der Dunkelheit entkommen.

Die beiden anderen Fahrzeuginsassen wurden zur Befragung mit zur Dienststelle der Bundespolizei in Bad Bentheim genommen. Das Auto wurde sichergestellt und musste abgeschleppt werden, da der Fahrer den Schlüssel auf seiner Flucht mitgenommen hatte. In dem Auto wurden Personaldokumente gefunden, die offenbar einem der Flüchtigen gehören.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Landespolizei in Rheine geführt. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rheine unter der Telefonnummer 05971/938-4215.