Neues Melderecht, Wohnungsgeberbestätigung erforderlich

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Rheine.  Mit dem Inkrafttreten des neuen Bundesmeldegesetzes zum 01. November 2015 gibt es eine wichtige Änderung zu beachten: Der Vermieter wird verpflichtet, den Ein-oder Auszug eines Mieters zu bestätigen. Im Wortlaut heißt dies, dass „gemäß § 19 BMG der Vermieter wieder verpflichtet ist, bei der An- oder Abmeldung mitzuwirken. Hierzu hat der Wohnungsgeber oder eine von ihm beauftragte Person den Einzug oder den Auszug schriftlich zu bestätigen (Wohnungsgeberbestätigung).“

Die Vorlage eines Mietvertrages ist nicht ausreichend. So sollen Scheinmeldungen verhindert werden. Das bedeutet, dass ab dem 01.11.2015 bei jeder An- oder Ummeldung sowie für eine Abmeldung ins Ausland eine Ein- bzw. Auszugsbestätigung des Wohnungsgebers zwingend vorzulegen ist. Ein Vordruck der Wohnungsgeberbestätigung steht unter www.rheine.de zum Download zur Verfügung.

Wochenmarkt am Samstag fällt aus

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Rheine. Am Samstag, 03. Oktober 2015 fällt wegen des Feiertages (Tag der Deutschen Einheit) der Wochenmarkt auf dem Marktplatz aus. Wer daher für das Wochenende frisches Obst und Gemüse einkaufen möchte, hat am Freitagnachmittag, von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Emstorplatz an der Osnabrücker Straße Gelegenheit dazu. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass aus terminlichen Gründen nicht alle Marktbeschicker, die sonst üblicherweise den Samstagsmarkt in Rheines Innenstadt bedienen, den Freitagsmarkt auf dem Emstorplatz wahrnehmen können.

Bernburgtage vom 2. bis zum 4. Oktober 2015 in Rheine

25 Jahre Rheine-Bernburg

Rheine. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Rheine und Bernburg freuen sich die Stadt Rheine und der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Rheine, das Jubiläum vom 2. bis zum 4. Oktober 2015 mit den Bernburgtagen in Rheine feiern zu dürfen.

Den Auftakt des vielfältigen Veranstaltungsprogramms macht am 2. Oktober 2015 um 20 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Entwicklung der Städtepartnerschaft Rheine-Bernburg“. Die Veranstaltung findet in der Ignatz-Bubis-Aula in der Volkshochschule der Stadt Rheine statt. In lockerer Runde werden Akteure aus der Gründerzeit auf die Anfänge und Entwicklung der Partnerschaft zurückblicken. Wirkungsvoll illustriert wird die Talkrunde, die von Radio-RST Chefredakteurin Andrea Stullich moderiert wird, von der Fotoausstellung „25 Jahre Rheine-Bernburg“.

Am Samstag, 3. Oktober 2015, präsentiert sich die Städtepartnerschaft mit einem bunten Unterhaltungsprogramm auf dem Bernburgplatz an der Stadthalle. Um 11 Uhr wird das 1. Rheiner Bürgerpicknick von Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder eröffnet. Ein Kinderquiz rund um die Städtepartnerschaft, Spielaktionen, Musik und Kulinarisches aus den Partnerstädten bieten am „Tag der Deutschen Einheit“ eine bunte Vielfalt. Damit eine besonders schöne Picknickatmosphäre auf den Wiesen rund um den Bernburgplatz entsteht, prämiert der Verkehrsverein den schönsten Picknicktisch. Informationen zum Veranstaltungsprogramm gibt es beim Verkehrsverein Rheine, Tel. 80065-0 oder auf www.rheine.de.

Am Abend heißt es dann „Bühne frei für die Städtepartnerschaft“. Die heitere Abendunterhaltung wird präsentiert von der Stadtsparkasse Rheine, die mit der Niederdeutschen Bühne Rheine, Thomas Krämer von der Musikschule Rheine und der Kabarettgruppe M!Pört aus Bernburg bekannt gute Akteure verpflichten konnte. Für die Veranstaltung sind nur noch wenige Restkarten in der Hauptstelle der Stadtsparkasse erhältlich.

Zu Wendezeiten spielte die gerade die evangelische Kirche in Bernburg eine besondere Rolle, die von den Menschen für die Friedensgebete aufgesucht wurde. Daher beschließen Rheine und Bernburg ihr dreitägiges Festprogramm am Sonntag, 4. Oktober 2015, um 11:15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadt- und Marktkirche St. Dionysius. Der Gottesdienst wird gestaltet von Pfarrer Johannes Lewek aus Bernburg und Pfarrerin Britta Meyhoff und Pfarrer Paul Vatheuer aus Rheine.

Noch bis zum 11. Oktober 2015 werden in den Kreuzgängen des Klosters Bentlage die von Schülerinnen und Schülern aus Rheine und Bernburg erstellen Werke des Wettbewerbs „25 Jahre deutsche Einheit – was habe ich damit zu tun?“ gezeigt. Allen Kunstinteressierten sei dann noch vom 5. bis zum 31. Oktober 2015 die Ausstellung „Jahresringe“ der Bernburger Künstlerin Hella Kapischke zu empfehlen. Die Ausstellung wird in der Hauptstelle der Stadtsparkasse Rheine gezeigt.

Die Stadt Rheine und der Städtepartnerschaftsverein Rheine laden Bürgerinnen und Bürger herzlich zu den öffentlichen Jubiläumsveranstaltungen ein! Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen: Pressereferat der Stadt Rheine, Tel. 05971 939-221 oder -222.

 

Das Programm im Überblick:

  1. September bis 11. Oktober 2015: Ausstellung zum Schülerkunstwettbewerb „25 Jahre Deutsche Einheit – was habe ich damit zu tun?“, Kreuzgänge des Klosters Bentlage
  1. Oktober 2015, 20 Uhr, Aula der VHS: Podiumsdiskussion „Die Entwicklung der Städtepartnerschaft Rheine-Bernburg, Anmeldung unter 05971 939-221 erforderlich
  1. Oktober 2015, 11 Uhr bis 17 Uhr: Bürgerpicknick auf den Bernburgplatz (bei schlechtem Wetter in der Stadthalle)
  1. Oktober 2015, 20 Uhr: Bühne frei für die Städtepartnerschaft – eine heitere Abendunterhaltung – Einlass nur mit Eintrittskarte
  1. Oktober 2015, 11:15 Uhr: ökumenischer Gottesdienst, Stadt- und Marktkirche St. Dionysius Rheine
  1. bis 31. Oktober 2015: Ausstellung „Jahresringe“, Hella Kapischke, Bernburg, in der Hauptstelle der Stadtsparkasse Rheine

Zum Hintergrund

Herbst 1989 – die friedliche Revolution stellte nicht nur für die Menschen in Bernburg eine Zeitenwende dar. Was in der DDR 40 Jahre Bestand hatte, wurde über Nacht bedeutungslos. Rheine hat in dieser erneut Kontakt mit Bernburg aufgenommen, um eine innerdeutsche Städtepartnerschaft aufzubauen, nachdem entsprechende Versuche in den 80er Jahren am SED-Regime gescheitert waren. Nach vielen Gesprächen konnte dann am 6. Mai 1990 in Rheine und am 27. Oktober 1990 endlich die offizielle Partnerschaftsurkunde von den seinerzeitigen Bürgermeistern Günter Thum (Rheine) und Helmut Rieche (Bernburg) unterzeichnet werden.

Einladung zur öffentlichen Präsentation Städtebauliche Neuordnung im Quartier Parkstraße – Richardstraße – Ferdinandstraße

Illustration Quartier Ferdinandstraße

Rheine. Drei Architekturbüros arbeiten zurzeit im Rahmen der Sozialen Stadt Rheine Dorenkamp an der Neugestaltung des Quartiers Parkstraße – Richardstraße – Ferdinandstraße. Ungenutzte Flächen und der teils schlechte Zustand des Wohnungsbestandes geben Anlass für die Erarbeitung eines zukunftsfähigen Entwicklungskonzeptes. Die Erarbeitung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Wohnungsverein Rheine, der Eigentümer der meisten Wohnungen ist.

Am Donnerstag, 24. September 2015, um 17:00 Uhr stellen die Büros ihre Entwürfe öffentlich in der Mensa des Schulzentrums Dornkamp, Mittelstraße 45 vor. Bürgerinnen und Bürger – insbesondere aus dem Dorenkamp-Quartier – sind herzlich zur Präsentation eingeladen. Es besteht die Möglichkeit, eigene Anregungen und Ideen zu den Entwürfen einzubringen.

Ab dem 30. September 2015 werden die Entwürfe öffentlich im Büro des Stadtteil-Managements, Darbrookstraße 21, ausgestellt.

Fördermittel für Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

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Rheine. Die zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen in der Flüchtlingshilfe, die sich in den letzten Monaten auch in Rheine gebildet haben, können bei der Koordinierungsstelle für Integration des Kreises Steinfurt Fördermittel beantragen. Darauf weist die Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Rheine jetzt hin, die zurzeit in Rheine das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe koordiniert.

Die Mittel sollen ehrenamtliche Ansätze der niederschwelligen begleitenden Hilfen fördern. Anträge können ab sofort bis zum 30. November gestellt werden. Wenn mehr Anträge eingehen, als Mittel zur Verfügung stehen, entscheidet die zeitliche Reihenfolge der eingegangenen begründeten Anträge.

Zur Beantragung der Mittel sollten sich Initiativen direkt mit Frau Lilli Schmidt, Koordinierungsstelle für Integration des Kreise Steinfurt, Telefon: 02551 692286 in Verbindung setzen.

„Ein Kapitän ist nur so gut wie seine Besatzung“

Klaus- Peter Pohl macht den Weg frei für die Jugend 

Rheine. Am vergangenen Donnerstag traf sich im Gasthaus Heuwes der neu zusammengestellte Stadtteilbeirat Gellendorf/Südesch zu seiner Konstituierenden Sitzung. Nachdem der Stellvertretender Bürgermeister Norbert Kahle die alten und neuen Mitglieder des Stadtteilbeirates und die zahlreich erschienenen interessierten Bürgerinnen und Bürger begrüßte, gab er noch einen Einblick in die Arbeit des Stadtteilbeirates Gellendorf/Südesch und bedankte sich für das Engagement aller anwesenden.

FotoKonstSitzung

Nach einer Vorstellungsrunde folgten die Wahlen. Hier sollte sich eine Überraschung anbahnen, nachdem Klaus-Peter Pohl als langjähriger Vorsitzender nicht mehr zu Wahl antrat. Sebastian Kiefer stellte sich als Kandidat der Abstimmung und wurde einstimmig von den anwesenden Mitgliedern zum ersten Vorsitzenden gewählt. Als gleichberechtigte Stellvertreter wählten die Mitglieder, ebenfalls einstimmig, Marc Guttermann und Klaus- Peter Pohl, als Schriftführer stellte sich Dr. Martin Hager zur Verfügung, seine Vertretung übernimmt Henriette Greim.Nach den Wahlen bedankte sich Sebastian Kiefer für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und bat die Mitglieder des Stadtteilbeirates um gute Zusammenarbeit. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Frage nach den Zielen des neuen Stadtteilbeirats, die von der fehlenden Nahversorgung, über die nicht vorhandene Beleuchtung eines Radweges bis hin zur Sauberkeit des Stadtteils ein großes Spektrum erkennen ließ. „Ein Kapitän ist nur so gut wie seine Besatzung“, mit diesen Worten fand der neue Vorsitzende die richtigen Schlussworte und bat um die Unterstützung der Mitglieder des Stadtteilbeirates Gellendorf/Südesch, aber auch um die der Bewohner des Stadtteils.

Städtepartnerschaftsverein freut sich über Spende

Rheine. Anlässlich ihrer offiziellen Verabschiedungsfeier im August hatte die scheidende Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder statt persönlicher Geschenke um Spenden zugunsten des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Rheine gebeten. Im Beisein von Jugendlichen aus Leiria, die seit dem 9. September 2015 als Jugendbotschafter zu Gast in Rheine waren, überreichte Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder nun aktuell symbolisch einen Scheck in Höhe von 4.400,00 € an Clemens Schöpker, 1. Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins, sowie an Alfred Franz, Ehrenmitglied des Vereins sowie Initiator und Koordinator des Jugendbotschafteraustausches.

„Ich freue mich über die großzügigen Spenden und bedanke mich bei allen Gästen, die mit ihrer Zuwendung den Austausch und neue Projekte für junge Menschen aus Rheine und den europäischen Partnerstädten unterstützen“, sagte die Bürgermeisterin beim feierlichen Abschiedsessen für die Jugendlichen und ihre Begleiter im Restaurant Gottesgabe.

Alfred Franz und Clemens Schöpker war die Freude über die großzügige Zuwendung ebenso wie den jungen Menschen ins Gesicht geschrieben. Geplant wird nun schon fleißig an der Umsetzung eines neuen Projektes für Jugendliche aus den Partnerstädten, das das Sieden von Bentlager Salinensalz und dem Schöpfen von Papier in Leirias historischer Papiermühle verbindet und einen neuen Ansatz handlungsorientierten Lernens darstellt. Das Projekt wird auf örtlicher Ebene unterstützt vom Verein zur Förderung der Saline Gottesgabe unter Vorsitz von Jules Vleugels. Mit dieser tollen Perspektive zur weiteren Zusammenarbeit stand einem stimmungsvollen letzten Abend vor der Heimreise nichts mehr im Wege.

 Spendenübergabe

Foto (Stadtpressestelle): Spendenübergabe an den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Rheine (v.l.): Clemens Schöpker, 1. Vorsitzender Städtepartnerschaftsverein, Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Jules Vleugels, Vorsitzender Förderverein Saline Gottesgabe, Alfred Franz, Koordinator des Jugendbotschafteraustausches.

„Jugend auf dem Weg nach Europa“ Portugiesische Jugendbotschafter besuchen Rheine

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Rheine. In diesen Tagen besuchen 17 portugiesische Jugendbotschafter aus unserer Partnerstadt Leiria die Stadt Rheine und lernen diese und die Region kennen.

„Freundschaft fängt immer mit einer Begegnung an, irgendwo, irgendwie, irgendwann.“, so der Stellvertretende Bürgermeister Udo Bonk, der die Jugendlichen im Rathaus in Empfang nahm.

Nach einer herzlichen Begrüßung gab es Daten und Fakten über Rheine für die Portugiesen. Diese wissen nun, dass Rheine mit ihren rund 75.000 Einwohnern ein bedeutendes Mittelzentrum ist, das im Städtedreieck Münster, Osnabrück und Enschede liegt. Rheine ist nicht nur ein attraktiver Wohn- und Gewerbestandort, sondern bietet  ein vielfältiges Bildungsangebot und einiges in Sachen Freizeitgestaltung.

Bonk freut sich, dass die Jugendlichen bereit sind, über den Tellerrand zu schauen und festzustellen, dass es bei aller Unterschiedlichkeit, was Herkunft und Muttersprache betrifft, doch viele Gemeinsamkeiten gibt.

Ein großer Dank galt neben den Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschaftern, dich sich bereiterklärten, sich aufeinander einzulassen und Europa an seiner Basis zu erfahren, den Organisatoren, den begleitenden Lehrern und dem Städtepartnerschaftsverein, besonders den Gasteltern, die ihren privaten Wohnbereich öffnen und somit das Austauschprogramm unterstützen. Nur mit dieser Unterstützung ist es für die Portugiesen möglich, so hautnah am Alltag einer anderen Nation teilzunehmen.

Udo Bonk wünschte den Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschaftern, dass sie Rheine und die Region auf Ihre Art kennenlernen.

Ein Abstecher auf das Rathausdach durfte natürlich nicht fehlen. Bei klarer Sicht wunderten sich sogar die deutschen Gastschüler, dass man problemlos bis nach Lingen schauen konnte.

Auf dem Programm stehen neben Besuchen des NaturZoos und des Klosters Bentlage auch Tagesauflüge nach Münster und auf die Insel Norderney.

Drachenfest am Hünenborg-Denkmal

Drachenfest ImpressionRheine. Bei hoffentlich sonnigem, windigem Wetter findet am Sonntag, 27. September 2015, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr das alljährliche Drachenfest auf dem Gelände des Hünenborg-Denkmals an der Berbomstiege in Rheine statt. Veranstaltet wird das traditionelle Fest vom Stadtteilbeirat Bentlage/Wadelheim/Wietesch/Schleupe. Gemeinsam mit Vereinen, Institutionen und vielen weiteren Unterstützern wurde ein vielfältiges Programm für Familien auf die Beine gestellt.

Nicht nur für die Beschäftigung der Kinder, sondern auch für das leibliche Wohl aller, wird gesorgt sein. Je nach Wetterlage werden gegen 14:30 Uhr die Fallschirmspringer erwartet. Neben Wasserspielen mit der Jugendfeuerwehr und einer Kistenrutsche der Kolpingfamilie werden noch viele weitere Attraktionen angeboten. Durch viele mitgebrachte Drachen, die in die Lüfte steigen, ergibt sich hoffentlich ein buntes Bild am Himmel.

Rheine, Einbruch in eine Schule

Einbruch ©Spelle-News

Rheine (ots) – Bei einem Einbruch in die Annette-Grundschule an der Siedlerstraße haben unbekannte Einbrecher Sachschäden angerichtet, die auf einige Tausend Euro geschätzt werden. Die Täter hatten an dem Gebäude zwei Fenster gewaltsam geöffnet, versucht eine Zwischentür aufzubrechen und dann in den Räumen die Schränke und Schubladen geöffnet. Den Recherchen zufolge waren die Diebe zwischen Montagnachmittag, 17.00 Uhr und Dienstagmorgen (08.09.2015), 07.15 Uhr, am Werk. Ziel der Einbrecher waren offenbar die Büros der Schule. In weiteren Bereichen haben sie sich nicht aufgehalten. Was die Einbrecher aus den Büros gestohlen haben, steht noch nicht fest.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch geben können, Telefon 05971/938-4215.

Emsländer steigen den Rheinensern aufs Dach

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Rheine.  Auch in Niedersachsen interessiert man sich für das, was in Rheine und im Rheiner Rathaus passiert. Darum machte sich fast ein Viertel der Bevölkerung eines kleinen Ortsteils von Emsbüren, Helschen, auf den Weg in die große Nachbarstadt in Nordrhein-Westfalen. Bei Kaffee und Kuchen im Ratssaal lernten sie die Entstehungsgeschichte Rheines kennen. Der Film Reni, entstanden zum 1.175jährigen Stadtjubiläum zeigte Rheines Stadtgeschichte. Im Anschluss daran konnten die Gäste feststellen, welche Unterschiede es zwischen einem kleinen Ortsteil einer niedersächsischen Stadt und Rheine gibt. Sie hörten von speziellen Angeboten der Stadt Rheine, zum Beispiel der Ehrensamtsbörse und dem Kulturbegleitservice, sicher auch Anregungen, die man mit nach Hause nehmen kann, zumal ein stellvertretender Ortsbürgermeister mit zu Besuch war. Auch wenn in Niedersachsen im Moment keine Wahlen anstehen, so waren sich doch alle einig, dass jeder die Möglichkeit zur Wahl zu gehen, ergreifen sollte. Zum Abschluss des Besuches konnten die Gäste auf dem Rathausdach feststellen, dass Emsbüren „nicht“ oder „vielleicht“ oder „auf jeden Fall“ von dort oben zu sehen ist. So ganz einig wurde man sich in diesem Punkt nicht. Nicht ohne den Hinweis auf eine kommende Großveranstaltung, auf die alle Bürger aus Helschen besonders stolz sind, dem Weihnachtsmarkt, verließen die Gäste das Rathaus, um noch einen Rundgang durch Rheines Innenstadt zu machen. Alles in allem sicher ein interessanter, abwechslungsreicher Besuch in Rheine.

Fragen und Antworten rund um die Bürgermeister- und Landratswahl 2015 in Rheine

Rheine. Rund 60.000 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger sind am Sonntag, 13. September 2015, zum Gang an die Wahlurnen aufgerufen. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Wahl haben wir hier noch einmal für Sie aufgelistet:

Musterstimmzettel

Wer wird gewählt?

Es wird ein neuer Bürgermeister für die Stadt Rheine gewählt. Zur Wahl stellen sich Dr. Peter Lüttmann (CDU, GRÜNE), Heinz-Jürgen Wisselmann (Einzelbewerber) und Markus Reiffenschneider (Einzelbewerber).

Darüber hinaus sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, einen neuen Landrat für den Kreis Steinfurt zu wählen. Landratskandidaten sind Dr. Klaus Effing (CDU), Dr. Stefan Giebel (SPD) und Hermann Stubbe (GRÜNE).

Wer ist wahlberechtigt?

Wahlberechtigt ist,

  • wer am Wahltag 16 Jahre alt ist (letzter Geburtstermin 13.09.1999),
  • jede Deutsche und jeder Deutscher,
  • Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Gemeinschaft (Unionsbürgerinnen und Unionsbürger),
  • und wer für die Bürgermeisterwahl mindestens seit dem 28. August 2015 mit Hauptwohnung in Rheine, für die Landratswahl mit Hauptwohnung im Kreis Steinfurt gemeldet ist.

Wo und wann kann ich wählen?

In dem Wahllokal, das auf dem persönlichen Wahlbenachrichtigungsbrief angegeben ist. Am Wahltag sind die Wahllokale von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Im Falle einer Stichwahl am 27. September 2015 sind die Wahllokale ebenfalls von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Was ist, wenn die Wahlbenachrichtigung verloren wurde?

Auch dann ist eine Stimmabgabe kein Problem, es muss aber ein Identitätsnachweis (Personalausweis, Reisepass) im Wahllokal vorgelegt werden.

Wie kann ich per Briefwahl wählen?

Wer am Wahltag verhindert ist, kann seine Stimme per Briefwahl abgeben. Dazu muss ein sog. Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragt werden, der entsprechende Antrag ist auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsbriefes abgedruckt. Der Wahlschein kann auch online auf der Webseite der Stadt Rheine www.rheine.de beantragt werden; eine telefonische Antragstellung ist leider nicht möglich. Die Anträge können bis spätestens Freitag, 11. September 2015, bis 18 Uhr beim Wahlamt der Stadt Rheine gestellt werden.

Wer möchte, kann seine Stimme per Briefwahl auch direkt im Wahlamt der Stadt Rheine abgeben.

Tag des offenen Denkmals

salinenpark

Rheine. In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September unter dem Motto „Handwerk – Technik – Industrie“. Mit der Saline Gottesgabe ist in Rheine ein einzigartiges technisches Denkmal erhalten. Das Gebäudeensemble aus Salzsiedehaus, Gradierwerk, Turbinenhaus und Solevorratsbehälter gehörte sogar zu den ersten technischen Anlagen, die in Nordrhein-Westfalen unter Denkmalschutz gestellt wurden. Grund genug, dass die Städtischen Museen Rheine und die Gästeführer des Bentlager Dreiklang an diesem Tag gemeinsam an die beinahe tausendjährige Tradition der Salzgewinnung in Bentlage erinnern.

Von 15 bis 18 Uhr ist das Salzsiedehaus durchgehend zur Besichtigung geöffnet und in der Salzwerkstatt können alle Besucher unter Anleitung ihr eigenes Salz herstellen. Der Verkehrsverein Rheine bietet um 15 und 16 Uhr kostenlose Kurzführungen durch die Salinenanlage an (Treffpunkt Dreigiebelhaus). Im Turbinenhaus wird außerdem die von Mitgliedern der VDI-Bezirksgruppe Rheine restaurierte historische Antriebstechnik in Betrieb genommen. Höhepunkt ist an diesem Nachmittag eine Demonstration alter Handwerkstechnik, die erstmalig und ausschließlich an diesem Tag zu sehen ist. Heinz Pöpping, Betreiber der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte, dessen Familie früher im Kunstmeisterhaus an der Saline lebte, wird um 15.00 Uhr gemeinsam mit zwei Helfern versuchen, mit historischem Werkzeug einen Baumstamm der Länge nach zu durchbohren. Er erinnert damit an die handgefertigten Rohrleitungen aus Baumstämmen, mit denen bis in die 1950er Jahre hinein die Bentlager Sole zu den Siedepfannen transportiert wurde.

Der Eintritt ist frei. Weitere Information: Telefon 05971 / 920610

Vertrag zum Betrieb der forensischen Übergangseinrichtung in Rheine wird verlängert

Düsseldorf/Münster/Rheine. Der Vertrag zum Betrieb der LWL-Maßregelvollzugseinrichtung in Rheine als Übergangseinrichtung wird bis zur Fertigstellung der neuen Einrichtung in der Stadt Hörstel bis zum Jahr 2020 verlängert.

LWL Übergangseinrichtung 1

Zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Rheine war zunächst ein Betrieb bis zum 31. Dezember 2016 vertraglich vereinbart worden. „Wir wollen uns aber dem nachvollziehbaren Wunsch des Landes NRW nicht verschließen, einen nahtlosen Übergang zwischen der Schließung der Übergangseinrichtung in Rheine und der Inbetriebnahme der neuen Klinik in Hörstel zu gewährleisten“, sagte Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Mathias Krümpel zum aktuell unterzeichneten Änderungsvertrag. Auch im Sinne der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei die gefundene Regelung angemessen.

Die Übergangseinrichtung ist im Jahr 2005 mit einer begrenzten Laufzeit auf dem Gebiet der ehemaligen Holländerkaserne am Schüttorfer Damm in Betrieb gegangen. Zuvor wurde das ehemalige Kasernengelände entsprechend den Anforderungen von Therapie und Sicherheit für den Maßregelvollzug umgebaut. Träger der Einrichtung ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Patienten haben in der Einrichtung in Rheine im Gegensatz zu Dauereinrichtungen keinen Freigang, was auch weiterhin gelten wird. Ein Beirat mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Kirche und Stadtgesellschaft unter Vorsitz von Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, fungiert als Bindeglied zwischen Klinik und Bürgerschaft.

Nach Aufgabe der Einrichtung hat das Land NRW die Verpflichtung, die Einrichtung zurückzubauen. Der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug in Nordrhein-Westfalen, Uwe Dönisch-Seidel, erklärte: „Ich freue mich über das Einvernehmen mit der Stadt Rheine. Mit der Vertragsverlängerung ist die sichere Unterbringung und Therapie für psychisch- und suchtkranke Straftäter weiterhin gewährleistet. Damit übernimmt die Stadt Rheine weiterhin in vorbildlicher Weise gesellschaftliche Verantwortung für die Region und ermöglicht einen nahtlosen Übergang zur neuen Maßregelvollzugsklinik für das Münsterland, die in Hörstel errichtet wird. “

 

Konstituierende Sitzungen der Stadtteilbeiräte Eschendorf und Schotthock

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Rheine. Die Stadtteilbeiräte Eschendorf und Schotthock laden herzlich zu ihren konstituierenden Sitzungen am heutigen Donnerstag, 27. August 2015, ein. Der Stadtteilbeirat Eschendorf tagt um 18:30 Uhr in der Vereinsgaststätte des KGV „Krusen Baum“ an der Sonnenstraße 1 in 48429 Rheine; der stellvertretende Bürgermeister Norbert Kahle wird die Sitzung bis zur Wahl des/der Vorsitzenden leiten. Die Sitzung des Stadtteilbeirates Schotthock findet um 19:00 Uhr im Schafstall im Walshagenpark statt. Hier wird der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Brauer die Sitzung bis zur Wahl des/der Vorsitzenden leiten. Die Sitzungen der Stadtteilbeiräte sind grundsätzlich öffentlich; interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.

 

 

„Es ist normal, verschieden zu sein“ Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung stellte sich vor

Rheine. Die Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, Elisabeth Veldhues, stellte sich in dieser Woche bei der Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder vor. „Es ist normal, verschieden zu sein“, so Veldhues, die in der vergangenen Woche in ihr neues Amt eingeführt wurde.

Veldhues

Foto (Stadtpressestelle): Die Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, Elisabeth Veldhues, stellt sich bei Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder vor

Sie wird in Zukunft die Aufgaben der Landesbehindertenbeauftragten und somit die beratende Funktion bei Gesetzesvorhaben der Landesregierung, den Austausch und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren der Behindertenpolitik, die Entwicklung von Vorschlägen zur Umsetzung einer inklusiven Gesellschaft und die Information der Öffentlichkeit über behindertenpolitische Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen übernehmen. Sehr am Herzen liegt ihr unter anderem der Übergang von der Schule zum Beruf von jungen Menschen mit Förderbedarf und Beeinträchtigung. Ihr ist wichtig, dass Menschen nicht auf ihre Defizite reduziert werden, sondern die Stärken der Betroffenen in den Vordergrund gestellt werden.

Für ihre neue Aufgabe, die sehr viel Toleranz und Solidarität verlangt, wünscht Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder Elisabeth Veldhues alles Gute, viel Erfolg und vor allem Freude an dem neuen Amt.

Rheine, Einbruchdiebstahl

Einbruch ©Spelle-News

 

Rheine (ots) – Unbekannte Täter sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (20.08.) in das Hausmeisterbüro der Canisiusschule auf der Canisiusstraße eingebrochen. Die Einbrecher verschafften sich Zutritt, in dem sie ein Fenster aufhebelten. Aus dem Büro entwendeten sie eine rote Senseo Kaffeemaschine und einen geringen Bargeldbetrag.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu diesem Einbruch aufgenommen und vor Ort Spuren gesichert. Sie sucht Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen in dem Bereich gemacht haben. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/ 938 – 4215.

Neuer Newsletter der Stabsstelle Bürgerengagement erschienen

Rheine. Vereinshaftung bei Fahrten zu Sportveranstaltungen, Bundesweite Woche des Bürgerschaftlichen Engagements, Bürgerpreis 2015: Über diese und weitere Themen wird im gerade neu erschienenen Newsletter der Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Rheine informiert. Aktuelles und Veranstaltungen rund um das Thema ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement greift der etwa alle 6 Wochen neu erscheinende Newsletter auf.

Er ist auf der Homepage der Stadt Rheine unter www.rheine.de hinterlegt und kann dort angesehen und heruntergeladen werden. Noch bequemer und selbstverständlich kostenlos ist er im Abonnement per Mail zu erhalten. Die Anmeldung zum Erhalt ist ebenfalls auf der Homepage oder per Mail an stabsstelle@rheine.de möglich.

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Krammarkt in der Innenstadt

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Rheine. Achtmal jährlich findet der traditionelle Krammarkt in Rheine statt. Auch heute, am Mittwoch vor Mariä Himmelfahrt, hat der Krammarkt allerhand zu bieten. In der Zeit von 8 bis 18 Uhr können Besucher allerlei nützliche Waren erstehen oder einfach nur den charakteristischen Marktlärm und das lebhafte Gedränge auf sich wirken lassen. Das Herz eines jeden Marktliebhabers dürfte hierbei höher schlagen.

 

Turnhalle am städtischen Emslandstadion in Rheine wird als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt

Turnhalle Emslandstadion außen

Rheine. Voraussichtlich Ende dieser Woche wird die Stadt Rheine die Turnhalle am städtischen Emsland-Stadion, Salzbergener Straße 151-155, zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen. „Leider sind unsere Kapazitäten an städtischem und angemietetem Wohnraum derzeit vollkommen erschöpft“, erläutert Beigeordneter Axel Linke. Ende Juli 2015 wurden in Rheine insgesamt 509 Flüchtlinge untergebracht und betreut, allein in der ersten Augustwoche kamen weitere 35 Menschen in der Emsstadt an, in dieser Woche werden es nach derzeitigem Erkenntnisstand voraussichtlich 42 Personen sein.

Obwohl durch Aufrufe an die Bevölkerung und eigene Akquise im Jahr 2015 bereits 35 Objekte angemietet oder angekauft werden konnten, stößt das dezentrale Unterbringungskonzept der Stadt an seine Grenzen. Daher wird seit Ende Juni auch die eigentlich nur für Notfälle vorgesehene Sporthalle am Josef-Winckler-Zentrum für die Unterbringung von 36 Menschen genutzt.

Turnhalle Emslandstadion vorbereitende Arbeiten 1

In der Sporthalle am städtischen Emsland-Stadion werden 48 Menschen Zuflucht finden. Dazu wird zunächst der Sportboden der Halle abgedeckt, danach werden Trennwände eingezogen, wodurch 8 abgegrenzte, kleinere Wohnbereiche für max. 6 Personen entstehen. „Die Situation der verfolgten und teils schwer traumatisierten Flüchtlinge ist ohnehin schon schwer genug. Durch die Art der Herrichtung wollen wir für die Menschen zumindest ein klein wenig Privatsphäre und Ruhe schaffen“, erklärt Raimund Gausmann, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales. Hinzu kommen Gemeinschaftsbereiche mit Küche, Waschmaschine und Trockner, so dass eine einigermaßen selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht wird.

Durch die Herrichtung der Turnhalle sind jedoch auch Einschränkungen für den Sportunterricht an Schulen und den Vereinssport nicht mehr vermeidbar. So wird am Gymnasium Dionysianum und an der Elsa-Brändström-Realschule Sportunterricht ausfallen müssen, auch für Vereine gibt es keine anderen städtischen Sporthallen, die als Ersatz dienen könnten. „Die betroffenen Schulleitungen und Vereine wurden selbstverständlich von uns informiert“, so Axel Linke. „Angesichts der humanitären Verpflichtung, die wir für die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge haben, gibt es derzeit keine Möglichkeit“, wirbt der Beigeordnete um Verständnis für diese Ausnahmesituation. Wie lange die Sporthalle als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Auch NRW-Innenminister Ralf Jäger hatte in der vergangenen Woche bereits erklärt, dass Turnhallen in ganz NRW über die Ferienzeit hinaus als Notunterkünfte genutzt werden müssten. Zusätzlich wird das Land NRW in dieser Woche mit der Einrichtung und dem Betrieb einer Notunterkunft auf dem Gelände der Damloup-Kaserne beginnen.

Schnäppchenzeit in der Stadtbibliothek Flohmarkt unter der Rolltreppe

2015Flohmarkt

Rheine. Flohmarkt unter der Rolltreppe im Erdgeschoss der Stadtbibliothek! Die Bibliothek verkauft alte Bücher und andere Medien zum Kilopreis. Am Montag, 17. August 2015, geht es los: 1 Kilo Buch für 2 €. Da finden so manche Sachbuch-Schätzchen, zerkratzte CDs, oft genutzte Bilderbücher, vergilbte Romane und alte Zeitschriftenhefte neue Besitzer.

Stöbern lohnt sich! Einfach mal reinschauen während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek: Montag 14 bis 18 Uhr, Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und Samstag 10 bis 13 Uhr.

Erneuerung des Lingener Damm / Venhauser Damm

Baustelle

Rheine. Die Arbeiten zur Erneuerung des Lingener Damm / Venhauser Damm sind bis auf die fehlende Markierung soweit fortgeschritten, dass der Verkehr ab Freitagmittag, 07. August 2015, auf dem Abschnitt von der B 70 bis zur Straße „Am Stadtwalde“ für beide Richtungen freigegeben werden kann.

Am Montag, 10. August 2015, wird dann mit dem 4. und damit letzten Bauabschnitt begonnen. In diesem Abschnitt wird der PKW-Verkehr halbseitig mit Hilfe einer Signalanlage durch  den Baustellenbereich geführt. Für den LKW-Verkehr wird wegen der geringen Fahrbahnbreiten eine Umleitungsstrecke über die Sandkampstraße und den Konrad-Adenauer-Ring eingerichtet. Radfahrer und Fußgänger können diesen Bereich ungehindert passieren. Für diesen Bauabschnitt ist eine Bauzeit von ca. 2 Wochen geplant.

 

Ausbildungsstart in der Stadtverwaltung

Rheine. 6 neue Auszubildende konnten Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und Ausbildungsleiter Siegmar Schridde am 3. August 2015 im Rathaus begrüßen. „Mit der Ausbildung des Nachwuchses investieren wir in die Zukunft unserer dienstleistungsorientierten und modernen Verwaltung“, so Kordfelder. Auf die neuen Kolleginnen und Kollegen warten nun zwei spannende Einführungstage, um die Abläufe in der Verwaltung und in den ihr angeschlossenen Einrichtungen kennenzulernen. Für die Studierenden im Studiengang „Bachelor of Laws“ beginnt das Dienstverhältnis zwar offiziell erst am 1. September, aber auch sie nehmen bereits an den Einführungstagen teil.

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Foto (Stadtpressestelle): Begrüßung der neuen Auszubildenden (v.l.n.r.): Ausbildungsleiter Siegmar Schridde, Manuel Wolbeck, Azubi Vermessungstechnik, Laura Wellermann, Azubi Fachangestellte für Medien und Informationsdienste, Lena Hüntemann, Bachelor of Laws, Vanessa Tänzer, Azubi Verwaltungsfachangestellte, Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Michael Kari, Azubi Verwaltungsfachangestellter, und Serkan Alci, Bachelor of Laws.

Wochenmarkt am Samstag auf dem Borneplatz Kinderflohmarkt in Rheine

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Rheine. Am Samstag, 8. August 2015, findet Deutschlands größter Kinderflohmarkt in Rheines Innenstadt statt. Deshalb zieht der Wochenmarkt an diesem Tag vom Marktplatz auf den Borneplatz um. Von 8 bis 13 Uhr werden hier dann wieder frische Lebensmittel und Blumen angeboten. Bereits ab 6 Uhr verkaufen rund 1.300 Kinder ihre Flohmarktartikel in der gesamten Innenstadt.

Stadtparkkonzert mit dem Scaldi Chor, dem Chorus musicus und den Horny Boots

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Rheine. Am Sonntag, 2. August 2015, findet von 15 Uhr bis 17.30 Uhr das Stadtparkkonzert in der Konzertmuschel statt. Erleben Sie einen spannenden und abwechslungsreichen Nachmittag. Tauchen Sie ein in die Welt der Chöre mit dem Scaldi-Chor, dem Chorus musicus und den Horny Boots.Einen musikalischen Hochgenuss erwartet die Zuhörer mit dem Scaldi Chor, der begleitet von Dr. Richard Kreimeier am Akkordeon, für einen kurzweiligen Nachmittag sorgt.Von christlichen Liedern, Swing, Pop bis hin zu Gospel und Spirituals bietet der Chorus musicus ein buntes Repertoire an Liedern. Die Sängerinnen und Sänger werden von einem Klavierspieler begleitet.

Die Line-Dance-Group Horny Boots aus Lengerich rundet den Nachmittag mit ihrer spannenden Show ab. Kurzum: Eine perfekte Mischung aus Tanz und Musik erwartet Sie am kommenden Sonntag im Stadtpark in Rheine. Der Eintritt zum Stadtparkkonzert ist wie immer frei.

Bürgerpreisträger 2015 gesucht

Bürgerpreisträger2014

Rheine. Die Stadt Rheine ruft dazu auf, Vorschläge für die diesjährigen Bürgerpreisträger einzureichen. Wie in jedem Jahr wird der Bürgerpreis am Internationalen Tag des Ehrenamtes Anfang Dezember verliehen. Diesen erhalten Menschen, die sich in unserer Gesellschaft und in Rheine besonders ehrenamtlich engagieren und ihre Zeit dafür nutzen, sich für andere einzusetzen.

„Ja, ich weiß – so im Mittelpunkt zu stehen, das fällt den Ehrenamtlichen schwer, denn das Engagement geschieht oft genug gewissermaßen im Verborgenen: Es soll kein Aufhebens darum gemacht werden, wenn selbstlos dort angepackt wird, wo Hilfe am notwendigsten ist – das charakterisiert die Einstellung der Ehrenamtlichen.“, so Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder in Ihrer Laudatio bei der Bürgerpreisverleihung im vergangenen Jahr.

Oft lassen sich Ehrenamtliche in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Soziales und Natur finden. Kennen Sie jemanden, der in Ihrem Sportverein oder in Ihrer Schule besonders engagiert ist? Kennen Sie jemanden, der sich um Minderheiten in unserer Gesellschaft ehrenamtlich bemüht? Gibt es jemanden in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis, der in seiner Freizeit über das normale Maß hinaus für andere Menschen in unserer Gemeinschaft da ist und diese unterstützt?

„Schlagt auch junge Leute für den Bürgerpreis vor und erkennt deren Leistung an, damit hier im nächsten Jahr auch Junioren sitzen. Damit könnte man motivieren und ein Zeichen setzen. Es wäre fatal, wenn durch diese Veranstaltung der Eindruck entstünde, dass das Ehrenamt nur etwas für ältere Leute ist. Das ist es nämlich sicher nicht.“, appellierte Ludwig Pott, Bürgerpreisträger 2014, in seiner Ansprache bei der vergangen Bürgerpreisverleihung.

Vorschläge mit einer Begründung werden bis zum 18. September 2015 im Pressereferat der Stadt Rheine schriftlich oder per Mail an pressereferat@rheine.de  angenommen.

Foto (Stadtpressestelle): Bürgerpreisträger 2014