Kein zweiter Zoo für Rheine Der Rat der Elsa-Brändström-Realschule hat entschieden

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Foto: Stadtpressestelle (Schülerinnen und Schüler der Elsa-Brändström-Realschule auf dem Dach des Rheiner Rathauses)

Rheine. Sehr gut vorbereitet kamen Schülerinnen und Schüler einer sechsten Klasse der Elsa-Brändström-Realschule Rheine zu einem Informationsbesuch ins Rathaus. Zusammensetzung und Aufgaben des Rates, Wahl von Bürgermeister und Ratsmitgliedern und auch die Aufgaben des Bürgermeisters waren bereits Thema im Politikunterricht, so dass im Rathaus nur eine kleine Auffrischung des Wissens nötig war. Anschließend wurden der Bürgermeisterposten sowie die Parteizugehörigkeiten per Losentscheid vergeben. Nach kurzer Beratung einigten sich die Ratsmitglieder auf Zeit für den Tagesordnungspunkt: Neubau eines zweiten Zoos in Rheine. Argumente wurden gesammelt, Überlegungen angestellt: die Vorbereitungen für die Ratssitzung verliefen gut und erfolgreich. Nachdem die ausgeloste Bürgermeisterin die Sitzung eröffnet hatte, kam nach kurzer Warmlaufphase die Diskussion gut in Gang. Der Tierschutz wurde ins Feld geführt, Arbeitsbeschaffung und Arbeitslosigkeit waren ebenso Argumente wie auch die Notwendigkeit, Kindern die Möglichkeit zu geben, seltene Tiere in Natura kennenzulernen. Auch die Kostenfrage angesichts leerer Kassen blieb nicht unberücksichtigt. Bei der sich anschließenden Abstimmung stellte sich heraus, dass gute Überzeugungsarbeit von den Gegnern des zweiten Zoos geleistet worden ist. Der Rat der Elsa-Brändström-Realschule entschied sich einstimmig gegen den Bau eines zweiten Zoos. Eine Fragestunde sowie der Besuch auf dem Rathausdach rundeten die Veranstaltung ab.

Hexenhaus basteln auf dem Rheiner Weihnachtsmarkt

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Tickets jetzt im Vorverkauf beim Verkehrsverein Rheine! 

Rheine – Eine neue Aktion startet in Rheine auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt. Die Bäckerei Werning bastelt zusammen mit Kindern und Erwachsenen leckere Lebkuchen-Hexenhäuschen auf dem historischen Marktplatz. An zwei Terminen, nämlich dem 11. und 18. Dezember um 15.30 Uhr, können Groß und Klein ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Lebkuchenplatten gehen eine innige Verbindung mit Zuckerguss ein, Süßes ziert die Fenster und das Dach ist zum Anbeißen geschmückt. Jedes Hexenhaus erhält seine persönliche Note.

PlakatGROSS

Krammarkt am 20. November 2015 in Rheine

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Rheine. Stöbern, bummeln, was Leckeres an den verschiedenen Imbissbuden essen – dazu lädt am Freitag, 20. November 2015, der Krammarkt in Rheine wieder ein. Los geht es um 8 Uhr früh und bis 18 Uhr ist Zeit für einen entspannten Einkaufsbummel in der gesamten Innenstadt. Von warmen Socken über Kochgeschirr bis hin zum Putzlappen ist alles dabei, was das Herz der Marktbesucher begehrt. Wie gewohnt findet Freitagnachmittag auch von 14 Uhr bis 18 Uhr der grüne Wochenmarkt auf dem Emstorplatz statt.

Bürgermeister im Dialog mit der Moscheegemeinde Rheine

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Dialog mit der Moscheegemeinde: Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann (m.); Vorsitzender und Integrationspreisträger Mustafa Kirgiz (4.v.l.), Emine Tiryaki (4.v.r.) und Iman Isa Akbiyik (3.v.r.).

 

 Rheine. Angesichts der Terrorschläge in der französischen Hauptstadt Paris hat Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann am Dienstag, (17.11.), das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Moscheegemeinde in Rheine gesucht. „Man hat das Gefühl, die Welt gerät aus den Fugen“, sagte Lüttmann rückblickend auf die schrecklichen Ereignisse des Wochenendes. Es sei daher sein dringender Wunsch gewesen, darüber mit dem Imam, Isa Akbiyik, und dem Vorsitzenden der Moscheegemeinde, Mustafa Kirgiz, ins Gespräch zu kommen.

Diese zeigten sich tief betroffen über den Terror und die Gewalt und verurteilten die Anschläge der IS-Terroristen. „Wir sollten Seite an Seite in Frieden leben“, betonte der Imam. Er hob im Gespräch auch die Bedeutung des interreligiösen Dialogs hervor: „Nur wenn wir voneinander wissen und miteinander sprechen, können wir einander verstehen“, sagte Akbiyik, der seit mittlerweile zwei Jahren in Rheine lebt. Jedem, der beten wolle oder einfach nur vorbei schaut, stünden die Türen der Moschee jederzeit offen.

Ein Beweis dafür, dass die Moschee ein offenes Haus ist, ist seit vielen Jahren Emine Tiryaki. Sie ist Teil der Moscheegemeinde und engagiert sich für ein Miteinander der verschiedenen Kulturen, wofür sie im Jahr 2012 auch mit dem Bürgerpreis der Stadt Rheine ausgezeichnet wurde. Die Attentäter missbrauchen den Islam“, stellte Tiryaki klar. Sie sei geschockt über das, was in Paris passiert sei und ihre Gedanken seien bei den Opfern und deren Familien. Einige Mitglieder der Moscheegemeinde hätten sich am vergangenen Wochenende auch an der Menschenkette beteiligt, um ein Zeichen des Miteinanders und des Friedens zu setzen, berichtete Emine Tiryaki weiter.

„Es ist gut, dass wir diesen Dialog pflegen“, bedankte sich Peter Lüttmann für den offenen Austausch. Obwohl der eigentliche Antrittsbesuch des Imans im Rathaus noch ansteht nutzte Isa Akbiyik zum Schluss des Gesprächs die Gelegenheit, Peter Lüttmann zu seiner Wahl zu gratulieren und wünschte ihm Erfolg und Gesundheit. Auf Wunsch des Imams trug sich der Bürgermeister noch in das Gästebuch der Moscheegemeinde ein und brachte darin seine Wertschätzung für das gute Miteinander zum Ausdruck.

Eine winterliche Reise von Aachen bis Winterberg“, u.a. mit dem Rheiner Weihnachtsmarkt

 

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Wunderbare Weihnachtsmärkte im Westen – Eine winterliche Reise von Aachen bis Winterberg“, u.a. mit dem Rheiner Weihnachtsmarkt

Ausstrahlung am 21.11.2015 um 20.15 Uhr

Rheine – Die Vorweihnachtszeit erstrahlt im Lichterglanz, überall besuchen die Menschen leuchtende Weihnachtsmärkte. Der Duft von Waffeln und Glühwein liegt in der Luft. Es ist eine gemütliche und besinnliche Zeit sich mit Freunden und Familie zu treffen. Die Neugier bewegt die Menschen sich umzusehen und neue, bezaubernde Weihnachtsmärkte zu entdecken.

Das hat der WDR wohl zum Anlass genommen, sich mit den Weihnachtsmärkten im Westen näher zu beschäftigen. Ein Team des Senders hat sich auf den Weg gemacht, viele der über hundert verschiedenen Weihnachtsmärkte zu besuchen und eine Dokumentation darüber zu drehen. Auf einer winterlichen Reise von Aachen über die Eifel und das Sauerland bis zum Münsterland und an den Niederrhein besucht das WDR-Team wunderbare Weihnachtsmärkte. Auch Rheine wurde auf ihrem Weg angesteuert.

Link zum WDR-Programm:

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?datum=2015-11-21&medium=F&sender=10

 

Internationaler Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November 2015

“Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.”

Art. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Rheine. Die Überwindung von Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist eine bleibende Aufgabe. Daran erinnert Monika Hoelzel, aktives Mitglied des „Runden Tisches Häusliche Gewalt Kreis Steinfurt“, anlässlich des Internationalen Gedenktages „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November.

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Gewalt gegenüber Frauen ist nach wie vor alltäglich und zeigt sich in unterschiedlichen Formen. Sie reicht von körperlicher und sexueller Gewalt in der Öffentlichkeit und im Privaten, über Zwangsprostitution bis hin zu sexualisierter Werbung. „Mit unserer Teilnahme an der Fahnenaktion von Terre des Femmes stellen wir uns an die Seite aller Frauen, die von Gewalt betroffen sind“, erklärt Monika Hoelzel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine. “

Auch Frühehen und Zwangsverheiratung Minderjähriger stellen eine massive Menschenrechtsverletzung dar“, betonte Monika Hoelzel und fordert verstärkte Präventionsmaßnahmen in den Schulen und verbesserte Bildungschancen für Mädchen.

Weltweit werden jährlich 14,2 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet und damit in ihren Rechten lt. UN-Kinderrechtskonvention beschränkt. Die daraus resultierenden verheerenden Folgen sind: Schulabbruch, (sexuelle) Ausbeutung, zu frühe Schwangerschaft und finanzielle Abhängigkeit. Zwar liegt in Deutschland das Mindestheiratsalter bei 18 Jahren; häufig werden Minderjährige jedoch im Rahmen einer religiösen bzw. sozialen Eheschließung verheiratet, die in traditionellen Familien denselben Stellenwert wie eine geschlossene Ehe hat. Verbesserte Bildungschancen für Mädchen und Präventionsmaßnahmen in den Schulen sind unbedingt notwendig.

Mit der Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“ setzt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen. In diesem Jahr gilt ihr Schwerpunkt insbesondere der nationalen und internationalen Durchsetzung eines Mindestheiratsalters von 18 Jahren ohne Ausnahme. Die Beteiligung an der Fahnenaktion hält sie für unverzichtbar.

Verdienstorden für das Ehepaar Kruse aus Rheine

Anneliese und Friedhelm Kruse aus Rheine wurden am vergangenen Donnerstag, 12. November 2015, von der stellvertretenden Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Auch Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann hat an der Feierstunde in Düsseldorf teilgenommen und gratulierte den beiden Rheinensern zu der besonderen Auszeichnung. „Vielen Dank für Ihren vielfältigen Einsatz für das Gemeinwesen“, zollte der Bürgermeister den Eheleuten Kruse Anerkennung und Respekt.

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Aus der Laudatio der stellv. Ministerpräsidentin für das Ehepaar Kruse:
„Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tage eine Freude machen könne.” Meinte Friedrich Nietzsche. Und es scheint so, dass Anna und Friedhelm Kruse jeden Tag genau mit diesem Gedanken beginnen. Seit sage und schreibe 35 Jahren sind die beiden ehrenamtlich für den „Caritasverband Rheine“ tätig. Mit Herzblut engagieren sie sich vor allem für die Kleiderkammer, die beide mitgegründet haben. Im Laufe der Jahre konnten Anna und Friedhelm Kruse eine Reihe von Veränderungen anregen und umsetzen: Ob es um längere Öffnungszeiten ging oder gleich komplette Umzüge der Kleiderkammer zu organisieren waren, die Kruses waren immer an vorderster Stelle dabei, wenn es Seite 9 von 12 darum ging, das Angebot noch mehr Menschen zugänglich machen zu können. Inzwischen ist die Kleiderkammer in das ‚Caritas Sozialkaufhaus Brauchbar & Co‘ integriert. Mit den Jahren hat die Nachfrage deutlich zugenommen.
Die Eheleute Kruse engagieren sich nahezu rund um die Uhr. Anna Kruse trägt als ehrenamtliche Leiterin der Kleiderkammer die Verantwortung für den Verkauf, für die Kasse, für die Präsentation der Waren, für die Pflege des Verkaufsraums, aber auch für die Einsatzpläne der 18 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit und ist für die Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten zuständig. Zusätzlich hat sie über 20 Jahre lang ihre Erfahrungen und ihren Sachverstand als Mitglied des Caritas Beirates eingebracht und war so entscheidend an der Gesamtentwicklung der Caritasarbeit in Rheine beteiligt.
Friedhelm Kruse unterstützt die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Kleiderkammer und hilft dort, wo er gebraucht wird. Wenn eine der Helferinnen oder Helfer ausfällt, ist Friedhelm Kruse stets zur Stelle und springt ein. Und das nicht nur in der Kleiderkammer. Wendet sich jemand hilfesuchend an die Caritas, weiß Friedhelm Kruse nicht nur Rat, er hilft! So verwaltete Friedhelm Kruse in den neunziger Jahren die Mittel für die Unterstützung von Familien aus Bosnien-Herzegowina, die während des Balkankrieges von der Kirchengemeinde Herz-Jesu aufgenommen wurden. Neben seinem übrigen ehrenamtlichen Engagement übernahm er zusätzlich die Betreuung einer psychisch erkrankten jungen Frau und unterstützte sie auf ihrem Weg zurück in die Selbstständigkeit.
Die Eheleute Kruse sind darüber hinaus in der Pfarrcaritas der Kirchengemeinde Herz-Jesu engagiert. Beide waren außerdem Mitglieder der Dekanats-Caritas-Konferenz und sind bis heute als tatkräftige Ansprechpartner sehr beliebt. Und stets sind sie zur Stelle, wenn es darum geht, spontan bedürftigen Menschen zu helfen.
Ich freue mich heute ganz besonders, liebe Anna und lieber Friedhelm Kruse, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande zu überreichen. Nehmen Sie es als Zeichen der Wertschätzung für Ihre langjährige gelebte Mitmenschlichkeit.

Rheine stellt sich Quer

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Mit einer Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags in der Nacht vom 13. auf den 14. November in Paris, eröffnete Dr. Peter Lüttmann, Bürgermeister der Stadt Rheine, um 18Uhr die „Aktion Menschenkette“. In seiner einleitenden Rede markierte er noch einmal, dass die Stadt Rheine mit seinen Einwohnern, die aus vielen Menschen verschiedener Herkunft besteht, keinen Platz für Intoleranz, Fremdenhass und Gewalt hat!

Auch Pater Josef Jojo Pulickakunnel, Pastor der hiesigen St. Antonius-Gemeinde, fand mahnende Worte zu den Problemen der Gesellschaft, die fremden Religionen und Menschen oft abweisend und feindselig gegenüberstehen.

„Wir benötigen die zwei Säulen der Humanität. Das sind Gerechtigkeit und Respekt. Wo es Gerechtigkeit und Respekt im Herzen gibt, gibt es Schönheit im Charakter. Wo es Schönheit im Charakter gibt, gibt es Harmonie im Haus. Wenn es Harmonie im Haus gibt, gibt es Ordnung in der Nation. Wenn es Ordnung in der Nation gibt, gibt es Frieden in der Welt.“

Regnerischem Wetter und kaltem Wind trotzend, ging es anschließend vom Marktplatz über die Münsterstraße bis zum Kardinal-Galen-Ring, wo die über 300 Teilnehmer eine leuchtende Menschenkette bildeten und damit den Abend erleuchteten.

Organisator Heinz-Jürgen Wisselmann, Schirmherr Dr. Peter Lüttmann und die Menschen der Stadt Rheine setzten damit ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz. Ein Thema, was uns alle angeht!

Bericht u. Fotos: ©Max Media Rheine

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50 Jahre Rovers – 1.000 € für den guten Zweck

Rheine. 50 Jahre und kein bisschen leise – so lässt sich die Rheinenser Kultband „Rovers“ wohl am besten beschreiben. Die Gründungsmitglieder Reinhold Foullois, Uli Riediger, Willi Esser und Horst Schnippe haben zum goldenen Bandjubiläum im Oktober nicht nur mit 450 Zuschauern den Saal des Mühlenhofes gerockt. Sie beweisen auch Herz und Verantwortung für ihre Heimatstadt und spenden aus den Erlösen der Veranstaltung 1.000 € für die Flüchtlinge in Rheine.

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Foto (Stadtpressestelle): Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Rovers-Bandmitglied Horst Schnippe und Christa Heufes von der Fachstelle Migration der Stadt Rheine.

 

Mit einem herzlichen Dankeschön nahm Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann den symbolischen Spendenscheck aktuell von Bandmitglied Horst Schnippe entgegen. Damit sollen vor allem weitere Lernmaterialien für Flüchtlingskinder in Grundschulen angeschafft werden, wie Christa Heufes von der Fachstelle Migration der Stadt Rheine erklärte. Diesmal sollen die Grundschulen im Südraum Rheines ausgestattet werden.

Menschenkette am 14. November 2015 Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann übernimmt Schirmherrschaft

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Foto: (v.l.): Klaus Mollen, Initiative Rheine stellt sich quer, Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Initiator Heinz-Jürgen Wisselmann, sowie Pascal Bücher und Evelyn Eggenkämper, Initiative Rheine stellt sich quer.

 

Rheine. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann hat die Schirmherrschaft über die am 14. November 2015 ab 18 Uhr stattfindende Menschenkette übernommen. Gemeinsam mit dem Initiator von „Rheine stellt sich quer“, Heinz-Jürgen Wisselmann, wirbt der Bürgermeister für ein friedliches Miteinander der Kulturen in Rheine: „Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Rheinenser dabei sind und ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz setzen“, so Peter Lüttmann. Er wolle mit seiner Teilnahme Flagge zeigen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.

Treffpunkt für die Veranstaltung ist um 18 Uhr auf dem Marktplatz, wo die Organisatoren mit einem Informationsstand präsent sind. Dort startet auch die Menschenkette, die vom Gedenkstein am ehemaligen Synagogengrundstück (Ecke Salzbergener Straße/Neuenkirchener Straße) über den Marktplatz und die Stadtkirche bis hin zur Moschee an der Münsterstraße reichen soll. Aneinandergereiht wie an einer Perlenschnur sollen die vom Veranstalter erwarteten 500 Teilnehmer als Menschenkette symbolisch die drei Religionen miteinander verbinden. Es wird darum gebeten, möglichst Kerzen oder andere Lichtquellen mitzubringen.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann leistet Amtseid

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In der Sitzung des Rates der Stadt Rheine am 3. November 2015 wurde Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann offiziell in sein Amt eingeführt und feierlich verpflichtet. Stellvertretender Bürgermeister Udo Bonk hatte die nach seinen Worte „große Ehre“, den am 13. September 2015 neu gewählten Bürgermeister der Stadt Rheine mit der Bürgermeisterkette auszustatten.Zuvor begrüßte Bonk die anwesenden Mitglieder des Rates und besonders die Familie von Peter Lüttmann, die seiner „Premierensitzung“ beiwohnte. Er beglückwünschte den zweifachen Familienvater noch einmal im Namen des Rates zu seiner Wahl als Bürgermeister.

Dr. Peter Lüttmann leistete sodann den nach den gesetzlichen Bestimmungen vorgesehenen Amtseid:
„Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“.

In einer sehr persönlichen Erklärung dankte der neue Bürgermeister anschließend allen Unterstützen, aber besonders seiner Familie für den Rückhalt. Er wandte sich auch an die Bürgerschaft und versicherte, dass in ihn gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Besonders wolle er diejenigen überzeugen, die ihn nicht gewählt hätten oder erst gar nicht zur Wahl gegangen seien. Diese für die Demokratie zu begeistern, sei sein Ziel, so Lüttmann. Die Erklärung wird hier in Kürze im Wortlaut nachzulesen sein.

Die Verabschiedung des Haushaltsplanentwurfes stand im Mittelpunkt der zweistündigen Ratssitzung. Weitere Informationen dazu folgen.

Gebäude der ehemaligen Polizeiwache wird Wohnunterkunft für Flüchtlinge

Alte Polizeiwache Rheine © ES Media Spelle

 

Rheine. Die Stadt Rheine beginnt aktuell mit der Herrichtung der ehemaligen Polizeiwache Rheine an der Gartenstraße 40 als Wohnunterkunft für Flüchtlinge. „Wir sind froh über die Einigung mit dem Eigentümer des Gebäudes, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW“, sagt die zuständige Beigeordnete Christine Karasch. Die Stadt Rheine trägt für das Gebäude neben den Herstellungs- und Unterhaltungskosten lediglich die laufenden Neben- und Betriebskosten, die Anmietung des Gebäudes erfolgt zunächst bis Ende September 2017.

Vorgesehen ist die Herrichtung von Einzel- und Familienzimmern sowie Gemeinschafts- und Sanitärräumen. Der Umbau des insgesamt rund 1.400 m² großen Objektes wird voraussichtlich bis Ende Dezember 2015 dauern. In dem Gebäude sollen bis zu 85 Menschen untergebracht werden. Im laufenden Betrieb wird dann eine städtische Sozialbetreuerin regelmäßige Sprechstunden vor Ort für die Bewohnerinnen und Bewohner anbieten. Zudem wird ein Sicherheitsdienst vor Ort sein.

Derzeit leben in Rheine 528 Flüchtlinge, die in insgesamt 130 Wohneinheiten untergebracht sind. Ab November 2015 muss die Stadt Rheine mit der Zuweisung von weiteren Flüchtlingen rechnen, auszugehen ist von rund 50 Menschen pro Woche. Neben der Einrichtung von mobilen Wohnunterkünften an den Standorten „Dille“ im Ortsteil Mesum und „Jägerstraße“ im Ortsteil Eschendorf werden verteilt über das gesamte Stadtgebiet geeignete Wohnungen und Objekte angemietet bzw. zum Teil auch angekauft, um die Unterbringung sicherzustellen. Zusätzlich leben in der Notunterkunft des Landes Nordrhein-Westfalen auf dem Gelände der Damloup-Kaserne rund 500 Menschen.

Über weitere Einzelheiten der Einrichtung der ehemaligen Polizeiwache als Flüchtlingsunterkunft wird die Stadt Rheine die Nachbarschaft und die Öffentlichkeit noch zeitnah in geeigneter Weise informieren.

Kinderspielplatzeröffnung Mesum-Nord ein voller Erfolg Ein buntes Fest für Jedermann

Rheine. Vergangenen Samstag war es endlich soweit, der Kinderspielplatz an der Josef-Schepers-Straße in Mesum wurde eröffnet. Auf die vielen großen und kleinen Besucher/innen wartete ein umfangreiches Aktionsprogramm.

Die Kinder konnten sich schminken lassen, Wim Wolke führte seine einzigartige Luftballonkunst auf und die neuen Geräte des Spielplatzes wurden von den Kindern mit Begeisterung eingeweiht.  Ein weiteres Highlight für die Kinder war die Schatzsuche, bei der die Schatzkarte entschlüsselt und der Schatz geborgen werden musste. Für das leibliche Wohl sorgten die zahlreichen Anwohner/innen des Spielplatzes und die Mitarbeiter/Innen des Jugendamtes rund um Annette Wiggers, Oliver Jansen, Hannah Keuß und Christina Barbie, die zudem mit viel Engagement zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Auch einige Mitglieder des Stadtteilbeirates waren zur Eröffnung gekommen und konnten sich ein Bild davon machen, wie gut der Standtort des Spielplatzes gewählt und wie gut er frequentiert war.

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Im Rahmen einer Abstimmung entschieden sich die großen und kleinen Besucher des Eröffnungstages denn auch für den neuen Namen „Räuberburg“.  Alle Anwesenden waren sich einig: Eine gelungene Auftaktveranstaltung für diesen Spielplatz, bei der selbst das Wetter mitspielte.

 

RheineGutschein – Einführung festgelegter Gutscheinwerte (10 EUR und 25 EUR) Zum Weihnachtsgeschäft 2015

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Zum Weihnachtsgeschäft 2015 feiert der beliebte RheineGutschein sein 10-jähriges Bestehen und präsentiert sich in der aktuellen Neuauflage in einem neuen, frischen Design. Insgesamt wurden bisher rd. 122.000 Gutscheine im Gesamtwert von über 3,26 Mio. Euro verkauft. Diese Werte verdeutlichen die Bedeutung des Gutscheinsystems als wichtiges Instrument zur Kunden- und Kaufkraftbindung am Wirtschaftsstandort Rheine.

Die Erfolgsgeschichte führt jedoch auch zu einem erhöhten Arbeitsaufwand. Insbesondere bei den Verkaufsstellen aber auch bei der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH bedeuten die hohen Verkaufszahlen einen erheblichen Mehr- und Kostenaufwand. „Vor diesem Hintergrund haben wir uns gemeinsam mit den Kooperationspartnern entschieden, das Gutscheinsystem anzupassen und feste Gutscheinbeträge einzuführen. Mit der Einführung der festgelegten Werte werden der Verkaufsprozess und die Gutscheinverwaltung maßgeblich vereinfacht.“, berichtet Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der EWG Rheine.

Hendrik Welp, Projektleiter bei der EWG Rheine, erklärt: „Zukünftig werden RheineGutscheine mit einem Wert von 10 Euro und 25 Euro verkauft, d.h. der Betrag ist bereits vorgedruckt. Wer einen anderen Gutscheinbetrag verschenken möchte, kauft im Fall von 20 Euro einfach zwei 10-Euro-Gutscheine oder für einen Wert von 50 Euro können zwei 25-Euro-Gutscheine erworben werden. Vorteil dabei: Mit mehreren Gutscheinen können die Beschenkten auch in mehreren Geschäften einkaufen gehen.“

„Am grundsätzlichen System der Abwicklung hat sich aber nichts verändert. Die alten Gutscheine haben selbstverständlich weiterhin Gültigkeit und werden sukzessive durch die neuen ersetzt.“, versichert Hendrik Welp. Eingelöst werden kann der RheineGutschein in mittlerweile über 210 Akzeptanzstellen im gesamten Stadtgebiet von Rheine.

Der RheineGutschein ist weiterhin in allen Geschäftsstellen der Stadtsparkasse und der VR-Bank Kreis Steinfurt eG in Rheine, der Münsterländischen Volkszeitung, im KundenCenter der Stadtwerke Rheine, der Stadtbibliothek Rheine sowie bei Kunst & Kreativ und dem Reisebüro Stehning erhältlich. Ab sofort werden die jeweiligen Verkaufsstellen in einem fließenden Übergang mit den neuen RheineGutscheinen ausgestattet.

Nähere Informationen zum RheineGutschein erhalten Sie unter www.rheinegutschein.de.

Kontakt:

EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH

Hendrik Welp

Heiliggeistplatz 2

48431 Rheine

hendrik.welp@ewg-rheine.de

+49 5971 800660

Teilnehmende Einzelhändler und Gastronomen für ein „weihnachtliches Schaufenstersuchspiel“ und „märchenhafte Adventslesungen“ zur Adventszeit gesucht!

Teilnehmende Einzelhändler und Gastronomen für ein „weihnachtliches  Schaufenstersuchspiel“ und „märchenhafte Adventslesungen“ zur Adventszeit gesucht! 

Aktionen vom 01.12. – 24.12.2015 

Rheine – Die Vorweihnachtszeit erstrahlt in weihnachtlichem Lichterglanz. Überall herrscht reges Treiben. Der Verkehrsverein möchte zur Einstimmung des Festes beitragen und organisiert in diesem Jahr sowohl ein weihnachtliches Schaufenstersuchspiel als auch märchenhafte Adventslesungen. Alle Einzelhändler und Gastronomen können mitmachen, indem sie sich als mögliche Location für das eine oder andere, gerne auch beides, zur Verfügung stellen.

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Tamilischer Verein spendet für Flüchtlingskinder

Rheine. Die Flüchtlingskrise berührt viele Menschen in Rheine. Gerade auch diejenigen, die aufgrund eigener, vergangener Erfahrungen die Situation der neuen Ankommenden am ehesten einschätzen können, wissen, wie wichtig es ist, den Menschen zu helfen, sie zu integrieren und sie beim Erwerb der deutschen Sprache zu unterstützen.

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Für Gabilan Ganesalingam, stellvertretender Vorsitzender des Integrationsrates, Grund genug, anlässlich des diesjährigen Festes des Deutsch-tamilischen Kultur- und Sportvereins e. V. eine Spendenaktion durchzuführen. Mit der gesammelten Spendensumme von 204 € sollen Kinder in den Grundschulen unterstützt werden. Denn Lesen und Schreiben lernen ist für die meisten Grundschulkinder nicht immer einfach. Besonders schwer haben es jedoch Kinder, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist. Mit dem Erlös sollen sogenannte Lernspiele und besondere Materialien angeschafft werden, mit denen den Kindern der Erwerb der deutschen Sprache erleichtert wird. Mit der Spende kann nun eine weitere Grundschule im Rheiner Stadtgebiet mit den mittlerweile sehr gut angenommenen Lernmaterialien zur Sprachförderung ausgestattet werden. Raimund Gausmann, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales bedankte sich bei Gabilan Ganesalingam für seinen persönlichen Einsatz und die Spendenbereitschaft der tamilischen Gäste.

 

Wenn die Marktschreier nach Rheine kommen

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Rheine. Wenn die Marktschreier im dichten Gedränge der Stadt den „Kram“ als größte Attraktion verkaufen, ist wieder Krammarkt in Rheine. Das Treiben auf den Märkten in der Stadt hat schon eine über 500jährige Tradition. Der nächste Krammarkt wird am Mittwoch, 04. November 2015 von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Rheiner Innenstadt durchgeführt. Wer also noch Töpfe und Pfannen, Spitzendecken und allerlei Haushaltswaren benötigt, sollte sich die besondere Atmosphäre dieses Krammarktes nicht entgehen lassen und bei hoffentlich schönem Wetter einen Bummel durch die Innenstadt machen.

Coca-Cola Weihnachtstruck – endlich wieder in Rheine!

In 2010 glänzten letztmalig die Kinderaugen, als der hell erleuchtete Truck in Rheine einfuhr. Dieses Jahr dürfen Groß und Klein, am 05. Dezember 2015 zum Weihnachtsmarkt, das aus dem Fernsehen bekannte Gefährt bewundern.

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Die Coca-Cola Weihnachtstour führt in diesem Jahr auch über Rheine. (Foto: Coca-Cola (Deutschland))

Das Motto der diesjährigen Tour lautet: „Mach anderen eine Freude. Schenk Zeit mit dir.“

Die schönsten Geschenke kommen von Herzen. Deshalb laden Coca-Cola und Santa Claus in diesem Jahr ganz Deutschland dazu ein, anderen mit gemeinsamen Stunden eine Freude zu machen. Nicht materielle Geschenke, sondern verbindende Momente zaubern anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht und verbreiten weihnachtliche Stimmung.

Santa Claus auf Tour

Am 05. Dezember besucht einer der Coca-Cola Weihnachtstrucks Rheine und stoppt auf dem Staelschen Hof, um anderen mit weihnachtlichen Momenten eine Freude zu machen.

Nähere Infos:
Verkehrsverein Rheine e. V., Bahnhofstr. 14, 48431 Rheine,
Tel. 05971-800650, Fax – 8006520,
E-Mail: verkehrsverein@tourismus.rheine.de
www.verkehrsverein-rheine.de

Textquelle: http://www.coca-cola-deutschland.de/media-newsroom

Rheine Freies WLAN in Rheine – Erster Hotspot am Humboldtplatz ist bereits aktiv

Ab sofort ist es in Rheine möglich, in der Innenstadt kostenloses WLAN zu nutzen. Auf Initiative der ISG Emsquartier e.V. hat die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH in den letzten Wochen gemeinsam mit der Fa. Hotsplots alle notwenigen Schritte in die Wege geleitet, um rund um die Stadthalle kostenfreies WLAN anzubieten.

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Foto:Hendrik Welp (EWG), Renate Haar (ISG Emsquartier e.V.), Ulrike Kelle (RheineMarketing/EWG), Marianne Echelmeyer (ISG Emsquartier e.V.) und Hans-Joachim Brockmeier (ISG Emsquartier e.V.) präsentieren die neuen Plakate zum Freien WLAN am Humboldtplatz.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem ersten öffentlichen Hotspot auf dem Humboldtplatz eine Vorreiterrolle in Rheine übernehmen“, verkündet Hans-Joachim Brockmeier, 1. Vorsitzender der ISG Emsquartier e.V. „ Das trägt zur Aufenthaltsqualität bei und ist ein positives Signal für das Emsquartier. Egal ob man nur kurz die E-Mails abrufen oder etwas im Internet nachschauen möchte – dies ist bei uns nun möglich ohne das eigene Datenvolumen zu belasten.“

Bei verschiedenen Treffen, die seitens RheineMarketing (EWG) und gemeinsam mit der Politik koordiniert wurden, konnten im Vorfeld unterschiedliche Anbieter zur Bereitstellung von öffentlichem WLAN verglichen und geprüft werden. Auch die ISG hat an diesen Treffen teilgenommen und sich sofort bereit erklärt, den ersten öffentlichen Hotspot an der Stadthalle sowie die weiteren laufenden Kosten zu finanzieren. Die Stadt Rheine als Eigentümerin und auch die Pächterfirma der Stadthalle concept X haben daraufhin die Installation des Hotspots auf dem Dach des Gebäudes möglich gemacht, der von nun den gesamten Humboldtplatz vom EEC bis zur Bültstiege mit kostenfreiem WLAN abdeckt.

Bis zu 150 Personen können den Hotspot dabei zeitgleich nutzen, eine zeitliche Beschränkung gibt es nicht. „Auch beim Einwählen in das WLAN-System wollten wir es ganz einfach halten“, erläutert Ulrike Kelle, zuständig für das RheineMarketing bei der EWG. „Befindet man sich auf dem Humboldtplatz, muss man in der Liste der vorhandenen WLAN-Netze das Netzwerk „Freies-WLAN-Humboldtplatz“ anwählen. Anschließend öffnet sich ein Browser-Fenster, in dem lediglich die Nutzungsbedingungen der Hotsplots GmbH akzeptiert werden müssen. Und schon kann kostenfrei „gesurft“ werden.“ Das Eingeben eines Zugangs- oder Pincodes ist nicht erforderlich.

Für das Thema Sicherheit im Rahmen der Störerhaftung sorgt die Fa. Hotsplots, die auch die Stadtbibliothek und die VHS bereits mit WLAN ausgestattet hat. Dabei baut die eigens installierte Basisstation einen verschlüsselten Tunnel zu einem Hotsplots-Server auf, über den der Internetverkehr der Hotspot-Nutzer läuft.

Im ersten Halbjahr 2016 sollen weitere Hotspots auf dem Marktplatz, dem Borneplatz und auf den Emsterrassen zur Verfügung gestellt werden, so dass auch hier die Besucher der Innenstadt vom Netzwerk profitieren können. Dies hat der Rat der Stadt Rheine in seiner letzten Sitzung Ende September beschlossen. „Wir freuen uns, diesen Service künftig auch an verschiedenen Plätzen in der Innenstadt anbieten zu können. Damit steigern wir die Aufenthaltsqualität in unserer Stadt und erhöhen ihre Attraktivität im regionalen Umfeld“, berichtet Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der EWG. Auch der mögliche Ausbau an weiteren touristisch interessanten Orten außerhalb der Innenstadt soll weiter verfolgt und im nächsten MarketingForum thematisiert werden.

Symbolischer 1. Spatenstich zum Neubau der Kindertageseinrichtung am Thieberg

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Symbolischer 1. Spatenstich zum Neubau der Kindertageseinrichtung am Thieberg
Rheine. Trotz des Wetters waren viele Beteiligte und Interessierte, die der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Brauer begrüßte, der Einladung zum symbolischen 1. Spatenstich zum Neubau der Kindertageseinrichtung am Thieberg gefolgt.
Am Thieberg entsteht eine dreigruppige Kindertageseinrichtung, die im nächsten Jahr von 60 Kindern mit Leben gefüllt werden soll. Das barrierefreie Gebäude soll sich mit seiner Bauweise perfekt an seine Umgebung anpassen und die Infrastruktur im Stadtteil und seiner Umgebung verbessern.
Momentan verfügt die Stadt Rheine über 37 Kindertageseinrichtungen. Mit dem Bau der Kita am Thieberg und der Entstehung einer Kita in der alten Josefschule in Mesum kann die Stadt Rheine im nächsten Jahr 39 Kindertageseinrichtungen vorhalten. Von 2012 bis 2015 wurden in Rheine knapp 250 neue Kita-Plätze geschaffen, mit dem Neubau der Kita am Thieberg und dem Umbau der alten Josefschule werden weitere 100 Kita-Plätze in 2016 hinzukommen.
Christine Karasch, zuständige Beigeordnete der Stadt Rheine, machte die neue Situation für die Stadt Rheine deutlich: Die entstehende Kita am Thieberg ist die erste Kita, bei der die Stadt Rheine selbst Bauherr ist. Bislang wurden die Kindertageseinrichtungen vom jeweiligen Träger gebaut. Dass die Stadt Rheine nun als Investor auftritt, hat den Vorteil, dass sie, auch im Falle einer eventuellen Schließung der Kindertageseinrichtung, Eigentümerin des Grundstücks und des entstehenden Gebäudes bleibt.
Träger der entstehenden Kindertageseinrichtung ist der Jugend- und Familiendienst (JFD) Rheine. „Wir haben bereits gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem JFD als Träger weiterer Kitas in Wadelheim und Gellendorf gemacht“, so Brauer. Jörg Klüter, Vorstandsvorsitzender des JFD, bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und für die angenehme Zusammenarbeit mit der Stadt Rheine.
Auch die Nachbarschaft war der Einladung zum 1. Spatenstich gefolgt. „Kinder sind unsere Zukunft“, so Nachbar Franz Kösters, der auf die historische Entstehung des Gebietes rund um die Hünenborg und auf die Bedeutung und den Zusammenhang zwischen dem Hünenborg-Denkmal auf der einen und der Kindertagesstätte auf der anderen Seite einging. Alle Anwesenden wünschten abschließend allen Beteiligten einen guten Bauverlauf und freuten sich bereits auf die Eröffnung der Kita am Thieberg, die für August 2016 vorgesehen ist.
Am Donnerstag, 29. Oktober 2015, plant der JFD eine Informationsveranstaltung zur neuen Kindertageseinrichtung am Thieberg, bei der auch die Anmeldemöglichkeiten bekanntgegeben werden.

Infoblatt 1. Spatenstich 14.10.2015-001

Fahrschule Pichler übernimmt Fahrschule Straten in Rheine

Fahrschule Pichler Rheine

Die Fahrschule Pichler unterrichtet seit vielen Jahren erfolgreich in Rheine. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld bereiten sie Fahrschüler auf ihre theoretische und praktische Prüfung vor.

Nun hat Gero Heppe von der Fahrschule Pichler seit dem 10.10.2015 die Fahrschule Straten in Rheine an der Bevergernerstraße 4-6 übernommen. Das Team freut sich auf die vielen neuen Aufgaben..

Das Team der Fahrschule Pichler macht sie mit vielen typischen Fahrsituationen vertraut und vermittelt Ihnen das richtige Wissen für Ihren neuen Alltag als Autofahrer.

Sie bieten den Fahrschülern eine gute und solide Ausbildung zu fairen Konditionen. Die langjährige Berufserfahrung der Fahrlehrer macht das Lernen besonders einfach und unterstützt Sie bei auf dem Weg zum Führerschein.

Bei der Vorbereitung zu ihrem Führerschein stehen wir Ihnen gerne zur Seite und beantworten Ihnen gerne alle offenen Fragen. Lassen Sie sich nicht drängen oder unter Druck setzen: Mit unserer Ausbildung und konzentriertem Lernen müssen Sie keine Angst vor den Prüfungen habe, so Inhaber Gero Heppe von der Fahrschule Pichler.

Nach dem Motto: „Wir bringen Euch gefahrlos um die Ecke“ mit unserem Fuhrpark

Weitere Informationen finden sie auf www.fahrschule-pichler-rheine.de

Bau der Hochwasserschutzmauer Timmermanufer beginnt

Rheine. Mit dem Bau der ca. 1 km langen Hochwasserschutzmauer am Timmermanufer wird in der 43. Kalenderwoche direkt nach der Kirmes in Rheine begonnen.

Der 1. Bauabschnitt dieser aus Ortbeton herzustellenden Mauer beginnt im Bereich der Ludgeribrücke und endet am Bootshaus. Zum Schutz der Bäume wird die Mauer in diesem Abschnitt um ca. 2,00 m hinter den vorhandenen Gehweg in Richtung Emssagawiese verschwenkt. Für die Zuwegungen zur Emssagawiese und dem Bootshaus werden Öffnungen in die Mauer eingebaut, die im Hochwasserfall durch Dammbalken geschlossen werden können.

Der emsseitige Gehweg wird in diesem Zuge aufgenommen und um 2,00 m in Richtung Ems verschoben und damit neu wieder hergestellt. Einschränkungen und Behinderungen im Anliegerverkehr werden sich durch die notwendigen halbseitigen Sperrungen in den jeweiligen Abschnitten leider nicht vermeiden lassen.

pdf - 12.10.2015 - Bilder  Grafik - Hochwasserschutzmauer Timmermannufer_Luftbild-001

Herbstkirmes in Rheine Straßen werden gesperrt

Straßensperrung© ESM (2)

Rheine. Zur Herbstkirmes in Rheine werden im Bereich der beiden Kirmesplätze Emstorplatz und Elisabethplatz die angrenzenden Straßen während des Aufbaus bzw. die Dauer der Kirmes für den Durchgangsverkehr gesperrt. Betroffen von dieser Sperrung ist zum einen der Emstorplatz selber, der ab Dienstag, 13.10.2015 voll gesperrt wird. Die Diekbrede, Mondstraße und Bevergerner Straße werden ab Montag, 12.10.2015 voll gesperrt. Die Parkstraße, Teile der Breiten Straße und die Windthorstraße sind ab Mittwoch, 14.10.2015 nicht mehr befahrbar. Grund dafür ist, dass die Kirmesbeschicker mit ihren teilweise überlangen Fahrzeugen genügend Platz für den Aufbau benötigen. Ortskundige werden daher gebeten, diese Bereiche großräumig zum umfahren.

Wie bereits in den vergangenen Jahren, werden auch in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen während der Herbstkirmes zusätzliche Geschwindigkeitsbeschränkungen und Halteverbote ausgeschildert. Der Fachbereich Recht und Ordnung bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Verkehrsanordnungen unbedingt zu beachten. Parkverstöße werden konsequent mit „Knöllchen“ bis zu 35  € geahndet. Überall dort, wo der Busverkehr oder die Rettungswege behindert werden, ist auch mit Abschleppmaßnahmen zu rechnen.

Während der Kirmestage werden voraussichtlich viele, vor allem auswärtige Gäste, mit dem Auto anreisen. Für sie besteht in den Parkhäusern in der Innenstadt ein recht großes Parkplatzangebot. Für alle, die den Spaziergang zwischen den Veranstaltungsplätzen nicht zu Fuß erledigen möchten, gibt es einen Busshuttle-Service. Er verbindet die Veranstaltungsplätze untereinander und mit der Innenstadt.

Neues Melderecht, Wohnungsgeberbestätigung erforderlich

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Rheine.  Mit dem Inkrafttreten des neuen Bundesmeldegesetzes zum 01. November 2015 gibt es eine wichtige Änderung zu beachten: Der Vermieter wird verpflichtet, den Ein-oder Auszug eines Mieters zu bestätigen. Im Wortlaut heißt dies, dass „gemäß § 19 BMG der Vermieter wieder verpflichtet ist, bei der An- oder Abmeldung mitzuwirken. Hierzu hat der Wohnungsgeber oder eine von ihm beauftragte Person den Einzug oder den Auszug schriftlich zu bestätigen (Wohnungsgeberbestätigung).“

Die Vorlage eines Mietvertrages ist nicht ausreichend. So sollen Scheinmeldungen verhindert werden. Das bedeutet, dass ab dem 01.11.2015 bei jeder An- oder Ummeldung sowie für eine Abmeldung ins Ausland eine Ein- bzw. Auszugsbestätigung des Wohnungsgebers zwingend vorzulegen ist. Ein Vordruck der Wohnungsgeberbestätigung steht unter www.rheine.de zum Download zur Verfügung.

Wochenmarkt am Samstag fällt aus

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Rheine. Am Samstag, 03. Oktober 2015 fällt wegen des Feiertages (Tag der Deutschen Einheit) der Wochenmarkt auf dem Marktplatz aus. Wer daher für das Wochenende frisches Obst und Gemüse einkaufen möchte, hat am Freitagnachmittag, von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Emstorplatz an der Osnabrücker Straße Gelegenheit dazu. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass aus terminlichen Gründen nicht alle Marktbeschicker, die sonst üblicherweise den Samstagsmarkt in Rheines Innenstadt bedienen, den Freitagsmarkt auf dem Emstorplatz wahrnehmen können.

Bernburgtage vom 2. bis zum 4. Oktober 2015 in Rheine

25 Jahre Rheine-Bernburg

Rheine. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Rheine und Bernburg freuen sich die Stadt Rheine und der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Rheine, das Jubiläum vom 2. bis zum 4. Oktober 2015 mit den Bernburgtagen in Rheine feiern zu dürfen.

Den Auftakt des vielfältigen Veranstaltungsprogramms macht am 2. Oktober 2015 um 20 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Entwicklung der Städtepartnerschaft Rheine-Bernburg“. Die Veranstaltung findet in der Ignatz-Bubis-Aula in der Volkshochschule der Stadt Rheine statt. In lockerer Runde werden Akteure aus der Gründerzeit auf die Anfänge und Entwicklung der Partnerschaft zurückblicken. Wirkungsvoll illustriert wird die Talkrunde, die von Radio-RST Chefredakteurin Andrea Stullich moderiert wird, von der Fotoausstellung „25 Jahre Rheine-Bernburg“.

Am Samstag, 3. Oktober 2015, präsentiert sich die Städtepartnerschaft mit einem bunten Unterhaltungsprogramm auf dem Bernburgplatz an der Stadthalle. Um 11 Uhr wird das 1. Rheiner Bürgerpicknick von Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder eröffnet. Ein Kinderquiz rund um die Städtepartnerschaft, Spielaktionen, Musik und Kulinarisches aus den Partnerstädten bieten am „Tag der Deutschen Einheit“ eine bunte Vielfalt. Damit eine besonders schöne Picknickatmosphäre auf den Wiesen rund um den Bernburgplatz entsteht, prämiert der Verkehrsverein den schönsten Picknicktisch. Informationen zum Veranstaltungsprogramm gibt es beim Verkehrsverein Rheine, Tel. 80065-0 oder auf www.rheine.de.

Am Abend heißt es dann „Bühne frei für die Städtepartnerschaft“. Die heitere Abendunterhaltung wird präsentiert von der Stadtsparkasse Rheine, die mit der Niederdeutschen Bühne Rheine, Thomas Krämer von der Musikschule Rheine und der Kabarettgruppe M!Pört aus Bernburg bekannt gute Akteure verpflichten konnte. Für die Veranstaltung sind nur noch wenige Restkarten in der Hauptstelle der Stadtsparkasse erhältlich.

Zu Wendezeiten spielte die gerade die evangelische Kirche in Bernburg eine besondere Rolle, die von den Menschen für die Friedensgebete aufgesucht wurde. Daher beschließen Rheine und Bernburg ihr dreitägiges Festprogramm am Sonntag, 4. Oktober 2015, um 11:15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadt- und Marktkirche St. Dionysius. Der Gottesdienst wird gestaltet von Pfarrer Johannes Lewek aus Bernburg und Pfarrerin Britta Meyhoff und Pfarrer Paul Vatheuer aus Rheine.

Noch bis zum 11. Oktober 2015 werden in den Kreuzgängen des Klosters Bentlage die von Schülerinnen und Schülern aus Rheine und Bernburg erstellen Werke des Wettbewerbs „25 Jahre deutsche Einheit – was habe ich damit zu tun?“ gezeigt. Allen Kunstinteressierten sei dann noch vom 5. bis zum 31. Oktober 2015 die Ausstellung „Jahresringe“ der Bernburger Künstlerin Hella Kapischke zu empfehlen. Die Ausstellung wird in der Hauptstelle der Stadtsparkasse Rheine gezeigt.

Die Stadt Rheine und der Städtepartnerschaftsverein Rheine laden Bürgerinnen und Bürger herzlich zu den öffentlichen Jubiläumsveranstaltungen ein! Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen: Pressereferat der Stadt Rheine, Tel. 05971 939-221 oder -222.

 

Das Programm im Überblick:

  1. September bis 11. Oktober 2015: Ausstellung zum Schülerkunstwettbewerb „25 Jahre Deutsche Einheit – was habe ich damit zu tun?“, Kreuzgänge des Klosters Bentlage
  1. Oktober 2015, 20 Uhr, Aula der VHS: Podiumsdiskussion „Die Entwicklung der Städtepartnerschaft Rheine-Bernburg, Anmeldung unter 05971 939-221 erforderlich
  1. Oktober 2015, 11 Uhr bis 17 Uhr: Bürgerpicknick auf den Bernburgplatz (bei schlechtem Wetter in der Stadthalle)
  1. Oktober 2015, 20 Uhr: Bühne frei für die Städtepartnerschaft – eine heitere Abendunterhaltung – Einlass nur mit Eintrittskarte
  1. Oktober 2015, 11:15 Uhr: ökumenischer Gottesdienst, Stadt- und Marktkirche St. Dionysius Rheine
  1. bis 31. Oktober 2015: Ausstellung „Jahresringe“, Hella Kapischke, Bernburg, in der Hauptstelle der Stadtsparkasse Rheine

Zum Hintergrund

Herbst 1989 – die friedliche Revolution stellte nicht nur für die Menschen in Bernburg eine Zeitenwende dar. Was in der DDR 40 Jahre Bestand hatte, wurde über Nacht bedeutungslos. Rheine hat in dieser erneut Kontakt mit Bernburg aufgenommen, um eine innerdeutsche Städtepartnerschaft aufzubauen, nachdem entsprechende Versuche in den 80er Jahren am SED-Regime gescheitert waren. Nach vielen Gesprächen konnte dann am 6. Mai 1990 in Rheine und am 27. Oktober 1990 endlich die offizielle Partnerschaftsurkunde von den seinerzeitigen Bürgermeistern Günter Thum (Rheine) und Helmut Rieche (Bernburg) unterzeichnet werden.