Denise Bußhoff ist neue städtische Rechtsrätin

02 02 Vorstellung Fr Bußhoff 2 Rheine. Die Juristin Denise Bußhoff verstärkt seit dem 1. Februar 2016 das Team des Fachbereiches Recht und Ordnung. Die 33-jährige ist neue städtische Rechtsrätin und trägt die Verantwortung für den Bereich Recht für die Gesamtverwaltung sowie für das Versicherungs- und Schiedsamtswesen. Auch Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Christoph Noelke, Fachbereichsleiter Recht und Ordnung, hießen die neue Mitarbeiterin herzlich willkommen und wünschten ihr alles Gute zum Dienstantritt.

Denise Bußhoff, die zuvor in der Privatwirtschaft sowie bei der Stadt Beckum als Juristin tätig war, freut sich auf die neue Herausforderung bei der Stadt Rheine: „Egal ob Bau-, Beamten- oder Sozialrecht – in der Kommunalverwaltung sind nahezu alle juristischen Fachgebiete gefragt. Das macht die Aufgabe spannend“, sagt die neue Rechtsrätin.

Leselust! Jede Menge Lesestoff für lange Abende

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Rheine.  „Was soll ich bloß lesen?“ Schwere Frage – einfache Antwort: Ein Blick in die Bestsellerlisten genügt- da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die aktuellen Bestseller gibt es natürlich zum Ausleihen in der Stadtbibliothek und wie jede Woche werden sie im Eingangsbereich links neben der Rolltreppe präsentiert.

Im Februar 2016 lädt die Bibliothek ihre Besucherinnen und Besucher zu einer literarischen Reise in die Vergangenheit ein. Im Raum unter der Rolltreppe werden die erfolgreichsten Romane der letzten Jahre ausgestellt. Eine wunderbare Mischung aus Fantasy, Humor, Liebe, Science Fiction etc. unter anderem mit E. L. James „Shades of Grey“ und Charlotte Roches „Feuchtgebieten“, den „Scheibenwelt“-Romanen von Terry Pratchett oder mit J. K. Rowlings umfangreichen „Harry-Potter“-Büchern , aber auch Hochspannung mit Dan Brown („Sakrileg“), den Skandinavien-Thrillern von Jussi Adler-Olsen („Das Alphabethaus“), Jo Nesbø („Harry Hole“) und Stieg Larsson („Millenium“).

„Wiederlesen macht Freude!“ – Erinnerungen an genussvolle Lektüren werden wach, neue literarische Entdeckungen sind möglich. Lassen Sie sich von einem im wahrsten Sinne des Wortes „vielseitigen“ Angebot überraschen – einfach mal in die Stadtbibliothek kommen und stöbern!

Die närrischen Tage stehen vor der Tür Karnevalsumzüge in Rheine

Rheine. Die närrischen Tage stehen vor der Tür. Die Stadtverwaltung informiert über Termine der Karnevalsumzüge, Zugwege und damit verbundene, kurzfristige Straßensperrungen:

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Am Sonntag, 7. Februar 2016, setzt sich bereits um 10:11 Uhr der närrische Lindwurm im Ortsteil Mesum in Bewegung. Die Karnevalisten starten an der Rheiner Straße und ziehen über die Alte Bahnhofstraße und die Straße „Dille“ zum Festplatz am Hallenbad an der Hassenbrockstraße.

Ebenfalls am Sonntag, 7. Februar 2016, findet um 14:11 Uhr der Kinderkarnevalsumzug im Ortsteil Hauenhorst statt. Gestartet wird an der Kirchstraße, der Umzug passiert dann den Violinenweg, den Rotkehlchenweg, die Straße „Auf der Hüchte“ und zieht dann weiter über die Hauptstraße, den Hessenweg, die Pater-Schunath-Straße, die Mesumer Straße, die Mozartstraße, den Hessenweg, die Eichendorffstraße zurück über die Mesumer Straße zur Kirchstraße. Die Kreuzung „Hauptstraße/Brochtruper Straße (K77)/Bauerschaftsstraße/Mesumer Straße (K66)“ wird für den Umzug in der Zeit von 13:45 Uhr bis ca. 16:30 Uhr vollständig gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, den Ortskern Hauenhorst am Sonntagnachmittag möglichst weiträumig zu umfahren.

Der Rosenmontagsumzug in Rheine am Montag, 8. Februar 2016 startet um 14:11 Uhr am Elisabeth-Kirmesplatz und zieht über die Windhorststraße und den Pfarrer-Bergmannhoff-Platz. Wegen der Erneuerung der Sprickmannstraße ziehen die Närrinnen und Narren dann über die Breite Straße zur Lindenstraße und dann über die Neuenkirchener Straße in Richtung Innenstadt. Dann geht es wie gewohnt weiter über den Kardinal-Galen-Ring, die Bahnhofstraße, den Borneplatz und die Emsstraße bis hin zum Emstorplatz.

Die Polizei wird jeweils für einen sicheren Zugweg sorgen und einzelne Straßen und Kreuzungen vorübergehend sperren. Autofahrer werden um Rücksichtnahme und erhöhte Aufmerksamkeit während der Karnevalsumzüge gebeten.

Bürgermeister im Gespräch mit Schulleitungen

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Rheine. Zu einem Kennenlern- und Informationstermin hatte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann aktuell die Leitungen der Grund- und weiterführenden Schulen der Stadt Rheine sowie die Leitungen der Berufskollegs ins Rathaus eingeladen. „Mir ist wichtig, dass wir aktuelle Themen persönlich besprechen“, sagte der neue Verwaltungschef in seiner Begrüßung. Mit dem Termin gab er zugleich den Schulleitungen eine Plattform, Anregungen und Themen an die Stadt als Schulträger weiterzugeben.

Bei der rund zweistündigen Besprechung standen die Unterbringung  und Betreuung der Flüchtlinge im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Raimund Gausmann, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales, stellte der Bürgermeister aktuelle Zahlen und das Unterbringungskonzept der Stadt vor. Die Schulleitungen waren sich einig, dass man die Herausforderung der Integration der Flüchtlingskinder gemeinsam meistern werde, auch wenn eine Menge Arbeit auf alle Beteiligten zukommen werde. „Ich bin beeindruckt, wie lernbegeistert und fleißig beispielsweise unsere syrischen Flüchtlingskinder sind“, berichtete eine Schulleiterin. Dadurch habe sich das Lernklima in der Klasse noch einmal positiv verändert, zeigte sich die Pädagogin zuversichtlich, dass in den anstehenden Veränderungen auch viele Chancen liegen.

Weiter informierte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann über die Planung für die Breitbandversorgung an Schulen, die in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda stehe. Aus einem Investitionsfonds des Bundes kann die Stadt Rheine zudem energetische Sanierungsmaßnahmen an weiterführenden Schulen umsetzen. „Bis 2018 können wir mit dem Programm schneller in die Umsetzung von Maßnahmen gehen, als ursprünglich vorgesehen“, erklärte der Bürgermeister.

Zukünftig plant Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, einmal jährlich an der Stadtschulleiterkonferenz teilzunehmen. Dazu sollen ab sofort auch wieder die Förderschulen und Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises Steinfurt eingeladen werden, die in Rheine ihren Sitz haben.

Wohngeldreform Durch die Wohngeldreform zum 01. Januar 2016 werden mehr Haushalte wohngeldberechtigt

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Foto: Die vom Bundesministerium herausgegebene Broschüre gibt detailliert Auskunft über die zum 01. Januar 2016 in Kraft getretene Wohngeldreform

 

Rheine. Wohngeld unterstützt einkommensschwache Menschen bei ihren Wohnkosten. Das kann zum einen in Form des Mietzuschusses für Personen sein, die Mieterin oder Mieter einer Wohnung sind, aber auch in Form eines Lastenzuschusses für Eigentümerinnen und Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum.

Auf den Mietzuschuss besteht ein Rechtsanspruch. Bürgerinnen und Bürger, bei denen die Voraussetzungen erfüllt sind, sollten daher ihren Anspruch geltend machen. Wichtig ist dabei, dass Empfänger bestimmter Sozialleistungen vom Wohngeld ausgeschlossen sind, wenn diese Leistungen die Wohnkosten bereits berücksichtigen. Das kann beispielsweise die Grundsicherung für Arbeitslose (ALG II) und die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung betreffen. Wer wohngeldberechtigt ist, wie das Wohngeld ermittelt wird sowie die wesentlichen Änderungen finden sich in einer vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit herausgegebenen Broschüre. Diese liegt in der Wohngeldstelle der Stadt Rheine aus oder kann über www.bmub.bund.de/N52721/ heruntergeladen werden

Um Wohngeld erhalten zu können, muss dieses aber unbedingt auch beantragt werden. Antragsformulare sind bei der Stadtverwaltung Rheine und in der Außenstelle Mesum verfügbar. Für Informationen und weitere Fragen stehen die MitarbeiterInnen der Wohngeldstelle im Alten Rathaus, 2. OG, Zimmer 24 und 25, Tel. 05971 939 448 bis 452 zur Verfügung. Die Büros der Wohngeldstelle sind montags, mittwochs und freitags von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und montags und mittwochs von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Auf www.rheine.de unter dem Servicepunkt „Wohngeld“ finden Bürgerinnen und Bürger zudem alle wichtigen Informationen sowie Verlinkungen  auf die Antragsvordrucke und den Wohngeldrechner des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Flüchtlingszuweisungen: Land NRW reagiert Die Stadt Rheine wird voraussichtlich im Februar 2016 keine neuen Flüchtlinge aufnehmen müssen.

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Rheine. Entsprechend einer aktuellen Ankündigung des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Stadt Rheine voraussichtlich im Februar 2016 keine neuen Flüchtlinge aufnehmen müssen. Das hat aktuell auch der Städte- und Gemeindebund des Landes NRW bestätigt. Demnach sollen Zuweisungen zunächst nur an die Städte in NRW erfolgen, die ihre Zuweisungsquoten entsprechend dem Flüchtlingsaufnahmegesetz noch nicht erfüllt haben.

Den Innenminister des Landes hatten zuletzt zahlreiche Appelle aus dem gesamten Münsterland und auch aus Rheine erreicht, eine Einhaltung der Zuweisungsquoten und damit eine gerechte Belastung aller Kommunen bei der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen sicherzustellen. Diese Forderung hat auch der für die kreisangehörigen Städte und Gemeinde zuständige kommunale Spitzenverband, der Städte- und Gemeindebund NRW, unterstrichen.

„Wir sind erleichtert, dass unsere Argumentation Wirkung gezeigt hat“, resümiert Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann. Die Stadt Rheine hatte zum Jahresende 2015 bereits mehr Flüchtlinge aufnehmen müssen, als nach der Quote vorgesehen. Besonders die hohen Zuweisungszahlen im Dezember hatten die Stadt vor enorme Herausforderungen gestellt, ausreichend Wohnraum für die Menschen bereitzustellen.

Da schafft die aktuelle Ankündigung des Landes, die Flüchtlingszuweisungen im Februar 2016 zunächst aussetzen zu wollen, eine gewisse Entlastung. „Bedingt durch unsere permanente Wohnraumakquise und die Möglichkeit, vorübergehend Menschen in der Notunterkunft Damloup-Kaserne unterzubringen, können wir im Augenblick auf die Unterbringung in Turnhallen verzichten“, erklärt Beigeordnete Christine Karasch. So ist die Einfachturnhalle an der Euregio-Gesamtschule zwar eingerichtet, wird aber derzeit nicht belegt. Der Sportunterricht an der Kardinal-von-Galen-Grundschule kann zunächst bis zu den Osterferien in gewohntem Umfang stattfinden.

„Die Einschränkungen für den Schul- und Sportbetrieb können somit insgesamt auf ein erträgliches Maß begrenzt werden“, stellt Lüttmann fest. „Trotzdem arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses und der Technischen Betriebe tagtäglich bis an die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit“, so der Bürgermeister weiter. Insofern seien die Signale der Landesregierung in Richtung einer verstärkten Unterstützung für die Kommunen wichtig. Bürgermeister Peter Lüttmann wird daher auch der Einladung des NRW-Innenministers zu einer Regionalkonferenz zur Flüchtlingspolitik Ende Februar 2016 in Münster folgen, um auf die Belange der Stadt aufmerksam zu machen.

Möbel nach Maß in Tischlerqualität Firma Dickmänken setzt mit schrankwerk.de neue Maßstäbe

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V. r.: Stefan Dickmänken, Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Klaus Dickmänken, Tischler Oliver Nefe und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen

 

Rheine. Klassisches Handwerk und modernes Internetbusiness müssen sich nicht ausschließen, sondern können sich bestens ergänzen. Dies beweist die Möbeltischlerei Dickmänken GmbH aus Rheine seit einigen Jahren sehr erfolgreich mit ihrem Onlineshop und Konfigurator schrankwerk.de. Davon konnten sich Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen bei einem Firmenbesuch nun selbst überzeugen.

Die Tischlerei Dickmänken wurde bereits 1927 durch den Großvater der beiden heutigen Inhaber Stefan und Klaus Dickmänken gegründet. Seitdem hat sich das Unternehmen von der handwerklichen Tischlerei zum Spezialisten für Objekteinrichtung, Ladenbau und Inneneinrichtung entwickelt. Heute leiten die Brüder Dickmänken in der dritten Generation ein Unternehmen mit 40 Mitarbeitern und erweiterten das Dienstleistungsangebot zu einem modernen Inneneinrichtungsspezialisten mit den Schwerpunkten Büro, Praxis und Ladenbau. Eine intensive Beratung und Planung sowie ein umfassender Service für die richtige Lösung gehören dabei zum Konzept.

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V. l.: Tischler Jonas Kattenbeck, Tischlermeister Walter Klocke

 

Besonders stolz sind die Dickmänkens auf ihren 2008 selbst entwickelten Online-Shop schrankwerk.de, in dem der Kunde sein Wunschmöbel sehr einfach auf Maß konfigurieren kann. Dabei profitiert man von dem sich immer stärker verändernden Einkaufsverhalten: die Bestellung im Internet gehört heute auch im Möbelbereich zur Normalität. Wie Klaus Dickmänken erläuterte, „kommen die schrankwerk-Kunden aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Die Resonanz der Kundschaft ist dabei extrem positiv, und schrankwerk ist der am stärksten wachsende Bereich der innovativen Tischlerei“.

Die beiden Firmenchefs Stefan und Klaus Dickmänken führten Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann sowie EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen durch das Unternehmen und erläuterten beiden ihre erfolgreiche Firmenphilosophie. Das stete Wachstum des Unternehmens und das überaus motivierte Team bestätigen die beiden in ihren frischen Ideen.

Innenstadtbesucher schätzen kostenfreies WLAN – EWG-Umlandbefragung unterstreicht Relevanz öffentlicher WLAN-Angebote in Rheine

Rheine: Seit einigen Monaten können die Besucher und Kunden am Humboldtplatz in Rheine kostenlos im Internet surfen. Auf Initiative der ISG Emsquartier e.V. hat die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH gemeinsam mit der Fa. Hotsplots alle notwendigen Schritte eingeleitet und den ersten öffentlichen WLAN-Hotspot an der Stadthalle eingerichtet. Die Anlage ging im vergangenen Oktober in Betrieb.

„Grundsätzlich wissen wir aus Untersuchungen und auch aus anderen Städten von dem Wunsch der Bürger nach kostenlosem WLAN in Innenstädten. Freies WLAN leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Einkaufserlebnisses und erhöht die Aufenthaltsqualität in den Innenstädten. Aus diesen Gründen hat die ISG in Zusammenarbeit mit der EWG kürzlich den ersten innerstädtischen Hotspot erfolgreich in Betrieb genommen“, erklärt Ulrike Kelle, zuständig für das RheineMarketing bei der EWG.

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: Ausgewählte Frage zum Thema kostenfreies WLAN in Innenstädten aus der EWG-Umlandbefragung 2015

 

Die aktuelle Umlandbefragung der EWG unterstreicht nun das hohe Interesse der Nutzer an einem solchen Angebot hier vor Ort. Knapp 2.300 zufällig ausgewählte Innenstadtbesucher aus 14 verschiedenen Städten und Gemeinden im engeren und weiteren Einzugsbereich von Rheine und Lingen hatte die EWG dazu im vergangenen Oktober interviewt. Mit den Ergebnissen aus der umfangreichen Befragung lässt sich insbesondere darstellen, wie die beiden Einkaufsstädte im Umland wahrgenommen werden und in welchen Bereichen sie noch aufgewertet werden sollten. Auch das Thema freies WLAN in Innenstädten spielte in der Befragung eine Rolle.

Demnach begrüßen mehr als 50% der Befragten kostenfreies WLAN in Innenstädten und würden es aktiv nutzen. Weitere 20% der Befragten finden kostenfreies WLAN grundsätzlich gut, würden es aber nicht unbedingt selbst aktiv nutzen. „Insgesamt ist dieses Ergebnis ein deutliches Argument für freies WLAN in der Innenstadt von Rheine, zumal das Interesse auch in den umliegenden Gemeinden hoch ist“, erklärt Dr. Dennis Guth, verantwortlich für das EWG-Monitoring. „In den meisten untersuchten Gemeinden beläuft sich der Anteil der Befragten, die kostenfreies WLAN aktiv nutzen würden, auf ungefähr 50%. Mit dem Angebot in Rheine schaffen wir daher sowohl für die Bürger unserer Stadt als auch für die auswärtigen Besucher einen echten Mehrwert“.

„Die Ergebnisse der Befragung machen insgesamt deutlich, dass wir ein sinnvolles Angebot geschaffen haben, das es nun auszubauen gilt. Hierfür hat der Rat der Stadt Rheine bereits einen Beschluss gefasst. Die Umsetzung an weiteren Plätzen in der Innenstadt erfolgt in diesem Jahr“, blickt Ulrike Kelle voraus. Im nächsten Schritt wird die EWG die ersten Nutzerzahlen und Zugriffsstatistiken des öffentlichen Hotspots am Humboldtplatz auswerten, um die Akzeptanz des neuen Angebotes noch besser beurteilen zu können.

Bürgermeister und Kreisdezernent treffen sich in neuen Rollen

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Foto (Stadtpressestelle): Kollegialer Fachaustausch im Rheiner Rathaus: Tilman Fuchs, neuer Kreissozialdezernent, und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

 

Rheine. In seiner neuen Funktion als Kreisdezernent für die Bereiche Schule, Kultur, Sport, Jugend und Soziales sowie für das Jobcenter des Kreises Steinfurt hat sich Tilman Fuchs aktuell bei Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann vorgestellt. Fuchs wurde im Dezember 2015 zum Nachfolger Lüttmanns beim Kreis Steinfurt gewählt. Wegen seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Rheine war Lüttmann im Oktober 2015 aus diesem Amt ausgeschieden.

Der kollegiale Fachaustausch in neuen Rollen drehte sich insbesondere um die aktuelle Arbeitsmarktsituation in Rheine und im Kreis, um Änderungen im Kinderbildungsgesetz sowie um die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen.

Auf den Spuren deportierter Juden aus Rheine in und um Riga Film- und Lebenslaufvorstellung am Shoa-Gedenktag in der Euregio Gesamtschule

Rheine. Die Veranstaltung zum Shoa-Gedenktag findet auch in diesem Jahr am 27.01.2016 um 10 Uhr in der Aula der Euregio Gesamtschule statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die thematische Anknüpfung des Beitritts der Stadt Rheine in das Deutsche Riga-Komitee aus dem vergangenen Jahr. Hierzu wird ein Film veröffentlicht, der während der Jugendbildungsfahrt im Juli 2015 entstanden ist. Der Film zeigt, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in und um Riga auf die Spuren der deportierten Juden aus Deutschland, vor allem Rheine und Umgebung, begeben haben. Neben dem Besuch der Gedenkfeier kam es auch zum Treffen mit einem Zeitzeugen, dem Historiker Herrn Prof. Margers Vestermanis, der sein Museum zur Geschichte der Juden in Lettland präsentierte. Begleitet wurde die Gruppe vom stellvertretenden Bürgermeister Herrn Udo Bonk.

Im Anschluss an den Film wird der Geschichtskurs des Jahrgangs 11 in einer Präsentation das Leben von Rheinensern, die nach Riga deportiert wurden, skizzieren.

Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Spendenübergabe zugunsten der Flüchtlingshilfe Rheine. Mit ihrem Theaterstück „Die Worteschüttlerin“ nahmen die Mitglieder der Initiativgruppe „Rheine ohne Rassismus – Rheine mit Courage“, bei der auch Schülerinnen und Schüler der Euregio Gesamtschule beteiligt waren, Spendengelder in Höhe von ca. 600 € ein. Die mitwirkenden Schülerinnen und Schüler entschieden sich gemeinsam, den Erlös an die Flüchtlingshilfe in Rheine zu spenden. In dem Theaterstück ging es um die Verfolgung der Juden im 2. Weltkrieg – und damit auch um Flucht, Diskriminierung und Rassismus. „Daher ist das Geld bei der Flüchtlingshilfe gut angelegt“, so die Jugendlichen.

Alfred Franz – Sektionsleiter der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. Rheine zu Besuch im Rathaus

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Foto (Stadtpressestelle): Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann begrüßt Alfred Franz, Sektionsleiter der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. Rheine zu einem ersten Termin im Rathaus Rheine.

 

Rheine. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) ist eine sicherheitspolitische Bildungsinstitution , die im Jahr 1952 gegründet wurde mit dem Ziel, Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu rücken. Dabei tritt die GSP dafür ein, „die innere Einheit Deutschlands zu festigen, die Integration in die Europäische Union zu fördern und zu vertiefen sowie den Gedanken der transatlantischen Partnerschaft lebendig zu erhalten“, wie auf den Seiten des Vereins zu lesen ist.

Der neuer Sektionsleiter der GSP, Alfred Franz, der die Nachfolge des verstorbenen Heinz Töller, angetreten hat, hatte sich zu einem ersten offiziellen Antrittsbesuch bei Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann im Rathaus Rheine angemeldet.

Neben allgemeinen Fragen rund um Aufgaben und Zielsetzungen der GSP, erläuterte Franz bei seinem Besuch im Rathaus auch die Inhalte des Arbeitskreises Sicherheitspolitik in Rheine. Diese Konzeption setzt auf Zusammenarbeit mit vielen Vereinen und Institutionen, unter anderem der Europa-Union, dem Kinder-und Jugendverband Frischluft e.V., dem Städtepartnerschaftsverein sowie dem Salinenverein.

Durch Vorträge und Ausstellungen, die in 2016 geplant sind, soll zur allgemeinen politischen Bildung beigetragen werden. Den Auftakt macht der für den 19. Januar 2016, um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Dionysianum beabsichtigte Vortragsabend von Michael Hellerforth. „Terror in Paris: Frankreich und Afrika – eine besondere Beziehung“, so der Vortragstitel, der eine Analyse der französischen Afrikapolitik in Verbindung mit aktuellen Ereignissen, wie den Terroranschlägen in Paris vornimmt.

Erste Klassenführung mit der Biparcours-App

jpg - 18 01 2016 - Bilder  Grafik - Erste Klassenführung mit der Biparcours-App

Rheine. „Sehr funny und cool!“ – so fasste ein Schüler der Klasse 5c der Nelson-Mandela-Schule eine Führung der besonderen Art durch die Stadtbibliothek Rheine zusammen. Die Kinder testeten die Biparcours-App, eine neue Möglichkeit, die Stadtbibliothek interaktiv zu erkunden. Das im Unterricht oft verbotene Smartphone spielt bei der gemeinsamen Arbeit eine wichtige Rolle: QR-Codes scannen, Fotos von versteckten Zeichen in der Lesehöhle schießen, den Titel einer Buchserie herausfinden und direkt eintippen, ein Buch zu einem Thema suchen und das Cover fotografieren … das waren nur einige der vielfältigen Aufgaben bei dieser Führung.

Die Ergebnisse landen direkt auf dem Smartphone und natürlich konnten die Schülerinnen und Schüler auch direkt bewerten, wie es ihnen gefallen hat.

Genauso begeistert war Kathrin Lehner, FH-Praktikantin der Stadtbibliothek, die die Biparcours-App mit Inhalten gefüllt hat. Sie steckt schon mitten im nächsten Projekt: der Entwicklung eines Biparcours in einfacher Sprache, der Besuchern mit geringen Deutschkenntnissen ein erstes Kennenlernen der Stadtbibliothek ermöglicht. Die angehende Bibliothekarin und das Team der Stadtbibliothek sind gespannt, wie die App bei weiteren Bibliotheksführungen ankommen wird!

Rheine Raptors Superbowlnacht im Cinetech Rheine

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In der Nacht vom 7. Februar auf den 8. Februar findet das Endspiel der NFL statt. Wie in den letzten Jahren auch wird das Aufeinandertreffen der beiden besten Teams der NFL im Cinetech in Rheine übertragen.

Vor dem Spiel gibt es einen kleine Imbiss sowie ausreichend Zeit zum Smalltalk. Interessierte haben so die Möglichkeit erste Kontakte zum Team zu knüpfen.

Während der Übertragung gibt es diverse Softdrinks und alkoholhaltige Getränke. Natürlich gibt es auch das im Kino übliche Popcorn und Nachos.

Einlass ist ab 22:00 Uhr. DER EINTRITT IST NATÜRLICH KOSTENLOS!

weitere Infos findet ihr HIER

Kita St. Ludgerus Elte zu Besuch im Rheiner Rathaus

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Rheine. Für angehende Schulkinder gehört ein Besuch im Rheiner Rathaus fast immer zum letzten Kitajahr dazu und so kamen in dieser Woche Kinder aus der Kita St. Ludgerus Elte nach Rheine, um das Rathaus und den Bürgermeister kennenzulernen. Gleich zu Beginn des Besuchs konnten sie im Foyer schon einmal Bilder von Rheine bewundern – die Ems und die Saline erkannten alle sofort. Das Lesen der Informationen auf dem Willkommensbildschirm übernahmen noch die begleitenden Erzieherinnen, aber die Etagen zählen und auch das Nachfragen in der Ratshausinformation, das schafften die angehenden Schulkinder schon sehr gut alleine. In der ersten Etage des Neuen Rathauses errechneten die Kinder mit tatkräftiger Unterstützung der Erwachsenen das Alter des Neuen Rathauses bevor es in den Ratssaal ging. Dort bestaunten sie erst einmal die Wappen von Rheine, Mesum und Elte an der Wand und zogen Vergleiche zu den Erkennungsschildern der einzelnen Gruppen in ihrem Kindergarten. Danach durften alle auf den Sesseln der Ratsmitglieder Platz nehmen. Diskutieren, Wählen und Abstimmen, Dinge, die auch in einer Ratssitzung stattfinden, das kannten alle schon aus dem Kindergartenalltag und auch, dass die Mehrheit bestimmt, war den Kindern nicht unbekannt. Die Aufgaben des Bürgermeisters und des Rates erfuhren die Kinder von Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann persönlich, der sich zwischen zwei Terminen Zeit genommen hatte um Fragen zu beantworten und sich die dringlichsten Anliegen der Kinder anzuhören. Einen neuen Spielplatz in Elte, das wünschten sie sich und die Ausbesserung einiger Straßen, die – nach Aussagen der Kinder – viele große, tiefe Löcher haben, sodass Autos und Fahrräder beim Fahren kaputt gehen. Nachdem der Bürgermeister sich zum nächsten Termin verabschieden musste, machten sich die Kinder auf, um der städtischen Druckerei einen Besuch abzustatten und anschließend noch aufs Rathausdach zu klettern. Ein Blick weit über Rheines Grenzen hinaus entschädigte alle für die eisigen Temperaturen, die dort oben herrschten. Die Kinder waren sich einig: Wir kommen wieder, wenn wir in der Grundschule sind und dann schlüpfen wir in die Rollen der Ratsmitglieder und des Bürgermeisters und stellen eine eigene Ratssitzung nach.

Raimund Gausmann wird neuer Beigeordneter

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Foto (Stadtpressestelle): Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann (r.) gratuliert dem neuen Beigeordneten Raimund Gausmann (l.) zur gewonnenen Wahl

 

Rheine. Raimund Gausmann ist neuer Beigeordneter für Bildung, Kultur, Sport, Jugend, Familie und Soziales bei der Stadt Rheine. Er tritt die Nachfolge für Axel Linke, der im Herbst zum Bürgermeister in Warendorf gewählt wurde, an.

Der bisherige Fachbereichsleiter wurde in geheimer Wahl vom Rat der Stadt Rheine mit 38 Ja-Stimmen, keinen Gegenstimmen und drei Enthaltungen gewählt, nachdem er und zwei andere Bewerber sich im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung vorgestellt hatten.

Der neue Beigeordnete wird sein Amt nach Beschluss des Rates frühestens am 1. März 2016 antreten.

Gewinner des Schaufenstersuchspiels

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Rheine – Der Verkehrsverein Rheine organisierte in der Weihnachtszeit ein Schaufenstersuchspiel. Alle Rheinenser waren herzlich eingeladen mitzumachen und die gesponserten Preise von sowohl 23 Einzelhändlern und Gastronomiebetrieben in Rheine als auch vom Verkehrsverein zu ergattern.

In den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte wurden nummerierte Sterne präsentiert, die wie eine Art Adventskalender fungierten. Ab dem entsprechenden Adventstag deckten sie einen ganz bestimmten Gegenstand auf, der jeweils auf dem Lösungsbogen eingetragen werden musste. Zahlreiche richtige Antwortbögen sind beim Verkehrsverein eingegangen. Die 24 Gewinnerinnen und Gewinner wurden ausgelost und per Post benachrichtigt.

Der Verkehrsverein Rheine hat sich über die große Anzahl an Teilnehmern gefreut. Ein großes Dankeschön gilt den 23 Einzelhändlern und Gastronomiebetrieben, die tolle Preise gesponsert und so die Aktion erst möglich gemacht haben:

  • Schmidt Schmuck & Uhren
  • Leder Büchter
  • Liberior
  • Laufzentrum Rheine
  • S.Oliver
  • Kaffeehaus an der Bönekerskapelle
  • Wäsche Beckers
  • Engbers Herrenmoden
  • Spielzeugland Egberts am Markt
  • Rohlmann GmbH
  • Böckmann
  • Samoon Store
  • Stadtparfümerie Pieper
  • Verkehrsverein Rheine e.V.
  • Eiscafe Nuraghe
  • Theo Dreier
  • Möbelhaus Berning
  • Comic Planet
  • Reisebüro Stehning
  • Reisebüro Dittrich
  • Musicline
  • Der Friseur
  • Rohlmann GmbH
  • Wermeling

Schützenwesen, Nathan der Weise und die Lebensmittelversorgung im 1. Weltkrieg

JPG - 08 01 2016 - Bilder  Grafik - Vorstellung der neuen Ausgabe Rheine gestern

Foto: Das Redaktionsteam (v. l.) Ingmar Winter, Thomas Gießmann, Bernd Weber, Niklas Wilde, Hanno Dickmänken, Otto Pötter, André Schaper und Franz Greiwe bei der Präsentation der neuen Ausgabe der „Rheine – gestern, heute, morgen“ in den Räumen des Stadtarchivs.

 

Rheine. So manch einer mag sich beim Lesen des Titels fragen: Was haben diese Themen miteinander gemeinsam? Wer die Zeitschrift Rheine gestern, heute und morgen kennt, wird dies wissen. Das Zeitgeschehen in Rheine auf spannende Weise beleuchtet, mit Bildern, die verborgen schienen.

In dieser Woche nun wurde die aktuelle Ausgabe Rheine gestern, heute und morgen im Stadtarchiv Rheine vorgestellt.  Vorsitzender des Redaktionskreises, Franz Greiwe stellte das neue Heft vor. Wie er selber erläutert, ein Heft, „welches genauso geworden ist, wie wir [das Redaktionsteam] uns das vorgestellt haben.“ Hauptthema der Ausgabe ist sicherlich die Schützengeschichte in und um Rheine. Ein Thema, welches auch in dieser 74. Ausgabe wieder detailliert, aber nicht minder spannend ausgearbeitet wurde. Das 400-jährige Jubiläum der Bürgerschützengilde 1616, das in diesem Jahr gefeiert wird, war Anlass zu dieser intensiven Beschäftigung mit dem Thema. Der Historiker Greiwe beschäftigt sich in drei Beiträgen mit den unterschiedlichen Aspekten des Schützenwesens und der -vereine in Rheine.

Aber auch die übrigen Themen des Heftes sind nicht minder lesenswert: Wer hätte im Jahre 2000 einmal gedacht, dass es unter dem Druck der Verhältnisse statt ehemals 17 Pfarreien und Rektoraten im Dekanat Rheine heute nur noch ganze fünf gibt? Und wie sollen sich die großen neuen Pfarreien entwickeln?“ Dieser zentralen Frage am Beispiel der Christen rechts der Ems, ist nur eines der Themen der aktuellen Ausgabe mit der sich Pfarrer Meinolf Winzeler und Bernd Weber beschäftigen. Mit dem Aufsatz über Lessings „Nathan der Weise“ und der Aufführung des Schülertheaters Lampenfieber vor dem Falkenhof , von Hanno Dickmänken und Niklas Wilde vom Emsland-Gymnasium, wird auch die neue Artikelserie, in der junge Menschen den Blick auf die Rheiner Geschichte lenken, fortgesetzt.

Einen Blick auf die Lebensmittelversorgung im Ersten Weltkrieg, wirft André Schaper und Ingmar Winter und Klaus Böwering beleuchten die 25 Jahre des Symphonieorchesters Rheine. Das plattdeutsche Gedicht zum Schützenfest von Otto Pötter, einem der bekanntesten Autoren des Plattdeutschen in dieser Region, sowie Buchvorstellungen runden das Leseangebot der 74. Ausgabe ab. Wer Lust bekommen hat: Die aktuelle Ausgabe der „Rheine – gestern, heute, morgen“ gibt es im Stadtarchiv, an der Rathausinformation sowie im Buchhandel zum Preis von acht Euro.

Öffentlichen Apothekerführung in Rheine

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Rheine – Färbemittel, Medikamente und allerlei Mystisches – die Geschichte einer Apotheke kann vielfältig, spannend und auch lustig sein. Wer immer schon einmal das Apothekermuseum in Rheine besichtigen wollte, dem gibt der Verkehrsverein Rheine am Samstag, dem 16. Januar die Gelegenheit. Ab 18.00 Uhr stellt der ehemalige Apotheker Stefan Planckermann den Museumsraum im ersten Stock der Gaststätte „farmacia“ (Marktplatz) mit all seinen Geräten, Tiegeln und (privaten) Geschichten vor.

Der langjährige Apotheker hat dazu noch viele spannende Geschichten im Repertoire. Wer hätte schon gedacht dass z. B. Menschenfett und Mumienstaub im Mittelalter zu anerkannten Heilmitteln zählten? Wer bei der Führung gut aufpasst, hat anschließend durch die Lösung des Alchimistenrätsels die Chance auf den „Stein der Weisen“.

In gemütlicher Runde endet das Programm bei italienischen Köstlichkeiten in der Gaststätte „farmacia“. Gereicht werden gemischte Antipasti mit hausgemachtem Brot sowie eine Auswahl von Pizza und Pasta.Treff ist in der Gaststätte „farmacia“ am Marktplatz. Die Teilnahmegebühr beträgt 20,00 €. Eine Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen ist erforderlich, maximal 20 Personen können teilnehmen. Eine Anmeldung ist bis spätestens 13.01.2016 beim Verkehrsverein erforderlich. Auf Anfrage wird diese Führung auch an Sonderterminen angeboten.

Nachtwächterführung für Kinder in Rheine am 16.01.2016 um 17 Uhr

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„Hört Ihr Leut` und lasst Euch sagen, unsere Uhr hat fünf geschlagen…“, die beliebte Tour mit dem Nachtwächter wird diesmal speziell für Kinder angeboten. Kinder im Alter von sieben bis ca. zwölf Jahren sind herzlich eingeladen am Samstag, dem 16. Januar gemeinsam mit ihm auf Entdeckungsreise durch die Geschichte zu gehen, bis in die Dämmerung hinein.

Der Gästeführer Karl-Heinz Wellenbrock, gekleidet im passenden Gewand und ausgerüstet mit Laterne und Hellebarde, erwartet die Kinder um 17.00 Uhr vor dem neuen Rathaus auf dem Borneplatz. Herr Wellenbrock erzählt kindgerecht die Geschichte der Stadt. An passenden Stellen werden spannende Sagen und Spökenkiekergeschichten vorgetragen.

Der Rundgang dauert circa 1,5 Stunden, die Teilnahmegebühr in Höhe von 2,00 € pro Kind kann direkt vor Ort entrichtet werden.

Rheine Sternsinger im Rathaus empfangen

Sternsinger beim Bürgermeister

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann mit den Sternsingern Sternsinger mit Beigeordneter Christine Karasch und Erstem Beigeordneten und Stadtkämmerer Mathias Krümpel

 

Rheine. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann empfing am gestrigen Montag (4. Januar 2016) die Sternsinger der Kirchengemeinde St. Dionysius Rheine im Rathaus. Die Sternsinger überbrachten den Segen „Christus mansionem benedictat – Christus segne dieses Haus“. In diesem Jahr sammeln die Sternsinger Spenden für Kinder in Bolivien und auch im Rathaus wurde die Spendendose weiter gefüllt. Bürgermeister Peter Lüttmann, Beigeordnete Christine Karasch und Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Mathias Krümpel unterstützten die Sternsingeraktion zugunsten notleidender Kinder gerne. „Vielen Dank, dass ihr den Segen in die Häuser bringt“, bedankte sich Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und schloss in seinen Dank alle Sternsinger ein, die im Augenblick im ganzen Stadtgebiet unterwegs sind. Das Motto der Sternsingeraktion 2016 lautet „Respekt für dich, für mich

Noch Karten für das Neujahrskonzert der JungenBläserPhilharmonie erhältlich

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Rheine. Das alte Jahr wird in der Silvesternacht traditionell mit einem Feuerwerk aus Raketen und Böllern verabschiedet. Ebenso ist es in Rheine inzwischen gute Tradition, das neue Jahr mit einem musikalischen Feuerwerk aus Pauken und Trompeten zu begrüßen. Am 10. Januar 2016, um 17 Uhr gibt es das Neujahrskonzert der JungenBläserPhilharmonie NRW in der Stadthalle Rheine!

Um in diesem Ensemble konzertieren zu dürfen, sind besondere Leistungen gefragt. Mindestens ein Landessieg bei Jugend musiziert! muss erreicht oder ein Vorspiel bestanden werden. Trotz ihrer Jugend überraschen die jungen Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 14 und 24 Jahren ihre Zuhörer mit einem außergewöhnlich professionellen Auftritt. Intensive Probephasen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten sind ein Garant dafür, dass neben der Klangqualität auch der Inhalt der Konzerte für eindrucksvolle Konzerterlebnisse sorgt und das inzwischen zum siebten Mal bei uns in der Stadthalle Rheine.

Unter der Leitung von Harry Vorselen spielt die JungeBläserPhilharmonie NRW ein abwechslungsreiches Programm, Traditionelles trifft auf Modernes, Melodien aus dem Zigeunerbaron stehen ebenso auf dem Programm, wie die Musik aus dem Krieg der Sterne. Eintrittskarten für dieses besondere Konzert sind in der Stadthalle, der Stadtbibliothek und beim Kulturservice Rheine erhältlich.

Trunkenheitsfahrt in der Innenstadt von Rheine

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Bei eine  Überprüfung eines 78-jährigen Pkw-Fahrers aus Rheine am Samstagabend  stellten die Beamten bei der Kontrolle fest, dass er sein Fahrzeug unter Alkoholeinwirkung in der  Innenstadt von Rheine führte. Ein durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Daraufhin wurde dem Rheinenser eine Blutprobe entnommen. Zudem war der 78-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

 

 

 

Rückblick auf die NRWRadtour in Rheine

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Rheine. Am Jahresende blickt man gerne auf erlebte Ereignisse im vergangenen Jahr zurück – zum Beispiel auf die NRWRadtour, die in diesem Sommer Station in Rheine gemacht hat. 40°C, über tausend Radfahrer, ein stimmungsvolles Programm und eine erstklassige Musikbesetzung auf der Bühne, das war die NRWRadtour mit Halt in Rheine.

Es ertönten Jubelrufe als die Radler an ihrer dritten Tagesetappe in Rheine eintrafen und die Feuerwehr vor Ort für eine längst überfällige Abkühlung sorgte. Nach der Begrüßung der Bürgermeisterin a. D. Dr. Angelika Kordfelder ging es sichtlich erleichtert in die Unterkünfte. Neben den Teilnehmern, die in Hotels in Rheine und Umgebung untergebracht waren, übernachteten knapp 300 Radler in städtischen Sporthallen, die am Sonntagmorgen mit einem reichhaltigen Frühstück der Ortsgruppe Rheine des Deutschen Roten Kreuzes in der Mensa des Kopernikus-Gymnasiums verwöhnt wurden.

Als sich am Abend um 20 Uhr der Borneplatz wieder füllte, begann das große WDR 4 Sommer Open Air. Die Coverband „Pop-Machine“ und „Precious Wilson of Eruption“ sorgten für mächtig Stimmung im Publikum, in das sich zahlreiche Rheinenser einreihten.

Am nächsten Morgen standen die Radler hoch motiviert wieder auf dem Borneplatz und konnten die Abfahrt kaum erwarten. Mit einem Startschuss verabschiedete Rheine sich von den Sportlern und bedankte sich für das tolle Event in der Emsstadt.

Bereits zum siebten Mal veranstaltete WestLotto gemeinsam mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung eine viertägige Radtour für Freizeitradler, die in diesem Jahr durch das Münsterland führte. Nach früheren Touren durch das Rheinland, das Ruhrgebiet und Ostwestfalen freuten sich die Veranstalter wieder über mehr als 1.000 Teilnehmer. „Im nächsten Jahr sind wird auch dabei!“, waren sich viele interessierte Rheinenser einig.

Los ging es am 2. Juli in Dinslaken. Nach weiteren Stationen in Haltern, Münster und Rheine und einer rund 245 Kilometer langen Fahrtstrecke endete die NRWRadtour am 5. Juli in Steinfurt. Genutzt wurde die Tour, um unterwegs auf Naturschutz- und Kulturprojekte aufmerksam zu machen, in Rheine etwa das Kloster Bentlage, der Falkenhof und das Feldbahnmuseum.

 

Rheine, Wagen erheblich beschädigt

Polizei Auf der Beethovenstraße haben unbekannte Personen einen geparkten . Der Opel Zafira war am Sonntagnachmittag, gegen 16.00 Uhr, an der Straße geparkt worden. Am Montagmorgen (28.12.2015) stellte die Fahrerin an dem PKW erhebliche Schäden fest, die auf etwa 1.500 Euro geschätzt werden. Unbekannte hatten die Heckscheibe zertrümmert, die beiden Hinterreifen zerstochen und auf der linken Fahrzeugseite einen etwa 25 cm langen Kratzer in den Lack geritzt. Auf dem Gehweg konnte ein Hammer gefunden werden, der sichergestellt wurde. Die Polizei bittet um Hinweise zu der Sachbeschädigung unter Telefon 05971/938-4215.

 

WICHTEL SONNTAG IN RHEINE

Am 27.12.2015 ist es wieder soweit, auf dem Marktplatz können von 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr “ Ungeliebte“ Geschenke ( nur Neuware) abgegeben werden und am Glücksrad gedreht werden um zu gewinnen. Dann um 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr findet die Versteigerung der abgegebenen Geschenke auf der RST-Bühne statt. Alle erlöse gehen an die Aktion LICHTBLICK für ein Projekt in Rheine.

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Kremer-Haus freut sich über 3.000 Euro-Spende

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Foto (Stadtpressestelle): Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann freut sich gemeinsam mit den Vertretern der Fa. bwh Koffer aus Bevergern und Mitarbeitern des Kremer-Hauses über die großzügige Spende

 

Rheine. Hilfsbedürftigen Menschen zu helfen und ihnen eine Perspektive zu ermöglichen, damit sie den Weg in ein normales, menschenwürdiges Leben zurückfinden, das ist für die Firma bwh Koffer aus Bevergern ein großes Anliegen. Seit vielen Jahren spendet das Unternehmen, das anspruchsvolle und hochwertige Spezialkoffer für Industrie und Handwerk herstellt, an das Kremer-Haus in Rheine. Gerade auch die Menschen, die wegen all der Probleme, über die tagtäglich in den Medien berichtet wird, weiterhin auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind, möchten der Inhaber der Bevergerner Koffermanufaktur, Karl-Heinz Wriedt, ebenso wie der Geschäftsführer Sven-Thorsten Buchweitz und die Assistentin der Geschäftsleitung Simone Wriedt, nicht vergessen.

So wurde dem Team des Kremer-Hauses in diesem Jahr eine Geldsumme von 3.000 Euro überreicht. Für Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann ein wichtiger Grund, sich persönlich bei dem Unternehmen für deren regelmäßige Hilfe und die großzügige Spende zu bedanken.

Geld, was laut den beiden Diplom-Sozialarbeitern des Kremer-Hauses, Markus Besta und Anna Kaleschke, wie immer dringend gebraucht wird. Die Zahl der Hilfesuchenden ist seit Jahren ungebrochen hoch. Was sich ändert, sind die Problemlagen der Menschen selber. Wie Markus Besta erläutert, kommen immer mehr Menschen, die gleich eine Vielzahl an Problemen haben. Ist es anfänglich eine problematische Scheidung, folgen Alkoholprobleme oder Spielsucht. Arbeitslosigkeit, Mietschulden, bis hin zum Wohnungsverlust kommen hinzu. Auch leiden viele Hilfesuchende unter psychischen Erkrankungen, Angstzuständen, einem Gefühl der Leere, der Überforderung und Hilflosigkeit. Mit dem Einzug in das Kremer-Haus muss dann ein ganzes Hilfepaket für die individuellen Problemlagen geschnürt werden mit dem Ziel, die Betroffene soweit zu unterstützen, damit ihnen eine Rückkehr in ein weitestgehend selbständiges Leben möglich ist.

Ohne die Geld- und Sachspenden, die das Kremer-Haus dabei von Firmen oder auch privaten Spendern erhält, wären viele notwendige Anschaffungen gar nicht realisierbar. Sind es während der Zeit des Aufenthaltes vor allem Dinge des täglichen Bedarfs oder Medikamente, sind es für den Neustart in ein eigenes Leben auch Haushaltswaren, wie Töpfe, Geschirr und Bettwäsche, aber auch Mobiliar, die dringend gebraucht werden.