Rahmenplan Innenstadt: Rheine, so wie ich es mag!

Rheine. Der Rahmenplan Innenstadt ist in den kommenden Jahren das zentrale Großprojekt der Stadtentwicklung in Rheine. Ziel ist es, die Innenstadt modern und zukunftsfähig zu gestalten und für Bürger, Anwohner, den Handel und Tourismus zu attraktiveren.  Auf der Grundlage von 14 strategischen Entwicklungszielen für die Innenstadt wurden insgesamt 48 Einzelmaßnahmen entwickelt.

jpg - 24 08 2016 - Bilder  Grafik - Rahmenplan - Rheine so wie ich es mag

In einem weiteren Teilprojekt sollen dabei auch die Interessen von Jugendlichen nicht zu kurz kommen. Daher veranstaltet das Jugendamt der Stadt Rheine einen Wochenendworkshop zum Thema „Rheine, so wie ich es mag“. Der Workshop richtet sich an alle Jugendliche ab 13 Jahren, die die Innenstadt nach ihren Vorstellungen verbessern wollen. Sie haben die Möglichkeit, ihre Wünsche zu äußern, eigene Ideen einzubringen und verschiedene Vorschläge für Veränderungen zu entwickeln. Der Workshop findet am Freitag, 16. September 2016, von 18 bis 22 Uhr, und Samstag, 17. September 2016, von 10 bis 17 Uhr in der Kulturetage, Matthiasstraße 37, statt. Anmeldungen werden beim Jugendamt Rheine bei Oliver Jansen, Tel.: 05971-939668, Mail: oliver.jansen@rheine.de oder Diana Möllers, Tel.: 05971-939512, Mail: diana.moellers@rheine.de angenommen. Das Jugendamt hofft auf viele Jugendliche, die Interesse haben, bei diesem Projekt mitzuwirken, um etwas Großes aufzubauen.

Bentlager Geschichte(n) – Tatort Paradies

Ein Kriminalspiel für Erwachsene am Sonntag, 28. August, um 15 Uhr im Museum Kloster Bentlage

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Rheine.  Was ist geschehen? Notruf aus dem Museum Kloster Bentlage. Aufgeregt meldet die Kuratorin: Irgendwas stimmt hier nicht, ich stehe bei den… Ein jäher Schrei beendet den Anruf. Zuerst an Ort und Stelle ist Kommissar P. Overmann. Die Kuratorin ist verschwunden. Wurde sie entführt, weil sie etwas mitbekam? Wie irgendetwas aus der Ausstellung entwendet wurde? Und was haben diese seltsam angeordneten, menschlichen Gebeine hier zu suchen? Was sind denn bloß Reliquiengärten?

Besucher des Museums können Kommissar P. Overmann bei den schwierigen Ermittlungen helfen, denn seine Kollegen von der Kripo sind heute alle verhindert. Alle Mitwirkenden werden zunächst von P. Overmann als Hilfspolizisten vereidigt, dann werden drei SoKos gegründet, um alle Aspekte dieser kniffeligen Angelegenheit zu durchleuchten. Mithilfe modernster Ermittlungstechniken, zahlreichen Indizien in und ums Kloster und der Anleitung eines versierten Kriminalen, dürfte es hoffentlich nicht allzu schwer fallen, der Spur des Verbrechens zu folgen und den oder die Missetäter dingfest zu machen. Das Kriminalspiel  kostet 8 € pro Person. Anmeldung unter Tel. 05971/9206-10. Es sind maximal 20 Teilnehmer möglich.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann besucht die Sport | Jugendherberge Rheine

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Hildegard Hövel, seit 2013 Leiterin der Sport|Jugendherberge Rheine, hieß Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann herzlich willkommen. Bei einem Rundgang durch die gepflegten Räume informierte Hövel über die Kapazitäten. Insgesamt 87 Betten verteilen sich auf insgesamt 22 Zimmer. Von Zwei-Bett-Zimmern, die auch als Einzelzimmer genutzt werden können, bis hin zu Sechs-Bett-Zimmern können für jeden Bedarf maßgeschneiderte Angebote zusammengestellt werden. Hinzu kommen Leiterzimmer mit Dusche und WC, 2 Tagesräume sowie der Speiseraum. Auch die weitläufigen Außenanlagen, versehen mit einer Bolzwiese, Fußballtoren,  Basketballkörben, Tischtennisplatten und einem Volleyballnetz sowie reichlich Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Alle Gäste können bei der Verpflegung wählen von Frühstück bis hin zu Halb- oder Vollpension, sowie Grillpaketen oder Kuchenbuffet. Erfreuliches berichten konnte Hövel über die Entwicklung der Gästezahlen: Aufgrund der Zertifizierung zur Sport|Jugendherberge – damit ist der Standort Rheine eine von lediglich zwei zertifizierten Häusern im Bereich Westfalen-Lippe – sind die Gästezahlen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Grund hierfür ist die sehr gute Kooperation mit dem Sportservice der Stadt Rheine. Vor allem für  Trainingslager können Kapazitäten im Jahnstadion sowie in den angrenzenden Sporthallen vom Kopernikus-Gymnasium und der Euregio-Gesamtschule reserviert werden. Auch das direkt angrenzende Freibad sowie die nahe gelegene Eissporthalle bieten weitere Sport- und Freizeitmöglichkeiten. 2013 hätten rund 6 800 Gäste in der Herberge übernachtet, 2015 seien es bereits 9.600 Personen gewesen, dies bedeutet eine erhebliche Steigerung von über 40 Prozent. Ähnliche Werte sind auch für das Jahr 2016 zu erwarten. Neben Sportgruppen seien auch Schulklassen und Radfahrtouristen weitere wichtige Standbeine.

Bürgermeister Dr. Lüttmann war beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten und den guten Übernachtungszahlen. Aufgrund des Erfolges kann er sich eine Erweiterung der Jugendherberge und einen Ausbau der Kooperation mit der Stadt Rheine sehr gut vorstellen. Deshalb wird er Kontakt zum zuständigen Jugendherbergswerk aufnehmen, um entsprechende Informationen über Möglichkeiten zur Ausweitung der Bettenzahlen zu erhalten.

Stadt Rheine prüft Einrichtung von zusätzlichen Fahrradparkplätzen in der Tiefgarage am Rathauszentrum

Die Stadt Rheine hat das Ziel, Ihren Bürgerinnen und Bürger vielfältige mobile Möglichkeiten für den Besuch der Innenstadt zu bieten. Neben den vorhandenen PKW-Stellplätzen für Autofahrer/innen und der Möglichkeit, mit dem Bus sowie per Zug in die Stadt zu fahren, sollen nunmehr auch für die zahlreichen Radfah­rerinnen und Radfahrer zusätzliche Abstellplätze geschaffen werden. Deshalb hat Bürgermeister Peter Lüttmann die Verkehrsbetriebe der Stadt Rheine gebeten, die Nutzung der Rathaustiefgarage für Fahrräder zu prüfen und ein entsprechendes Konzept zu erstellen. Dabei sollen die Stellmöglichkeiten zentral und einfach erreichbar sein.

Fahrradständer

Die Tiefgarage im Rathauszentrum verfügt über insgesamt 397 Stellplätze auf einer Ebene und Aus­gänge mit direktem Zugang zur Innenstadt, zum Rathaus und liegt in unmittel­barer Nähe zum Bahnhof. Bei einer Reduzierung um 7 auf dann noch 390 Stell­plätze würde eine ausreichende Kapazität gewahrt. Durch Umwandlung dieser Flächen könnten bis zu 60 Fahrradabstellplätze geschaffen werden. Auch Elekt­rofahrräder könnten hier untergestellt werden. Der Kontakt zum PKW-Verkehr würde durch die Errichtung in Nähe der Ein- bzw. Ausfahrt auf ein Minimum ver­ringert. Die Einrichtung von Wegweisern, Markierungen und Videoüberwachung trägt ebenfalls zur Verkehrssicherungspflicht bei.

Vor der Realisierung, die bereits im Jahr 2017 möglich wäre, sollen aber  zunächst von der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) Rheine die Firmen und Einzelhändler in der Innenstadt befragt werden, ob bzw. welcher Bedarf an Fahrradparkplätzen besteht. Damit soll sichergestellt werden, dass die notwendigen Investitionen für Fahrrad­ständer, Wegekennzeichnungen, Markierungen und elektronisch geregelter Zu­fahrt auch bedarfsgerecht erfolgen. Die Kosten können derzeit noch nicht genau beziffert werden, angestrebt wird eine Förderung aus Mitteln der Städtebauförderung. Die Nutzungsentgelte sollten aber erschwinglich bleiben. Eine Konkurrenz zur Fahrradstation am Bahnhof, die vom Caritasverband Rheine betrieben wird, ist ausdrücklich nicht angestrebt. Die Bilder vor Ort abgestellter Fahrräder machen das Fehlen von Fahrradständern deutlich.

Bei guter Auslastung der Fahrradparkplätze sind mittelfristig weitere Verbesse­rungen, so z.B. Stromanschlüsse zum Aufladen von Elektrofahrrädern und ab­schließbare Fächer für Zubehör (Fahrradhelm, Regenkleidung) denkbar.

Rheine kauft mobile Sirenen

Rheine. In den 1990er Jahren wurden bundesweit viele der bis dahin vorhandenen stationären Sirenensysteme abgeschafft. Trotz des technischen Fortschritts und der weitreichenden Vernetzung besteht jedoch nach wie vor ein Bedürfnis, die Bevölkerung mittels Sirenen zu warnen, da auch Mobilfunknetze zusammenbrechen oder das Internet nicht zur Verfügung stehen kann. Aufgrund eines Fördermittelprogramms des Landes NRW war es nun für die Stadt Rheine möglich, Zuschüsse abzurufen und einen Betrag in Höhe von ca. 41.500,00 € für die Anschaffung kommunaler Warnsysteme zu investieren.

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Hierfür hat die Stadt Rheine in Abstimmung mit dem Kreis Steinfurt und den anderen kreisangehörigen Kommunen neun mobile Sirenen nebst Zubehör angeschafft. Diese ermöglichen eine direkte und gezielte Warnung der Bevölkerung und zwar nicht nur mittels Warnton, sondern auch mittels verbaler Hinweise, sei es durch zuvor programmierte Textspeicherdurchsagen, sei es durch Live-Durchsagen. Diese – geographisch wie inhaltlich – individuelle Warnmöglichkeit ist der maßgebliche Vorteil gegenüber einem stationären System. Die Sirenen zeichnen sich durch eine schnelle Einsatzbereitschaft aus, da sie nicht fest in Fahrzeuge eingebaut, sondern beliebig austauschbar sind. Eine vorherige Montage ist nicht notwendig.  Zudem sind sie robust, kompakt in ihren Abmessungen und ermöglichen eine gleichmäßige 360-Grad-Schallausbreitung.

Die interkommunale Abstimmung hat für eine kreisweit identische Geräteauswahl gesorgt mit der Folge, dass auch bei kommunenübergreifenden Einsätzen stets eine Vertrautheit des Personals mit der Bedienung der Geräte vorhanden ist. Aktuelle Verhaltensregeln in Schadenslagen können die Bürger unter www.rheine.de/Sirenen abrufen.

Neue mobile Wohneinheit für Flüchtlinge am Emsland-Stadion

 

Standort mobile Wohneinheit Emsland Stadion

Luftbild (Quelle: GIS Stadt Rheine): Standort der vierten mobilen Wohneinheit für Flüchtlinge.

Rheine. In dieser Woche (32. KW) beginnen die Arbeiten für die 4. und vorläufig letzte mobile Wohneinheit für Flüchtlinge am Emsland-Stadion in Rheine. Die Wohnanlage ist baugleich mit den Anlagen an der Dille (Mesum) sowie an der Jägerstraße und Dionysiusstraße. Am Emsland-Stadion entstehen insgesamt elf Wohnungen sowie ein Beratungsbüro der Fachstelle Migration und Integration mit Gemeinschaftsräumlichkeiten für Sprachkurse und weitere Begegnungsangebote. Die Aufbauarbeiten werden etwa bis Oktober 2016 dauern. Rechtzeitig vor Bezug der Wohnungen wird die Stadtverwaltung die Anlieger zu einem Informationsabend einladen. Zu welchem Zeitpunkt die Wohnungen erstmalig bezogen werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Stadt Rheine hat derzeit ihre Flüchtlingsaufnahmequote erfüllt, so dass aktuell nicht mit weiteren Zuweisungen zu rechnen ist.

Zoodirektor Achim Johann begrüßte Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan zum Zoobesuch im NaturZoo Rheine

Rheine. Auf Einladung der Fachstelle Migration und Integration fand am vergangenen Donnerstag ein gemeinsamer Zoobesuch von zugewanderten Familien, ehrenamtlichen Familienpatinnen und –paten sowie den sozialpädagogischen Fachkräften statt.

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Martina Sendtko und Judith Renger-Stilling vom Team der Fachstelle hatten den Ferientag organisiert und trotz regnerischen Wetters waren insgesamt 150 Kinder und Erwachsene gekommen. „Der heutige Tag ist ein Teil unserer vielfältigen Beheimatungsaktivitäten“, erläutert Martina Sendtko das Ziel der Veranstaltung. Nur wer am Gemeinwesen teilhaben könne, fühle sich auch zugehörig. Sie dankte besonders auch den Patinnen und Paten für ihr ehrenamtliches Engagement und die gute Zusammenarbeit mit dem Team der Fachstelle.

Insgesamt konnte Zoodirektor Achim Johann 14 verschiedene Nationalitäten begrüßen, die größte Gruppe stellten die Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan. In Kleingruppen begaben sich die Familien dann auf Entdeckungsreise durch den Zoo und der Nachmittag klang mit dem obligatorischen Besuch des Spielplatzes und einem gemeinsamen Picknick aus. Finanziert werden konnte dies größtenteils aus Spenden, wobei die Erwachsenen einen Eigenanteil für den Eintritt leisteten.

jpg - 03 08 2016 - Bilder Grafik - Blick auf die Teilnehmer

Der nächste Zoobesuch von Zuwandererfamilien aus dem Südraum Rheines ist für den 9. August 2016  geplant. Auch sie werden begleitet von zahlreichen Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer. Organisiert wird der Besuch von Jadwiga Nakielski vom Stadtteilbüro der Fachstelle Migration und Integration in Mesum.

Stadt Rheine beschafft Elektrofahrräder für Ihre Beschäftigten

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li.: Marco Lange, Stadt Rheine, re.: Guido Wermers, Technische Betriebe Rheine

Mit dem Kauf von vier elektrisch angetriebenen Fahrrädern unterstreicht die Stadt Rheine ihren Status als Klimaschutzkommune. Laut Marco Lange von der Organisationsabteilung der Stadt Rheine dienen die Fahrräder dazu, dass Mitarbeiter/innen für innerstädtische Dienstfahrten ab sofort nicht mehr auf Dienstwagen angewiesen sind. Damit leistet die Stadt Rheine einen weiteren wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. In einer Testphase mit Leihrädern von der Caritas Radstation am Bahnhof Rheine zeigte sich, dass die Räder sehr gut angenommen wurden. Kein Wunder, viele Besprechungen finden in einem Radius von maximal 5 Kilometern vom Rathaus entfernt statt, außerdem entfällt beim Verzicht auf das Auto die teilweise lästige Parkplatzsuche.  Alle Elektrofahrräder wurden mit Satteltaschen ausgestattet, um die Mitnahme wichtiger Unterlagen zu gewährleisten. Erfreuliches zu berichten gibt es auch hinsichtlich der Finanzen. Mit Unterstützung von Guido Wermers von der Leistelle Klimaschutz konnte über das Förderprogramm „Masterplan 100 % Klimaschutz ein Zuschuss von 50 Prozent beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BUMB) eingeworben werden. Aus diesem Programm werden seit dem 1. Juli 2016 Kommunen gefördert, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihre Treibhausgasemissionen langfristig um 50 Prozent – bezogen auf das Referenzjahr 1990 – zu senken. Eine weitere positive finanzielle Auswirkung ergibt sich nach Einschätzung von Marco Lange dann, wenn die Räder weiterhin so gut angenommen werden; voraussichtlich kann dann zukünftig ein Dienstwagen eingespart werden.

Rahmenplan Innenstadt: Fußgänger- und Barrierecheck in der Innenstadt

Rheine. Der Rahmenplan Innenstadt ist in den kommenden Jahren das zentrale Großprojekt der Stadtentwicklung in Rheine. Ziel ist es, die Innenstadt modern und zukunftsfähig zu gestalten und für Bürger, Anwohner, den Handel und Tourismus zu attraktiveren.  Auf der Grundlage von 14 strategischen Entwicklungszielen für die Innenstadt wurden insgesamt 48 Einzelmaßnahmen entwickelt.

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Ein Teilprojekt ist der sogenannte Fußgänger- und Barrierecheck in der Innenstadt. Er ist Teil des Inklusionsgedankens und der angestrebten Teilhabe aller Menschen am städtischen Leben. Bereits seit vielen Jahren beschäftigt sich die Stadt Rheine  mit diesem Thema. Im Rahmenplan Innenstadt soll er nun in die Stadtgestaltung einfließen. Mit dem Fußgänger- und Barrierecheck wollen die Akteure den  Innenstadtbereich besonders für ältere Menschen, aber auch für solche mit einem Handicap sicherer und besser nutzbar machen. Dazu gehören barrierefreie Ampeln mit Taktgeber und Querungshilfen auf der Straße für sehbehinderte Menschen ebenso, wie abgesenkte Fußgängerüberwege für Rollstuhl- oder Rolltorfahrer.

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Mitgliedern des Seniorenbeirates, des Beirates für Menschen mit Behinderungen, des Familienbeirates sowie Mitarbeitern der Stadt Rheine und der Technischen Betriebe setzt sich mit den Aspekten einer barrierefreien Innenstadt auseinander und definiert die Anforderungen. Unter fachlicher Begleitung durch das Ingenieurbüro Hahm aus Osnabrück wurden in einem ersten gemeinsamen Ortstermin nun die wichtigen Hauptrouten in der Innenstadt besucht. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf Hindernisse und Probleme im Straßenraum gelegt sowie die Zugänglichkeit von Gebäuden im Plan festgehalten und dokumentiert. Fehlende Leitlinien, zugestellte Seitenräume und stark geneigte Zugänge zu Ladenlokalen, wurden dabei ebenso bemängelt, wie die geringe Anzahl an Sitzmöglichkeiten im Innenstadtbereich.

Als Basis für Gestaltung der Innenstadt soll der Fußgänger- und Barrierecheck konkrete Hinweise für die weiteren Planungen liefern. „Besonders wichtig bei unseren Planungen“, so Thomas Roling, Fachbereichsleiter Straßen der Technischen Betriebe Rheine, „dass alle Nutzergruppen die Innenstadt zukünftig problemlos erreichen und sich ohne große Anstrengung und Aufwand fortbewegen können“.

Neuer Stadtplan für Rheine

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Rheine.  Auch in diesem Jahr gibt es einen neuen faltbaren Stadtplan für Rheine. Um Bürgern und Gästen unserer Stadt ganz aktuelle Ortinformationen  bieten zu können,  wurde der Stadtplan neu aufgelegt. Neben der kartografischen Darstellung des gesamten Stadtgebietes inklusive aller Ortsteile, enthält der neue Plan einen ausführlichen Innenstadtplan sowie ein alphabetisches Straßenverzeichnis. In Zusammenarbeit mit dem Geoinformationsdienst der Stadt Rheine und der Bender Verlags GmbH wurden die Inhalte überarbeitet und in einer Auflagenstärke von 5.000 Exemplaren neu aufgelegt.

 

„Ein großer Dank gilt auch dieses Jahr den zahlreichen Gewerbetreibenden, die mit Ihrer kostenpflichtigen Anzeige auf dem Stadtplan die Neuauflage erst finanziell ermöglicht haben“, bedankt sich Norbert Kenning, Ansprechpartner aus dem Fachbereich Planen und Bauen bei den hiesigen Gewerbetreibenden für deren Werbung und damit die Realisierung des Stadtplanes.

Neben dem Faltplan sind auch Großformatpläne in einer Größe von 116 cm Breite x 172 cm Höhe erstellt worden, die bei Behörden und in den Stadtinformationsanlage an den Einfahrtsstraßen Konrad-Adenauer-Ring, Osnabrücker Straße, Salzbergener Straße, Catenhorner Straße ausgehängt werden. Der Faltplan ist kostenfrei und kann als Exemplar pro Haushalt beim Verkehrsverein, an der Rathausinformation sowie beim Fachbereich Planen und Bauen, Abteilung Geoinformationsdienste, Zimmer 451, abgeholt werden. Als interaktiver Stadtplan mit zahlreichen Zusatzinformationen zu Bau- und Gewerbegebieten, öffentlichen Einrichtungen. Kindergärten und Spielplätzen, aber auch zu behindertengerechten Parkmöglichkeiten und vielen weiteren Infos ist er zudem unter www.rheine.de aufrufbar.

ASS übernimmt Projektsteuerung für den Rahmenplan Innenstadt

Rheine. Der Rahmenplan Innenstadt ist in den kommenden Jahren das zentrale Großprojekt der Stadtentwicklung in Rheine. Ziel ist es, die Innenstadt modern und zukunftsfähig zu gestalten und für Bürger, Anwohner, den Handel und Tourismus zu attraktiveren.  Auf der Grundlage von 14 strategischen Entwicklungszielen für die Innenstadt wurden insgesamt 48 Einzelmaßnahmen entwickelt. Auch der Umbau des Busbahnhofes, die Neugestaltung des Marktplatzes, aber auch Ideen für eine attraktive Innenstadt für Kinder und Jugendliche oder die finanzielle  Unterstützung von privaten städtebaulichen Umbaumaßnahmen durch einen Verfügungsfonds gehören dazu. In den nächsten acht bis zehn Jahren sollen alle Maßnahmen dann realisiert sein. Der Rahmenplan Innenstadt wird mit Mitteln des Bundes und des Landes im Rahmen der Städtebauförderung zu 70 % gefördert.

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Foto: Die Lenkungsgruppe Rahmenplan Innenstadt mit dem Büro ASS, welches zukünftig die Projektsteuerung übernehmen wird.

Zur Unterstützung für dieses sehr umfangreiche Projekt wurde eine externe Projektsteuerung gesucht und seit November 2015 EU-weit ausgeschrieben. In diesem Monat nun konnte der Auftrag an das Büro ASS ArchitekturStadtplanungStadtentwicklung aus Düsseldorf vergeben werden. Aufgabe der Projektsteuerung wird unter anderem die Organisation und Information, das Qualitätsmanagement, aber auch die Kostenkontrolle sowie die Termin- und Kapazitätenplanung sein. Zusammen mit dem erfahrenen Team der Stadtverwaltung Rheine werden sie zukünftig den gesamten Projektablauf mitsteuern und fachmännisch begleiten. Das Büro aus Düsseldorf ist in Rheine bereits bei früheren Großprojekten, wie dem IEHK, der Entwicklung der ehemaligen Bahnflächen „Rheine R“ und dem  „Innovationsquartier“ beteiligt gewesen.  In einem ersten gemeinsamen Termin mit Hans-Joachim Hamerla und Jens Ebener vom Büro ASS, erläuterten Christine Karasch, Beigeordnete der Stadt Rheine und Andre Löckener, Projektkoordinator der Stadt Rheine, die bisherigen Arbeitsschritte und planten die weitere zukünftige Zusammenarbeit.

Noch Karten für den Kinderflohmarkt am 20. August 2016 im Verkehrsverein erhältlich!

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Rheine – Der Verkaufsstart der Standkarten war ein voller Erfolg. Zahlreiche Kinder und Familie nutzen die Gelegenheit, sich einen Standplatz zu sichern. Der Verkehrsverein Rheine freut sich über den regen Zuspruch, weist aber auch darauf hin, dass noch Standplätze frei sind!

 

Folgende Eckdaten sind zu beachten:

Karten für die Kinderstände werden an Kinder oder Eltern mit Kinderausweis oder ähnlichem Nachweis für ihre Kids verkauft.  Jedes Kind bekommt traditionell mit seiner Standkarte einen McDonald´s Gutschein. Der Verkauf findet im Verkehrsverein Rheine, Bahnhofstr. 14, zu den Öffnungszeiten, freitags von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr und samstags 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr, statt. Telefonische Reservierungen sind nicht möglich!

  • Eine Person erhält für max. 4 Kinder Standkarten (es werden Kinderausweise oder ähnliche Dokumente für jede Karte benötigt)
  • Kinder ab 4 Jahren erhalten eine Standkarte, die dazu berechtigt, auf dem Flohmarkt einen markierten Platz mit drei Metern Länge (Tapeziertisch) einzunehmen
  • Jede Kinder-Standkarte kostet 7,00 €
  • Straßenwünsche werden – soweit möglich – gerne berücksichtigt, NICHT jedoch die Reservierung eines bestimmten Standorts auf der Straße

Die restlichen Standplätze befinden sich auf folgenden Straßen und Plätzen:

An der Stadtkirche, Emsplateau, Ketteler Ufer, Lingener Straße, Milchstraße, Mühlenstraße, Münstermauer, Rosenstraße und Timmermanufer/Parkplatz Laumann.

Für Erwachsene gibt es erneut einen eigenen Verkaufsbereich. Die Standplätze befinden sich am Falkenhof-Vorplatz und Auf dem Thie. Die Standkarten für Erwachsene kosten 13,00 €. Auch hier gilt, dass eine telefonische Reservierung ausgeschlossen ist.

Öffentliche Führung im Falkenhof Museum

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Rheine. Zur Sonderausstellung „1616. Bürger, Schützen, Könige“ wird am Sonntag, 17. Juli, um 15 Uhr eine öffentliche Führung im Falkenhof Museum angeboten. Vorgestellt wird dabei unter anderem Rheines älteste Schützenkette mit dem vierhundert Jahre alten Vogel aus Silber und ihren zahlreichen silbernen Anhängern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Münzen und Medaillen sind wichtige stadtgeschichtliche Zeugnisse und stammen aus einer Zeit, als Rheine noch von Stadtmauern umgeben war und alle männlichen Bürger verpflichtet waren, Dienst an den Stadttoren zu leisten und die eigene Stadt zu schützen – notfalls sogar mit Spießen, Hellebarden und Musketen, wie sie ebenfalls in der Ausstellung gezeigt werden. Thema der Führung ist außerdem das Schützenbrauchtum im Verein, das sich seit dem 19. Jahrhundert entwickelt hat. Schon damals wurde das Schützenfest zu einem Höhepunkt im Jahr und zu einem Volksfest für die ganze Bevölkerung. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Allgemeinen Bürgerschützengilde Rheine 1616 e. V. entstanden und wird anlässlich des 400jährigen Jubiläums präsentiert. Der Museumseintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt drei Euro, die Führung ist frei.

EmsFestival 2016 vom 28.07. – 31.07.2016 in Rheine

Rheine – Ein spannendes Programm auf und rund um die Ems! Vom 28. bis 31. Juli 2016 präsentieren die Stadt Rheine als Veranstalter sowie der Verkehrsverein Rheine als Organisator, dank der freundlichen Unterstützung des Hauptsponsors, der Sparkasse Rheine, das „EmsFestival“ 2016! Emsfestival 2016_DSC_4718

Am Donnerstag (28.07.) findet zum ersten Mal vor der offiziellen Eröffnung eine „After Work Party“ mit der Band „Stonewashed unplugged” statt. Charmant und humorvoll präsentieren Annett T. & Kay Holland ab 17.30 Uhr Rock, Pop und Soul der partyfähig und absolut tanzbar ist. Das beliebte Rheiner Duo macht wie gewohnt virtuos Lust auf einen wunderbaren Sommerabend am Emsufer. Traditionell wird dann das EmsFestival von Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und vom Vorsitzenden des Verkehrsvereins, Ferdinand Hennigfeld, um 20.00 Uhr auf der schwimmenden Bühne eröffnet.

Anschließend tritt die Band „Marley’s Ghost“ mit ihrer mitreißenden, authentischen und unerreichten Energie auf und präsentiert die Musik und die großen Songs von Bob Marley. Die Musiker spielen seit vielen Jahren gemeinsame Tourneen in Europa und tourten sogar schon auf Jamaika, der Wiege des Reggaes.

Freitagabend (29.07.) steht ganz im Zeichen des Schlagers. Um 20.00 Uhr wird „Augenblick”, eine neue Band am Schlagerhimmel, gute Laune verbreiten. „Augenblick“ wurde, dank der RTL II Kult-Sendung „Après Ski Hits“, blitzschnell deutschlandweit bekannt. Die Vollblutmusiker lieben Schlager im jungen Gewand. Neben eigenen Hits, werden auch die der großen Kollegen, wie Andrea Berg, Helene Fischer und Jürgen Drews zum Besten gegeben.

Samstags (30.07.) entführt die Theatergruppe des Heimatvereins Hauenhorst/Catenhorn unter Schirmherrschaft der Europäischen Märchengesellschaft die Zuschauer in die Märchenwelt der Brüder Grimm. Streng an das Original angelehnt, können Kinder und Eltern um 11.00 und 14.00 Uhr die Geschichte um das Märchen: „Tischchen deck dich“ erleben.

Ab 15.00 Uhr wird die Marching Band „Jampot Hot Five“ für musikalische Untermalung im Zuschauerbereich sorgen. Die Band für ist für seine energiegeladene Show in Dixieland, Hot Jazz und Swing bekannt. Sie verstehen es, auf eine unkomplizierte und fröhliche Art ihr Publikum mit einzubeziehen, so dass jeder Auftritt zu einem swingenden Erlebnis für die Zuhörer wird.

Ab 20.00 Uhr kommen dann die „Stars in Las Vegas” von „The Fabulous Music Factory” auf die schwimmende Bühne. Das Programm bringt mit mehr als 200 originalgetreuen Kostümen die Stars der letzten fünf Dekaden zurück auf die Bühne. Showmaster „GARRY GRAND“ führt als interaktiver Entertainer stilecht und dynamisch durch die große Las Vegas Show. Von „Michael Jackson“ über „Tina Turner“ bis hin zu den „Blues Brothers“ ist alles dabei.

Das EmsFestival-Finale am Sonntag (31.07.) beginnt um 10.00 Uhr. Mit einem ökumenischen Wortgottesdienst auf der schwimmenden Bühne, werden die Besucher von Pfarrer Thomas Lemanski und Pfarrer Jürgen Rick begrüßt. Anschließend darf man sich beim Frühschoppen an dem Gesang des „Shanty Chor Rheine“ auf den Emsterrassen erfreuen.

Ab 15.00 Uhr ist dann der WDR 4 zu Gast auf der Ems, mit der Show: „WDR 4 – Ab in die 70er!“ Schlaghosen, lange Haare und gute Musik: WDR 4 holt das Lebensgefühl dieser ganz besonderen Jahre zurück an die Ems. Mit dabei sind „Baccara“. Die zwei Spanierinnen galten im Flower Power-Jahrzehnt als weltweit erfolgreichstes weibliches Gesangsduo und sind bis heute im Geschäft. Ein weiteres Highlight: „Brotherhood of Man“. Mit „Save your kisses for me“ gewannen sie 1976 den Eurovision Song Contest und treten heute immer noch in der Originalbesetzung auf. Ebenfalls dabei ist die Band „Sweety Glitter & the Sweethearts“. Spaß und gute Laune sind vorprogrammiert

An vier Tagen lassen Rhythmen, die ins Blut gehen und Lebensfreude, die begeistert, die schwimmende Emsbühne und das Emsufer wieder zu einem fantastischen Anziehungspunkt werden. Und das Beste: auch in diesem Jahr lautet das Motto, Dank des Engagement der Sponsoren Apetito, Sparkasse Rheine, Brauerei Rolinck und des

Australische Python im Garten – Würgeschlange versteckt sich in Terrassenüberdachung

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Rheine: Die Hausbewohner hatten das Tier im Gebälk der Terrassenüberdachung zufällig entdeckt. Das Aussehen der Schlange konnten weder die Bewohner noch Feuerwehr oder Polizei typischen Reptilienarten zuordnen. Erst ein Experte aus Emsdetten konnte das Tier mit einem Blick zuordnen. Die Python hatte sich möglicherweise unter dem Dach verkrochen da es dort bei Sonnenschein besonders Warm war. Durch die niedrige Temperatur wurde sie jedoch zunehmend ruhiger und blieb dort liegen. Normalerweise werden Python in angemessenen Terrarien bei besonderem Licht und 25-35 Grad untergebracht. In unseren Breitengraden würden sie in der Natur nicht lange überleben. Dieses Exemplar könnte bereits 2 Wochen unterwegs gewesen sein. Immer an einem warmen Ort. Die Herkunft ist noch unklar. Zwei Möglichkeiten kommen dem Experten in den Kopf: Möglicherweise aus einem Terrarium entflohen oder einfach zur Urlaubszeit ausgesetzt. Die Pflege eines solchen Tiers s ist nach Expertenmeinung sehr aufwendig. Die Schlangen werden immer länger und benötigen entsprechend große Räume. Der gelernte Tierpfleger hat das weibliche Tier vorerst bei sich untergebracht und wird versuchen es an eine geeignete Person zu vermitteln, falls sich der Besitzer nicht finden lässt.

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Verkauf der Kinderflohmarkt-Standkarten am Dienstag, den 28. Juni 2016 an der Stadthalle Rheine!

Rheine – Ab dem 28.06.2016 werden die begehrten Standkarten für den größten Kinderflohmarkt Deutschlands verkauft. Dieser findet am Samstag, den 20.08.2016 in der Zeit von 06.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Rheiner Innenstadt statt. Aufgrund des hohen Andrangs, wird der Verkauf am ersten Tag wieder in die Stadthalle verlegt. Danach geht er ab Mittwoch für Kinder in der Geschäftsstelle des Verkehrsvereins weiter.

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Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr werden die Karten an Kinder oder Angehörige (hier muss der Kinderausweis oder ein ähnliches Dokument vorgelegt werden) verkauft.

Es können bis zu vier Karten, bei Vorlage der Dokumente für vier Kinder, erworben werden. Es gibt hier keine Garantie auf zusammenhängende Plätze!

An den darauf folgenden Tagen sind die Karten in der Geschäftsstelle des Verkehrsvereins Rheine erhältlich. Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.        09.00 – 17.30 Uhr

Samstag        10.00 – 14.00 Uhr

Kinderkarten zum Flohmarkt können Kinder im Alter von 4 – 18 erwerben. Über 18 Jahre besteht die Möglichkeit auf den Erwachsenenbereich auszuweichen. Die Karte für Kinder kostet 7 € und berechtigt zum Aufbau eines Standes in der Größe von 3 m.

Wie auch in den letzten Jahren wird es für Erwachsene einen eigenen Verkaufsbereich geben. Die Standplätze befinden sich am Falkenhof-Vorplatz und Auf dem Thie. Der Vorverkauf hierfür startet am Montag, den 04. Juli in der Geschäftsstelle des Verkehrsvereins. Die Standkarten für Erwachsene kosten 13,00 € und berechtigen zum Aufbau eines Standes in der Größe von 3 m. Ein Erwachsener kann maximal für vier Personen Stände erwerben.

Profistände gibt es am Timmermannufer ab der Nepomukbrücke Richtung Bootshaus für 15,00 € pro laufenden Meter und werden vor Ort bezahlt.

Es ist keine Reservierung möglich! Die Karten können nur direkt an der Verkaufskasse erworben werden.

Ausbau des Zentralen Omnibusbahnhofs in Rheine Symbolischer Spatenstich

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Rheine. Der Rahmenplan Innenstadt mit seinen 48 Teilprojekten wurde im Jahr 2014 vom Rat der Stadt Rheine als umfassende Qualitätsoffensive beschlossen. Das erste Teilprojekt ist der Ausbau des Zentralen Omnibus-Bahnhofes (ZOB). Am Montag fand der symbolische Spatenstich für die Verjüngungskur des Rheiner Bustreffs statt. „‘Innenstadt im Aufbruch‘ war nicht nur das Thema unseres diesjährigen Stadtgeburtstages, es zieht sich auch wie ein roter Faden durch die Qualitätsoffensive für unsere Innenstadt“, so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, der gemeinsam mit den am Neubau Beteiligten zur Schüppe griff. Lüttmann hob hervor, dass ohnehin im Jahr 2022 die Barrierefreiheit umgesetzt sein müsse und deshalb aufgrund der aktuellen Förderung jetzt ein günstiger Zeitpunkt sei, um das Projekt zu starten. Die Stärkung des ÖPNV stehe Rheine als Klimakommune auch gut zu Gesicht. Er wünschte der nun anlaufenden Bauphase gutes Gelingen.

Jury kürt „Wein des Jahres“ zum Auftakt des Winzerfestes in Rheine

Rheine – Traditionell kürt eine ausgewählte Jury zum Auftakt des Winzerfestes den „Wein des Jahres“ für die Stadt Rheine. Die Weinkenner probierten im Vorhinein eine Auswahl an verschiedenen Roséweinen und wählten den „2015er Rotling“ des Weinguts Borst aus Franken zum Gewinner.

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Ein Rotling ist ein Wein, der aus einem Verschnitt von roten und weißen Trauben bereitet wird. Im Vergleich dazu, wird ein Roséwein nur aus roten Rebsorten hergestellt. Die weißen und roten Trauben dürfen beim Verschnitt bereits eingemaischt sein, müssen aber zusammen gekeltert werden. Auf dem Weingut Borst werden beide Trauben gemeinsam gebrochen. Bei dem Rotling des Weinguts Borst handelt es sich um einen halbtrockenen Wein, hergestellt aus der Weißwein Rebsorte „Müller-Thurgau“ und der Rotwein Rebsorte „Acolon“, die dafür verantwortlich ist, dass der Rotling eine sehr intensive dunkle Färbung hat.

Angebaut wird die Rebsorte in fast allen deutschen Anbaugebieten, insbesondere in Baden-Württemberg, in Baden, in Franken und in Sachsen. Der ausgezeichnete Wein wird in „besonderer Verpackung“, mit der Rheiner Skyline auf dem Etikett, abgefüllt und ist damit als exklusives Sommergeschenk geeignet. Ab sofort ist er in der Geschäftsstelle des Verkehrsvereins Rheine erhältlich.

Hunderte Besucher am „Tag der Polizei“ in Rheine

 

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Heute um 10.00 Uhr öffnete die Polizei Rheine an der Hansaallee ihre Türen und gestattete Groß und Klein einen Blick hinter die Kulissen. Auf dem Gelände der Polizeiwache Rheine an der Hansaallee und auf der Humboldtstraße war für die Besucher ein interessantes, abwechslungsreiches und informatives Programm zusammengestellt worden. Die Veranstaltung wurde um 10.30 Uhr von Landrat Dr. Klaus Effing eröffnet. Ein Rundgang durch das neue Dienstgebäude, mit Blick in den Wachbereich, das Polizeigewahrsam und andere Diensträume, gehörte ebenso zum Programm, wie viele Aktionen auf dem Außengelände. Hier wurden aktuelle und historische Einsatzfahrzeuge der Polizei gezeigt. Auch ein Wasserwerfer in Aktion war zu sehen. Auf der Rasen Flächen am Dienstgebäude  präsentierten sich die Diensthundeführer mit ihren Diensthunden und die Einsatztrainer der Kreispolizeibehörde hier boten sie für die Besucher ein umfangreiches Trainingsprogramm. Die Bundespolizei, die Wasserschutzpolizei, der Weiße Ring und auch die Verkehrswacht des Kreises Steinfurt waren dort vertreten. Um 15.00 Uhr trat dann die Landesturnriege der Polizei mit ihrem Show-Programm auf. Für die jüngsten Besucher war sicherlich die Puppenbühne ein Highlight. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgte an diesem Tag der Caritas-Verband Rheine. Auch der Wettergott spielte mit so dass viele Besucher diesen Tag genießen, und sich einmal über die Polizei ausführlich informieren konnten.

Die Einsatzbereitschaft der Polizei Rheine war natürlich auch am „Tag der Polizei“ in vollem Umfang gewährleistet.

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Mit dem Bürgermeister ins Kino – Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann bedankt sich bei ausgeschiedenen Stadtteilbeiratsmitgliedern

Rheine. Am Samstagnachmittag begrüßte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann die ausgeschiedenen Stadtteilbeiratsmitglieder, die in der Zeit von 2009 bis 2015 aktiv in den elf Stadtteilbeiräten der Stadt Rheine mitgearbeitet haben, im Cinetech Kino an der Surenburgstraße.

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Er bedankte sich bei ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement. Erinnerungen an die vielen Projekte und Veranstaltungen, die organisiert und durchgeführt wurden, weckte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, als er zurückblickte auf die vergangenen Drachenfeste und Stadtteiljubiläen, auf die verteilten Imagebroschüren und die errichteten Insektenhotels und Bücherschränke und die vielen weiteren Aktivitäten der Stadtteilbeiräte.

Nach seinen Dankesworten erwartete die Gäste der rund einstündige Film „Bewegte Streiflichter – 100 Jahre Stadtgeschichte Rheine“ auf Grundlage des visuellen Materials, das Heinz Schulte vom Metropoli, dem „Kino für kleine Leute“, zusammengetragen und zusammengestellt hat. Der beeindruckende Film zeigt längst vergangene Ereignisse, verschwundene Gebäude und Straßenzüge und nicht zuletzt die Menschen und ihren Alltag im Wandel der Zeit.

Beim anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken bot sich dann die Möglichkeit zum Austausch – über die Aktivitäten in den verschiedenen Stadtteilbeiräten, aber auch über den sehr bewegenden Film.

Einen großen Applaus erntete Hannes Scheffing, Inhaber der Cinetech-Kinos, der den Erlös der Veranstaltung dem Kinderschutzbund Rheine zugutekommen lässt.

Beleidigungen/BTM-Verstöße am Bahnhof in Rheine

Polizei

Sechs Männer im Alter von 23 bis 30 Jahren wollten am Freitagnachmittag (10.06.2016) ab dem Rheiner Bahnhof mit einem Zug fahren. Da sie kein gültiges Ticket vorweisen konnten, wurde ihnen von einer Zugbegleiterin die Mitfahrt verweigert. Daraufhin wurde die Frau von den Männern massiv bedroht und beleidigt. Sie rief die Polizei. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten verhielten sie sich äußerst renitent und aggressiv. Dieses Verhalten steigerte sich bei einem 25-Jährigen derart, dass er zur Polizeidienststelle gebracht werden musste. Die anderen Personen befolgten Platzverweise und verließen den Bereich. Bei der Durchsuchung des 25-Jährigen fanden die Beamten eine kleine Menge Rauschgift. Ein weiterer junger Mann, der am Sonntagabend (12.06.2016) am Bahnhof negativ auffiel, ist in Gewahrsam genommen worden. Der 30-Jährige beleidigte gegen 19.45 Uhr eine Polizeistreife mit geballter Faust und dem „Mittelfinger“. Da er sich weiterhin

„Innenstadt im Aufbruch“ Rheine feiert 1.178 Stadtgeburtstag

Rheine. Getreu dem Motto des diesjährigen Stadtgeburtstages versammelten sich in der guten Stube der Stadt Rheine, dem Morriensaal im Falkenhof, neben der Verwaltung und der Politik viele Akteure aus der Innenstadt, um den 1.178 Stadtgeburtstag Rheines zu feiern.

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Nachdem Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann sein Wort an die Gäste richtete, übernahm Geschäftsführer der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH Dr. Manfred Janssen die Moderation und leitete durch das Programm. Beigeordnete der Stadt Rheine Christine Karasch gab Informationen zum „Rahmenplan Innenstadt“ und erläuterte dem Publikum den Weg vom Konzept zur Realisierung. Peter Schöning, Vorsitzender des Innenstadtvereins, referierte zum Thema „Emsgalerie als Impuls für die Innenstadt“.

Daran schloss sich eine Gesprächsrunde zum Thema „Innenstadt im Aufbruch – Öffentliches und privates Engagement“ an, zu der neben Dr. Peter Lüttmann, Christine Karasch und Peter Schöning auch Susanne Schmidt, Vorsitzende des Handelsvereins, Hans-Joachim Brockmeier, Vorsitzender der ISG Emsquartier und Dirk Westhoff, Vorsitzender der Kulturgemeinschaft Thie, hinzukamen und unter anderem über die Bedeutung der Emsgalerie für Rheines Innenstadt, den WLAN-Ausbau rechts und links der Ems und über die Erweiterung des DOC in Ochtrup sprachen. Musikalisch untermalt wurde der Festakt von der Schülerin der Musikschule Lea Drunkenmölle, die mit ihrem Gesang und ihren Gitarrenklängen begeisterte. Begleitet wurde sie von ihrem Musikschullehrer Wilhelm Bakenecker. Bei einem abschließenden Empfang und Imbiss gab es die Möglichkeit zum Austausch.

Radsportgruppe der Technischen Betriebe bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreich

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„Das Team der Radsportgruppe mit Frank Üffing (links) , Peter Sladek (3 v. l.) und Hubert Vogel (rechts im Bild). Ebenfalls auf dem Bild Jennifer Letzing von der Firma emotion Sportswear, die die Trikots vertreibt.

Rheine. Die Radsportgruppe der Technischen Betriebe Rheine AöR hat erfolgreich am 24-Stunden-Mountainbike-Rennen am Alfsee teilgenommen. Über 1100 Gesamtstarter, vom Einzelstarter bis hin zu Teams von 2er bis zu 8er Gruppen, waren am Start. Eine sehr anspruchsvolle 12 km lange und 160 Höhenmeter umfassende Rundtour über Grasflächen, Wald- und Sandwege sowie Single-Trails wartete auf die Teilnehmer. Trotz des sehr warmen Wetters an beiden Tagen konnten sich die Mitarbeiter der Technischen Betriebe dabei beachtliche Platzierungen erkämpfen. Einzelstarter Hubert Vogel absolvierte mit 23 Runden den 21. Platz , Peter Sladek  bei 20 Runden Platz 26  und Frank Üffing  mit 16 Teamrunden sogar Platz 48 , obwohl er wegen Rückenproblemen das Rennen zwischenzeitlich unterbrechen musste.

Ludger Ovel , ebenfalls Mitglied der Radsportgruppe der TBR  konnte wegen eines Unfalls nicht an den Start gehen, begleitete seine Teamkollegen aber als Betreuer. Wir sagen an dieser Stelle ganz herzlichen Glückwunsch und wünschen der Mannschaft auch für die weiteren Rennen viel Erfolg!

Skaten mit Profis auf dem Borneplatz

Rheine. Du bist Skater oder wolltest schon immer mal ausprobieren zu skaten? Am Freitag, 10.06.2016, von 14 – 19 Uhr, hast du die große Chance den ganzen Nachmittag auf dem Borneplatz coole Tricks zu lernen. Dort wird eine Half-Pipe aufgebaut  und erfahrene Skater von der Titus-Stiftung „skate-aid“ zeigen dir wie es geht.

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Skateboards und Schutzkleidung können kostenlos ausgeliehen werden, wichtig ist aber, dass alle Jugendlichen einen Haftungsausschluss mitbringen, der von den Erziehungsberechtigten unterschrieben ist. Diesen gibt es vor Ort oder im Jugendamt bei Diana Möllers unter diana.moellers@rheine.de oder telefonisch unter 05917-939512. Auch werden dort viele Info- und Mitmachstände für Jugendliche sein. Es lohnt sich also auch für Nicht-Skater vorbeizukommen.

Frontalcrash bei missglücktem Überholvorgang – beide Fahrer schwer verletzt – Feuerwehr muss einen Fahrer aus dem Fahrzeug befreien

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Rheine:Der Fahrer eines Seat war von Rheine in Richtung Bevergern unterwegs. Er hatte zum Überholen angesetzt und offenbar den Gegenverkehr übersehen. Der Fordfahrer versuchte noch auszuweichen, konnte aber ein Frontalzusammengestoß nicht mehr verhindern. Der Ford wurde in den Grünstreifen geschleudert. Der Seat blieb völlig zerstört auf der Straße stehen. Der Fordfahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Beide Fahrzeugführer wurden schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte einen Patienten ins Krankenhaus nach Osnabrück. Der andere Verletzte kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Rheine. Die Straße musste für die zeit der Bergung und Unfallaufnahme voll gesperrt werden.

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Start ins Jubiläum der Städtepartnerschaft

Rheine. Ein wohl kaum wiederholbares Engagement zahlreicher Rheinenser für die Menschen in Trakai stand am Beginn der deutsch-litauischen Partnerschaft, die in diesem Monat auf ein 20jähriges Bestehen zurückblicken kann. Zahlreiche Hilfstransporte, der Bau eines Jugend- und Altenzentrums sowie ein von der EU gefördertes Programm zur Entwicklung von Tourismus-Angeboten in Trakai trugen zu dem regen Austausch der Menschen bei. Am kommenden Freitag, 10. Juni 2016, 19 Uhr, im Salzsiedehaus, will der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Rheine mit alten Filmen und Fotos an die ersten Jahre der Begegnung erinnern. Zeitzeugen und Interessierte sind zu diesem „Abend der Erinnerung“ herzlich eingeladen.

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Vor 20 Jahren schlossen Rheinenser die Städtepartnerschaft mit der litauischen Stadt Trakai. Heute zählt Trakai mit der einzigartigen Inselburg zu den schönsten touristischen Kleinstädten auf der Welt. Mit einem „Abend der Erinnerung“ wollen die Städtepartner am kommenden Freitag die Feiern zum 20-jährigen Jubiläum starten.

Den bei einem „Ostpriestertreffen in Leipzig“ u.a. auch von Pastor Günter Hillebrandt geknüpften Kontakte zum Pater Dominikus in Vilnius folgte schon im März 1991 ein erster Besuch in der späteren litauischen Partnerstadt. Weitere Hilfstransporte und ein erster offizieller Besuch der damaligen Bürgermeisterin Joana Katiniene und des Pastors Vytautas Rukas im Juli 1992 in Rheine ließen die Freundschaft zwischen den Menschen beider Städte wachsen. Unzählige weitere Begegnungen schlossen sich an und führten im Juni 1996 schließlich zum offiziellen Abschluss der Städtepartnerschaft Rheine-Trakai. Bürgermeister Günter Thum und der verstorbene Stadtdirektor Clemens Ricken unterzeichneten gemeinsam mit ihren litauischen Kollegen im Falkenhof die Urkunde zur Städtepartnerschaft. Danach sollte die aus der humanitären Hilfe für Osteuropa entstandene Partnerschaft dazu beitragen, die Völker Europas einander näherzubringen, Verständnis und Freundschaft zwischen den Bürgern und Bürgerinnen zu wecken, die ungleichen Lebensbedingungen der Menschen in Europa auszugleichen, demokratische Strukturen zu festigen und die kommunale Selbstverwaltung zu sichern.

Ein bis heute andauerndes Engagement für Heimkinder in Trakai, für die Alten- und Behindertenhilfe, für die Stadt- und Landschaftsplanung sowie für den Aufbau einer touristischen Infrastruktur ließen die bilaterale Städtepartnerschaft zu einem der ersten europäischen Netzwerke auf kommunaler Ebene wachsen. Denn in die Städtepartnerschaft zwischen Rheine und Trakai ließen sich auch die Partnerstädte Bernburg, Borne und Leiria einbinden.

Heute zählt Trakai nach einer Internetumfrage zu den 10 schönsten touristischen Kleinstädten auf der Welt. Und die in Trakai mit Hilfe der Städtepartner geschaffenen sozialen Einrichtungen waren nicht nur einmal beispielgebend für ganz Litauen. Mit interessanten historischen Filmdokumenten und Fotos wird Bernd Weber, der langjährige Koordinator der Städtepartnerschaften der Stadt Rheine, jetzt an diese spannende Entwicklung erinnern.