Saunabrand ruf die Feuerwehr auf den Plan

 

Suttrup- Am Ostermontag wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Beesten um 9:21 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Freren / Suttrup alarmiert.

In einem Wohn- und Wirtschaftsgebäude war eine Sauna in Brand geraten und drohte auf das gesamte Gebäude überzugreifen. Durch den Einsatz von Atemschutz konnte der Brandherd schnell ausfindig gemacht und gezielt gelöscht werden. Der Dachstuhl des Wohnhauses sowie die umliegenden Stallgebäude konnten geschützt werden.

Die Feuerwehr Beesten war mit 15 Kameradinnen und Kameraden sowie LF8/6 und MTW für 2 Stunden im Einsatz. Des Weiteren waren die Feuerwehren aus Freren und Thuine sowie die HRB (Hubrettungsbühne) aus Spelle, das DRK und die Polizei vor Ort.

Zusammenstoß zwischen zwei Pkw in Freren

Freren Am Samstagabend wurden die Feuerwehren Freren und Thuine zu einem Verkehrsunfall auf der Messinger Straße in Freren alarmiert.

Ein 22-Jähriger befuhr gegen 19.30 Uhr in seinem Ford die Kirchstraße. Im Kreuzungsbereich zur Messinger Straße übersah er den vorfahrtsberechtigten Hyundai eines 80-Jährigen, der die Messinger Straße in Richtung Messing befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, durch den beide Fahrzeuge auf ein angrenzendes Feld geschleudert wurden. Der 80-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr, die mit 38 Einsatzkräften vor Ort war, aus seinem Fahrzeug befreit werden. Beide beteiligten Fahrer wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden Höhe von etwa 8000 Euro.

Jugendfeuerwehr Freren sorgt für Pommes und mehr auf dem Fridurenmarkt in Freren

Freren- Endlich war es so weit. Nach zweijähriger Pandemie-Pause fand am vergangenen Sonntag wieder der jährliche Fridurenmarkt in Freren statt.

Auch die Jugendfeuerwehr war mit einem Stand vertreten.

Morgens gegen 9:00 Uhr dachten alle noch: „SCHNEE? – Das darf doch wohl nicht wahr sein!“

Doch dann hatten die Besucher und Standbetreiber Petrus auf ihrer Seite, denn schon während der Aufbauarbeiten lächelte die Sonne.

Das neue Jugendfeuerwehrzelt wurde aufgebaut und der Verkaufsstand für Pommes, Bratwurst, Steakbrötchen und Hotdogs eingerichtet. Schon vor dem offiziellen Start um 14:00 Uhr wurden die ersten Portionen verkauft.

Neben dem Verkauf ging es aber auch darum, interessierten Kindern, Jugendlichen und Eltern die Jugendfeuerwehr näher zu bringen und sie über sie Tätigkeiten zu informieren. Dafür standen nicht nur die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Freren, sondern auch die 11 Betreuer der aktiven Einsatzabteilung im und am Stand der Jugenfeuerwehr zur Verfügung.

Zusätzlich verteilte die Jugendfeuer „Schnuppertickets“, mit denen Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren zu einem der nächsten Dienstabenden ins Feuerwehrhaus eingeladen wurden. Dabei ist es egal, ob Junge oder Mädchen, ob alleine oder mit einem Freund oder Freundin!

Übrigens, auch ohne ein solches Ticket ist jeder gerne eingeladen einfach mal vorbeizukommen und mitzumachen!

Die Dienstabende sind  jeden 1. und 3. Montag im Monat von 17:30 – 19:15 Uhr.

Der Erlös dieser Aktion auf dem Fridurenmarkt kommt der Jugendfeuerwehr zu Gute! Durch solche Einnahmen finanziert die Jugendfeuerwehr ihre Aktionen wie Go-Kart fahren, ein Besuch im Kletterwald, Ausflüge oder auch einen gemeinsamen Grillabend.

Tödlicher Verkehrsunfall in Andervenne


Andervenne  -AmDienstagmorgen ist bei einem Verkehrsunfall im Ortsteil Andervenne auf der Fürstenauer Straße (B214) ein 20-jähriger Mann aus Freren tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, war der junge Mann gegen 6.45 Uhr mit seinem Peugeot in Richtung Fürstenau fahrend aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Im Seitenraum prallte der Wagen frontal gegen einen Baum. Dabei wurde dessen Fahrer eingeklemmt. Er konnte von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Andervenne und Freren aus dem völlig zertrümmerten Auto befreit werden. Trotz intensiver notärztlicher Maßnahmen ist der 20-Jährige noch am Unfallort gestorben. Mit im Einsatz war ein Rettungshubschrauber. Die B214 war für mehrere Stunden gesperrt.

Böschungsbrand schnell gelöscht

Freren: Am Samstagabend um 16:02 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Freren von der Leitstelle Ems-Vechte mit dem Einsatzstichwort „F1_Fläche_klein“ alarmiert.

Aus ungeklärter Ursache brannten ca. 15-20 Quadratmeter Böschung an einem wasserführenden Graben an der Lünsfelder Straße, Höhe dem Wohngebiet Am Schnappen in Freren.

Die Einsatzkräfte löschten den Brand mittels Schnellangriff und dem mitgeführtem Wasser.

Im Einsatz waren 12 Kameraden/innen mit zwei Fahrzeugen.

Feuerwehr schenkt Kinder Trostteddy nach Garagenbrand

Freren- Am Samstagabend um 18:35 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Freren zu einem Garagenbrand alarmiert. Mit dem Hinweis, dass sich zwei PKW in der Garage befinden. Schon auf der Anfahrt rüstete sich der Angriffstrupp mit Atemschutz aus. An der Einsatzstelle angekommen drang bereits dunkler Rauch aus der geschlossenen Garage. Umgehend wurde ein Löschangriff über die rückseitige Garagentür eingeleitet und eine Gasflasche aus dem Brandbereich gesichert. Um ausreichend Kräfte, vor allem Atemschutzgeräteträger (AGT) vor Ort zu haben, wurden die Kameraden/innen der Ortsfeuerwehr Thuine nachalarmiert.

Nach dem Löschangriff kam dann ein Druckbelüfter zum Einsatz um die Garage zu entlüften. Zur Sicherheit wurde noch der gesamte Garagenbereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert, bevor die Einsatzstelle an die Polizei und die Besitzer übergeben wurde.

VORBILDLICH agierten beziehungsweise reagierten die Bewohner:

Sie haben umgehend die 112 gerufen und die Tür zwischen Wohnhaus und Garage geschlossen. Zudem wurde die Durchgangstür noch mit nassen Handtüchern abgedichtet. Dies verhinderte, dass Rauch ins Haus ziehen konnte!

Besonders aufregend war die Situation für die beiden Kinder. Um ihnen ein wenig die Angst zu nehmen und sie ein wenig abzulenken, schenkt die Feuerwehr Freren den beiden je einen Trostteddy!

Die beiden haben sich sehr gefreut!

Im Einsatz waren 28 Kameraden/innen der Feuerwehren Freren und Thuine, der RTW Thuine sowie die Polizei.

Feuerwehr kann ein Übergreifen auf Gebäude verhindert

Freren: Am Sonntag um 12:32 Uhr wurde die Feuerwehr Freren zu einem Brand in der  Bahnhofstraße alarmiert. Dichte, dunkle Rauchwolken stiegen über dem Gebäude auf und wiesen den Einsatzkräften den Weg zum Einsatzort. Der Anblick ließ Schlimmeres vermuten. An der Einsatzstelle angekommen, brannten dann 2 hinter dem Gebäude abgestellte Mülltonnen und die umliegende Bepflanzung in voller Ausdehnung. Die Einsatzkräfte begann unverzüglich mit den Löscharbeiten. Mittels  Schnellangriff konnten der Brand schnell gelöscht und damit ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.   

Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die Ermittlungen aufnahm.   Im Einsatz waren 18 Kameraden der Feuerwehr Freren mit 3 Fahrzeugen.

Aufregende Woche für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Beesten und Freren

Aufregende Woche für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Beesten und Freren. Bereits zum dritten Mal in dieser Woche wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Beesten alarmiert. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Freren war es bereits der vierte Einsatz.

In dies Fall wurde die Wehren am Samstagmorgen um 11:06 Uhr mit dem Alarmstichwort F2_ Fahrzeug alarmiert. Hier war auf der Schpenerstraße in Freren ein Anhänger in Brand geraten. Der von der Feuerwehr Freren schnell gelöscht werden konnte.
Personen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt.

Im Einsatz waren die Wehren Freren und Beesten.

 

Jahresdienstversammlung 2021 der Freiwilligen Feuerwehr Freren

Freren- Am vergangenen Samstag, 04.12.2021 fand die Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Freren statt. Die aktuelle Situation machte es leider unumgänglich diese digital abzuhalten. Dank der Unterstützung seitens der Samtgemeindeverwaltung Freren stand uns ein Zoom-Meeting (Videokonferenz online) zur Verfügung.

Pünktlich um 19:00 Uhr begrüßte der Ortsbrandmeister Heinrich Lambers die Kameraden und Kameradinnen „draußen an den Endgeräten“.

Die Tagesordnungspunkte wurden nacheinander abgehandelt:

Das Einsatzgeschehen in 2021 war mit 26 Einsätzen etwas rückläufig, aber deswegen nicht weniger Anspruchsvoll: Garagenbrand mit Gefahr des Übergriffs auf das Wohnhaus, Verkehrsunfall „MANV7“ oder auch das Feuer des Mehrfamilienhauses waren dabei schon besondere Einsätze.

Auch der Jahresbericht von Jugendwart Laurin Borner fiel knapp aus. Die Jugendfeuerwehr konnte nur wenige Dienste in 2021 durchführen, ein Hygienekonzept ermöglichte es zumindest im 2.Halbjahr Dienste für den Nachwuchs zu organisieren. Sämtliche Sonderveranstaltungen mussten ausfallen.

Truppmann, Sprechfunker, Maschinist, Gefährliche Stoffe und Zugführer, die Lehrgänge, die Pandemiebedingt stattfinden konnten, wurden von allen Feuerwehrangehörigen mit Bravour bestanden.

Zwei Kommandofunktionen wurden zur Wahl gestellt:

Heinrich Lambers wurde von seiner Mannschaft einstimmig als Ortsbrandmeister wiedergewählt!

Andreas Kramer wurde, als Ablösung für Leo Fehren, als Beisitzer zur Wahl vorgeschlagen und ebenfalls ohne Gegenstimmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch nochmal an dieser Stelle.

Ein ganz wichtiger Punkt ist und waren (auch online) die Ehrungen:

Eine besondere Ehrung konnten Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff und der stellvertretende Abschnittsleiter Süd Alois Wilmes vornehmen:

Karl von Bobart wurde für seine 70-jährige Feuerwehrmitgliedschaft geehrt.

Zusätzlich wurden Markus Schlütken und Mathias Brinker für 25 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft geehrt.

Zusätzlich wurden 5 Neuaufnahmen und 8 Beförderungen durch den neuen Gemeindebrandmeister Robert Menke vorgenommen.

Bereits im Sommer 2021 wurden durch Gemeindebrandmeister Jürgen Huesmann und Ortsbrandmeister Heinrich Lambers ebenfalls 8 Beförderungen vorgenommen. Pandemie bedingt wurde dies jedoch in einer kleinen Runde im Außenbereich des Feuerwehrhauses durchgeführt.

Allen Geehrten und Beförderten auch an dieser Stelle nochmal ein „Herzlichen Glückwunsch“!

Sehr glücklich sind wir, dass 4 Anwärter aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung wechseln.

Abschließend hob unser Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz das große Engagement der Kameraden/innen hervor und überbrachte den Dank der Bürger/innen sowie der Verwaltung.

 

Die Jahresdienstversammlung wurde um 21:45 Uhr beendet.

Weltkriegsgranate in Thuine gesprengt – Verzögerungszünder hatte nicht ausgelöst

 

 

Freren. In der Samtgemeinde Freren wurde in der Ortschaft Thuine bei Bodenarbeiten für einen Hausneubau an der Ecke Birkenstraße / B 214 eine nicht explodierte Granate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Der Baggerführer ließ alles stehen und liegen und rief die Polizei. Die hinzugezogenen Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Hannover stellten fest, dass die 8,8-cm-FlaK-Granate, die von einem schweren, im Luft- und Bodenkampf eingesetzten Geschützes abgefeuert worden war, dabei aber der Verzögerungszünder nicht detoniert ist. Sprengmeister Michael Grölle entschloss sich, die Granate, in der sich 1,5 Kilogramm reiner Sprengstoff befand, am Freitagnachmittag kontrolliert zu sprengen. 23 Polizeikräfte richteten einen Sicherheitsbereich mit 300 Meter Radius rund um den Fundort ein. 42 Feuerwehrleute gingen von Haus zu Haus und forderten die darin wohnenden Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen und sich in einem sicheren Bereich aufzuhalten. Dazu zählten auch einige Mitarbeiter von Firmen, die geschlossen wurden. Grölle hatte mit seinen Kollegen die Granate in einem Sprengkasten in einer tonnenschweren Baggerschaufel postiert und gegen 16 ohne größere Schäden gesprengt.            

Vom Sprengmeister wurde die Granate, in der sich 1,5 Kilogramm reiner Sprengstoff befand, ohne Komplikationen kontrolliert gesprengt.

 

 

Drei Männer nach Unfall in Lebensgefahr

Andervenne- In der Nacht zu Freitag ist es auf der Frerener Straße in Andervenne zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Drei Insassen eines unfallbeteiligten Audi A3 schweben in Lebensgefahr, ein weiterer liegt ebenfalls mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der 21-jähriger Fahrer war gegen 02:45 Uhr von Fürstenau kommend, in Richtung Freren unterwegs. In einer langgezogenen Kurve verlor er die Kontrolle über sein Auto. Der Audi kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr eine Grundstückshecke und touchierte ein auf dem Grundstück geparktes Auto. Anschließend prallte das Fahrzeug gegen einen dort abgestellten Wohnwagen und eine dahinterstehende Palette mit Pflastersteinen. Drei der vier Männer stammen aus Afghanistan und wohnen in Freren und Emsbüren. Bei einem weiteren Insassen stehen die Personalien noch nicht fest. Alle vier Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Drei von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Fahrer des Autos stand zur Unfallzeit unter Alkoholeinfluss. Ein Schnelltest ergab einen Wert von 1,13 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Zur Unfallzeit herrschte dichter Nebel mit einer Sichtweite von nur etwa 100 Metern. Ob dieser Umstand mit unfallursächlich war, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Garagenbrand in Freren


Freren –  Polizei und Feuerwehr sind am Mittwochabend gegen 18.45 Uhr zu
einem Feuer in die Kardinal-von-Galen-Straße alarmiert worden. Dort war ein PKW in einer Garage in Brand geraten. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus konnten die rund 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Freren verhindern. Verletzt wurde niemand. Der Schaden an Fahrzeug und Garage wird auf mehrere zehntausend Euro beziffert. Möglicherweise dürfte ein technischer Defekt am PKW den Brand ausgelöst haben.

St. Martinsumzug in der Kath. Kita St. Franziskus, Freren

Freren:  Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und Vorgaben aus dem Hygienekonzept wurde eine kreative Möglichkeit gefunden, den Kindern ein besonderes Erlebnis zu St. Martin zu ermöglichen. Für die  Kath. Kita St. Franziskus aus Freren hat der Umzug am 11.11.2020 während des Vormittages mit allen Gruppen auf dem Außengelände stattgefunden. Mit vielen bunten Laternen sind alle Kinder und Fachkräfte zum Spielplatz der Sternschnuppengruppe an der Paul-Moor-Schule gegangen und haben dort das Martinsspiel zur Legende, wo es um das Teilen und für andere da sein geht, erlebt.
Im Anschluss hat jedes Kind in der Kita eine Martinsgans erhalten. Um auch in der Laternenzeit einen Berührungspunkt mit dem Seniorenzentrum sowie dem Betreuten Wohnen zu schaffen, wurden einige selbst gebastelte Laternen der Kinder zur Verfügung gestellt. Foto: Samtgemeinde Freren

Tafeln in Spelle und Freren mit insgesamt gut 10.000 Euro gefördert Stegemann: Dank an alle Helfer für Einsatz in schwierigen Zeiten

Gute Nachrichten für die Region: Die Tafeln Freren und Spelle in Trägerschaft der Tafel Lingen e.V. erhalten Bundesmittel im Rahmen des Sonderprogramms „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“, teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit. Demnach wird die Tafel in Freren mit 5.327,31 Euro gefördert, die Speller Tafel erhält 5.054,00 Euro.

„Ich bin sehr froh, dass nach der Nordhorner Tafel in der vergangenen Woche nun auch die Tafeln in Freren und Spelle vom Bundesprogramm profitieren. Das ist ein starkes Signal an die Region und gleichzeitig eine Anerkennung für das großartige Engagement der vielen zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter und Unterstützer.“
Stegemann weist darauf hin, dass die Corona-Pandemie gezeigt habe, wie wichtig intakte sozialräumliche Strukturen seien und welch unersetzbare Rolle dabei ehrenamtliches Engagement spiele: „Gerade jetzt dürfen wir diejenigen nicht im Stich lassen, die Menschen in schwierigen Lebenslagen mit hochwertigen Lebensmitteln versorgen. Ich danke allen Helfenden für ihren Einsatz.“
Mit der Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft werden ehrenamtliche Initiativen unterstützt, die in ländlichen Räumen in der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung engagiert sind und Pandemie-bedingt vor besonderen Herausforderungen stehen, etwa aufgrund von Sonderauflagen und neuen Rahmenbedingungen. Der Bund unterstützt die ländlichen Räume über das Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ in diesem und im kommenden Jahr mit voraussichtlich rund 135 Millionen Euro.

Zeugen nach Verfolgungsfahrt gesucht

Freren  – Beamte der Polizeistation Freren wollten am Mittwoch gegen 11.50 Uhr in der Mühlenstraße in Freren einen Autofahrer kontrollieren. Der 26-Jährige missachtete die Haltezeichen und bog auf die Lengericher Straße ab. Hier beschleunigte er seinen grünen Benz, überholte mehrfach trotz Gegenverkehrs und entging dabei jeweils nur knapp schweren Unfällen. Die Beamten verfolgten den Mann über die Handruper Straße in Richtung Lengerich bis zu einer Hofeinfahrt an der Straße Am Ostturm. Hier stellte er sein Auto ab, flüchtete zu Fuß. Die Beamten holten den Mann ein, überwältigten ihn und nahmen ihn in Gewahrsam. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. An dem Benz waren Kennzeichen angebracht, die für ein anderes Fahrzeug ausgegeben sind. Er wird sich in einem Strafverfahren verantworten müssen. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen, die durch die Fahrweise des Täters gefährdet oder genötigt wurden. Sie werden gebeten sich bei der Polizei in Spelle unter der Rufnummer 05977/929210 zu melden.

 

Hoher Sachschaden nach Saunabrand in Freren

Freren  – Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Sonntagabend zu einem Brand in der Garage eines Einfamilienhauses an der Bussardstraße in Freren.

Personen wurden nicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Bereich einer dort eingebauten Sauna aus. Die Feuerwehren aus Freren, Thuine und Spelle waren rechtzeitig mit acht Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften vor Ort und konnten ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindern. Das Innere der Garage, zwei daran anschließende Räume sowie eine Terrassenüberdachung wurden beschädigt. Der Gesamtschaden wird nach jetzigem Stand auf circa 100.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Freren – Zimmer in Mehrfamilienhaus vollständig ausgebrannt

Freren – Ein 28-jähriger Mann aus Freren hat am Freitagnachmittag offenbar vorsätzlich einen Kleiderschrank in seiner Wohnung an der Markstraße angezündet. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Mitbewohner des 28-Jährigen waren gegen 15.30 Uhr auf das Feuer aufmerksam geworden. Der Mann wollte sein Zimmer zunächst nicht verlassen, begab sich dann später jedoch aus freien Stücken vor das Haus. Hier wurde er durch eintreffende Polizeibeamte gegen dessen Widerstand
festgenommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der 28-jährige wurde in
eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Sechs Verletzte nach Vorfahrtsverletzung in Freren

Freren- Am Samstagmittag ist es auf der Beestener Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Sechs Beteiligte wurden dabei verletzt, eine davon schwer. Gegen kurz nach 14 Uhr war die 44-jährige Fahrerin eines Chevrolets auf der Loher Straße unterwegs. Beim Überqueren der Beestener Straße übersah sie einen von rechts kommenden Skoda. Es kam zum Zusammenstoß. Die Unfallverursacherin und drei mit im Auto befindliche Kinder wurden jeweils leicht verletzt. Die 32-jährige Beifahrerin des Skoda musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Fahrer des Autos kam mit leichten Blessuren davon. Die Sachschadenshöhe wird auf etwa 19.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt.

Frau in Freren sexuell belästigt

Freren- Gestern gegen 14:15 Uhr wurde eine 29-Jährige in Freren von einem bislang unbekannten Mann sexuelle belästigt. Die Frau lief zu dieser Zeit auf dem Gehweg an der Mühlenstraße in Richtung Ortsausgang. Als sie neben sich einen silbernen, eher kleineren, Pkw bemerkte. Sie wurde von einem Mann durch das geöffnete Fenster der Beifahrertür in unsittlicher Weise angesprochen und sexuell belästigt. Danach fuhr der Mann in die Waldstraße und weiter in unbekannte Richtung. Vom hinteren Kennzeichen konnte das Fragment EL – L 5 abgelesen werden. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Freren, Tel.05902/93130, zu melden.

Kulturzentrum Alte Molkerei in Freren erhält 15.000 Euro

Freren.  „Kulturzentren im Emsland und der Grafschaft Bentheim bündeln künstlerische Ideen und ehrenamtliches Engagement. Sie schaffen daraus Räume für Kreativität, Unterhaltung und Gesellschaft und bilden den Mittelpunkt des kulturellen Angebots im ländlichen Raum. Sie sind entscheidender Attraktivitätsfaktor für die Region“, ist sich der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann sicher. Sehr erfreut kann er die Nachricht überbringen, dass das Frerener Kulturzentrum „Alte Molkerei“ Bundesfördermittel für neue Technik erhält.

Das Kulturzentrum „Alte Molkerei“ bietet seit mittlerweile 28 Jahren ein vielfältiges Programm aus den Bereichen Musik, Schauspiel, Kunst und Tanz. Für die Umsetzung der unterschiedlichen Veranstaltungen wird stets eine umfangreiche und zuverlässige Licht- und Tontechnik benötigt. Um die dafür anfallenden Kosten zu tragen, beantragte der Kulturkreis Impulse für die technische Ausstattung Mittel in Höhe von 15.724 Euro aus dem „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. Dieses Programm richtet sich explizit an Kulturzentren aus kleineren Gemeinden in ländlichen Regionen. Durch Unterstützungsleistungen sollen kulturelle Angebote in ländlichen Räumen erhalten und ihre Weiterentwicklung gestärkt werden. Das Förderprogramm wird von er Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgelegt und die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm

„Ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Die Auswahlentscheidung zur Förderung bekräftigt Stegemann mit anerkennenden Worten: „Gerade durch die Einschränkungen in der Zeit der Corona-Pandemie merken wir, wie viel Lebensqualität uns Gemeinschaft und Kultur geben. Die „Alte Molkerei“ durfte ich bereits beim Kulturfrühstück zum 25-jährigen Jubiläum kennenlernen. Hier engagieren sich tatkräftige Kunstliebhaber und geben allen Generationen im südlichen Emsland eine kulturelle Heimat. Eure Arbeit bewirkt exemplarisch einen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land.“