Drogenschmuggler mit Kokain für rund 425.000 Euro an der Grenze festgenommen

Bad Bentheim  – Beamte der Bundespolizei haben am Samstag einen 32-Jährigen festgenommen. Der Mann wollte rund 6 Kilo Kokain über die deutsch-niederländische Grenze schmuggeln. Jetzt sitzt der Drogenkurier in Untersuchungshaft.

Der 32-jährige albanische Staatsangehörige war in einem PKW mit deutscher Zulassung über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde das Auto gegen 16:00 Uhr auf dem Parkplatz Waldseite Süd von einer Streife der Bundespolizei angehalten und überprüft.

Bei der Kontrolle des Fahrzeuges entdeckten die Beamten der Bundespolizei in einem gut verbauten Versteck fünf Pakete mit insgesamt rund 6 Kilogramm Kokain. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht, dass es sich bei dem Inhalt um zu einem „Ziegel“ gepresstes Kokain handeln könnte. Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zusammen mit den Drogen für weitere Ermittlungen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. Das beschlagnahmte Kokain hätte im Straßenverkauf einen Wert von etwa 425.000 Euro.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Vater und Sohn festgenommen / Beide wurden mit Haftbefehl gesucht

Salzbergen / BAB 30 – Die Bundespolizei hat Samstagnacht einen 58-Jährigen und seinen 24-jährigen Sohn an der deutsch-niederländischen Grenze festgenommen. Vater und Sohn wurden beide per Haftbefehl gesucht. Nach dem Vater wurde sogar europaweit gefahndet.

Vater und Sohn waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit einem international verkehrenden Reisebus über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Gegen 03:15 Uhr nachts wurde der zwischen Brüssel und Hannover verkehrende Bus auf dem Parkplatz Emstal-Süd von einer Streife der Bundespolizei angehalten und im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung
kontrolliert.

Bei der Überprüfung der Personalien des 58-jährigen Reisenden stellten die Beamten fest, dass der Mann international gesucht wurde. Gegen ihn lagen zwei europäische Haftbefehle zur Auslieferung in die Tschechische Republik vor. In seiner Heimat war der 58-Jährige wegen Diebstahls, Fälschung von Zahlungsmitteln und Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Als die Bundespolizisten auch den Sohn im polizeilichen Fahndungssystem überprüften, stellten sie fest, dass der 24-jährige Tscheche von der deutschen Justiz ebenfalls mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Der Mann war wegen Erschleichen von Leistungen und Diebstahl verurteilt worden. Aus den beiden Schuldsprüchen hatte er zusammengefasst noch eine Geldstrafe von 600,- Euro zu bezahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen zu verbüßen.

Schlussendlich mussten Vater und Sohn beide ins Gefängnis.

Da der 24-Jährige nicht beabsichtige die geforderte Geldstrafe zu bezahlen, wurde er Sonntagmorgen in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht. Am Sonntagmittag wurde dann dem 58-Jährigen durch eine Richterin am Amtsgericht Lingen der Haftbefehl verkündet. Er wurde danach ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Oldenburg hat in diesem Fall das weitere Auslieferungsverfahren in die Tschechische Republik übernommen.

Osnabrücker Zoll stellt 10 Kilogramm 3-CMC auf der A30 sicher

Osnabrück- Osnabrücker Zöllner stellten am Morgen des 2. März 2022 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn 30 zehn Kilogramm des verbotenen psychoaktiven Rauschmittels 3-CMC, oder auch Clophedron genannt, sicher.

Die Ermittler überwachten den fließenden Verkehr aus den Niederlanden, als ein in Polen zugelassenes Fahrzeug ihr Interesse weckte. Sie leiteten den Pkw für eine Kontrolle auf den Parkplatz Waldseite Süd.

In der Befragung gab der Reisende an, dass er seinen Onkel in Oos/Niederlande
besucht hatte.

„Die bei unserem Einstieg in eine Kontrolle immer gestellte Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln verneinte der Insasse des Pkws“, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

Da die Zöllner Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussage des Reisenden hatten, entschlossen sie sich zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeuges. Dabei fanden die Beamten im Kofferraum in zwei Tüten versteckt, insgesamt 10 Pakete zu je ein Kilogramm mit einem Rauschmittel.

Das Zollfahndungsamt Essen bestimmte die Substanz zum späteren Zeitpunkt als psychoaktives Rauschmittel aus der Gruppe der Amphetamine. 3-CMC, auch als Clophedron bezeichnet, fällt zwar nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, ist aber nach dem seit 2016 bestehenden Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz verboten und darf weder hergestellt noch nach Deutschland eingeführt werden.

Die Drogen wurden beschlagnahmt.

Die Zöllner leiteten gegen den Reisenden ein Strafverfahren ein.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.

22 neue Polizistinnen und Polizisten für die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim

Bad Bentheim – Die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim freut sich über personelle Verstärkung. Vier Polizeimeisterinnen und vierzehn Polizeimeistermwurden zum 1. März nach erfolgreicher Laufbahnausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst direkt in die Inspektion versetzt. Vier weitere Kolleginnen und Kollegen kommen aus anderen Dienststellen neu in den Inspektionsbereich.

15 der neuen Kolleginnen und Kollegen werden künftig am Sitz der Inspektion in Bad Bentheim verwendet. Die anderen Mitarbeiter verteilen sich auf die anderen Dienstorte der Inspektion. Zwei Kolleginnen und ein Kollege werden ihren Dienst in Osnabrück versehen. Weitere zwei Kollegen haben ihren künftigen Dienstort in Bunde (Ostfrl.) und in Emden und in Oldenburg darf man sich jeweils über einen neuen Kollegen freuen.

Aufgrund der Corona-Pandemie gab es dieses Jahr keine zentrale Ernennungsveranstaltung. Die frisch gebackenen Polizeimeisterinnen und Polizeimeister erhielten ihre Urkunden und ihre Schulterstücke mit zwei blauen Sternen in ihren zukünftigen Dienststellen.

Inspektionsleiter, Polizeidirektor Ralf Gehling, hieß alle Neuzugänge herzlich willkommen und wünschten ihnen dienstlich und persönlich alles Gute und viel Erfolg an neuer Wirkungsstätte. Alle neuen Kolleginnen und Kollegen werden zunächst in einer zweiwöchigen Fortbildung auf ihr neues Arbeitsumfeld vorbereitet, ehe sie in den polizeilichen Alltag der Dienstgruppen integriert
werden.

128 Lkw auf der A30 und A31 kontrolliert

Emsland/Grafschaft Bentheim  – Beamte der Regionalen Kontrollgruppe der PI Emsland/Grafschaft Bentheim haben in der vergangenen Woche auf den Autobahnen
A30 und A31 insgesamt 128 Lkw kontrolliert. Bei 45 Fahrzeugen stellten sie Verstöße fest und leiteten entsprechende Verfahren ein. Ein Hauptaugenmerk legten die Beamten auf die güterkraftverkehrsrechtlichen Bestimmungen. Somit soll verhindert werden, dass Speditionen aus anderen Ländern unter Verstoß gegen die Entsende- und Mindestlohnbestimmungen an Aufträge gelangen. Dabei werden die üblichen Transporttarife unterboten. In diesem Zusammenhang stellten die Beamten
fünf Verstöße fest, bei denen die Fahrer keine gültigen Lizenzen vorlegen konnten Darüber hinaus wurde in elf Fällen Gespanne wegen Überladungen aus dem Verkehr gezogen. Auf die Halter und Beförderer kommen nun
Vermögensabschöpfungsverfahren zu. Außerdem wurde ein estnischer Sattelzug mit
mehreren technischen Mängeln stillgelegt – darunter eine gebrochene Bremsscheibe
(siehe Foto).

Bei einem Sattelzug stellten die Beamten eine gebrochene Bremsscheibe fest.

52-Jähriger bei Unfall auf der A30 lebensgefährlich verletzt

Isterberg – Am Montag kam es auf der A30 bei Isterberg zu einem Verkehrsunfall. Ein 52-Jähriger wurde dabei verletzt. Der Mann war gegen 19 Uhr in seinem Citroën auf der Autobahn in Richtung Amsterdam unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr er auf die vorausfahrende Sattelzugmaschine samt Auflieger eines 27-Jährigen auf. Durch den Aufprall kam der Citroën nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Schild. Der 52-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die A30 war für die Aufräum- und Bergungsarbeiten bis etwa 23.40 Uhr voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro.

 

22-Jähriger mit verbotenen Messern und Feuerwerkskörpern erwischt

BAB 30 / Gildehaus  – Beamte der Bundespolizei haben letzte Nacht bei einem 22-Jährigen verbotene Messer und Feuerwerkskörper sichergestellt.

Der Autofahrer war gegen 01:15 Uhr nachts mit seinem PKW aus den Niederlanden über die Autobahn 30 in das Bundesgebiet eingereist. An der Anschlussstelle Gildehaus wurde das Fahrzeug von einer Streife der Bundespolizei angehalten und kontrolliert.

Sichergestelle Gegenstände / Foto: Bundespolizei

Auf die Frage nach mitgeführten verbotenen Gegenständen, händigte der 22-jährige niederländische Fahrer den Beamten einen Joint aus. Bei der Durchsuchung des Autos entdeckten die Bundespolizisten zudem neun Feuerwerkskörper die nicht die für die Bundesrepublik erforderlichen Prüfzeichen besaßen und daher in Deutschland wegen ihrer Gefährlichkeit nicht zugelassen sind. Sechs der neun verbotenen Sprengkörper waren zudem ausdrücklich nur zur Verwendung durch Personen mit entsprechenden Fachkenntnissen gekennzeichnet, welche der 22-Jährige aber nicht besaß. Zudem hatte der Mann zwei Messer mit verbotener Klingenlänge dabei.

Die beiden Messer mit einer feststehenden Klingenlänge von 13,5 und 17,5 cm und die Feuerwerkskörper sowie der Joint wurden sichergestellt. Gegen den 22-Jährigen wurden Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und das Waffengesetz sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Nachdem der 22-Jährige eine Sicherheitsleistung in Höhe von 150,- Euro geleistet hatte, durfte er im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.

 

Schlag gegen mutmaßliche Drogenhändler-Bande

Osnabrück/Grafschaft Bentheim – Ermittlern der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück gelang es vorgestern (12.01.22), in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück, einen mutmaßlichen Drogenhändler festzunehmen. Unterstützt wurden die Beamten dabei durch ein mobiles Einsatzkommando. Der 36-Jährige befindet sich bereits in Unter-suchungshaft und steht im Verdacht, im größeren Stil mit Betäubungsmitteln zu haben. Auch gegen die 32-jährige Lebensgefährtin als mutmaßliche Komplizin ermittelt die Polizei – sie wurde nicht festgenommen.

Abtransport des BMW X6

Nach gut einjähriger Ermittlungsarbeit steht für Polizei und Staatsanwaltschaft fest, dass der Beschuldigte mindestens 14 Kilogramm Kokain, 1,5 Kilogramm Heroin, zwei Kilogramm MDMA, 2000 Ecstasy-Pillen und 15 Liter mutmaßliches Amphetaminöl zur Herstellung von Amphetamin, über Lieferanten in den Niederlanden angekauft und an Abnehmer in Polen weiterverkauft hat. Der Verkaufswert der Drogen liegt bei rund 1,2 Millionen Euro. „Es ist uns gelungen, ein zentrales Bindeglied einer professionellen und europaweit agierenden Drogenbande aus dem Verkehr zu ziehen“, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnhauses des Beschuldigten im Groß-raum Nordhorn, fanden die Ermittler zahlreiche Beweis- und Vermögensgegenstände, darunter elektronische Medien wie Handys, hochwertige Louis Vuitton Handtaschen und Schmuck im Wert von über 80.000 Euro. Im Rahmen der Vermögenssicherung wurden zudem weitere Sachwerte in Höhe von 200.000 Euro eingezogen, unter anderem ein BMW X6 im Wert von 80.000 Euro. Außerdem fanden die Ermittler in Bankschließfächern rund 100.000 Euro Bargeld. Die Durchsuchungen wurden durch einen Polizeidiensthund (Bargeld- und Drogenspürhund) begleitet. Dieser fand im Wohnhaus weitere 1.000 Euro in Bar.

Die weiteren Ermittlungen und Auswertungen dauern an.

Der Beschuldigte und Familienvater war bei seinen Taten sehr koordiniert und organisiert vorgegangen und verhielt sich auffällig konspirativ. Dies belegt auch die Nutzung von kryptischen Nachrichten über einen Messengerdienst. Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen über Hinweise aus den sogenannten Encrochat-Daten. Dr. Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, sagte zur rechtlichen Verwertung von Encrochat-Daten: „Die Ermittlungsbeamten sind sehr erleichtert, dass die Nutzung der Encrochat-Daten zu Ermittlungszwecken mittlerweile höchstrichterlich zugelassen worden sind.“

Durch die Encrochat-Daten wurden nahezu im ganzen Bundesgebiet zahlreiche Ermittlungsverfahren eingeleitet und bereits bestehende Ermittlungsverfahren wesentlich unterstützt.

 

Drogen im Wert von rund 21.000 Euro in der Unterhose

BAB 30 / Bad Bentheim  – Das Grenzüberschreitende Polizeiteam Bad Bentheim hat Sonntagvormittag Kokain und Crystal Meth im Wert von rund 21.000 Euro beschlagnahmt. Ein 23-jähriger wollte die Drogen in seiner Unterhose über die deutsch-niederländischen Grenze schmuggeln. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

In der Unterwäsche versteckte Drogen / Foto: Bundespolizei

Der Slowake war mit seinem PKW aus den Niederlanden eingereist und fuhr auf der Autobahn 30 in Richtung Osnabrück, als das Auto gegen 09:20 Uhr von Beamten des deutsch-niederländischen Polizeiteams auf dem Autobahnparkplatz „Waldseite Süd“ angehalten und kontrolliert wurde.

Als der 23-Jährige aus dem Auto ausstieg, fiel den Beamten sofort auf, dass der junge Mann offensichtlich im Schrittbereich seiner Jogginghose etwas vor ihnen verstecken wollte. Mit dem Verdacht konfrontiert, holte er aus seiner Unterhose rund 280 Gramm Kokain, etwa 10 Gramm Crystal Meth und eine Kleinstmenge Marihuana hervor.

Damit endete sein Schmuggelversuch an der deutsch-niederländischen Grenze. Der 23-Jährige wurde festgenommen und zusammen mit dem beschlagnahmten Rauschgift für weitere Ermittlungen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben.

Die Drogen haben einen Straßenverkaufswert von rund 21.000 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden der Drogenschmuggler heute Nachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Mann.

Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall führt das Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn.

 

Geldautomaten in Bad Bentheim gesprengt

 

Bad Bentheim- In der Nacht zu Montag sprengten unbekannte Täter einen Geldautomaten der Oldenburgischen Landesbank an der Rheiner Straße im Schlossparkcenter in Bad Bentheim. Gegen 03.20 Uhr hatte ein Anwohner eine Detonation im Bereich des Centers wahrgenommen. Ersten Erkenntnissen zur Folge öffneten die bislang unbekannten Täter den Automaten mittels eines unbekannten Sprengstoffes. Verletzt wurde niemand. Die Täter flüchteten vermutlich in einem dunklen Fahrzeug in Richtung Schüttorf. Ob sie Beute machten, ist derzeit noch unbekannt. Sie hinterließen ein großes Trümmerfeld und verursachten Sachschaden in bislang noch unbekannter Höhe. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit zahlreichen Streifenwagen blieb zunächst ohne Erfolg. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Rufnummer (0591) 870 zu melden.

 

Dreijähriges Kind am Bahnsteig vergessen

Bad Bentheim -Auf dem Weg zu einem Verwandtenbesuch hat eine mehrköpfige Familie ein dreijähriges Kind am Bahnsteig vergessen. Eine Streife der Bundespolizei konnte Eltern und Kleinkind allerdings schnell wieder vereinen.

Der Vorfall ereignete sich Freitagnachmittag gegen 13 Uhr im Bahnhof Bad Bentheim. Ein Mitarbeiter eines Reisebüros hatte das dreijährige Mädchen alleine auf dem Bahnsteig entdeckt und eine Streife der Bundespolizei auf das Kind aufmerksam gemacht. Diese nahmen das verängstigte Kind in Obhut, während sie versuchten herauszufinden wo die Eltern des Kindes sind.

Nahezu zeitgleich meldete sich telefonisch ein Zugbegleiter einer Eurobahn bei der Bundespolizei, dass Fahrgäste des Zuges ein Kleinkind vermissen würden. Die Eltern waren im Bahnhof Bad Bentheim zusammen mit drei weiteren Kindern und mehreren Gepäckstücken in den Zug Richtung Rheine eingestiegen während das dreijährige Mädchen am Bahnsteig zurückblieb.

Kurzerhand brachten die Bundespolizisten die Dreijährige mit dem Streifenwagen zum nächsten Haltepunkt des Zuges im Bahnhof Schüttorf, wo sie das kleine Mädchen schon wenig später in die Hände ihrer sichtbar erleichterten Eltern und Geschwister zurückgeben konnten.

 

Großer Schlag gegen Organsierte Kriminalität – Dursuchungen und Festnahmen in mehreren Ländern

Bild: PI Emsland /Grafschaft Bentheim
Vorbereitungen für die Durchsuchungsmaßnahmen

Lingen  – Großer Schlag gegen Organsierte Kriminalität – Dursuchungen und Festnahmen in mehreren Ländern Sogenannte „Planenschlitzer“ schlagen im Schutz der Nacht zu und schlitzen die Planen von LKW auf, während die Trucker in der Fahrerkabine schlafen und entwenden häufig hochwertige Ladung. Mit dem Diebstahl von Transportgütern beschäftigen sich seit geraumer Zeit Polizeibehörden in ganz Deutschland und darüber hinaus. Die Schäden für die Transportwirtschaft sind immens. Jetzt gelang es einer Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück, eine international agierende Tätergruppierung zu ermitteln. Daran beteiligt waren auch rumänische und französische Behörden, das LKA Baden-Württemberg sowie Europol und Eurojust. Bei den Maßnahmen unterstützte ebenfalls die Polizei Nordrhein-Westfalen. Heute Morgen (23.11.21) durchsuchten im Rahmen einer länderübergreifenden Durchsuchungsaktion zahlreiche Beamte neun Wohnungen von Verdächtigen und mutmaßlichen Abnehmern von Diebesgut im Großraum Gütersloh. Mehr als 40 weitere Durchsuchungen fanden in Rumänien statt. In Deutschland konnten bislang vier Täter festgenommen werden und in Rumänien gab es nach aktuellem Stand 19 Festnahmen. Bei den Durchsuchungen konnten nach ersten Erkenntnissen u.a. Bargeld, diverse elektronische Artikel, wie Fernseher, Drucker und über 100 Laptops sichergestellt werden. Die genauen Ergebnisse und Hintergründe zur Aktion werden am kommenden Freitag – nach Auswertung aller Informationen und Erkenntnissen aus den beteiligten Ländern – vorgestellt.

Michael Maßmann, Präsident der federführenden Polizeidirektion Osnabrück, äußerte sich zu diesem großen Schlag wie folgt: „Internationale Transportketten werden durch Ladungsdiebstähle seit Jahren empfindlich gestört und haben enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge. Durch diesen Schlag ist unseren Ermittlern ein großer Coup gegen die organisierte Eigentumskriminalität gelungen. Mein Dank gilt allen Beteiligten – national wie international. Die hervorragende länderübergreifende Arbeit legte den Grundstein für diesen Erfolg.“ Auch Nicola Simon, Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und Heinz Defayay, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes freuten sich über den großen Erfolg ihrer Kolleginnen und Kollegen. Simon: „Der lokale Kriminalitätshotspot auf dem Parkplatz Holsterfeld wurde durch hervorragende Arbeit unserer Ermittler*innen in Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern beseitigt. Täter konnten identifiziert und festgenommen werden. Durchsuchungen und Sicherstellungen, nicht nur in Deutschland, sondern auch im Herkunftsland der Täter wurden erfolgreich durchgeführt. Dadurch konnten wir ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass Kriminalitätsbekämpfung nicht an Grenzen haltmacht.“

Der Tätergruppierung konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits 112 Taten in Deutschland zugeordnet werden. Der Schaden der Beute beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro. Die betroffenen Rastplätze in Deutschland lagen überwiegend in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen werteten die Ermittler insgesamt sechs Brennpunkte, unter anderem in Hannover, Braunschweig und Göttingen, aus. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim können etwa 92 Prozent der Taten dem Rasthof Holsterfeld in Salzbergen zugeordnet werden. Die Täter hatten es bei Ihrem Beutezug überwiegend auf Diebesgut, wie u.a. Elektronikartikel, hochwertigem Alkohol und Bekleidung abgesehen. Die Ermittlungen dauern an.

 

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Spezialfahrzeuge befahren bis Mitte November das Kreisstraßennetz der Grafschaft

Besonderen „Gefährten“ könnten Autofahrer in den nächsten Wochen auf den Straßen der Grafschaft begegnen. Dann nämlich startet das vom Landkreis beauftragte Ingenieurbüro Lehman + Partner mit der Befahrung der Kreisstraßen. Die Spezialwagen, ausgerüstet mit Hightech im Innern, werden bis etwa Mitte November unterwegs sein. Grund für diese Maßnahme: Der Landkreis möchte detailliert wissen, in welchem Zustand seine Kreisstraßen sind. So können die finanziellen Mittel für zukünftige Straßenbaumaßnahmen zielgerichtet eingesetzt werden.

Aufgezeichnet werden auf dem rund 280 km langen Kreisstraßennetz unter anderem Unebenheiten wie Spurrillen und Substanzmerkmale wie Risse und Flickstellen. Mit einem weiteren Spezialfahrzeug wird zusätzlich die Griffigkeit des Asphalts gemessen. 2014 wurde bereits eine solche Erfassung durchgeführt. Bei der jetzigen sollen die damals ermittelten Altdaten durch die aktuelle ergänzt und ersetzt werden.

Die erfassten Daten werden ausschließlich für die Erledigung dienstlicher Aufgaben, wie die Planung von Ausbau- und Erhaltungsmaßnahmen an Kreisstraßen, verwendet. Eine Erfassung personenbezogener Daten erfolgt nicht.

Osnabrücker Zöllner entdeckten Amphetamin im Rucksack; Drogenkurier wurde festgenommen (FOTO)

960 Gramm Amphetamin im Wert von mehr als 9.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Mittag des 24. September 2021 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn A 30.

Die Ermittler überwachten den fließenden Verkehr aus den Niederlanden, als ein in Polen zugelassenes Fahrzeug Ihr Interesse weckte. Sie leiteten den Pkw für eine Kontrolle auf einen Parkplatz ins Gewerbegebiet Gildehaus.

Die beiden Reisenden gaben an, dass sie für eine Woche in Rotterdam waren und dort vergeblich eine Arbeitsstelle suchten. „Die bei unserem Einstieg in eine Kontrolle immer gestellte Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln verneinten die Insassen des Pkws“, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

Da beide Personen sehr nervös wirkten, entschlossen sich die Ermittler zu einer Intensivkontrolle. Ein Gramm Amphetamin stellten die Zöllner in der Handtasche der Beifahrerin sicher. Bei der weiteren Durchsicht des Wagens fanden die Beamten im Kofferraum einen roten Rucksack. Beim Öffnen dieses Rucksacks kamen rund 960 Gramm Amphetamin zum Vorschein.

Die Drogen konnten dem Fahrer zugeordnet werden und sind von den Zöllnern beschlagnahmt worden.

Der 41-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.

Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl / 36-Jähriger musste ins Gefängnis.

Bad Bentheim  – Die Bundespolizei hat am Freitagabend den offenen Haftbefehl gegen einen 36-Jährigen vollstreckt. Er musste ins Gefängnis.

Der Mann war Fahrgast in einem grenzüberschreitend verkehrenden Reisezug aus den Niederlanden. Bundespolizisten hatten den 36-Jährigen im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung der Binnengrenze zu den Niederlanden im Bahnhof Bad Bentheim kontrolliert.

Bei der Überprüfung der Personalien des 36-jährigen deutschen Staatsangehörigen stellten die Beamten fest, dass die Justiz mit Haftbefehl nach dem Mann fahnden ließ. Der Mann war im August 2021 wegen Betrug durch Unterschlagung verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch musste er noch eine Geldstrafe von 750,- Euro begleichen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 75 Tagen verbüßen.

Da er die zu bezahlende Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er direkt in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.

Rund 4,4 Kilo Kokain und Schusswaffe mit Munition und Schalldämpfer beschlagnahmt

Rheine / BAB 30  – Fahndungserfolg gegen die internationale Rauschgiftkriminalität. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Beamte der Bundespolizei einen 30-jährigen Drogenschmuggler festgenommen. Im Auto des Mannes waren rund 4,4 Kilo Kokain im Wert von mehr als 300.000 Euro und eine Schusswaffe mit 50 Schuss Munition versteckt. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Rund 4,4 Kokain und eine Schusswaffe mit 50 Schuss Munition sowie ein Schalldämpfer wurden beschlagnahmt / Foto: Bundespolizei

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachungs- und Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei an der deutsch-niederländischen Binnengrenze, stoppte eine Streifenwagenbesatzung gegen 23:30 Uhr nachts, auf einem Parkplatz an der Ausfahrt Rheine – Dreierwalde der Autobahn 30, einen PKW mit dänischer Zulassung.

Bei der Durchsuchung des Autos entdeckten die Beamten in verschiedenen Verstecken insgesamt vier Päckchen von zusammengenommen rund 4,4 Kilo (brutto) Kokain und eine scharfe, aber nicht geladene Schusswaffe mit einem Zielpunktprojektor und Schalldämpfer sowie 50 Schuss Munition.

Damit endete der Drogentransport des 30-jährigen Dänen im deutsch-niederländischen Grenzraum. Er wurde von den Bundespolizisten festgenommen und zusammen mit dem beschlagnahmten Rauschgift sowie der Schusswaffe und der Munition für weitere Ermittlungen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben.

Die Drogen haben zusammen einen Straßenhandelspreis von rund 310.000 Euro.

Der mutmaßliche Drogenschmuggler wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster einem Haftrichter beim Amtsgericht Rheine vorgeführt.

Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen. Er wurde der nächsten Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Bedeutender archäologischer Goldfund aus Neuenhaus der Öffentlichkeit präsentiert

Bad Bentheim- Keine 5 cm im Durchmesser groß ist das Stück, das wie eine Münze aussieht. Ein Viertel ist abgerissen. Dennoch gut zu erkennen sind aber die Verzierungen in Form von gebogenen und verschlungenen Linien. Gut zu erkennen auch: die kleine Scheibe besteht im Wesentlichen aus Gold. Gefunden wurde dieser Gegenstand im Mai 2020 auf einem Maisacker im Neuenhauser Ortsteil Hilten. Die Einordnung durch die Wissenschaft besagt, dass es sich um einen sogenannten Goldbrakteat aus dem späten 6. oder frühen 7. Jahrhundert handelt. Am Mittwoch nun wurde der außergewöhnliche, durchaus spektakulär zu nennende Fund, im Historischen Rathaus von Neuenhaus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Am Fundort: Landrat Uwe Fietzek, Bezirksarchäologin Dr. Jana Fries und Finder Peter Diesner

Wie bedeutsam dieser Fund einzuordnen ist, belegte nicht nur, dass Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler eigens aus Hannover angereist war. Dr. Jana Esther Fries, Bezirksarchäologin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD), betonte in ihren Erläuterungen zum Fundstück dessen landesweite wissenschaftliche Bedeutung. Es handelt sich um einen der sehr wenigen Goldfunde aus jener Zeit in Niedersachsen. Goldbrakteaten wie dieser gelten als repräsentative Statussymbole frühmittelalterlicher Eliten. Der Neuenhauser Fund weist eine ebenso ungewöhnliche wie aufwändige Form der Verzierung auf, und damit auf einen fähigen Feinschmied. Dieser verarbeitete für die Zierscheibe etwa 80 Prozent Gold und 17  Prozent Silber.

Der sensationelle Fund ist zwei glücklichen Umständen zu verdanken, auf die Landrat Uwe Fietzek in seiner kurzen Ansprache hinwies. Es handelte sich nicht etwa um eine gezielte archäologische Grabung oder eine Erkundung mit Metalldetektoren, sondern um einen zufälligen Fund. Peter Diesner war ehrenamtlich mit dem Markieren von Kiebitznestern beschäftigt, als er auf einem Maisacker in Hilten auf das ungewöhnliche Stück stieß. Der Finder reagierte geistesgegenwärtig und besonnen, indem er die Fachleute informierte. Die darauf einsetzende Meldekette führte über den ehrenamtlichen Beauftragten für Denkmalpflege und über die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises schließlich hin zum Landesamt für Denkmalpflege.

Der etwa 1.400 Jahre alte Goldbrakteat (Foto: Julian Schierenbeck, NLD)

Auf diese Weise konnte ein etwa 1.400 Jahre altes einzigartiges Artefakt für die Nachwelt gesichert werden. Der Fund gehört zu den Goldbrakteaten des frühen Mittelalters. Diese kommen vor allem im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. vor. Sie sind im südlichen Skandinavien, Norddeutschland, England und den Niederlanden verbreitet, vereinzelt auch in Polen und Frankreich. Ihre Zahl in Deutschland ist sehr überschaubar und dürfte nicht über 30 betragen, wie die Bezirksarchäologin Dr. Jana Esther Fries (NLD) erläuterte. Der Fundort ist allerdings nicht der ursprünglich Ablageort. Wie Untersuchungen des NLD ergaben, ist der Oberboden am Fundort verlagert. Es gibt Hinweise, dass er ursprünglich aus dem Bereich eines nahegelegene (ca. 500 m) Regenwasserrückhaltebeckens stammt, dieses kann jedoch nicht mehr mit Sicherheit belegt werden. Wegen der hohen Bedeutung des Fundes hat das Land Niedersachsen das Schatzregal angewandt, wodurch das Stück Eigentum des Landes geworden ist.

Landrat Uwe Fietzek betonte, dass der Landkreis das Originalstück aber gern übergangsweise interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen wolle, bevor es dauerhaft an das Landesmuseum in Oldenburg gehe. Derzeit liefen Abstimmungen, den Fund auf der Burg in Bad Bentheim zu präsentieren. Dort befände sich bereits der wesentlich ältere goldene Becher von Gölenkamp aus der Bronzezeit. Es sei reizvoll, die beiden bedeutendsten Goldfunde der Grafschaft gemeinsam nebeneinander zu zeigen.

380.000 Euro für nachhaltige Projekte in der Grafschaft Bentheim

380.000 Euro für nachhaltige Projekte in der Grafschaft Bentheim – Lokale Aktionsgruppe Region Grafschaft Bentheim e.V. freut sich über Förderung

Die Lokale Aktionsgruppe Region Grafschaft Bentheim (LAG) hat allen Grund zur Freude. Neben 21 anderen LEADER-Regionen in Niedersachsen erhielt auch die Region Grafschaft Bentheim erneut eine Zusage des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums über LEADER-Mittel in Höhe von 380.000 Euro. Für die nächsten eineinhalb Jahre können also weiterhin regionale und nachhaltige Projekte geplant und umgesetzt werden.

Mit Hilfe des EU-Programms konnten bereits über die letzten fünfzehn Jahre diverse Projekte im Landkreis Grafschaft Bentheim erfolgreich realisiert werden, darunter das vor kurzem gestartete Grafschafter E-Car-Sharing, die Grafschafter Spurensuche oder auch die Grenzerlebnisstationen. Die LAG nimmt bereits zum zweiten Mal am LEADER-Programm zu Entwicklung ländlicher Räume teil und plant dieses auch für die nächste Förderphase im Jahr 2023. Voraussichtlich nach diesem Sommer wird dann erneut über öffentliche Beteiligungsprozesse gemeinsam von Landkreis, Kommunen, Vereinen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein Regionales Entwicklungskonzept erarbeitet.

„Mit dem zusätzlichen Geld können wir in der Übergangszeit bis Ende 2022 auch noch weitere Projektideen umsetzen“, freut sich die LAG-Vorsitzende, Kreisrätin Gunda Gülker-Alsmeier. „Einige Projekte stehen bereits in der Pipeline. Gerne können noch weitere Ideen an das Regionalmanagement herangetragen werden“. Regionalmanagerin Désirée Grandke ergänzt: „Insbesondere Kommunen und gemeinnützige Vereine sind aufgefordert, Projekte, die einen Beitrag zum Zusammenleben in der Gesellschaft, zur Daseinsgrundversorgung oder zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region leisten, einzureichen“. Weitere Informationen finden sich auf der Website www.region-grafschaft.de.

Drogenschmuggler-Pärchen auf der A30 bei Bad Bentheim erwischt

Bad Bentheim – Beamte der Bundespolizei haben gestern Nachmittag ein Pärchen erwischt, das rund 84 Gramm Marihuana über die deutsch-niederländische Grenze schmuggeln wollte.

Die 29-jährige Autofahrerin und ihr 32-jähriger Beifahrer, beide deutsche Staatsangehörige, waren mit ihrem PKW über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist.

Im Rahmen der intensivierten grenzpolizeilichen Überwachung wurde das Auto von der Bundespolizei gestoppt und auf dem Rastplatz Waldseite Süd kontrolliert.

Bei der Durchsuchung des Autos entdeckten die Beamten mehrere Tütchen mit insgesamt rund 84 Gramm Marihuana.

Die Drogen wurden beschlagnahmt und für die weiteren Ermittlungen an Beamte des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. Das beschlagnahmte Marihuana hat einen Straßenverkaufswert von etwa 840,- Euro.

Die abschließenden Ermittlungen wegen des Drogenschmuggels werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Auszeichnung mit Gold: Landkreis Grafschaft Bentheim ist „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“

Dem Landkreis Grafschaft Bentheim wurde als erstem Arbeitgeber in Niedersachsen das begehrte Siegel „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in „Gold“ verliehen. Seit 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) diese EU-weite Zertifizierung.

„Die Auszeichnung mit „Gold“ ist ein toller Erfolg. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen zum betrieblichen Gesundheits- sowie Umweltmanagement bei und sind ein wesentlicher Bestandteil für nachhaltige Mobilität“, freut sich Landrat Uwe Fietzek.

Zu den Maßnahmen für eine Zertifizierung in „Gold“ gehören z. B. überdachte und beleuchtete Fahrradstellplätze mit Lademöglichkeiten für E-Bikes, eine Bereich für Fahrradreparaturen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie E- Bikes und E-Lastenräder für dienstliche Fahrten.

Doch auch an Besucher wird gedacht. Der Landkreis verfügt über eingangsnahe Fahrradstellplätze sowie Fahrrad-Serviceboxen, die sich Besucher für kleinere Reparaturen Vorort leihen können.

„Durch die Zertifizierung möchten wir auch andere Unternehmen in der Grafschaft motivieren, sich beim ADFC als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ zu bewerben“, erläutert Landrat Fietzek.

Der Landkreis fördert die Kosten für die erfolgreiche Zertifizierung mit 50 % (max. 500 €) sowie die Anschaffung von Lastenrädern.

Informationen gibt es auch auf der Homepage des Landkreises unter www.grafschaft-bentheim.de.

Freuen sich über die Zertifizierung in „Gold“: v. l. n. r., Landrat Uwe Fietzek, Andreas K. Bittner (Vertreter ADFC-Bundesverband), Werner Burkhard (Vorsitzender, ADFC- Kreisverband Grafschaft Bentheim) und Frank Adenstedt (Leiter der Abteilung „Kreisstraßen und Mobilität“).