Persönliche Worte, große Wertschätzung und emotionale Momente in der Halle IV

 

Lingen. Mit vielen persönlichen Worten, bewegenden Momenten, großer Wertschätzung und „standing ovations“ ist Oberbürgermeister Dieter Krone am Freitagabend in der Halle IV offiziell verabschiedet worden. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden waren gekommen, um auf seine 16-jährige Amtszeit zurückzublicken und ihm für seinen Einsatz für die Stadt Lingen zu danken. Neben den politischen Wegbegleitern würdigten auch langjährige Mitarbeiter und Vertreter der Stadtgesellschaft den Menschen hinter dem Amt.

Den Auftakt machte der Erste Bürgermeister Stefan Heskamp. In seiner Laudatio erinnerte er an Krones ungewöhnlichen Weg ins Rathaus. Als ehemaliger Lehrer hatte dieser 2010 das Amt des Oberbürgermeisters übernommen und sich mit großem Fleiß und Engagement in seine neue Aufgabe eingearbeitet. Heskamp blickte auf zahlreiche Projekte zurück, die Lingen in den vergangenen Jahren geprägt haben. Dazu gehörten die EmslandArena, die Entwicklung des Wasserstoffstandortes, der LiLi-Bus, die Neugestaltung des Alten Hafens und die Sanierung des Bahnhofs. Auch das Stadtjubiläum 2025 und der geplante IT-Campus fanden besondere Erwähnung. Vor allem aber würdigte Heskamp Krones Nähe zu den Menschen. Der Oberbürgermeister habe stets den persönlichen Kontakt gesucht und sich Zeit für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger genommen.

Auch der Erste Stadtrat Lothar Schreinemacher erinnerte an gemeinsame Herausforderungen, große Projekte und zahlreiche Begegnungen, aber auch an manche humorvolle Begebenheit aus dem Verwaltungsalltag. Besonders hob Schreinemacher Krones hohe Ansprüche und seinen Mut hervor, neue Ideen zu entwickeln. „Du hast uns immer wieder ermutigt, größer zu denken“, sagte er. Krone habe die Menschen in der Verwaltung gefordert, ihnen aber auch viel zugetraut. 

Die große Wertschätzung für Krone spiegelte sich auch in den weiteren Grußworten wider. Für den Landkreis Emsland sprach Martin Gerenkamp. Anschließend würdigten die Vorsitzenden der Ratsfraktionen die Zusammenarbeit mit dem scheidenden Oberbürgermeister. Uwe Hilling erinnerte an die zahlreichen Gespräche, die er mit Krone geführt hatte. An rund 250 Freitagnachmittagen hätten sie zusammengesessen und sich über kommunalpolitische Themen ausgetauscht. „Kommunalpolitik lebt von Begegnungen und Gesprächen“, betonte Hilling und dankte Krone für seinen Einsatz, dem er Anerkennung und Respekt zollte.

Andreas Kröger (SPD) hob Krones lösungsorientierte Arbeitsweise hervor. „Du hast immer nach Lösungen gesucht und nicht nach Problemen“, sagte er. Krone habe sich stets gefragt, wie sich etwas erreichen lasse. Dabei habe er alle Beteiligten ernst genommen und in Entscheidungen einbezogen. Heiner Rehnen (Grüne) unterstrich insbesondere die Bürgernähe des Oberbürgermeisters. Auch Robert Koop (BürgerNahe) und Peter Altmeppen würdigten sein Wirken. Altmeppen betonte, Krone habe Träume Wirklichkeit werden lassen und trotz großer Visionen seine Bodenständigkeit bewahrt.

Persönliche Worte fand auch Pfarrer Thomas Burke. Er dankte Krone insbesondere für dessen Engagement für den Fairen Handel und beschrieb ihn als fairen, gerechten und gradlinigen Menschen.

Für emotionale Momente sorgten zudem die musikalischen Beiträge. Eine besondere Überraschung war der Auftritt der Chorwerkstatt. Passend zu seiner großen Leidenschaft für die Musik erhielt Krone als Abschiedsgeschenk unter anderem einen Dirigentenstab. Dieser soll ihn künftig daran erinnern, dass er nach 16 Jahren an der Spitze der Stadt nun auch einmal seinen ganz eigenen Takt bestimmen darf.

Zum Abschluss ergriff Dieter Krone selbst das Wort. Dabei erinnerte er an einen Satz seiner Großmutter: „Das Glück ist mit den Tüchtigen.“ Dieser Gedanke sei für ihn stets Antrieb gewesen, sein Bestes für Lingen zu geben. Auch seine ganz persönliche Interpretation des Wortes Oberbürgermeister teilte er mit den Gästen: Vorne stehe das „Ober“ für denjenigen, der diene, hinten der „Meister“, der sein Handwerk beherrsche. Und in der Mitte stehe der Bürger – als Mittelpunkt allen Handelns.

Krone machte deutlich, dass er in seiner Amtszeit immer den Anspruch gehabt habe, Lingen weiter zu entwickeln. Dafür sei er viel unterwegs gewesen, habe das Gespräch mit den Menschen gesucht und stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben wollen. Sein besonderer Dank galt den Dezernenten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie allen, die ihn auf seinem Weg begleitet und unterstützt hatten.

„Es ging mir immer um die Stadt“, betonte Krone. Mit den Worten „Es war mir eine Ehre“ verabschiedete er sich nach 16 Jahren als Oberbürgermeister von den Gästen.

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Bäckerei Meyer übergibt am 1.Februar 2027 an die Landbäckerei Wintering

 

Lingen-Biene/Meppen. Die Biener Landbäckerei Wintering setzt ihre Wachstumskurs in der Region fort: Zum 1. Februar 2027 übernimmt das Familienunternehmen den operativen Betrieb der Bäckerei Meyer aus Meppen.

Alle 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt. Gleichzeitig stärkt Wintering mit der Übernahme sein Filialnetz im Emsland. Stefanie und Matthias Meyer, Inhaber der Bäckerei Meyer, haben sich mit der Übergabe frühzeitig für eine Nachfolgeregelung entschieden: „Uns war es wichtig, eine langfristig sichere Lösung zu finden“, sagt Matthias Meyer. „Wir sind ein kerngesundes Unternehmen, stehen aber vor Investitionen in die Standorte und die Backstubentechnik. Wir übergeben deshalb an ein Familienunternehmen aus der Region, das viele unserer Werte teilt. Unser Team bekommt dort eine sichere Perspektive und kann sich langfristig weiterentwickeln.“ Wintering stärkt Präsenz im Emsland. Die Biener Landbäckerei Wintering betreibt derzeit 33 Fachgeschäfte, davon 17 im Landkreis Emsland. Nachdem das Unternehmen sein Filialnetz in den vergangenen Jahren auch in den Landkreisen Grafschaft Bentheim und Osnabrück erweitert hat, stärkt die Übernahme von Meyer nun insbesondere die Präsenz in der Heimatregion.

In den intensiven Gesprächen zeigte sich schnell, dass beide Familienunternehmen neben dem handwerklichen Anspruch auch eine ähnliche Unternehmenskultur verbindet. Geschäftsführer Manuel Wintering betont: „Entscheidend für einen erfolgreichen Übergang ist die Frage, ob zwei Unternehmen zusammenpassen. Bei Meyer und Wintering ist das der Fall, und wir freuen uns darauf, mit dem Team in den kommenden Monaten die nächsten Schritte zu gehen.“

„Wir sind Bäcker aus Leidenschaft und freuen uns auf viele neue Kolleginnen und Kollegen von Meyer, die ihr Handwerk genauso leben wie wir“, sagt Daniel Wintering.

„Darauf wollen wir gemeinsam aufbauen. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft mit echtem Handwerk, leckeren Produkten und großer Vielfalt für unsere Kunden da zu sein.“

Übergabe wird gemeinsam vorbereitet

In den kommenden Monaten bereiten beide Familienunternehmen die Übergabe gemeinsam vor. Im Mittelpunkt stehen dabei zunächst persönliche Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die weitere Planung der künftigen Standorte und Abläufe. Für die Kundinnen und Kunden ändert sich zunächst wenig: Die Filialen der Bäckerei Meyer werden bis zum Übergang wie gewohnt weitergeführt. Vorhandene Gutscheine und Sammelkarten behalten ihre Gültigkeit.

Stellen gemeinsam die Weichen für die Zukunft: Bianca und Manuel Wintering, Bäckermeister Daniel Wintering und Matthias und Stefanie Meyer (von links). Foto: Annette Beke

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Fliegender Weihnachtsmann hebt auch 2026 wieder über Lingen ab

 

Der Fliegende Weihnachtsmann wird auch in diesem Jahr wieder über den Lingener Marktplatz schweben. Die Finanzierung der beliebten Flugshow ist für die Weihnachtsmarktsaison 2026 gesichert. Möglich wird dies durch die Unterstützung der Sparkasse Emsland, der ROSEN Group und KRÜSSEL IMMOBILIEN.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat sich der Fliegende Weihnachtsmann innerhalb kürzester Zeit zu einem Markenzeichen des Lingener Weihnachtsmarktes entwickelt. Zweimal täglich richtet sich der Blick der Besucherinnen und Besucher nach oben, wenn der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten über den historischen Marktplatz fliegt. Die Resonanz im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass das besondere Erlebnis Menschen aus Lingen und weit über die Stadtgrenzen hinaus begeistert.

Dass die Flugshow auch 2026 fortgesetzt werden kann, ist dem Engagement dreier starker Partner aus der Region zu verdanken. Mit ihrer Unterstützung ermöglichen die Sparkasse Emsland, die ROSEN Group und KRÜSSEL IMMOBILIEN ein Angebot, das nicht nur den Weihnachtsmarkt bereichert, sondern der gesamten Stadt zugutekommt. 

Für Christian Niekiel und Siegfried Gladis von der Sparkasse Emsland steht insbesondere der frei zugängliche Charakter des Angebotes im Mittelpunkt: „Der Fliegende Weihnachtsmann begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen und schafft besondere Momente in der Adventszeit. Besonders schön finden wir, dass dieses Erlebnis allen Familien offensteht – unabhängig davon, ob und wie viel Geld sie auf dem Weihnachtsmarkt ausgeben können. Solche Angebote fördern Gemeinschaft und Teilhabe und deshalb unterstützen wir sie sehr gerne.“ 

Auch die ROSEN Group engagiert sich für die Fortsetzung der Flugshow. Michael Teckert von der ROSEN Group betont die Verbundenheit des Unternehmens mit dem Standort: „Lingen ist für viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Familien Heimat. Ein attraktiver Weihnachtsmarkt trägt zur Lebensqualität unserer Stadt bei und schafft Erlebnisse, die Menschen zusammenbringen. Der Fliegende Weihnachtsmann hat im vergangenen Jahr gezeigt, welche Strahlkraft eine besondere Idee entwickeln kann. Wir freuen uns, dazu beitragen zu können, dass diese Erfolgsgeschichte fortgesetzt wird.“

Die hohe Anziehungskraft des Weihnachtsmarktes wirkt dabei weit über den Marktplatz hinaus. Von zusätzlichen Besucherinnen und Besuchern profitieren Einzelhandel und Gastronomie ebenso wie Hotellerie, Taxiunternehmen, Dienstleister und viele weitere Wirtschaftszweige in Lingen. Zusätzliche Umsätze und Übernachtungen stärken die lokale Wirtschaft und sorgen über Steuern und Abgaben letztlich auch für zusätzliche Einnahmen der Stadt. 

Diesen Effekt hebt auch Lars Krüssel von KRÜSSEL IMMOBILIEN hervor: „Eine lebendige Innenstadt lebt davon, dass Menschen gerne nach Lingen kommen und hier Zeit verbringen. Der Weihnachtsmarkt ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Wenn besondere Attraktionen zusätzliche Besucher in die Stadt bringen, profitieren davon viele Bereiche – vom Handel über die Gastronomie bis hin zu Hotellerie und Dienstleistungen. Wir unterstützen den Fliegenden Weihnachtsmann deshalb gerne als ein Highlight, das weit über den Marktplatz hinaus Wirkung entfaltet.“ 

„Wir dürfen den wirtschaftlichen Effekt eines attraktiven Weihnachtsmarktes nicht allein an den Umsätzen der Beschicker messen“, betont Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT). „Wer für den Weihnachtsmarkt nach Lingen kommt, geht vielleicht vorher einkaufen, anschließend essen, fährt mit dem Taxi oder übernachtet in einem Hotel. Damit profitieren viele Unternehmen, die auf den ersten Blick gar nichts mit dem Weihnachtsmarkt zu tun haben. Diese zusätzliche Wertschöpfung bleibt zu einem erheblichen Teil in unserer Stadt.“ 

Gleichzeitig besitzt die Flugshow für Koormann noch eine zweite, mindestens ebenso wichtige Dimension: „Der Fliegende Weihnachtsmann ist für mich auch ein unglaublich soziales Projekt. Eine Familie muss keinen einzigen Euro auf dem Weihnachtsmarkt ausgeben, um ihren Kindern hier ein echtes Highlight bieten zu können. Gerade in Zeiten, in denen viele Freizeitangebote für Familien immer teurer werden, ist uns dieser Aspekt besonders wichtig.“ 

Die Flugshow ist dabei eingebettet in ein bewusst familienfreundliches Angebot. Mit dem großen Adventskalender auf dem Marktplatz und der Bude des Weihnachtsmannes gibt es weitere kostenlose Erlebnisse für Kinder. Nach seiner Flugshow kommt der Weihnachtsmann zu den Familien auf den Marktplatz. Dort können die Kinder mit ihm sprechen, ein gemeinsames Foto machen und ihren persönlichen Wunschzettel abgeben. 

„Natürlich gehören Glühwein, gebrannte Mandeln, Karussells und die vielen anderen Angebote zu einem Weihnachtsmarkt dazu. Aber niemand soll das Gefühl haben, viel Geld ausgeben zu müssen, um bei uns eine schöne Zeit zu verbringen“, so Koormann. „Ein Kind, das den Weihnachtsmann über den Marktplatz fliegen sieht, anschließend seinen Wunschzettel persönlich abgibt und vielleicht noch ein Foto mit ihm macht, erlebt einen besonderen Nachmittag – unabhängig davon, wie groß der Geldbeutel der Eltern ist.“

Für die LWT verbindet das Konzept damit mehrere Ziele: Der Weihnachtsmarkt soll Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region nach Lingen bringen, zusätzliche Frequenz und Wertschöpfung für die Innenstadt schaffen und gleichzeitig ein Ort sein, an dem Familien unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten gemeinsam Adventsstimmung erleben können. 

Damit ist der Weihnachtsmarkt weit mehr als eine Veranstaltung: Er ist Treffpunkt, Wirtschaftsfaktor und ein Stück Lebensqualität in der Innenstadt. Gerade die Verbindung von wirtschaftlicher Wirkung und gesellschaftlichem Mehrwert macht Angebote wie den Fliegenden Weihnachtsmann zu einem wichtigen Bestandteil des Gesamtkonzeptes.

Die Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH bedankt sich ausdrücklich bei der Sparkasse Emsland, der ROSEN Group und KRÜSSEL IMMOBILIEN für die Unterstützung. Durch ihr Engagement kann der Fliegende Weihnachtsmann auch 2026 wieder abheben und als frei zugängliches Erlebnis für kleine und große Besucherinnen und Besucher Teil des Lingener Weihnachtsmarktes sein.

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Mit Bio-Premiumprodukten in den Longevity-Markt Lingener Unternehmen Devyne setzt auf echte Lebensmittel, wissenschaftliche Expertise und kuratierten Produktfinder

 

Lingen. Biozertifizierte Premiumprodukte aus deutscher Herstellung, ausgewählte Inhaltsstoffe und ein konsequent kuratiertes Sortiment: Mit diesem Ansatz ist das Lingener Unternehmen Devyne in den Longevity-Markt gestartet. Hinter dem Unternehmen stehen die drei Gesellschafter Ernst Trapp sowie Simon und Vincent Brinker. Oberbürgermeister Dieter Krone und Sophia Gebken von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) haben das Gründerteam zum Marktstart besucht und gratuliert.

v.l.n.r.: Sophia Gebken (Wirtschaftsförderung), die drei Gesellschafter Vincent Brinker, Simon Brinker und Ernst Trapp, Oberbürgermeister Dieter Krone.

 „Wir haben uns intensiv mit dem bestehenden Angebot beschäftigt. Es gibt bereits sehr viele Produkte, aber uns fehlte der konsequente Fokus auf Qualität, Transparenz und eine wirklich durchdachte Auswahl“, erklären die Gründer. Das Herzstück des Devyne-Konzepts ist der sogenannte „Food First“-Ansatz: die Überzeugung, dass hochwertige Ernährung die wichtigste Grundlage für ein langes, vitales Leben ist. Und dass Nahrungsergänzungsmittel dort sinnvoll ergänzen können, wo echter Bedarf besteht, aber echte Lebensmittel niemals ersetzen sollten. Devyne setzt deshalb bewusst auf funktionale Lebensmittel, fermentierte Produkte und pflanzliche Wirkstoffe und erst in zweiter Linie auf Kapseln und Präparate. „Viel hilft nicht automatisch viel. Entscheidend sind die richtigen Inhaltsstoffe in der richtigen Dosierung und vor allem die Frage, was tatsächlich sinnvoll und belegt ist.“

 Weil vorhandene Produkte den eigenen Qualitätsansprüchen teilweise nicht genügten, ließ das Team eigene Produkte entwickeln. „Wir wollten bei der Qualität keine Kompromisse machen. Deshalb war für uns schnell klar, dass wir eigene Produkte brauchen“, so die Gründer. Diese werden in einer Manufaktur nahe Potsdam hergestellt und sind biozertifiziert. Der Hersteller beliefert nach Angaben von Devyne auch renommierte Longevity-Kliniken in Europa. Die Zusammensetzungen wurden eigens für das Lingener Unternehmen entwickelt. Die Supplements entstehen zudem gemeinsam mit einem spezialisierten Labor aus Österreich. „Unsere Produktzusammensetzungen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und einer Vielzahl von Studien“, erläutert das Team.

Begleitet wird Devyne von einem wissenschaftlichen Beirat. Zu diesem gehört Dr. med. Michael Greis, einer der ersten deutschen Ärzte, die sich intensiv der Präventivmedizin widmeten. Der Lingener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ist unter anderem zertifizierter Ernährungsmediziner und Präventologe und begleitet Devyne bei der fachlichen Einordnung von Rohstoffen, Dosierungen und Inhalten. „Gesundheit im Alter ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler kleiner, bewusster Entscheidungen im Alltag. Genau da setzt eine gute Ernährung an: nicht als schnelle Lösung, sondern als solide Grundlage“, erklärt Greis.

„Die drei Gründer haben uns mit ihrem klaren Konzept, ihrer Expertise und ihrem hohen Qualitätsanspruch überzeugt“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Wir haben Vertrauen in die Idee und in die Menschen dahinter. Deshalb haben wir uns auch entschieden, das Vorhaben über unseren Innovationsfonds zu unterstützen. Ich freue mich, dass Devyne nun am Markt ist und von Lingen aus weiter wachsen möchte.“

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) stand während der Gründungs- und Entwicklungsphase im Austausch mit dem Team und unterstützte unter anderem beim Antrag für den städtischen Innovationsfonds. Die Stadt fördert das Vorhaben mit einem Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro.

Longevity bedeutet für die drei Gründer ausdrücklich keine extreme Selbstoptimierung. „Wir wollen dazu beitragen, möglichst lange gesund zu bleiben und Lebensqualität zu erhalten.“ Ernährung, Bewegung, Schlaf und Regeneration sowie soziale Kontakte bilden dafür die wesentlichen Grundlagen. „Nahrungsergänzungsmittel können dort sinnvoll sein, wo echter Bedarf besteht. Aber sie ersetzen keine gute Ernährung und sollten es auch nicht müssen.“

Devyne konzentriert sich auf fünf Bereiche: Darm- und Immunsystem, Schlaf und Regeneration, Energie und Stoffwechselbalance, Beauty sowie Zellschutz. Zum Sortiment gehören neben Nahrungsergänzungsmitteln auch fermentierte Lebensmittel, funktionale Naturprodukte, Wirkstoffkosmetik und Produkte rund um „Beauty von innen“. Rund 250 Produkte sind im Onlineshop verfügbar, der seit etwa einem Monat live ist. Orientierung bietet ein digitaler Produktfinder, der Kundinnen und Kunden systematisch zu passenden Produkten führt. „Ehrlichkeit, Transparenz und Vertrauen sind für uns die wichtigste Währung.“

Die drei Gesellschafter bringen unterschiedliche Erfahrungen zusammen. Simon und Vincent Brinker führen den Lingener Bio-Supermarkt Kornblume in zweiter Generation und greifen auf mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bio-Lebensmittelhandel zurück. Die Kornblume wurde fünfmal in Folge als Bio-Supermarkt des Jahres ausgezeichnet. Ernst Trapp ergänzt das Team mit langjähriger internationaler Führungserfahrung und Expertise im E-Commerce, im Markenaufbau und in der Skalierung digitaler Geschäftsmodelle. Kennengelernt haben sich die drei über die Kornblume, in der Trapp bis heute Kunde ist. Aus Gesprächen und dem gemeinsamen Interesse an Ernährung, Gesundheit und Longevity entstand die Idee für Devyne.

Auch personell möchte Devyne weiter wachsen. Gesucht werden Menschen, die sich für Ernährung, Gesundheit und Longevity begeistern. Auch das Netzwerk aus Medizin und Wissenschaft soll ausgebaut werden.

Zum Marktstart erhalten Neukundinnen und Neukunden noch bis zum 31.10.2026 mit dem Code „WELCOME15″“ 15 Prozent Rabatt. Weitere Informationen unter www.devyne.de.

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Der Countdown läuft: Die Highlights des 44. Lingener Altstadtfests

 

Bald ist es soweit: Vom 18. bis 20. Septemberverwandelt sich die Lingener Innenstadt wieder in eine große Festmeile. Ob sportlicher Auftakt, musikalischer Stargast oder Shopping-Vergnügen – das Altstadtfest hält für jeden etwas bereit. Ein Überblick über die Highlights der drei Festtage.

Die Vorfreude steigt: Schon in wenigen Tagen öffnet das Lingener Altstadtfest 2026 seine Pforten und die teilnehmenden Vereine freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher an ihren Getränkewagen.

Neben dem Programm auf dem Marktplatz verteilt sich das Altstadtfest-Geschehen auf insgesamt sieben Bühnen im gesamten Stadtgebiet, d.h. um den Pulverturm, den Universitätsplatz, den Pferdemarkt, den Amtsgerichtshof und den Bonifatiusplatz, sowie am neuen Rathaus. Mehr als 75 Künstlerinnen, Künstler und Bands sorgen über das Wochenende hingweg mit einem artistischem sowie breiten musikalischen Spektrum – von Rock und Pop bis hin zu House- und Elektrobeats – für Stimmung. Ein Bummel durch die Innenstadt lohnt sich also nicht nur für das Hauptprogramm auf dem Marktplatz!

 

Die wichtigsten Programmpunkte der drei Festtage im Überblick:

Freitag, 18. September: Sportlicher Auftakt und Festeröffnung

 Ganz neu in diesem Jahr: Der Altstadtfest-Run gesponsort von Easyfitness, Getränke Essen und Krone Radschlag mit dem Runclub der Jungs von Forest5! Ab 17 Uhrtreffen sich Läuferinnen und Läufer aller Alters- und Fitnessklassen auf dem Marktplatz zum gemeinsamen Warm-up, bevor es um 17.15 Uhr auf die Strecke geht. Wer möchte, kann sich im Anschluss in den Duschen der MTV-Sporthalle frisch machen – und direkt weiterfeiern!

Schon ab 17.30 Uhr sorgt nämlich die Brass-Band „Brass von Monte Disco“ auf der Marktplatzbühne für beste Stimmung. Um 20 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Dieter Krone das Altstadtfest dann offiziell mit dem traditionellen Bierfassanstich. Danach heizt ab 20.30 Uhr die Band „GOODBEATS“ mit mitreißender Livemusik weiter ein.

Samstag, 19. September: Flohmarkt, Shopping und Stargast Stanfour

Der Samstag startet früh, aber ganz entspannt: Von 7 bis 17 Uhr lädt der beliebte Flohmarkt auf den Parkplätzen „Zum Neuen Hafen“ und „Landkreis Emsland“ zum Stöbern ein. Die Teilnahme ist kostenfrei, Standplätze werden vom Security-Dienst vor Ort nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt“ vergeben. 

Der absolute Höhepunkt des Altstadtfest findet dann am Abend statt, wenn der diesjährige Samstagabend-Headliner, die deutsche Pop-Rock-Band Stanfour, ab 21 Uhr die Marktplatzbühne rockt. Im Anschluss übernimmt die „Antenne Niedersachsen Band“ und sorgt dafür, dass bis in die Nacht weitergefeiert wird.

Sonntag, 20. September: Musik, Einkaufsvergnügen und Kleinkunst

Der Festsonntag steht ganz im Zeichen von Familie, Musik und Shopping. Bereits ab 10 Uhr morgensstartet das Musikprogramm auf der Marktplatzbühne. Von 13 bis 18 Uhr laden die Geschäfte der Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Ab 15 Uhrsorgen die Großstadtengel mit ihrem Hit „Gute Laune“ auf der Marktplatzbühne für beste Stimmung und laden zum Kinderprogramm ein, einer bunten Mitmach-Welt voller Musik und Bewegung. Parallel dazu begeistert der Kleinkunstwettbewerb „Lingener Theo“ an verschiedenen Standorten im innerstädtischen Bereich mit internationalen Künstlern.

Neu: 10er-Bierträger an den Getränkeständen

Ebenfalls neu in diesem Jahr: An den Getränkeständen gibt es erstmals 10er-Bierträger zum Preis von 35 € zzgl. 10 € Pfand. Damit lässt sich der Festbesuch noch entspannter gestalten. Das Lingener Altstadtfest lebt vom Engagement der zahlreichen örtlichen Vereine, die die Getränkewagen und Stände in Eigenregie betreiben – die Vereine freuen sich daher besonders, wenn die Besucherinnen und Besucher zahlreich vorbeischauen und mit ihrem Besuch unterstützen.

 

Für eine saubere und entspannte Festatmosphäre sorgen neuerdings zudem Pfandflaschensammelbehälter, die über das gesamte Festgelände verteilt aufgestellt werden.

Altstadtfest Samstag 20.09.2025 in Lingen

 

Das vollständige Programm ist online unter https://www.lingeneraltstadtfest.de/ und www.tourismus-lingen.de/altstadtfest abrufbar.

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Persönliche Gesundheitsbegleitung Nadine Boyer-Dijksterhuis gründet „MitSorge“

 

Lingen. Medikamentenpläne im Blick behalten, bei Anträgen unterstützen, zum Einkaufen begleiten oder bei bürokratischen Fragen unterstützen: „MitSorge“ begleitet Senioren und ihre Familien im Alltag. Hinter dem neuen Angebot in Lingen steht Nadine Boyer-Dijksterhuis. Die Lingenerin hat sich vor Kurzem mit dem Unternehmen selbstständig gemacht. Caroline Ohmann von der Wirtschaftsförderung hat sie auf ihrem Weg zur Existenzgründung begeleitet.

„In meiner 25-jährigen Tätigkeit als Medizinische Fachangestellte bin ich immer wieder damit konfrontiert worden, dass insbesondere Senioren und ihre Angehörigen mit den zahlreichen medizinischen und organisatorischen Aufgaben überfordert sind“, berichtet Nadine Boyer-Dijksterhuis. „MitSorge soll die Lücke schließen, die zwischen dem eigenen Zuhause und der Arztpraxis entsteht. Ich möchte die Familien genau dort unterstützen, wo sie sonst auf sich allein gestellt sind.“

MitSorge übernimmt beispielsweise die Koordination von Arztterminen, organisiert Rezepte, unterstützt bei Anträgen und Widersprüchen oder begleitet zu Arzt- und Behördenterminen. Auch in akuten Situationen kann Unterstützung vor Ort erfolgen. Dabei haben die Kundinnen und Kunden eine feste Ansprechperson. Mindestens einmal pro Woche findet ein telefonischer oder persönlicher Kontakt statt. Veränderungen können so frühzeitig wahrgenommen und mit den Angehörigen besprochen werden. Gerade Familienmitglieder, die beruflich stark eingebunden sind oder weiter entfernt wohnen, sollen dadurch entlastet werden.

Zu Beginn steht ein kostenfreies und unverbindliches Kennenlerngespräch. Dabei erfasst Nadine Boyer-Dijksterhuis unter anderem Gewohnheiten, behandelnde Ärzte, Medikamente und aktuelle Anliegen. Die Informationen bündelt sie anschließend in einer digitalen Akte. Über eine App können sich Angehörige so immer auf dem Laufenden halten und beispielsweise Medikamentenpläne, Arzttermine, Befundberichte und Dokumentationen einsehen. „Die App haben wir selbst entwickelt – das ist unser Alleinstellungsmerkmal. Mir war es wichtig, meinen Kunden und deren Angehörigen jederzeit absolute Transparenz und Klarheit zu bieten“, erklärt Nadine Boyer-Dijksterhuis. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass jemand koordiniert und begleitet, ohne dass man als Angehöriger die Situation ständig selbst überprüfen und einschätzen muss“, beschreibt die Existenzgründerin die Idee zu MitSorge. „Ich möchte, dass Familien sonntags wieder einfach gemeinsam Kaffee trinken können, weil sich jemand von außen um die Bürokratie und alles Wichtige kümmert.“

Die Unterstützung von MitSorge können Kunden dauerhaft, kurzfristig oder für einen begrenzten Zeitraum in Anspruch nehmen. Die Finanzierung erfolgt privat und unter bestimmten Voraussetzungen über Leistungen der Pflegeversicherug.

Caroline Ohmann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) gratulierte der Gründerin zum Start: „MitSorge greift ein Thema auf, das viele Familien beschäftigt. Nadine Boyer-Dijksterhuis verbindet ihre langjährige medizinische Erfahrung mit einem sehr persönlichen Ansatz. Damit schafft sie ein Angebot, das Senioren unterstützen und gleichzeitig Angehörige ganz konkret entlasten kann.“

Für den weiteren Aufbau sucht Nadine Boyer-Dijksterhuis bereits Fachkräfte mit medizinischer Erfahrung. Langfristig möchte sie zudem die Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen, Pflegediensten und weiteren Beteiligten stärken.

Alle Informationen und Kontaktdaten finden Interessierte auch unter https://mitsorge.de/

Caroline Ohmann (li.) hat Nadine Boyer-Dijksterhuis auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet.

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73-Jähriger stirbt nach Unfall mit Sportwagen in Brockhausen

 

Am Samstagvormittag ist im Lingener Ortsteil Brockhausen bei einem Verkehrsunfall auf der L60 ein 73-jähriger Mann aus Lingen ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Polizei war der Fahrer eines englischen Sportwagens gegen 11 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum gefahren. Der 73-Jährige wurde bei dem Aufprall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch ein Rettungshubschrauber sowie die Feuerwehren aus Baccum, Brögbern und Lingen im Einsatz.

Die L60 war infolge des Unfalls für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

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Brand bei Rohstoffrecycling-Betrieb in Lingen

 

Lingen: Am Freitagmittag ist es an der Schillerstraße, in einem Gewerbegebiet im Stadtteil Damaschke, zum Brand in einem Entsorgungsbetrieb gekommen. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte sich dort gegen 12:30 Uhr Unrat in Form von Pappe und nicht näher benanntem Gewerberestmüll entzündet. Über der Brandstelle baute sich eine von weither sichtbare, dunkle Rauchsäule auf. Vorsorglich wurde eine Warnmeldung veröffentlicht, wonach Anwohnerinnen und Anwohner aufgefordert wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Später durchgeführte Schadstoffmessungen der Feuerwehr ergaben keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefahr für die Bevölkerung. Am Einsatzort sind und waren insgesamt 64 Wehrkräfte mit zahlreichen Fahrzeugen im Einsatz. Die Kameradinnen und
Kameraden aus Lingen wurden dabei von den Feuerwehren aus Baccum, Brögbern, Bramsche und Holthausen unterstützt. Gemeinsam konnten sie ein Übergreifen auf weitere Lagerbereiche des Betriebes verhindern. Aktuell laufen noch einige Nachlöscharbeiten. Der entstandene Sachschaden an der brandbetroffenen Halle wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Eine dunkle, rund 100 Meter hohe Rauchwolke war weithin sichtbar.

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Motorrad prallt gegen Rettungswagen – Überholmanöver endet tödlich

 

Lingen- Am Freitagmittag ist es auf der Bundesstraße 70, in Höhe der Abfahrt Lingen-Damaschke, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Ein 79 jähriger Mann aus Twist wurde dabei tödlich verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Rettungswagenbesatzung des Deutschen Roten Kreuzes gegen 12:30 Uhr von Lingen in Richtung Meppen unterwegs. Am Fahrzeug waren sowohl Blaulicht, als auch Martinshorn eingeschaltet. In Höhe der Abfahrt Lingen-Damaschke, überholte die 27-jährige Fahrerin des Rettungswagens zwei vor ihr fahrende Autos. Beide Fahrzeugführer hatten ihre Fahrt verlangsamt und waren, um die Vorbeifahrt zu ermöglichen, auf den rechten Grünstreifen ausgewichen. Auf der Gegenfahrbahn kam dem Rettungswagen zeitgleich ein Opel Combo entgegen. Auch dessen Fahrer verlangsamte die Fahrt und lenkte sein Auto an den rechten Fahrbahnrand. Hinter dem Opel fuhr ein 79-jähriger Mann mit seinem Motorrad der Marke Yamaha. Aus unbekanntem Grund überholte er den vor ihm fahrenden Opel und stieß frontal mit dem entgegenkommenden Rettungswagen zusammen. Der Mann stürzte auf die Fahrbahn und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Rettungswagenbesatzung und eine im Fahrzeug befindliche Patientin blieben körperlich unverletzt. Die Fahrerin stand jedoch unter Schock.

Die Bundesstraße 70 ist für die Ermittlungs- und Aufräumarbeiten noch bis zum späten Nachmittag zwischen den Anschlussstellen Laxten und Altenlingen gesperrt.

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Sommerliche Melodien erklingen vom Rathausturm „Die kleine Serenade“ lädt auf den Lingener Marktplatz ein

 

 

Lingen. Zu einem musikalischen Sommerabend unter freiem Himmel lädt die Stadt Lingen am Samstag, 25. Juli, ein. Ab 20:30 Uhr erklingen im Rahmen der Reihe „Die kleine Serenade“ vom Glockenspiel des historischen Rathausturms sommerliche Melodien auf dem Marktplatz.

Klokkenist Hans-Dieter Thomas hat dafür ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es beginnt mit dem um 1240 entstandenen Kanon „Sumer is icomen“ und führt über bekannte Melodien von der Renaissance bis in die Gegenwart. Ergänzt wird das Konzert durch heitere Kompositionen von Gastoldi und Cesar Bresgen. Den stimmungsvollen Abschluss bildet George Gershwins berühmte Arie „Summertime“, die eigens für das Lingener Glockenspiel bearbeitet wurde.

Das Glockenspiel prägt seit 1952 das Klangbild der Lingener Innenstadt. Es wurde der Stadt von den Kivelingen geschenkt und ist seitdem ein fester Bestandteil des historischen Rathauses. Die Stadt Lingen lädt alle Interessierten herzlich ein, das rund halbstündige Konzert in besonderer Atmosphäre auf dem Marktplatz zu genießen. Foto: Hans-Dieter Thomas

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100 Jahre SKF Lingen – Benefizkonzert mit der Big Band der Bundewehr.

 


Lingen. Der Sozialdienst katholischer Frauen Lingen (seit 2025 SkF Ems-Vechte e. V.) feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Der Festkommers wird am 26. November 2026 im Theater an der Wilhelmshöhe gefeiert. Zum Jubiläum gibt die Big Band der Bundeswehr, die zu den renommiertesten Show- und Unterhaltungsorchestern Deutschlands zählt und weltweit auftritt, am 05. November 2026 im Lingener  Theater ein Charity Konzert geben. Die 25 Musikerinnen und Musiker sowie Sängerinnen und Sänger der über 55 Jahre bestehenden Big Band könne auf ein unglaubliches Repertoire aus der Musikwelt zurückgreifen. Sie wollen zu Gunsten der neuen Vater- Mutter-Kind-Einrichtung des SkF Ems-Vechte (Emsland / Grafschaft Bentheim) ihr Publikum in ihren Bann ziehen. In einem Pressegespräch mit Dr. Simona Schulte, 1. Vorsitzende SkF, den Vorstandsdamen Irene Vehring und Annette Kruse, Geschäftsführerin Marita Theilen sowie Vera Bruns, Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Lingen, versprach der Tour Manager der Big Band, Stabshauptmann Johannes M. Langendorf, einen unvergesslichen Konzertabend, der einzigartig werde. Langendorf stellte heraus. „Die Big Band engagiert sich mit Herzblut besonders bei Benefizveranstaltungen und freut sich schon auf das zweistündige Konzert anlässlich des 100–jährigen Jubiläums des SkF Lingen am 5.November im Lingener Theater!“ Die Vorstandsdamen sind sehr glücklich, dass das Charity-Konzert ganz im Zeichen eines guten Zwecks stehe. Dessen Erlös komme im vollen Umfang der neuen Vater-Mutter-Kind-Einrichtung des SkF Ems-Vechte zugute. Eintrittskarten können bei der Lingen Wirtschaft & Tourismus GmbH im Rathaus an der Neue Straße 3a, Telefon (0591) 9144-144, erworben werden.

(v. links) Anette Kruse, Simona Schulte, Johannes M. Langendorf, Irene Vehring und Marita Theilen präsentierten das Plakat für das Charity Konzert am 5. November 2026.

Neueröffnung von L’Osteria in den Lingener Lingia Arkaden

 

Lingen. Die italienische Restaurantkette L’Osteria ist ab sofort auch in Lingen vertreten. In den Lingia Arkaden an der Waldstraße hat jetzt die erste und bislang einzige Filiale im Emsland eröffnet. Franchise-Partner ist Henrik Kanne von der Kanne-Group aus Heede.
Im neuen Restaurant in Lingen finden auf rund 550 Quadratmetern insgesamt 170 Gäste im Innenbereich Platz. Der Innenhof bietet zudem Spielmöglichkeiten für Kinder. Ein großes Klettergerüst steht bereits, ein Trampolin, eine Tischtennisplatte sowie Blumen und Rasen sollen noch folgen. Oberbürgermeister Dieter Krone beglückwünschte zusammen mit Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung zur Neueröffnung. „Mit der Ansiedlung von L’Osteria gewinnt Lingen ein attraktives gastronomisches Angebot hinzu. Die Lage an der Waldstraße mit der unmittelbaren Nähe zu Kino und Theater ist hervorragend“, so das Stadtoberhaupt.

Die Systemgastronomie-Kette L’Osteria wurde 1999 in Nürnberg gegründet. Jede Filiale wird individuell gestaltet und besitzt dennoch den typischen Wiedererkennungswert der Marke, zu dem beispielsweise die offene Küche gehört. 45 Mitarbeiter sind für das Restaurant in der Waldstraße tätig. Die Öffnungszeiten sind täglich von 11:30 bis Mitternacht.

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Die Biener Landbäckerei Wintering und Round Table 166 haben dem SkF Ems-Vechte eine Spende in Höhe von 2.000 Euro überreicht.

 

Lingen- Die Biener Landbäckerei Wintering und der Round Table 166 – Emsland Süd haben erneut gemeinsam ein Zeichen für soziales Engagement gesetzt. Im Rahmen der im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführten Tannenbaum-Aktion wurde nun eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Sozialdienst katholischer Frauen Ems-Vechte (SkF) übergeben.

Bei einem Treffen in der Burgstraße in Lingen stellten Dr. Simona Schulte, die Vorsitzende des Trägervereins, und die Geschäftsführerin Marita Theilen die vielfältige Arbeit des SkF vor. Dabei erhielten die Vertreter der Landbäckerei Wintering sowie des Round Table einen Einblick in die zahlreichen Unterstützungsangebote für Familien, Frauen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Manuel Wintering, Geschäftsführer der Biener Landbäckerei Wintering, zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Vereins: „Es ist bemerkenswert, mit wie viel Herzblut und Einsatz sich der SkF für Menschen in unserer Region engagiert. Wir freuen uns, diese wichtige Arbeit unterstützen zu können.“

Auch Co-Geschäftsführer und Brotsommelier Daniel Wintering betonte die Bedeutung des Austauschs: „Der persönliche Einblick hat uns noch einmal verdeutlicht, wie wichtig soziale Einrichtungen wie der SkF für unsere Gesellschaft sind. Diese wichtigen Projekte unterstützen wir gerne.“

Neben der Spendenübergabe konnten beim Treffen auch neue Kontakte geknüpft und Ideen für ein mögliches weiteres Engagement des Round Table 166 zugunsten des SkF Ems-Vechte entwickelt werden.

Auf dem Foto v.l.: Martin (RT 166), Finn (RT 166), Manuel Wintering, Daniel Wintering, Sebastian (RT 166), Marita Theilen (Geschäftsführerin SkF Ems Vechte), Dr. Simona Schulte (Vorsitzende des SkF-Trägervereins)

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Neue neurologisch-psychiatrische Praxis in Lingen eröffnet Stadt begrüßt Dr. Hamid Alamdari im ehemaligen DGB-Haus

 

Lingen. Die medizinische Versorgung in Lingen erhält weiteren Zuwachs: Der Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Dr. Hamid Alamdari, hat seine neue Praxis im sanierten ehemaligen DGB-Haus, Am Gasthausdamm 6, eröffnet. Oberbürgermeister Dieter Krone sowie Sophia Schaa von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen, die die Neugründung unterstützt hat, besuchten den Mediziner kürzlich vor Ort, um sich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten zu machen und zur erfolgreichen Niederlassung zu gratulieren.

Oberbürgermeister Dieter Krone betonte dabei die Bedeutung der neuen Praxis für die Stadt: „Mit Dr. Alamdaris Praxis erweitern wir das medizinische Angebot in Lingen um einen wichtigen Baustein. Die Kombination aus Neurologie und Psychiatrie ist für viele Patientinnen und Patienten von großer Bedeutung. Gleichzeitig bietet die Praxis mit ihrem Standort mitten in der Innenstadt in einem historischen Gebäude ein attraktives und gut erreichbares Umfeld.“

Die Praxis befindet sich im Untergeschoss eines umfassend modernisierten Gebäudes und erstreckt sich über rund 160 Quadratmeter. Sie verfügt über zwei Sprechzimmer, zwei Diagnostikzimmer (Elektroenzephalogramm, Elektroneurogramm, Ultraschall, Demenzdiagnostik), ein Behandlungszimmer sowie ein Zimmer für Blutabnahme und Injektionen. Die Räume sind hell und freundlich gestaltet und mit moderner medizinischer Ausstattung versehen. Die Praxis ist barrierefrei erreichbar; ein Aufzug wird in Kürze fertiggestellt. Perspektivisch soll die Praxis weiter ausgebaut werden, um künftig ein breiteres diagnostisches und therapiebezogenes Angebot zu ermöglichen. Ergänzend plant Dr. Alamdari künftig auch Akupunktur anzubieten.

Das Besondere an seinem Angebot ist die Kombination aus Neurologie und Psychiatrie. „Viele Erkrankungen betreffen mehrere Fachbereiche oder weisen sowohl neurologische als auch psychische Komponenten auf. Ein Beispiel ist Multiple Sklerose (MS), bei der Depressionen häufiger auftreten können. Ebenso können Migränepatienten sowohl neurologische als auch psychische Elemente haben. Patienten mit chronischen Schmerzen sind ebenfalls oft von einer interdisziplinären Perspektive betroffen, da Schmerzen dauerhaft sein können und sowohl physische als auch psychische Auswirkungen haben“, erklärt Dr. Alamdari. Für ihn gehen beide Disziplinen daher „Hand in Hand“. Aktuell behandelt er psychiatrische Behandlung für alle Patienten (Kassenpatienten, Privatversicherte und Selbstzahler) sowie neurologische Privatpatienten. Sein Einzugsgebiet reicht dabei weit über Lingen hinaus und umfasst beispielsweise Meppen, Sögel, Haselünne, Haren, Nordhorn und Salzbergen.

Dr. Alamdari wurde im Iran geboren und kam im Jahr 2012 gemeinsam mit seiner Familie nach Deutschland. Seitdem lebt er in Lingen. Seine berufliche Laufbahn führte ihn zunächst an die Hedon-Klinik in Lingen sowie später in Krankenhäuser und Medizinische Versorgungszentren in Haselünne und Meppen. Mit der eigenen Praxis schafft er nun die Möglichkeit, beide Fachbereiche unter einem Dach zu vereinen und ganzheitlich anzubieten.

Auch privat ist die Familie fest in der Region verwurzelt. „Wenn wir unsere Familie im Iran besuchen, haben wir nach zwei Wochen Heimweh. Für uns ist Lingen schon unsere neue Heimat geworden. Das, was wir uns hier aufgebaut haben, ist nicht selbstverständlich. Wenn man für etwas kämpft, ist es noch mehr wert“, sind sich die Eheleute Alamdari einig.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen hat Dr. Alamdari im Prozess der Niederlassung begleitet und unterstützt. „Solche Gründungen stärken unseren Gesundheitsstandort nachhaltig“, ergänzt Sophia Schaa. „Wir freuen uns, dass sich Dr. Alamdari bewusst für Lingen entschieden hat.“

Mit seiner neuen Praxis setzt Dr. Alamdari ein starkes Zeichen für eine moderne, ganzheitliche medizinische Versorgung und für seine persönliche Verbundenheit mit seiner Wahlheimat Lingen. Er wünscht sich zukünftig auch Kassenpatienten mit neurologischen Beschwerden aufnehmen zu können, um die Versorgungssituation zu verbessern. Ob und wann dies möglich sein wird, hängt jedoch von den Rahmenbedingungen und entsprechenden Entscheidungen der Kassenärztlichen Vereinigung ab.

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27-jähriger verstirbt nach Unfall im Krankenhaus

 

Update 20:45 Uhr: Im Lingener Ortsteil Baccum ist es am Mittwochnachmittag gehen 16:00 Uhr auf der Thuiner Straße (B214) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurden drei Personen schwer verletzt, ein 27-jähriger Mann erlag am Abend seinen Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer eines Ford Fiesta aus Freren gemeinsam mit zwei weiteren Insassen in Richtung Thuine unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte der Pkw frontal mit dem VW Bulli einer 25-jährigen Frau aus Lingen.

Zufällig befand sich eine Zivilstreife der Polizei in unmittelbarer Nähe des Unfallortes. Gemeinsam mit weiteren Ersthelfern konnten die Beamten schnell eingreifen und drei Personen aus dem bereits brennenden Ford Fiesta retten.

Ein 27-jähriger Beteiligter wurde mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Osnabrück geflogen. Dort verstarb er am Abend an den Folgen des Unfalls.

Die Feuerwehr Baccum war mit vier Fahrzeugen und insgesamt 19 Einsatzkräften vor Ort. Sie löschte den Fahrzeugbrand und sicherte die Unfallstelle. Darüber hinaus waren drei Notärzte sowie vier Rettungswagen im Einsatz.

Die Bundesstraße 214 blieb für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten weiträumig umgeleitet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.  

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Lingener Pöttemarkt am 5. Mai Rund 120 Händler bieten Putzmittel, Taschen, Töpfe und mehr

 

Lingen. Der traditionelle Pöttemarkt in der Lingener Innenstadt findet in diesem Jahr am Dienstag, 5. Maistatt.

Zwischen 8 und 18 Uhr können die Besucherinnen und Besucher die Waren der rund 120 Stände begutachten und sich beispielsweise mit neuen „Pötten“ eindecken. Das Angebot der Händler geht dabei weit über Töpfe hinaus und reicht von Putzmitteln, Tischdecken, Socken, Knöpfen, Backformen, Taschen, Tüchern, Gürteln über Uhren, Schmuck, Tupperware und vielem mehr.

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Mobilitätsmeile und verkaufsoffener Sonntag locken in die Innenstadt von Lingen

 

Lingen: Wer erfahren möchte, wie nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität in den Alltag integriert werden kann und welche umweltfreundlichen Optionen zu einem eigenen Auto mit Verbrennungsmotor es so gibt, der sollte sich Sonntag, den 03. Mai 2026 im Kalender freihalten und markieren. An diesem Tag werden die neuesten Trends auf dem Marktplatz präsentiert. In Ergänzung zu dieser Aktion öffnen die Geschäfte in der Innenstadt an diesem Tag zwischen 13 und 18 Uhr.

 

Wenn sich in der Lingener Innenstadt am 03. Mai 2026 wieder alles um das Thema Mobilität dreht, ist es wieder soweit: Die Mobilitätsmeile lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, verschiedenste Fortbewegungsmittel auszuprobieren sowie „Probe zu sitzen“, sich über nachhaltige Alternativen zu informieren und neue Möglichkeiten, um umweltfreundlich unterwegs zu sein, zu entdecken. 

Die regionalen Auto- und Fahrradhändler freuen sich über viele Besucher: Neben den neuesten Automodellen können die Trends im Bereich E-Bikes und Fahrradzubehör auf dem Marktplatz entdeckt werden. Der ADFC Emsland bietet vor Ort die Möglichkeit der Fahrrad-Codierung für 15€ an – ADFC Mitglieder zahlen nur 5€. Aber auch auf andere Arten der Fortbewegung richtet sich der Fokus an diesem Tag: So wird die Verkehrsgemeinschaft Emsland stellvertretend für den ÖPNV vor Ort sein und die Firma Mobileeee das Thema Carsharing beleuchten. Am Stand der Verkehrswacht werden den Besuchern brenzlige Situationen simuliert. Ferner lädt die Firma Emco E-Roller zu Probefahrten ein und auch Dachzelte Emsland wird vor Ort sein. 

In Ergänzung dazu sowie zur Maikirmes öffnen die Geschäfte in der Innenstadt an diesem Tag zwischen 13 und 18 Uhr, sodass auch diejenigen auf ihre Kosten kommen, die einfach nur ausgiebig bummeln oder Eis essen möchten.

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„Brauer Mode Accessoires & Geschenkartikel“ in der Großen Straße neu eröffnet

 

Lingen. In der Großen Straße in der Lingener Innenstadt hat „Brauer Mode Accessoires & Geschenkartikel“ neu eröffnet.

Oberbürgermeister Dieter Krone und der neue Citymanager Moritz Lüttel gratulierten jetzt Inhaber Thang Brauer und seiner Mitarbeiterin Minhly Nguyen zur Neueröffnung. „Brauer Mode Accessoires & Geschenkartikel“ bietet Damenmode bis Größe 58.
Thang Brauer hat den Laden Anfang des Jahres übernommen und knüpft damit an den Erfolg des Vorgängers „Mai Anh“ an. Der Inhaber bringt 20 Jahre Erfahrung in der Modebranche mit. Er betreibt zwei weitere Filialen in Haselünne und Haren. „Als ich erfahren habe, dass das Lokal frei wird, habe ich das als Chance begriffen, nun endlich auch beruflich in meiner Heimatstadt tätig zu werden“, erklärte Thang Brauer im Gespräch. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin lebt er bereits seit vielen Jahren in Lingen. Seine Mode kauft er in ganz Deutschland ein und ist auch selbst immer wieder vor Ort. Darüber hinaus beschäftigt er acht Mitarbeiterinnen, zu denen auch die Verkäuferin des Vorgängergeschäftes zählt. „Die Kundinnen treffen also auf ein vertrautes Gesicht. Das war mir wichtig“, so der Inhaber. „Brauer Mode Accessoires & Geschenkartikel“ biete überwiegend Mode für ältere Damen und Herren an. Zudem zählen Lingerie sowie Taschen, Tücher und beispielsweise Glückwunschkarten zum Sortiment. Das Geschäft hat montags bis samstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr geöffnet. 

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Schwere Sexualstraftat in der Innenstadt – Polizei sucht Zeugen

 

Lingen – Bereits am Freitagabend, den 27.03.2026, kam es in der Lingener Innenstadt zu einer schweren Sexualstraftat zum Nachteil eines 15-jährigenMädchens.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Jugendliche zwischen 19 und 21 Uhr im Bereich der Lookenstraße von einem bislang unbekannten Mann angegriffen und in einen nahegelegenen Durchgang gezogen. Eine genauere zeitliche Eingrenzung des Tatzeitraums ist derzeit nicht möglich, da das Opfer infolge des Geschehens unter erheblichem Schock stand. Dort kam es zu einer sexuellen Gewalttat.

Anschließend gelang es dem Opfer, sich zu lösen und zu flüchten. Die Jugendliche wandte sich kurz darauf an ihre Angehörigen und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Polizei hat umgehend umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  –    etwa 180 cm groß

  –    etwa 20 bis 25 Jahre alt

  –    kräftige, muskulöse Statur

  –    brauner Vollbart

  –    dunkel gekleidet, möglicherweise graue Jogginghose

  –    sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent

Die Tat ereignete sich im rückwärtigen Bereich zwischen der Lookenstraße und

angrenzenden Geschäften. Die Polizei geht davon aus, dass sich zur Tatzeit

Personen in der Nähe aufgehalten haben könnten. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur beschriebenen Person geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer 0591/870 zu melden.

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Tötungsdelikt in Lingen – 29-jähriger stellt sich der Polizei

 


Lingen- Am Sonntagnachmittag, den 29.03.2026, kam es in Lingen in der
Josefstraße zu einem Tötungsdelikt, das derzeit Gegenstand umfangreicher Ermittlungen ist.

Ein 29-jähriger Mann suchte eigenständig die Polizeidienststelle in Lingen auf und machte Angaben zu einem schwerwiegenden Gewaltverbrechen. Im Zuge der unmittelbar eingeleiteten Maßnahmen suchten Einsatzkräfte die betreffende Wohnanschrift auf. Dort wurde ein 42-jähriger Mann leblos in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erfolgte am darauffolgenden Tag die Vorführung vor einem Haftrichter am Amtsgericht Osnabrück. Dieser erließ Haftbefehl wegen Totschlags. Der Beschuldigte befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Hintergründe und genauen Umstände der Tat sind derzeit noch unklar und Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Weitere Auskünfte können zum jetzigen Zeitpunkt nicht erteilt werden.

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Dieselaustritt am Bonifatius-Hospital

 

Lingen. Beim Befüllen eines Tanks für das Notstromaggregat des Bonifatius-Hospitals an der Wilhelmstraße ist es am Mittwoch zu einem technischen Defekt gekommen. In dessen Folge ist Diesel ausgetreten.

 

Das Notstromaggregat befindet sich auf dem Dach des Krankenhauses und wird automatisch aus einem größeren Tank im Keller nachgefüllt. Nach einem regulären Testlauf kam es zu einem Versagen der Abschaltautomatik. Dadurch sind rund 2.000 Liter Diesel zunächst auf das Flachdach des Krankenhauses gelangt und von dort über vorhandene Gullys in die Regenwasserkanalisation abgeflossen.

Die Feuerwehr hat umgehend reagiert und Ölsperren gesetzt. Aktuell werden die betroffenen Leitungen durch eine Spezialfirma unter Aufsicht der zuständigen Wasserbehörde gespült und gereinigt.

Vor Ort sind neben der Feuerwehr auch Vertreter der Wasserbehörde sowie ein Fachunternehmen im Einsatz.

Im betroffenen Bereich kann es vorübergehend zu einem Dieselgeruch aus den Gullys kommen.

 

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Neues Reformer-Pilates-Studio in Lingen eröffnet

 

Lingen. In Lingen hat Alwina Sevcov am Jakob-Wolff-Platz in der Lindenstraße 1a das Studio „Alwina Reformer Pilates“ eröffnet. Die gelernte Erzieherin aus Gersten führt das Studio gemeinsam mit ihrem Ehemann Waldemar Sevcov. Oberbürgermeister Dieter Krone und Caroline Ohmann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) gratulierten dem Ehepaar zum Start. „Es ist toll, dass wir in Lingen nun auch dieses tolle neue Angebot vorhalten können“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone.

Caroline Ohmann hatte Alwina Sevcov auf dem Weg zur Neueröffnung begleitet.

Dieser Weg ist für die Inhaberin eng mit ihrer persönlichen Geschichte verbunden: Nach einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung entschied sie sich für eine berufliche Neuorientierung und absolvierte eine Ausbildung zur Reformer-Pilates-Trainerin in Münster. Mit dem eigenen Studio setzt sie nun nach eigenen Worten ihre Vision eines ganzheitlichen und zugleich effektiven Trainingskonzepts um.

Auf rund 120 Quadratmetern stehen den Besucherinnen und Besuchern neun Reformer-Geräte zur Verfügung. „Jedes der Geräte kann auf den jeweiligen Trainingsstand angepasst werden und ermöglicht so ein gelenkschonendes sowie gleichzeitig intensives Ganzkörpertraining“, erklärt Alwina Sevcov. Im Fokus stehen insbesondere die Stärkung der tief liegenden Muskulatur von Bauch, Rücken und Beckenboden sowie eine bewusste Atemführung, die die Bewegungsabläufe unterstützt und die Körperwahrnehmung verbessert. Bereits vor der offiziellen Eröffnung Anfang des Monats waren viele Kurse im Vorfeld bereits ausgebucht. Interessierte können sich unter alwina-pilates.deüber das neue Angebot informieren und die Kurse buchen.

 

Oberbürgermeister Dieter Krone (re.) und Carolien Ohmann (li.) gratulierten Alwina und Waldemar Sevcov zur Neueröffnung.

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103 Jahre und voller Lebensfreude – Stadt Lingen gratuliert Bernhard Kleene

 

Lingen. Ein besonderer Geburtstag in Lingen: Am vergangenen Samstag gratulierten der Zweite Bürgermeister Werner Hartke und der Ortsbürgermeister von Laxten, Manfred Schonhoff, dem Lingener Bernhard Kleene zu seinem 103. Geburtstag. Dabei überbrachten sie ihm die herzlichsten Glückwünsche des Landes Niedersachsen, des Landkreises Emsland sowie der Stadt Lingen (Ems). Bernhard Kleene ist damit aktuell der älteste Mann in Lingen.

Und die Gratulationen konnten die beiden gleich doppelt aussprechen: Nur wenige Tage zuvor hatte auch Kleenes Lebensgefährtin Almuth Janssen ihren 80. Geburtstag gefeiert.

Bernhard Kleene wurde in Papenburg, genauer gesagt im Ortsteil Bethlehem, geboren. Nach seiner Schullaufbahn absolvierte er eine Ausbildung im Feinkostgeschäft Willems in Papenburg. Vier Jahre war er im Krieg und in Gefangenschaft. „Er hat in seinem Leben viel erlebt, auch sehr harte Zeiten“, erzählt seine Lebensgefährtin Almuth Janssen. Als er zurück nach Papenburg kam war er viele Jahr als Reisender bei Unilever/der Margarineunion tätig. Sein Beruf führte ihn viele Jahre quer durch die Region – meist im Auto. Er legte dabei stets großen Wert auf ein gepflegtes Auftreten. „Die Verkäuferinnen haben zuletzt immer schon gewettet, was er wohl heute trägt“, erzählt Almuth Janssen schmunzelnd. Auch an seinem 103. Geburtstag zeigt sich Bernhard Kleene stilvoll: mit seinem besten Anzug und passender Krawatte.

Das Auto spielte in seinem Leben lange eine große Rolle. Noch bis zu seinem 95. Lebensjahr fuhr er jedes Jahr den Weg nach Norderney in den Urlaub. Erst mit 98 Jahren gab er seinen Führerschein ab. „Diese Freiheit fehlt ihm schon“, sagt seine Lebensgefährtin.

Seit fast 50 Jahren lebt Bernhard Kleene in Lingen, davon seit 48 Jahren im Stadtteil Laxten. Kennengelernt haben sich Almuth Janssen und er vor rund 18 Jahren. Seitdem sind sie ein Paar und genießen ihren gemeinsamen Lebensabend. „Er war sein Leben lang ein Charmeur“, scherzt Almuth Janssen.

Auch im Alltag funktioniert das Zusammenleben gut: Morgens unterstützen Pflegekräfte, ansonsten kümmert sich Almuth Janssen liebevoll um alles. „Die Pfleger mögen ihn sehr und kommen immer gerne zu ihm“, erzählt sie.

Schon zur Begrüßung scherzt Bernhard Kleene gut gelaunt mit seinen Gästen. Während des Besuchs der Bürgermeister stimmt der 103-Jährige immer wieder Lieder an. Singen hat ihm schon immer große Freude bereitet. Egal ob auf Hochdeutsch oder Plattdeutsch – Bernhard Kleene ist textsicher und kennt zahlreiche Lieder auswendig. Auch beim Besuch der Gratulanten ließ er es sich nicht nehmen, ein Lied anzustimmen – unter anderem mit den Worten: „Oh, wie ist das Leben schön.“

Wenn das Wetter schön ist, verbringen Bernhard Kleene und Almuth Janssen gerne Zeit vor ihrem Haus – auf der roten Bank vor der Tür. „Dann haben wir alles im Blick und dort sehen uns alle Nachbarn. Dann kommt einer nach dem anderen für ein Pläuschchen vorbei. Das genießen wir immer sehr“, erzählt Almuth Janssen.

Gefeiert wird der besondere Geburtstag noch einmal am kommenden Wochenende – dann in etwas größerer Runde mit Familie und Freunden.

Zum Abschluss ihres Besuchs überbrachten Werner Hartke und Manfred Schonhoff ihre persönlichen Glückwünsche: Sie wünschten Bernhard Kleene weiterhin Gesundheit, viele schöne gemeinsame Momente mit seiner Lebensgefährtin sowie viele Gelegenheiten zum Singen, Lachen und Zusammensitzen auf der roten Bank.

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Durchsuchungen nach Drogenhandel und Raubdelikten – Polizei stellt Cannabis, Bargeld und Datenträger sicher

 

In den frühen Morgenstunden des 11. März 2026 haben Einsatzkräfte der Polizei mehrere Durchsuchungsmaßnahmen im Stadtgebiet von Nordhorn, Neuenhaus und Lingen durchgeführt.

Die Maßnahmen standen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln beziehungsweise Cannabis sowie wegen Raubdelikten, welches die Bürgerinnen und Bürger in den letzten Wochen beunruhigte.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Hinweise aus der Bevölkerung. In diesem Zusammenhang wurden vier Tatverdächtige benannt. Auf Grundlage dieser Hinweise sowie weiterer Ermittlungen ordnete das Amtsgericht Osnabrück Durchsuchungen der Wohnungen der Beschuldigten.

Die Maßnahmen wurden durch Kräfte des Polizeikommissariats Nordhorn in enger Zusammenarbeit mit dem Zentralen Kriminaldienst in Lingen und der Staatsanwaltschaft Osnabrück durchgeführt. Gleichzeitig verfolgten die Ermittler das Ziel, mögliche Zusammenhänge zu Raubtaten in der jüngeren Vergangenheit aufzuklären, die in der Bevölkerung für erhebliche Verunsicherung gesorgt hatten.

Während der Durchsuchungen konnten alle vier Tatverdächtigen angetroffen werden. Die Einsatzkräfte stellten Cannabis, Bargeld, Datenträger sowie verschiedene Utensilien sicher, die auf einen möglichen Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten. Darüber hinaus wurden zahlreiche sogenannte Vapes aufgefunden. Aufgrund der Auffindesituation besteht auch hier der Verdacht, dass mit diesen gehandelt worden sein könnte. Im Rahmen gleichzeitig geführter Ermittlungen zu den Raubstraftaten hatten sichkonkrete Hinweise aus dem Einsatz- und Streifendienst zu einem der Täter ergeben.

Beim anschließenden Abgleich der Tatverdächtigen mit Bildaufnahmen aus einem der Fälle konnte eine Person mit hoher Wahrscheinlichkeit als weiterer Beteiligter identifiziert werden. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem tatverdächtige Kleidung sichergestellt. Durch weitere Ermittlungen konnte die Tatbeteiligung konkretisiert werden. Bei den Tatverdächtigen im Zusammenhang mit den Raubdelikten handelt es sich um zwei 15-Jährige aus der Grafschaft Bentheim. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

„Straftaten wie Drogenhandel oder Raub verunsichern die Menschen verständlicherweise. Unser Ziel ist es, solche Strukturen konsequent aufzudecken und Straftaten schnell aufzuklären. Die gestern getroffenen Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt, um weitere Taten zu verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken“, so Nicole Möller, Leiterin des Kriminal- und Ermittlungsdienst des Polizeikommissariat Nordhorn.

Die Polizei betont in diesem Zusammenhang die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück sowie dem Amtsgericht Osnabrück, durch die die Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden konnten. Die Ermittlungen dauern an.

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Lingenerin Gisela Wende feiert 100. Geburtstag

 

Lingen. Zum 100. Geburtstag konnten in diese Woche Oberbürgermeister Dieter Krone und Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff der Lingenerin Gisela Wende gratulieren.

Sie überbrachten zugleich auch die Glückwünsche des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen. „100 Jahre Lebenserfahrung sind etwas ganz Besonderes. Ihre Lebensgeschichte ist beeindruckend und verdient großen Respekt“, gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Ich wünsche Ihnen weiterhin Gesundheit, viele schöne Momente und noch viele gemeinsame Stunden mit Ihrer Familie.“

Gisela Wende kann auf ein bewegtes und arbeitsreiches Leben zurückblicken. Sie wuchs in Schönebeck (Elbe) bei Magdeburg auf. Dort entdeckte sie ihre Begeisterung für den Sport und die Leichtathletik. In ihrer Jugend nahm sie sogar an Meisterschaften teil. Nach der Schulzeit absolvierte sie eine Ausbildung im Büro und begann ihre berufliche Laufbahn in einer gynäkologischen Praxis. 1955 wechselte sie in das Militärkrankenhaus nach Bad Saarow, wo sie zunächst in der dermatologischen Klinik tätig war. Mit den Jahren übernahm sie zunehmend Verantwortung und arbeitete schließlich als Chefsekretärin. Dort lernte sie auch ihren späteren Ehemann kennen, dessen Sekretärin sie über viele Jahre war. 1972 heiratete das Paar.

Nach gesundheitlichen Problemen ihres Mannes zog das Ehepaar zunächst in den Harz und später nach Schwerin. Da ihr Mann ursprünglich aus Lingen stammte und immer enge Kontakte in seine Heimat gepflegt hatte, blieb die Verbindung zur Stadt an der Ems bestehen. 1992 entschied sich das Ehepaar schließlich, nach Lingen zu ziehen. Dort lebten sie gemeinsam mit einem der Söhne aus erster Ehe in der Schützenstraße. Wir waren und sind immer füreinander da“, erklärt der Stiefsohn von Gisela Wende. So auch nach dem Tod des Vaters und Mannes von Gisela Wende. „Bis zu ihrem 98. Lebensjahr hat die Jubilarin noch selbstständig in dem Haus gelebt und sich selbst versorgt. Sie war eine tolle Köchin“, berichtet Frank Wende aus dem Leben der zweiten Frau seines Vaters. Erst nach einer Operation sei sie in das Kursana Domizil in Lingen gezogen. „Gisela ist ein lebensfroher und humorvoller Mensch. Sie hat sich trotz mehrerer Operationen und Rückschläge immer wieder ins Leben zurückgekämpft“, sagte Frank Wende. „Sie war ihr ganzes Leben lang kreativ und hat bis zu Ihrer Augenerkrankung gerne genäht und gestickt.“ So habe die Hundertjährige sogar zeitweise ihre Kleidung genäht. Als junge Frau arbeitete sie als Fotomodell.
Familie und Freunde schätzen Gisela Wende besonders für ihre Großzügigkeit und ihren ausgeprägten Familiensinn, berichtet Frank Wende. So waren auch zu der Feier im Kursana Domizil rund 20 Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn und Bekannte gekommen, um das Geburtstagskind hochleben zu lassen. „Es war immer ihr Ziel, den 100. Geburtstag erleben zu dürfen“, so Frank Wende. „Das ist ihr gelungen.“ 

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Familienfest „Stadt in Kinderhand“ sorgt für Action!

 

Lingen: Am Sonntag, den 22. März 2026, verwandelt sich die Innenstadt von Lingen von 13 bis 18 Uhr wieder in ein riesiges Abenteuerland für die ganze Familie.

Außerdem freut sich der Lingener Einzelhandel über einen Besuch anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags.

Unter dem Motto „Stadt in Kinderhand“ erwartet die Besucher schon bald wieder ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Attraktionen und Aktivitäten, die für Spaß und Unterhaltung sorgen. Das Fest ist eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam mit der Familie einen unvergesslichen Tag zu verbringen.

Die Highlights der Veranstaltung sind dabei vielfältig:

• Blaulichtmeile:

Ganz präsent auf dem Marktplatz stellen die Lingener Hilfsdienste ihre Blaulichtfahrzeuge und Co zur Schau. Von Feuerwehr und Polizei über THW, DRK, Malteser, die Rettungshundestaffel und DLRG bis hin zur Johanniter- Unfall-Hilfe – da gibt es viel zu bestaunen! Besucher haben die Möglichkeit, beeindruckende Fahrzeuge zu besichtigen und spannende Vorführungen zu erleben, die einen Einblick in die wichtige Arbeit der Rettungsdienste geben. Hier können Kinder und Erwachsene hautnah erleben, wie die Helfer agieren.

• Spiel und Spaß:

Auch hier ist für jeden etwas dabei, denn verschiedene Spielmodule und eine Bimmelbahn garantieren Unterhaltung für Groß und Klein. Die Kinder können sich austoben und neue Freundschaften schließen, während die Eltern entspannen und die fröhliche Atmosphäre genießen. Auf dem Lingener Marktplatz können kleine und große Fans in diesem Jahr ihre Helden aus einer fernen Galaxie treffen. Und im Lookentor wird es bereits ab Samstag richtig magisch, wenn zwei junge Zauberschüler aus der weltberühmten Filmreihe für das ein oder andere Erinnerungsfoto bereitstehen – außerdem erwartet der berühmte, magische Hut die Besucher vor Ort.• Mitmachaktionen:

Kreative Workshops und Aktivitäten werden vom Theaterpädagogischen Zentrum, der Kunstschule am Universitätsplatz, der Stadtbibliothek und dem Lookentor angeboten. Sie werden die Fantasie der Kinder anregen und zum Mitmachen einladen. Ob Malen, Basteln oder Theater spielen –insbesondere die kleinen Teilnehmer können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre Talente entdecken. Diese Angebote fördern nicht nur die Kreativität, sondern auch das soziale Miteinander.

• Verkaufsoffener Sonntag:

Viele Geschäfte in der Innenstadt öffnen an diesem Tag von 13 bis 18 Uhr ihre Türen und laden zum entspannten Einkaufen ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Vielfalt des Angebots in Lingen zu entdecken und vielleicht das ein oder andere besondere Schnäppchen zu ergattern.

Sowohl „Stadt in Kinderhand“ als auch der Besuch des verkaufsoffenen Sonntags in der Lingener Innenstadt versprechen also am 22. März 2026 einen abwechslungsreichen Familienausflug mit vielen Aktionen und Angeboten, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistern werden.

Verbringen Sie einen unvergesslichen Tag mit der Familie in Lingen: Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, gemeinsam mit Ihnen einen fröhlichen und erlebnisreichen Tag zu erleben! Copyright Foto: Karl-Heinz Berger

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