Neueröffnung „Astrid Hasken – Raumstil“ in der Schlachterstraße Inspiration für Einrichtung und Dekoration auf 300 Quadratmetern

Lingen. Unikate und einzigartige Dekorationen bietet Astrid Hasken in ihrem Geschäft „Astrid Hasken – Raumstil“. Die Inhaberin, die ihr Geschäft zuvor im Kaufhaus Brackmann geführt hat, ist nun in zwei Räumlichkeiten in der Schlachterstraße 4 und der gegenüberliegenden Bauerntanzstraße 3 gezogen. „Es ist wunderbar, wie Sie in die bestehenden Räume neues Leben eingehaucht haben. Mit Ihrer Kreativität und Ihrem Enthusiasmus bieten Sie Inspiration für Dekorationen und Einrichtungen jeglicher Art“, gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone.

Astrid Hasken bietet in ihrem Geschäft hochwertige Dekorationsartikel, Heimtextilien, darunter Gardinen und Plissees nach Maß, Schmuck, Taschen, Blumen, Möbel und Geschirr an. Durch die zwei Verkaufsräume ist es möglich, dieses breite Angebot zu trennen. So befinden sich Gardinen, Möbel und Garten-Accessoires in dem Geschäft in der Bauerntanzstraße 3. „Durch diese helle und großzügige Präsentation kommen die Waren viel besser zur Geltung“, so Citymanager Andreas Löpker. Bei der Auswahl der angebotenen Verkaufsstücke legt Astrid Hasken nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Einzigartigkeit Wert. „Massenware wird es hier nie geben. Wir sind ein Geschäft für Kunden, die das Besondere lieben“, betonte sie. Als zusätzliche Leistung bieten Astrid Hasken eine Raumstilberatung und eine Gardinenberatung bei Kunden vor Ort an.

Seit 24 Jahren ist sie bereits im Bereich Dekoration, Einrichtung und Textilien tätig. Zunächst befasste sie sich ausschließlich mit Gardinen, Accessoires und Wollwaren. Dieses Geschäft führte sie in ihrem Eigenheim. Diesen acht Quadratmetern entwuchs sie bereits nach drei Jahren, sodass ein Anbau nötig wurde. Vor 16 Jahren ist sie in das Kaufhaus Brackmann gezogen. Dort konnte sie sich auch über die Lingener Stadtgrenzen hinweg einen Namen machen. Ergänzend betreibt Astrid Hasken einen Internetshop, über den einzelne Artikel ihres Ladens erworben werden können. Zudem ist eine eigene Homepage in Planung, die es ermöglichen soll, auch ganze Ensembles und Arrangements zu kaufen.

Oberbürgermeister Dieter Krone (links) und Citymanager Andreas Löpker (rechts) heißen Astrid Hasken in der Schlachterstraße und Bauerntanzstraße willkommen.

Dr. med. Carsten Fließ eröffnet Kinderarztpraxis in der Georgstraße

Lingen. Der Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Carsten Fließ öffnet ab Donnerstag (1. Juli) seine Einzelpraxis in der Georgstraße 53. „Der Stadtverwaltung und auch mir persönlich ist es ein großes Anliegen, dass Kinder in Lingen gut medizinisch versorgt werden können. Daher freut es mich sehr, wenn sich Ärzte in Lingen niederlassen“, gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone zur Eröffnung. Die Räumlichkeiten wurden von dem Allgemeinmediziner Klaus Bußmann übernommen und zu einer Kinder- und Jugendarztpraxis umgestaltet. Carsten Fließ leitet die Praxis mit vier medizinischen Fachangestellten.

Die Praxis verfügt über vier Behandlungsräume sowie ein Infektionszimmer, in dem Kinder mit ansteckenden Krankheiten Platz nehmen dürfen, um im Wartezimmer keine weiteren Kinder anzustecken. Zudem befinden sich dort ein kleines Labor für Blutabnahmen und ein Ultraschallzimmer. Darüber hinaus gibt es ein Stillzimmer sowie einen Raum für EKGs und Lungenfunktionstests. Die Praxis bietet Leistungen wie Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche, Impfungen oder Allergie-Diagnostik und -Therapie an. Bereits seit Mitte Juni bestand die Möglichkeit, Termine zu vereinbaren. Dies wurde von den Lingenerinnen und Lingenern gut angenommen. „Bislang habe ich nur positive Resonanz erhalten und ich freue mich, wenn diese Nachfrage bestehen bleibt“, so Carsten Fließ.

Der gebürtige Mainzer zog 2005 nach Lingen, schloss unter Henry Bosse die Ausbildung zum Kinderarzt ab und arbeitete im Anschluss als Oberarzt im Bonifatius Hospital in Lingen. In seiner beruflichen Laufbahn spezialisierte er sich in dem Feld der Allergologie. Im Jahr 2012 ließ er sich dann in einer Gemeinschaftspraxis am Bögen mit Nadja Stiben und Silvia Schulte-Tönns nieder. Zum 31. Dezember 2020 verließ er die Gemeinschaftspraxis und eröffnet nach einer kurzen Pause seine eigene Praxis. „Wir verfügen hier durchaus über die Möglichkeiten und Räumlichkeiten, auf mittelfristige Sicht auch einen zweiten Arzt oder Ärztin zu beschäftigen“, bemerkte Carsten Fließ.

Von den neuen Räumlichkeiten machte sich neben Oberbürgermeister Dieter Krone auch Lara Bemboom von der Lingener Wirtschaftsförderung ein Bild. Sie betonte, dass besonders Kinderärzte in Lingen stets eine Bereicherung für den Gesundheitssektor in Lingen seien und wünschte Carsten Fließ und seinem Team viel Erfolg.

Die Praxis an der Georgstraße 53 in Lingen (Ems) ist ab Donnerstag (1. Juli) montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 12 Uhr sowie von 14.30 bis 17 Uhr (außer mittwochs und freitags) geöffnet. Patienten können unter der Telefonnummer 0591 96655895 einen Termin vereinbaren.

 

Oberbürgermeister Dieter Krone (2.v.r.) und Lara Bemboom vom Fachdienst Wirtschaftsförderung (rechts) gratulieren Dr. med. Carsten Fließ und seinem Team zur Neueröffnung der Kinder- und Jugendarztpraxis an der Georgstraße.

Parkouranlage im Emsauenpark eröffnet Anlage für Trendsportart lockt viele Neugierige

Lingen. Viele neugierige Blicke zieht die neue Parkouranlage im Emsauenpark auf sich. Nach rund zwei Jahren Planungs- und Bauzeit hatte Stadtkämmerin Monika Schwegmann diese in der letzten Woche zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie des Kinder- und Jugendparlamentes und der Parkourgruppe des MTV eröffnet. „Ich danke allen Beteiligten sehr herzlich – es brauchte einen langen Atem, doch das Ergebnis ist toll geworden“, erklärte Monika Schwegmann. 160.000 Euro habe die Stadt Lingen (Ems) investiert.


Bereits 2019 hatte das Kinder- und Jugendparlament die Initiative zu der neuen Anlage gegeben. Zusammen mit der aktiven Parkourgruppe des MTV Lingen 1858 e.V. und einem Planungsbüro aus Münster waren daraufhin die ersten Entwürfe entstanden. Passend zum Lingener Sommer kann die Anlage nun genutzt werden. „Das ist toll, dass wir mit unser Parkourgruppe nun aus der Halle rausgehen und hier trainieren können“, sagte Dominik Tihen von der Parkourgruppe des MTV. Zusammen mit ein paar Mitgliedern seiner Gruppe zeigte er dann auch direkt sein Können. Viel Körperkraft und Körperspannung ist gefragt, wenn sich die Nutzerinnen und Nutzer durch den Parkour hangeln, springen, klettern und balancieren.
„Es ist super, dass wir damit nun auch die fünfte und damit letzte Fläche für die Playgrounds im Emsauenpark eröffnet haben“, waren sich Björn Roth als Vorsitzender des Beirats Spielräume und Edeltraut Graeßner einig. Vor allem, da nun neben den vielen Flächen für kleiner Kinder auch etwas für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten werde.

So nutzten direkt am Eröffnungstag auch viele Passanten die Gelegenheit, sich vor Ort auszuprobieren. Wer Interesse hat tiefer einzusteigen, kann sich auch gerne der Parkourgruppe des MTV anschließen und sich zunächst in der Halle – mit weichen Matten als Untergrund – ausprobieren, betonte Dominik Tihen.

 

Lingener Sommer: Buntes Kulturprogramm im Juli Gut gefüllter Veranstaltungskalender in den nächsten Wochen

Lingen. Einen „Sommer für die Sinne“ verspricht das Programm des diesjährigen Lingener Sommers. Die Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH und der städtische Fachdienst Kultur haben nun die Termine und Programmpunkte für die nächsten Wochen bekanntgegeben. „Wir freuen uns über einen gut gefüllten und sehr interessanten Veranstaltungskalender. Die Palette reicht im Juli von Livemusik über Lesungen bis hin zu 3-D-Street-Art. Der ‚Lingener Sommer‘ hält für jeden Geschmack etwas parat“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone.

Der Juli startet direkt am Monatsersten mit vollem Programm: Wie jeden ersten Donnerstag in den Sommermonaten lädt ab sofort wieder der Feierabendmarkt zwischen 17 und 21 Uhr auf dem Lingener Marktplatz zu Einkauf und Genuss ein. Für gute Unterhaltung und Livemusik sorgt von 16 bis 19 Uhr Hardy’s Jazzband. Parallel dazu sind ab 19 Uhr im Freiluft-Lese-Wohnzimmer am Universitätsplatz die nächsten Lesungen von Lingener Autorinnen und Autoren zu hören. Dieses Mal präsentieren Elisabeth Tondera und Dirk Röse Kurzgeschichten, die es in sich haben.

Am Freitag, den 2. Juli, spielt Piano Pete zwischen 17 und 20 Uhr sein Liveprogramm auf dem Marktplatz. Einen Tag später (Samstag, 3. Juli) tritt an selber Stelle Jochen Fischer als „Hey Joe“ auf und präsentiert Hits quer durch die letzten Dekaden.

Der 9. und 10. Juli (Freitag und Samstag) stehen auf dem Universitätsplatz ganz im Zeichen des Weins: Jeweils um 19 und um 21 Uhr locken die „Jazz- und Weinkonzerte“ mit guten Tropfen und musikalischer Unterhaltung in lauschiger Atmosphäre. Die Reihe wird am Freitag vom „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ eröffnet und am folgenden Tag mit dem „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“ abgeschlossen. Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten kostet 5 Euro pro Person. Karten sind unter www.lingen.de oder in der Tourist Info erhältlich.

Für leuchtende Kinderaugen sorgt am Freitag, den 9. Juli, ab 14 Uhr der Zirkus Lavawusch, der der Innenstadt „hohen Besuch“ abstattet – auf Stelzen und in märchenhaften Kostümen. Ein großer „Familiennachmittag“ findet zudem am Sonntag, den 11. Juli, ab 15 Uhr auf dem Universitätsplatz statt.

Luftballonkünstler Gerrit Pelle ist am Freitag, den 16. Juli von 14:30 Uhr bis 18 Uhr in der Innenstadt unterwegs und verzaubert Klein und Groß mit seinem Können. Am selben Tag lädt der bekannte Vorleser Rainer Rudloff um 16 Uhr zur Kinderlesung „Frech muss man sein“ auf dem Universitätsplatz ein. Die rund 45-minütige Lesung richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren. Karten können in der Tourist Info, in der Stadtbibliothek und unter www.lingen.de kostenlos erworben werden. Um 20 Uhr folgt eine weitere Lesung mit Rainer Rudloff – dieses Mal für die Großen: „Dorfwahn und Stadtidioten“ heißt es dann ebenfalls auf dem Universitätsplatz. Der Eintritt kostet 5 Euro. Tickets gibt es in der Tourist Info, in der Lingener Stadtbibliothek und unter www.lingen.de.

Musikalisch geht es am Samstag, den 17. Juli, weiter: Jennifer Schotter und Jakob J. Lübke begeistern ab 14 Uhr ihr Publikum mit Gesang, Gitarre, Klavier.

Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher der Innenstadt vom 15. bis zum 18. Juli live verfolgen, wie spannende 3-D-Kunst entsteht: An der Castellstraße/ Ecke Marienstraße wird Künstler Gregor Wosik das Straßenpflaster in eine lebendig-bunte 3-D-Welt verwandeln.

 

Einen „Sommer für die Sinne“ verspricht das Programm des diesjährigen Lingener Sommers. Am 1. Juli beginnen auch wieder die Feierabendmärkte mit Genuss und Livemusik – zum Auftakt sorgt Hardy’s Jazzband für gute Stimmung auf dem Marktplatz (Foto: Hardy’s Jazzband).

Zwei Polizisten im Einsatz verletzt


Lingen  – In der Nacht zu Sonntag wurden Beamte der Polizei Lingen zu einer Ruhestörung in die Kardinal-von-Galen-Straße gerufen. Der 22-jährige Verursacher weigerte sich gegen kurz vor 3 Uhr, den Polizisten seine Personalien mitzuteilen. Um die Feststellung seiner Daten zu verhindern griff der stark alkoholisierte Mann die Einsatzkräfte an und verletzte zwei von ihnen durch Faustschläge. Er konnte überwältigt und zur Dienststelle transportiert werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Fair-o-mat bietet faire Snacks im Neuen Rathaus

Oberbürgermeister Dieter Krone, Uta van Roje (Vorsitzende Weltladen Lingen) und Holger Berentzen (Sprecher Fairtrade-Steuerungsgruppe) testen den neuen Fair-o-mat im Foyer des Neuen Rathauses.

Lingen. Schokolade, Müsliriegel, Kaubonbons, Kekse oder Chips: Der neue Fair-o-mat im Foyer des Neuen Rathauses bietet ab sofort eine ganze Reihe an Leckereien für zwischendurch. Das Besondere daran: Der Automat wird ausschließlich mit fair gehandelten Produkten aus dem Weltladen Lingen bestückt. Preislich liegen die süßen und salzigen Snacks zwischen 1 Euro und 2,50 Euro. „Die Anregung zur Anschaffung des Fair-o-mat kam aus unserer Fairtrade-Steuerungsgruppe. Dem sind wir gerne nachgegangen, um auch hier im Rathaus noch stärker auf den fairen Handel aufmerksam zu machen“, freut sich Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Uta van Roje, Vorsitzende des Lingener Weltladens, und Holger Berentzen, Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe, über das neue Angebot.

Der Fair-o-mat ist ein Upcycling-Produkt und funktioniert rein mechanisch ohne Stromanschluss, Beleuchtung oder Kühlung – er ist somit CO2-neutral, nachhaltig und ökologisch. Das bedeutet allerdings auch, dass der Automat kein Wechselgeld herausgibt. „Man benötigt also die passenden Münzen für den Wunsch-Snack. Eine kurze Anleitung zum Bedienen der einzelnen Fächer ist am Automaten angebracht“, erklärt Krone. Das Team des Lingener Weltladens wird den Fair-o-mat regelmäßig neu bestücken und dabei auch immer wieder andere Produkte ins Sortiment aufnehmen. „So kann jeder ganz einfach die ganze Vielfalt der Fairtrade-Produkte kennenlernen“, sagt Krone. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an die Besucherinnen und Besucher des Rathauses sowie an die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Aktuell ist das Neue Rathaus allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung zugänglich.

Lingener Baufirma errichtet Holzmodulbau in Berlin – Julia Klöckner zu Besuch

Lingener Baufirma errichtet Holzmodulbau in Berlin – Julia Klöckner zu Besuch Stegemann: Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz Berlin. Ein Modulbau aus Holz mitten in Berlin – und das Made in Lingen? Das Unternehmen ML Modulbau Lingen GmbH & Co. KG zeigte Bundesforstministerin Julia Klöckner und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann live vor Ort,
wie ein fünfstöckiges Gebäude mit 60 Wohneinheiten und Gewerbefläche in modularer Holzbauweise in der Bundeshauptstadt zusammengefügt wird. „Der Baustoff Holz ist klimaschonend, nachhaltig und vielseitig einsetzbar.

Wir vergessen oft, welch gigantischer CO2-Speicher verbautes Holz ist – und das über viele Jahrhunderte lang. Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz“, so Albert Stegemann. Insgesamt wurden für das Gebäude im Berliner Bezirk Reinickendorf rund 400 Tonnen regionales Holz verbaut, die etwa 800 Tonnen CO2 binden. Sogar der Fahrstuhlschacht wurde aus Massivholz gefertigt. Zur nachhaltigen Bauweise gehören zudem unter anderem eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. „Die Modulbauweise führt dazu, dass das Objekt mit einem Vorfertigungsgrad von mindestens 80 Prozent in unserem Werk in Lingen errichtet werden konnte. Somit ist das Gebäude nach Fertigstellung sofort bezugsfertig“, erläuterte Mark Hofschröer, Inhaber von ML Modulbau Lingen. Der CDU-Politiker Stegemann, der neben Bundesministerin Klöckner auch von seinen Fraktionskollegen Alois Gerig und Hans-Georg von der Marwitz begleitet wurde, zeigte sich vom Ansatz des Unternehmens aus seinem Wahlkreis überzeugt: „Das Bauen mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ist eine echte Klimasenke und wird künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen, um unsere Klimaziele zu erreichen.
Gleichzeitig gilt es, den heimischen Holzabsatz steigern, um so die regionale Wertschöpfung bei uns vor Ort zu sichern. Für mich ist klar: dem Bauen mit Holz gehört die Zukunft!“ Abschließend betonte Mark Hofschröer: „Wir sind überzeugt, dass der Holzmodulbau
in Zukunft einen großen Teil zur nachhaltigen Holzwirtschaft beitragen kann. Die modulare Holzbauweise erlaubt eine schnelle, flexible und zielgerichtete Umsetzung sowie den Bau mit nachhaltigen Rohstoffen und mit geringeren Emissionen als bei konventioneller Bauweise. Insbesondere im Bereich Wohnen und Arbeiten sind Schnelligkeit und Flexibilität gefragter denn je. Unsere bisherigen Projekte haben
gezeigt, dass die modulare Bauweise aus einer Hand den Anforderungen gewachsen ist. Wir bedanken uns für den Besuch und die Wertschätzung

Akademieabend zum Thema Kinderschutz

Lingen. Zu dem Thema „Vernachlässigung der Vernachlässigung“ referierte Dr. Dirk Themann im Rahmen des Akademieabends der Lingener Jugendhilfe in der letzten Woche. Die Akademieabende finden normalerweise jährlich statt und sind ein Angebot des Lingener Präventionsrates e.V. an die Akteure der Jugendhilfe. Aufgrund der Covid19-Pandemie fand das Angebot erstmals online statt. Neben Mitarbeiter*innen aus Kindertagesstätten, Schulen, Beratungsstellen, Jugendhilfeanbietern und der Polizei konnte der Erste Stadtrat Stefan Altmeppen, als Vorsitzender des Lingener Präventionsrates e.V., auch Ärzte, Hebammen und Psychologen begrüßen.

In seinem Vortrag betonte Dr. Dirk Themann die Bedeutung des Kinderschutzes, der gesetzlich geregelt sei und somit für alle Akteure einen rechtlichen Rahmen gebe. Vernachlässigungen seien für Außenstehende schwer identifizierbar. Daher sei es wichtig, die Bedürfnisse der Kinder je nach Alter zu kennen.

Der Leiter der Beratungsstelle Logo und des Kinderschutz-Zentrum des Kinderschutzbundes Lingen e.V. appellierte an die verschiedenen Institutionen aufmerksam zu sein und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen besonders in den Blick zu nehmen. Eine Vernetzung der Institutionen fördere die Kommunikation der Akteure untereinander und das Verständnis für die Arbeitsweisen verschiedener Systeme. So haben Ärzte*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen oder Beratungsstellen verschiedene Einblicke in die Lebensweisen von Kindern und deren Familien. Leider fehlen vielen Institutionen jedoch entsprechende Zeitressourcen, die für eine umfassende Aufklärung erforderlich seien.  Die Akteure der Kinder- und Jugendhilfe zusammenzuführen und dabei das Verständnis für verschiedene Arbeitsweisen zu entwickeln, sei jedoch eine wichtige Voraussetzung für einen wirksamen Kinderschutz und zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zu handeln.

„Der Lockdown und die Pandemie haben die Arbeit der Institutionen sicherlich noch einmal mehr erschwert, daher sei es umso wichtiger, sich zum Thema Kinderschutz auszutauschen und in Kontakt zu bleiben.“  so formulierte Stefan Altmeppen es zum Abschluss der Veranstaltung und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Interesse und bei Herrn Dr. Themann für den informativen Vortrag.  

„LinGoFun“: Familientag lockt am Donnerstag mit Ermäßigungen

Mobiler Freizeitpark an der EmslandArena endet am Sonntag

Lingen. Der mobile Freizeitpark „LinGoFun“ startet mit einem großen Familientag in seine letzte Woche. Am Donnerstag (24. Juni) lockt der Freizeitpark an der EmslandArena ab 15 Uhr mit zahlreichen familienfreundlichen Angeboten. So haben die Fahrgeschäfte und Buden ihre Preise den ganzen Tag lang bis 22 Uhr reduziert. Nach drei erfolgreichen Wochen „LinGoFun“ möchten sich die Schaustellerinnen und Schausteller damit bei den treuen Gästen bedanken.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sind bereits auf das Gelände an der EmslandArena geströmt „Wir haben bislang nur positive Rückmeldungen bekommen. Die Lingener möchten endlich wieder raus und etwas erleben. Uns freut natürlich, dass wir ihnen mit ‚LinGoFun‘ diesen Spaß und Nervenkitzel bieten können“, so Marktleiter Carsten Schüer. Insgesamt befinden sich 47 Attraktionen auf dem Gelände, wobei das „Skywheel“ und „Hurricane“ Deutschlandpremiere und das Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ sogar Weltpremiere feiern.

Neben Klassikern, wie dem Power Express, Autoskooter, Break Dance und dem Devil Dance, können sich die Gäste auf Neuheiten, wie das High-Speed Karussel „Mr. Gravity“ oder die Achterbahn „Crazy Mouse“ freuen. Auch die Jüngsten können im Freizeitpark viel erleben: So gibt es verschiedene Kinderkarussells, einen Babyflug, Trampoline und die Kinderschleife. Klassische Jahrmarktbuden, wie Entenangeln und Greiferspiele, sind ebenfalls Teil des Rummels.

In seiner letzten Woche öffnet der mobile Freizeitpark „LinGoFun“ von Donnerstag bis Samstag ab 15 Uhr seine Pforten. Am finalen Sonntag geht es bereits um 13 Uhr los. Der Park ist Corona-konform. Am Eingang erfolgt die Registrierung der Gäste über die Luca-App oder per Kontaktformular.

 

Mit freundlichen Grüßen

Weinlaube mal anders: Jazz- und Weinkonzerte beim „Lingener Sommer“ „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ & das „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“

Lingen. Gute Musik in lauschiger Atmosphäre: Im Rahmen des „Lingener Sommers“ bildet der Universitätsplatz am 9. und 10. Juli (Freitag und Samstag) die perfekte Kulisse für Jazz- und Weinkonzerte. Beginn ist an beiden Tagen jeweils um 19 und 21 Uhr. Die Reihe wird am Freitag vom „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ eröffnet und am folgenden Tag mit dem „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“ abgeschlossen. Bei gutem Wein und einem kleinen Imbiss können Besucherinnen und Besucher stimmiger Jazzmusik lauschen. Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten kostet 5 Euro pro Person. Karten sind ab sofort unter www.lingen.de oder in der Tourist Information erhältlich.

Der Name „Piano Pete“ Budden steht nicht nur im Emsland für hochwertige Musik. Neben zahlreichen Lingener Veranstaltungen kann Pete Budden auch über die Grenzen der Stadt hinaus, z.B. im Jazzclub Minden, im Nürnberger Schauspielhaus oder in der Nürnberger Oper im Rahmen der Summer Lounge-Reihe, überzeugen. Diesmal ist er mit zwei gestandenen Profis zu Gast auf dem Lingener Universitätsplatz. Christian Ohl (Schlagzeug) ist seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Formationen wie „Swingpower“, „Dirty Fingers“, „Starlight Excess“ auf deutschen Bühnen unterwegs. Auch Lars Goebel (Saxofon) ist bereits in vielfältigen Formationen aufgetreten. So auch als Begleitsaxofonist von Ireen Sheer im ZDF Fernsehgarten. Gemeinsam treten sie nun als „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ in Lingen auf. Das Trio spielt einen Querschnitt von Sinatra über Cole Porter bis hin zu Louis Prima und Nat King Cole – bekannte Jazzstandards in eigenem Gewand zum Wohlfühlen und Genießen.

Die Lingener Musikerin Katharina Lorenz (Gesang) und die drei Musiker Rainer Rohe (Piano), Raimund Focks-Müter (Saxofon) und Andreas Hoveling (Schlagzeug) verbindet ein 17-jähriger gemeinsamer musikalischer Werdegang in unterschiedlichsten Kombinationen und musikalischen Stilrichtungen. Vom Soul des „Katharina-Lorenz-Trios“ über den Funky Jazz der Combo „Secco“ bis hin zum Nordic Jazz des „a.r.t.-Trios“ überzeugen sie durchweg mit dynamischer Experimentierfreudigkeit. Gespielt werden unter anderem Stücke des Esbjörn-Svensson-Trios, Sting und Norah Jones. Zudem laden auch Eigenkompositionen zu einem lauschigen Weinabend ein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung erfolgt vor Ort eine Registrierung über die Luca-App oder über ein Kontaktformular. Darüber hinaus ist auf dem Veranstaltungsgelände das Tragen einer Mund-Nase-Maske erforderlich, die am Sitzplatz abgenommen werden kann.

Foto: © Ellen Lorenz

Geschenk zum Firmenjubiläum: Architekturbüro PBA Eling GmbH in der Großen Straße neu eröffnet

Lingen. Das größte Geschenk haben sie sich einfach selbst gemacht: Passend zum 20-jährigen Jubiläum hat die PBA Eling GmbH neue Räumlichkeiten in der Lingener Innenstadt bezogen. Doch davon profitiert nicht nur das Büro selbst. Das gesamte Areal rund um den neuen Standort in der Großen Straße 9 gewinnt durch die Sanierung der Räumlichkeiten. So präsentiert sich das Architekturbüro mit einem modernen Auftritt in historischem Ambiente. Zum Umzug und Jubiläum gratulierten nun Oberbürgermeister Dieter Krone und Citymanager Andreas Löpker den Geschäftsführern Michael und Marion Eling sowie ihren Söhnen Miguel und Marcel. Beide Söhne haben Architektur studiert und arbeiten bereits im Büro der Familie mit. Marcel Eling hat sein Studium bereits mit einem Master abgeschlossen, Miguel Eling steckt noch mittendrin.
So war der Umzug in größere Räumlichkeiten letztlich auch dem Wachstum des Architekturbüros geschuldet. „Wir haben hier in die Zukunft des Architekturbüros PBA Eling investiert“, erklärt Michael Eling. Rund 100 Quadratmeter stehen den rund sieben Mitarbeitern alleine im Erdgeschoss zur Verfügung. In der ersten Etage könnte sich das Büro bei Bedarf um weitere 130 Quadratmeter erweitern.

Seit der Gründung am 1. Juni 2001 bietet das Familienunternehmen das komplette Spektrum von der Planung über die Beratung und Ausführung in den Leistungsphasen 1 bis 9 an. Dabei realisiert das Team um Michael und Marion Eling klassische Einfamilien- und Mehrparteienhäuser wie auch Büro- und Geschäftsgebäude, Hallen- und Industrie- sowie öffentliche Bauten und Planungen im Gesundheitswesen – egal, ob es sich dabei um Neubauten oder Bauen im Bestand handelt. Vor dem Umzug war das Architekturbüro bereits an verschiedenen Standorten beheimatet. „Es ist schön, dass wir mit Ihrem Architekturbüro nun auch einen attraktiven Dienstleister in der Innenstadt begrüßen können“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone.

: (v.li.) Miguel, Michael, Marcel und Marion Eling sowie Oberbürgermeister Dieter Krone

Bundesweit erste Eröffnung des mobilen Freizeitparks „LinGoFun“

 

 Lingen. Endlich wieder Fun: Mit der bundesweit ersten Eröffnung eines mobilen Freizeitparks in Lingen, dem „LinGoFun“ am Donnerstag, 03. Juni, können Besucherinnen und Besucher endlich wieder buntes Jahrmarkttreiben auf dem Gelände an der EmslandArena genießen. „Mit „LinGoFun“ bieten wir Familien, Jugendlichen und allen Freizeitparkfans nach den vielen Corona-Entbehrungen  endlich wieder die Möglichkeit bieten, Freude und Spaß zu erleben“, so Oberbürgermeister Dieter Krone über die Eröffnung des Pop-up Parks. Insgesamt befinden sich 47 Attraktionen auf dem Gelände, wobei das „Skywheel“ und „Hurricane“ Deutschlandpremiere und das Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ sogar Weltpremiere feiern. Der Park ist Corona-konform und öffnet donnerstags bis sonntags jeweils ab 15 Uhr seine Pforten. Der Eintritt beträgt einen Euro pro Person. Für die Attraktionen und Fahrgeschäfte auf dem Gelände muss zusätzlich bezahlt werden.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske (medizinische oder FFP2-Maske) für alle Gäste in den Wartebereichen oder bei den Attraktionen verpflichtend. Dies gilt jedoch nicht für den Rundgang über das Gelände und beim Verzehr von Speisen oder Getränken. Auf dem Gelände selbst befindet sich eine Wegführung mit Trenngittern, damit Abstände eingehalten werden können. Beim Eingang erfolgt die Registrierung der Gäste über die Luca-App oder gegebenenfalls per Kontaktformular.

Bis zum 27. Juni können Gäste die Attraktionen des Pop-up Parks besuchen. Der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Weser-Ems e. V. Bernhard Kracke spricht besonders Oberbürgermeister Dieter Krone und Marktleiter Carsten Schüer seinen Dank aus: „Ohne die gute Zusammenarbeit wäre dieser Pop-up Park nicht möglich gewesen. Der Park ist mehr als nur Kirmes mit Zaun: Attraktionen wie „Crazy Mouse“, „Fly Over“ oder „Skywheel“ wird es so auf der Lingener Kirmes nicht geben“. Auch Marktleiter Carsten Schüer lobt die Zusammenarbeit von Stadt und Schaustellern: „Ohne die Unterstützung wäre „LinGoFun“ unmöglich gewesen“.

Neben klassischen Fahrgeschäften wie dem Power Express, Autoskooter, Break Dance und dem Devil Dance können sich die Gäste auf Neuheiten, wie das High-Speed Karussel „Mr. Gravity“ oder das fabrikneue Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ freuen. Zudem feiert das Riesenrad „Skywheel“ Deutschlandpremiere. Mit „Crazy Mouse“ befindet sich seit langem erneut eine Achterbahn auf dem Gelände der EmslandArena. Auch für die Jüngsten gibt es in dem Freizeitpark viel zu erleben: So gibt es verschiedene Kinderkarussells, einen Babyflug, Trampoline und die Kinderschleife. Klassisches Jahrmarktbuden, wie Entenangeln, Pfeilwerf- und Ballwurfmaschine und Greiferspiele sind ebenfalls Teil des Rummels. Das kulinarische Angebot steht den Fahrgeschäften in nichts nach. So finden sich dort Klassiker wie gebrannte Mandeln, Schokofrüchte, Pommes, aber auch Crêpes, Churros, Nordseespezialitäten und Slushies.

MAX GIESINGER „ENDLICH AKUSTIK“  OPEN AIRS 2021 Samstag, 28.08.2021, auf dem Open-Air-Platz EmslandArena

Lingen. Der Singer-Songwriter kündigt besondere Open Air-Tournee für Sommer 2021 an Pandemie-freundliche Tour unter Einhaltung geltender Abstands- und Hygieneregeln führt den Popstar durch zahlreiche deutsche Städte Hit-Single ›Irgendwann ist jetzt‹ seit Februar 2021 überall verfügbar. Auf seiner aktuellen Hit-Single ›Irgendwann ist jetzt‹ trifft Max Giesinger den Nagel auf den Kopf: »Ich will nicht länger warten, dass was passiert« singt Giesinger und greift damit das Lebensgefühl einer ganzen Nation auf. Max, der einst in Fußgängerzonen spielte und sein erstes Album ›Laufen Lernen‹ noch durch eine Crowdfunding-Kampagne finanzieren musste, hat sich auch im Sommer 2021 etwas einfallen lassen, um seine Fans ganz besonders jetzt nicht hängen zu lassen: Freut euch von Juni bis September auf die ›ENDLICH AKUSTIK!‹ OPEN AIRS 2021 – natürlich unter Einhaltung geltender Abstands- und Hygieneregeln.

Erstmals gibt es die Songs des Wahl-Hamburgers in einem akustischen Gewand live zu erleben. Gemeinsam mit seiner Band wird Giesinger sich besondere Instrumentierungen durch Bläser & Streicher überlegen. Einen Vorgeschmack darauf gab es bereits auf der Akustik Version seines Gold-Albums ›Die Reise‹, das 2020 veröffentlicht wurde.

Erst im Frühjahr meldete sich der Singer-Songwriter nach einem halben Jahr Pause mit seiner neuen Single ›Irgendwann ist jetzt‹ zurück. Sie liefert einen großartigen Auftakt für sein neues Album, das später im Jahr kommen wird. In der Zwischenzeit lassen wir die Lieblingssongs der letzten drei Alben nochmal in neuem Gewand aufleben und können uns schon auf den ein oder anderen neuen Song freuen.

Max Giesinger zählt heute zu den relevantesten deutschen Popkünstler*innen. Hits wie ›80 Millionen‹, ›Wenn sie tanzt‹, ›Legenden‹ oder »Auf das, was da noch kommt« trugen zu einem der rasantesten Karriereaufstiege der jüngeren Popgeschichte bei und gelten unlängst als Evergreens, die inzwischen wirklich jede*r kennt – egal ob jung oder alt. Oder um es mit Max Worten zu sagen: »Verrückt, was in ein paar Jahren so passiert.«

Der Sommer 2021 bietet trotz aller Widrigkeiten endlich wieder allen Grund zur Vorfreude.

Frei nach „Irgendwann ist jetzt“.

Euer Ticket wartet schon auf euch – worauf wartest du? Tickets-Hotline: (040) 413 22 60 // kj.de // tickets@kj.de.

Verdienstorden für die „Mutter“ der Lingener Tafel Jahrzehntelangens Engagement von Edeltraut Graeßner gewürdigt

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone hat im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Gründerin der Lingner Tafel, Edeltraut Graeßner, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Krone stellte das außergewöhnliche Engagement der SPD-Politikerin heraus, die die Lingener Tafel gegründet habe und sich mit Herzblut in die Politik einbringe.

 Lingen. Der Oberbürgermeister rief im Rahmen der kleinen Feierstunde auf dem Vorplatz des Theaters an der Wilhelmshöhe mit Familienmitgliedern, Freunden und Wegbegleitern Graeßners, unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, ihr ehrenamtliches Engagement für die Tafel, in der Politik und im sozialen Bereich in Erinnerung. Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement habe ihr der Bundespräsident den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland schon vor einem Jahr verliehen, die Überreichung sei aber aufgrund der Corona-Bedingungen erst jetzt erfolgt.

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) überreichte Edeltraut Graeßner im Auftrag des Bundespräsidenten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Krone stellte in seiner Laudatio heraus, dass auf Initiativ von Edeltraut Graeßner 1997 die so wichtige und unver­zichtbare Einrichtung „Lingner Tafel“ eröffnet habe. Auslöser sei ein Gespräch mit einer Bäckereifachverkäuferin gewesen, die bemängelte, dass immer so viel Brot weggeworfen werde. „Pragma­tisch und lösungsorientiert, hast du daraufhin mit weiteren Mitstreitern die Lingener Tafel aufgebaut und bist bis heute deren Vorsitzende“, lobte der Oberbürgermeister Graeßner.

Klein mit einem Raum und 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern begonnen habe sich die Tafel in Lingen in den letz­ten mehr als 20 Jahren zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt, so Krone, der betonte, dass sich aktuell rund 200 Ehrenamtliche aktiv in der Lin­gener Tafel einbringen würden. Hinzu kämen acht hauptamtliche Mitarbeiterinnen sowie diejenigen, die ei­nen sogenannten „Starterjob“ bei der Lingener Tafel ausübten. „Die Lingener Tafel unterstützt mittlerweile über 2.800 Erwachsene und Kinder mit Lebensmit­teln. Allein im ersten Quartal 2021 wurden über 6.500 Einkäufe verzeichnet.“

Wie kaum eine andere Person stehe Edeltraut Graeßner für diese Einrichtung. Sie setze  damit ein ermutigendes Zeichen nicht nur gegen die sinnlose Lebensmittelverschwendung, sondern auch für mitmenschliches Verhalten und unbürokratische Hilfe. Mit ihrem Engagement und großem persönlichen Einsatz habe sie es geschafft, die Linge­ner Tafel erfolgreich zu führen und weitere Ausgabestellen in anderen Orten des Emslands einzurichten, stelle Krone heraus. Gerade die Corona-Pandemie habe auch die Lingener Tafel vor neue Her­ausforderungen gestellt. So hätte sie insbesondere auf ältere Helfer verzichten müssen, die dem Ri­siko, sich mit Corona zu infizieren, nicht ausgesetzt werden sollten. Aber auch die Erstellung eines Hygienekonzeptes, Online-Vorstandssitzungen oder Gespräche mit dem Gesundheits­amt würden bei Edeltraut Graeßner auf der Agenda stehen.

Nicht unerwähnt ließ Krone, dass Graeßner Mitinitiatorin des regelmäßig erscheinenden „Tafelbriefes“ sei, Sie habe ebenso den Bringdienst der Lingener Tafel gegründet. „Im Juni 2019 bis du darüber hinaus in die dreiköpfige Schiedskommission des Bundesverbandes Tafel Deutschland e.V. gewählt worden, so Krone, der ergänzte: „Seit 1991 gehört Edeltraut Graeßner für die SPD dem Lingener Stadtrat an und ist seit Dezember 2018 SPD-Fraktionsvorsitzende. Sie hat auch im sozialen Bereich großen Eindruck hinterlassen. Als äußerst engagiertes Stadtrats- und Kreistagsmitglied ist sie mit viel Sachverstand, Herzblut und Erfahrung als echtes Urgestein aus der Kommunal­politik in Lingen und dem Emsland nicht mehr wegzudenken. Sie habe im Laufe der Jahre mitgewirkt, den Standort Lingen weiterzuentwickeln und zu stärkten sowie den Bürgerinnen und Bürgern mehr Lebensqualität zu bringen.“

Krones lobte Graeßner, die neben ihrer Arbeit für die Lingener Tafel die Zeit finde, sich auch noch in weiteren Bereichen ehrenamtlich zu engagieren. Ihr sei un­ter anderem auch der Verein Centralkino Lingen ans Herz gewachsen. Sie verbinde Soziales und Kultur und habe zwischenzeitlich ein „Kinderfilmprojekt“ ins Leben gerufen. Ihr Engagement sei bereits mit anderen Preisen gewürdigt worden. „Liebe Edeltraut, du steht zu 100 Prozent hinter dem, was du machst. Du tust das, was du für richtig und wichtig hältst, und gehst zielstrebig deinen Weg.

 

Krone überreicht im Auftrag des Bundepräsidenten Edeltraut Graeßner für außerordentliches Engagement im sozialen Bereich und der Kom­munalpolitik den Verdienstorden, den ihre Freundin Eva Schnieders für sie beantragt hatte. „Mit dem Verdienstkreuz erhältst du eine der höchsten Anerkennungen, die unser Land ausspricht. Diese Verleihung setzt ein Zeichen – ein Zeichen dafür, wen oder was unsere Gesellschaft schätzt und was ihr wichtig ist“, unterstrich Krone.

Mit Ihrem Enkelsohn Johann Beda Anders-Graeßner freute sich Edeltraut Graeßner über die hohe Auszeichnung.

 

 

 

Neueröffnung im Gewerbegebiet Brögbern: „varilux“ bietet Terrassenüberdachungen, Markisen und Loungemöbel

Lingen. Im neuen Gewerbegebiet an der B213 in Brögbern hat nun das erste Unternehmen seine Türen geöffnet: Die Firma „varilux“ ist spezialisiert auf Terrassenüberdachungen, Markisen, Wintergärten und Loungemöbel. Inhaber Michael Vogt hat rund eine Million Euro in den Neubau der 700 Quadratmeter großen Indoor-Ausstellungshalle an der Binnenstraße investiert. Zur Neueröffnung gratulierten ihm Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Michael Teschke, die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler und Martin Koopmann sowie Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung.

Mehrere Musterterrassen mit verschiedenen Überdachungen bzw. Markisen bilden das Herzstück der Ausstellung und vermitteln den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck, wie die eigene Terrasse überdacht werden kann. „Für eine ganz besondere Optik sorgen großflächige Projektionen, die beispielsweise den Blick von der Terrasse ins Wohnzimmer ermöglichen und den Terrassen so Tiefe verleihen. Das ist in dieser Form einzigartig“, erklärte Michael Vogt. Die Resonanz auf seine Angebote sei bereits enorm: „Es sind zahlreiche Angebotsanfragen eingegangen. Dabei bieten wir alles aus einer Hand – von der Beratung über die Planung bis hin zur Montage.“

Vogt ist bereits seit 2011 in der Branche aktiv und gründete die Firma „varilux Sonnenschutzsysteme“ zunächst im Nebenerwerb mit Standort in Schüttorf. 2016 folgte eine Umfirmierung in die „MVS GmbH“. „Der Standort in Schüttorf wurde allerdings zu klein. Daher haben wir uns für die Umsiedlung nach Lingen entschieden“, sagte Vogt. Unterstützt wurde er bei der Grundstückssuche durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen. „Die Lage direkt an der B213 – einer der Haupteinfallstraßen in unsere Stadt – ist für Gewerbetreibende natürlich optimal“, sagte Oberbürgermeister Krone und wünschte Vogt und seinem dreiköpfigen Team viel Erfolg für die Zukunft.

Mit „varilux“ hat das erste Unternehmen im neuen Gewerbegebiet in Brögbern eröffnet. Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) gratulierte Michael Vogt (3.v.r.) zusammen mit Stefan Wittler (links), Martin Koopmann (2.v.l.), Ortsbürgermeister Michael Teschke (4.v.l.) und Dietmar Lager (2.v.r.) zur Neueröffnung.

 

Supermarkt in Lingen überfallen


Lingen  – Am Donnerstagabend hat ein bislang unbekannter Täter den Edeka-Markt an der Mundersumer Straße ausgeraubt. Er betrat gegen 19.45 Uhr den Laden und begab sich zum Kassenbereich. Dort bedrohte er eine Angestellte mit einem Hammer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete er zu Fuß mit einer Beute in Höhe von mehrerer hundert Euro in Richtung des nahegelegenen Sportplatzes. Der Täter wird als etwa 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur beschrieben. Er spricht akzentfreies Hochdeutsch und soll 20 bis 25 Jahre alt sein. Zur Tatzeit trug er einen grauen Kapuzenpullover sowie eine graue Jogginghose. Maskiert war er mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer
(0591)870 entgegen.

Baggerbiss an der Rheiner Straße Gesamtinvestition von 10 Millionen Euro – Aufwertung der Rheiner Straße

Lingen. Vier Gewerbegrundstücke, sechs Bauherren und eine Gesamtinvestition von rund 10 Millionen Euro: Im Baugebiet „Erweiterung Wellbergstraße“ an der Rheiner Straße haben sich in der letzten Woche die Gewerbetreibenden und zukünftigen Nachbarn mit Vertretern aus Politik und Verwaltung getroffen. „Diese vier großen Bauvorhaben an dieser prominenten Stelle werden die Rheiner Straße prägen und dieses Eingangstor zu unserer Stadt maßgeblich aufwerten“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone bei dem Vororttermin. „Die politischen Beschlüsse sind entsprechend einstimmig gefällt worden“, ergänzten Stefan Wittler und Martin Koopmann als Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses.

Auf dem ersten Grundstück stadteinwärts baut derzeit die bb Architekten Boyer und Bröckerhoff GmbH. 2017 haben Helga Bröckerhoff und Michael Boyer das gemeinsame Büro gegründet und sind von Emsbüren bzw. Meppen nach Lingen gekommen. Nun ziehen sie mit ihrem Team von der Herzforder an die Rheiner Straße in Lingen. Insgesamt sollen den neuen Räumlichkeiten zwölf Mitarbeiter Platz finden. Zudem wird der Health Club hier einen neuen Standort finden

Es folgt das Gebäude „CubeConnect“. Dafür haben sich Stefan Höötmann von der SH Holz- und Modulbau GmbH, Carsten Ripperda vom Bauplanungs- und Ingenieurbüro C. Ripperda sowie Till Meyer von der Till Meyer Immobilien GmbH & Co. KG zusammengeschlossen. Das Gebäude wird in modularer Bauweise aus Holzmodulen erstellt. Während Stefan Höötmann aus dem Schüttelsand in Biene an die Rheiner Straße zieht, verlegt Carsten Ripperda seinen Unternehmenssitz von Langen nach Lingen. Er bringt sechs Mitarbeiter mit. Till Meyer Immobilien zieht von Laxten nach Darme. Zudem soll ein Teilbereich des Gebäudes an eine Anwältin vermietet werden. Ganz oben sind Appartements für die Dual-Studierenden von McDonalds vorgesehen.

Mit der Bossat Management GmbH verlegt Edeka Bossat seinen Hauptsitz von Neuenhaus nach Lingen. Das Unternehmen verwaltet derzeit vier Lebensmittelmärkte und einen Getränkemarkt mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern. Zusätzlich zum neuen Verwaltungssitz will Tobias Bossat im Obergeschoss Wohnungen einrichten. Das neue Gebäude soll eine hohe Aufenthaltsqualität beispielsweise mit einem eigenen begrünten Innenhof bieten, um sich so als attraktiver Standort neue Mitarbeiter akquirieren zu können.

Matthias Rudolph von der Rheiner Siedlungsbau GmbH verwaltet mit seinem Team von knapp 50 Mitarbeitern rund 3.500 Wohn- und Gewerbeimmobilieneinheiten. In dem neuen Wohn- und Geschäftshaus sollen Büros im Erd- und Mietwohnungen in den Obergeschossen entstehen. Insgesamt plant Investor Matthias Rudolph dort acht Mitarbeiter insbesondere für die Lingener Immobilienverwaltung einzusetzen. Derzeit befindet sich noch ein weiteres Grundstück an der Rheiner Straße in der Vermarktung. Die Gespräche dafür laufen.

„Nur selten haben wir die Gelegenheit, so viele und zugleich architektonisch absolut hochwertige Neuansiedlungen ankündigen zu können“, ergänzte Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung Lingen, der die Investoren auf ihrem Weg zum Neubau zusammen mit Jonas Berger begleitet hatte. „Sie alle stellen eine Bereicherung für die Rheiner Straße dar – herzlich willkommen in Darme“, erklärte Ortsbürgermeister Werner Hartke abschließend. © Fotograf (Drohne): Frank Hempen, bb architekten

 

 

Tankstelle in Lingen mit Hammer überfallen

Lingen – Am späten Dienstagabend hat ein bislang unbekannter Täter die WIRO-Tankstelle an der Nordhorner Straße ausgeraubt. Er betrat gegen 22.45 Uhr den Verkaufsraum, bedrohte einen angestellten mit einem Hammer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit einer Beute in Höhe mehrerer hundert Euro flüchtete er anschließend in unbekannte Richtung. Er wird als etwa 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur beschrieben. Er hat dunkles Haar, helle Haut und spricht akzentfreies Hochdeutsch. Zur Tatzeit trug der Mann einen schwarzen Kapuzenpullover der Marke „Champion“, eine schwarze Jogginghose und Schuhe mit
roter Sohle. Maskiert war er mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.

Einblick ins vielfältige Kulturleben Lingener Impfzentrum zeigt Ausstellung – 64 Fotografien zu sehen

Lingen. Seit der vergangenen Woche ist im Lingener Impfzentrum eine Fotoausstellung zu sehen, die zumindest bildlich die Kultur in die umfunktionierten Emslandhallen zurückbringt. Die 64 kunstvollen Aufnahmen, die die weißen Stellwände zieren, lenken den Blick der Impflinge auf das bunte, facettenreiche Kulturleben der Stadt Lingen, das hoffentlich bald wieder live zu erleben sein wird. 

Der Landkreis Emsland, von dem die Initiative ausging, sendet damit eine Botschaft aus: „Die Fotos, die einen Eindruck vom blühenden Kulturleben der Stadt Lingen vermitteln, sollen uns angesichts des weiterhin heruntergefahrenen Kulturbetriebs Hoffnung machen, dass wir diesen, von vielen Menschen ersehnten Zustand, bald wieder zurückerlangen werden“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Stellvertretend für die Lingener Kulturszene wurde die Ausstellung von Rudolf Kruse, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Lingen, gemeinsam mit Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle Lingen und Geschäftsführerin des Lingener Kunstvereins, und Annette Sievers, Leiterin der Kunstschule Lingen, organisiert. „Für das Projekt haben wir viel Zuspruch und Mithilfe von den örtlichen Kultureinrichtungen erfahren. Viele Institutionen und Vereine haben für die Ausstellung ihren Bilderfundus geplündert und eine wunderbare Auslese an Fotografien zusammengestellt“, berichten Behm, Kruse und Sievers einstimmig.  Die aufgrund der aktuellen Verbesserung der pandemischen Lage geltenden Lockerungen für den Kultursektor ließen alle Kulturschaffende optimistisch in die Zukunft blicken.   

Bild: Freuen sich über den neuen „Wandschmuck“ im Lingener Impfzentrum: Meike Behm, Geschäftsführerin des Kunstvereins Lingen (Mitte), Dr. Wolfgang Hagemann, Ärztlicher Leiter der emsländischen Impfzentren, sowie Andreas Hoffhaus, Leiter des Impfzentrums Lingen (v. r.). (Foto: Peter Lütje)

Amprion investiert rund 350 Millionen Euro am Standort Lingen Bau einer Konverterstation entscheidender Schritt zur Produktion von grünem Wasserstoff

Lingen. Rund 350 Millionen Euro wird das Unternehmen Amprion im IndustriePark Lingen investieren. Dort soll eine Konverterstation für die Offshore-Anbindungssysteme DolWin4 und BorWin4 entstehen. Sechs Standorte hatte das Unternehmen im Vorfeld in die nähere Auswahl genommen. Dass die Wahl nun auf Lingen gefallen sei, werteten Oberbürgermeister Dieter Krone und Wirtschaftsförderer Ludger Tieke als großartige Nachricht für den Wirtschafts- und Energiestandort Lingen. Auch der Planungs- und Bauausschuss stimmte nun einstimmig für die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans.

Bereits im Vorfeld hatte OB Krone zusammen mit Stefan Sennekamp und Eric Zieschang von Amprion, Heiko Eisert und Lisa Willnauer von der RWE sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung erstmals die Planungen vorgestellt. Amprion will voraussichtlich 2025 mit dem Bau starten. Im Jahr 2028/2029 will das Unternehmen die neue Konverterstation dann in Betrieb nehmen. Damit bietet Lingen die optimalen Bedingungen zur Produktion von grünem Wasserstoff, ergänzten die Vertreter der RWE.
Die Konverterstation soll zukünftig den Gleichstrom aus Offshore-Windkraftanlagen von der Nordsee in Wechselstrom umwandeln und direkt in das öffentliche Stromnetz einspeisen und weiterverteilen. 1,8 Gigawatt grüner Strom landen künftig am Netzknotenpunkt in Lingen (Ems) an und werden damit mehr Leistungskapazität binden als das Kernkraftwerk Emsland mit 1,4 Gigawatt, das 2022 vom Netz geht. Für Lingen habe dabei die Nähe zur Umspannanlage Hanekenfähr, die Verfügbarkeit von Flächen und die gute Verkehrsinfrastruktur gesprochen, erläuterten die Amprion-Projektsprecher Stefan Sennekamp und Eric Zieschang.

Heiko Eisert von der RWE ergänzte: „Der Ausbau der Konverterstation ist für die RWE die Grundlage zum Ausbau der Elektrolyse und damit der Produktion von grünem Wasserstoff – in Lingen finden sich damit die besten Voraussetzungen für den Bau eines Elektrolyseurs.“ „Das Zusammenwirken vieler ist hier der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „In Lingen zeigen wir, wie die Energiewende gelingen kann.“ Auch die Vertreter der Politik, darunter Stefan Wittler, Günter Reppien und Uwe Dietrich als Vertreter des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses sowie Planungs- und Bauausschusses sowie Josef Heskamp und Dirk Wegemann als Vertreter des Bramscher bzw. Darmer Ortsrates begrüßten die Entwicklung am Standort Lingen. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher erläuterte abschließend die nächsten Schritte für die Bauleitplanung.