Eichenprozessionsspinner auch in Lingen zu erwarten Stadt warnt: Berührungen meiden und Nester der giftigen Raupen melden

Pressemitteilung der Stadt Lingen:  Die Stadt Lingen rechnet auch in diesem Jahr mit dem Einwandern des Eichenprozessionsspinners in das Stadtgebiet. Bereits im vergangenen Jahr waren vereinzelt Nester dieser wärmeliebenden Raupenart entdeckt worden, die  sich seit einigen Jahren immer weiter über Norddeutschland ausbreitet. Ein Problem stellen die Pflanzenschädlinge dabei jedoch weniger durch das Fressen der Eichenblätter dar. Insbesondere für den Menschen ist der Eichenprozessions-spinner eine gesundheitliche Gefahrenquelle. Die Raupen verfügen über kleine Gifthaare, die bei Berührung zu Reaktionen wie starkem Juckreiz, Atemwegsbeschwerden und Augenreizungen führen. Wer mit den Härchen in Kontakt kommt, sollte deshalb die kontaminierte Kleidung schnellstmöglich wechseln, duschen und Haare waschen. Den Juckreiz lindert zunächst kaltes Wasser. Beim Auftreten stärkerer gesundheitlicher Beschwerden sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Besondere Vorsicht ist von etwa Mai bis Ende August geboten. Während dieser Zeit schlüpfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners und wandern vom Nest in die Baumkrone, um dort die Eichenblätter zu fressen. Die Stadt Lingen warnt davor, die Nester und Raupen zu berühren. „Kinder sollten auf diese Gefahr hingewiesen werden“, betont Katrin Möllenkamp, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Recht und Ordnung. Sie rät zudem allen Bürgerinnen und Bürgern, sich nicht in der Nähe von befallenen Bäumen aufzuhalten. „Dieser Hinweis gilt übrigens auch für Haustiere, da diese ebenfalls auf die Gifthaare der Raupen reagieren. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Haare im Fell der Tiere hängen bleiben, über diesen Weg ins Haus gelangen und schließlich an den Menschen weitergegeben werden“, so Möllenkamp.

In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter des Bauhofes verstärkte Baumkontrollen im Stadtgebiet durchführen und vorhandene Raupen und Nester bekämpfen. „Priorität haben für uns dabei zunächst die Schulhöfe, Kindergärten sowie Spiel- und Sportplätze“, sagt Möllenkamp. Die Stadt Lingen bittet darum, befallene Bäume umgehend zu melden. Für Schutzmaßnahmen auf privaten Grundstücken sind allerdings die jeweiligen Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Die Stadt empfiehlt, bei einem Befall eine Fachfirma aus dem Bereich der Schädlingsbekämpfung hinzuzuziehen.

Für Fragen und nähere Auskünfte zum Eichenprozessionsspinner steht der Fachbereich Bürgerservice, Recht und Ordnung unter der Telefonnummer 0591 9144-329 zur Verfügung. Hier kann auch der Befall von Bäumen gemeldet werden. Ein Informationsflyer mit Tipps, wie man sich vor dem Eichenprozessions-spinner und seinen gesundheitlichen Folgen schützen kann, ist auf der städtischen Internetseite unter www.lingen.de (Rubrik „Leben und Wohnen“, Unterpunkt „Natur und Landschaft“) hinterlegt.

 

Schulbetrieb an Friedensschule gesichert

Lingen. Trotz des Wasserrohrbruchs im Keller der Friedensschule am Ostersonntag kann der Unterricht nach den Ferien wieder wie gewohnt stattfinden. Auch die C-Jugend-Handballmannschaften können den LIN-CUP am Wochenende in der Sporthalle der Friedensschule austragen. „Wir sind froh, dass der Schulstart gesichert ist und die Schäden erst einmal beseitigt und behoben werden konnten“, sagte Lingens Erster Stadtrat, Stefan Altmeppen. So ist die Heizungsanlage und die Elektronik durch ein Bauprovisorium wieder in Betrieb genommen worden.
Am Ostersonntag hatte sich nach den bisherigen Erkenntnissen ein wasserführendes Kunststoffrohr aus der Verankerung gelöst. Daraufhin waren rund 500.000 Liter Wasser in den Keller der Schule gelaufen. Ein Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden. „In dem Kellerraum war lediglich die Haustechnik, also Heizung und Elektrik untergebracht. Akten, Zeugnisse oder Klausuren sind von dem Wasserschaden somit nicht betroffen“, sagte Stefan Altmeppen. Ein Sachverständiger der Versicherung habe den Schaden bereits begutachtet. Dieser liege voraussichtlich im niedrigen sechsstelligen Bereich. In Abstimmung mit der Schule werde nun die Sanierung geplant. „Ich danke noch einmal allen Beteiligten, dazu zählen die Feuerwehrfrauen und -männern, die Mitarbeiter der Schule aber auch unsere Mitarbeiter bei der Stadt, die dazu beigetragen haben, dass der der Schulbetrieb nun nach den Osterferien normale weitergehen kann“, so der Erste Stadtrat abschließend.

Saunanacht „Die rockigen 60er“ Beatles-Sound und Hippie-Hymnen in den Linus Lingen Wasserwelten

Lingen Linus Sauna

Lingen. Am Sonnabend, 11. April, lädt Linus Lingen Wasserwelten findet von 19 bis 01 Uhr  wieder zu einer Saunanacht ein. Unter dem Motto „Die rockigen 60er“ erwartet die Saunagäste ein Programm aus Hippie-Hymnen, Beatclub-Musik und Rätseln rund um die 1960er. In den Aufgusssaunen finden Erlebnisaufgüsse wie „Unvergessene TV-Serien“, „ Woodstock“ und „Powerfrauen der 60er Jahre“ statt. Die Eventsauna lädt mit unterschiedlichen Düften wie Mandelblüte, nordische Birke oder Zypresse-Rosmarin zum Entspannen ein. Im Dampfbad werden Rasul-Anwendungen angeboten.  Das Bistro BESSER genießen bietet bis 22.00 Uhr Gerichte à la carte an. Der Eintrittspreis für die Veranstaltung beträgt 19,50 Euro – eine 3-Stunden-Karte kostet 15 Euro.

Qualifizierte Talente effizienter entdecken 8. jobmesse emsland lockt am 13. und 14. Juni Bewerber in die Emslandhallen

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Die jobmesse deutschland tour macht am 13. und 14. Juni bereits zum achten Mal Station im Emsland, um zukunftsfähige Unternehmen mit motivierten Bewerbern zusammenzubringen. In den Emslandhallen Lingen haben regionale und überregionale Firmen zwei Tage lang die Chance, über Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Bildungsangebote zu informieren und unterschiedliche Bewerber kennenzulernen – vom Schüler bis zum Ingenieur. Durch das neue Highlight „Live Matching“ können Kandidat und Arbeitgeber nun noch schneller zusammenfinden…

Ein ganzes Wochenende lang präsentieren sich regional, national und international agierende Unternehmen aller Branchen als attraktiver Arbeitgeber mit vielfältigen beruflichen Perspektiven – auch Bildungsinstitute sind dabei. Für alle Aussteller ist diese Veranstaltung also eine optimale Gelegenheit, Aufmerksamkeit zu erhalten und in Zeiten von Fachkräftemangel die besten Köpfe für sich zu gewinnen. „Vorteil unserer Messen ist der direkte Kontakt zu qualifizierten Bewerbern. Ohne erst Unterlagen sichten zu müssen, können bereits wichtige Informationen ausgetauscht und Potenziale erkannt werden. Hier zählt der erste Eindruck. Dies erleichtert personelle Entscheidungen im Rahmen des Auswahlverfahrens enorm“, erläutert Michael Barlag, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur BARLAG, den Nutzen der Recruting-Veranstaltung für die Unternehmen.

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Ob Schüler, Young Professional, Fach- oder Führungskraft oder die Generation 50plus: Auf der Recruiting-Messe im Juni sind Bewerber aller Altersstufen, Fachrichtungen und Qualifikationen willkommen. Es gilt das Erfolgskonzept der Vielfalt, das für alle Besucher passende Angebote bereithält. Um den Messebesuch noch erfolgreicher gestalten zu können, unterstützt das neue Tool „Live-Matching“: Profildaten eines Bewerbers werden dabei elektronisch mit den Anforderungen der teilnehmenden Firmen abgeglichen. Eine Liste der erzielten Treffer hilft dem Messebesucher, konkret die Stände anzusteuern, zu denen er laut Auswertung optimal passt. Die jobmesse deutschland und die Matching-Plattform „Talents Connect“ setzen damit neue Maßstäbe im Recruiting-Prozess. Kurzum: Auf der achten jobmesse emsland treffen zahlreiche Arbeitgeber auf engagierte Bewerber und können interessante Talente finden, die ihre Zukunft nicht dem Zufall überlassen möchten.

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Die jobmesse emsland in den Emslandhallen Lingen ist am Samstag, den 13. Juni, von 10.00 bis 16.00 Uhr und am Sonntag, den 14. Juni, von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Interessierte Aussteller erhalten alle weiteren Informationen gern telefonisch unter 0541 440 450 oder online auf www.jobmessen.de/emsland

Obstbäume für Holthausen Heimatverein und Stadt Lingen vollenden Hotspot-Projekt

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Lingen. Als durchweg gelungene Kooperation werteten Vertreter der Stadtverwaltung und des Heimatverein Holthausen-Biene in der letzten Woche die Umsetzung des Hotspot-Projektes „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ in Holthausen-Biene. Zusammen pflanzten die jeweiligen Vertreter 30 Obstbäume entlang eines Weges in Holthausen-Biene. Damit setzen sie den zweiten Schritt zur Herrichtung des Wegesaumes im Rahmen des Hotsport-Projektes um. Bereits im letzten Jahr war auf einer Länge von circa 380 Metern und einer Breite von circa 10 Metern Regio-Saatgut von regionaltypischen Pflanzenarten eingesät worden. Zusammen mit den Obstbäumen soll der blütenreiche Wegesaum bald einheimischen Vogelarten sowie Bienen und anderen Insekten als Lebensraum dienen.
„Wir sind sehr dankbar, dass der Heimatverein zum Motor für diese Maßnahme geworden ist“, sagte Stadtbaurat Lothar Schreinemacher und bedankte sich bei den Helfern. „Das ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten – auch die Kleinsten.“ So habe der Heimatverein schon längere Zeit nach Flächen für eine Obstwiese mit alten Sorten gesucht. Die Mitglieder wollen diese insbesondere für die Umweltbildung nutzen und anhand der alten Obstbäume die jeweiligen Sorten erklären, diese zusammen mit Kindern ernten und dann weiterverarbeiten. Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und auch Wallnüsse sollen in ein paar Jahren entlang des Wegesaums wachsen. Die Feuerwehr Holthausen sorgte dafür, dass die Bäume auch gut austreiben können, indem sie die hochstämmigen Obstbäume wässerte.
„Die Pflanzaktion ist die Krönung unserer Hotspot-Maßnahme“, zeigte sich auch Karin Schreiner sehr erfreut. Und auch Ortsbürgermeister Uwe Dietrich bedankte sich bei allen, die zu der Pflanzaktion gekommen waren. „Holthausen hat seinen Beitrag zu dem Hotspot-Projekt geleistet“, sagte der Ortsbürgermeister.