Unisono mit „Jugend hilft!“-Preis ausgezeichnet Lingener werden im Schloss Bellevue empfangen

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Lingen. Die Band „Unisono“ gehört zu den Preisträgern 2014 des Förderprogramms „Jugend hilft!“. Damit ist die Gruppe einer von deutschlandweit zehn Preisträgern, die eine Jury aus rund 200 Bewerbungen ausgewählt hatte. „Unisono ist eines der beispielhaftesten und engagiertesten Projekte von Kindern und Jugendlichen, die sich in ihrer Freizeit für andere Menschen stark machen“, begründet Florian Langenscheidt, der Vorsitzende von „Children für a better world“ die Auszeichnung. Die Kinderhilfsorganisation schreibt den „Jugend hilft!“-Preis in jedem Jahr neu aus. Damit werden die besten sozialen Projekte von Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland ausgezeichnet. „Soziales Engagement von Kindern und Jugendlichen kann nicht als selbstverständlich erachtet werden, sondern ist außergewöhnlich und verdient unsere volle Unterstützung“, so Dr. Florian Langenscheidt weiter.

Mitte September dürfen die Lingener nun nach Berlin fahren und werden dort von Daniela Schadt, der Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, im Schloss Bellevue empfangen und ausgezeichnet. Anschließend nehmen die Jugendlichen an dem „Jugend hilft!“-Camp teil. Dort stehen ihnen mehrere Tage lang Profis mit Rat und Tat zur Seite und vermitteln nützliches Know-How für die Projekte. Dazu zählen beispielsweise Fundraising, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit.

„Unisono“ besteht seit 2012. Die damals noch rund 25 ersten Mitglieder gründeten die Band, um mit ihren Konzerten Spenden für Menschen in Not zu sammeln. Derzeit sammeln die Bandmitglieder Geld, um so den Bau eines Waisenhauses zu unterstützen. Derzeit liegt der Spendenstand bei rund 14.000 Euro.

„Es ist großartig, was die Mitglieder von Unisono in den letzten Monaten erreicht haben“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Ich gratuliere ihnen herzlich zu der Auszeichnung und hoffe, dass diese nochmal neuen Anschub für ihr Engagement gibt.“

„Unisono“ wird am 11. Januar 2015 auch auf dem Neujahrsempfang der Stadt Lingen auftreten. Weitere Informationen zu der Gruppe und dem Spendenprojekt finden Interessierte auf www.unisono-project.org

 

Kampf gegen Gefahren von A wie Alkohol bis Z wie Zigarette Stark machen für ein Leben ohne Rausch, Sucht und Gewalt

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„Vom Alkohol bis zum Internet – Kindern und Jugendlichen fehlt oft so etwas wie ein ‚Beipackzettel fürs Leben’. Gerade dann, wenn der Konsum zur Gefahr werden kann“, sagt Frank Wesendrup vom Fachdienst Jugendarbeit – Jugendschutz der Stadt Lingen. Er kennt die Verlockungen für Teenager und Twens in Lingen. Sein Hauptjob: der Jugendschutz. Seine Devise: Jugendliche und Kinder stark machen – für ein gesundes Leben, ohne Rausch, ohne Sucht und ohne Gewalt. „Wir wollen den Start ins neue Schuljahr dazu nutzen, auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen und allen Betroffenen signalisieren: Ihr seid nicht allein“, so der städtische Mitarbeiter.

Die Mittel und Wege zur Hilfe sind dabei vielfältig. Frank Wesendrup und seine Kooperationspartner geben Tipps und bieten vielfältige Unterstützung. Dazu gehören die klassischen Jugendschutzkontrollen zusammen mit der Polizei, aber auch Gesprächs- und Präventionsangebote. So haben beispielsweise die Grundschüler im September erneut die Gelegenheit das Präventionstheaterstück „Ganz schön blöd!“ anzusehen.

„Es geht darum, ein Selbstbewusstsein zu geben, ein starkes Ich zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche an den entscheidenden Stellen ‚Nein’ sagen“, so Frank Wesendrup. Der Fachdienst Jugendarbeit – Jugendschutz arbeitet dabei vor allem präventiv und unterstützt neben den Kindern und Jugendlichen auch die betroffenen Eltern und Lehrer sowie alle die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. „Jugendschutz ist viel mehr, als zu verhindern, dass Jugendliche sich ins Koma saufen“, so Frank Wesendrup.

Dazu gehen der Jugendschutz und seine Kooperationspartner dahin, wo Kinder und Jugendliche sind: in Schulen, Jugendgruppen und zu den Orten, wo sich die Jugendlichen in ihrer Freizeit treffen. „Es geht nicht darum, Jugendliche zu belehren und ihnen zu sagen was richtig und gut ist. Aber es geht darum, sie zu sensibilisieren, zu warnen, zu schützen“, so Frank Wesendrup abschließend. Weitere Informationen zum Jugendschutz und eine Übersicht zu den Präventionsprojekten findet man unter www.lingen.de/jugendschutz.

Bei Fragen oder Anregungen können sie sich beim Fachdienst Jugendarbeit – Jugendschutz unter Tel. 0591/91245-11 oder f.wesendrup@lingen.de melden.

 

Rund 80 Notinseln in Lingen Weitere Interessierte können sich melden – Kinder aufmerksam machen

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Lingen. „Notinsel. Wo wir sind, bist du sicher“ – die Aufkleber finden sich an rund 80 Eingangstüren zu Banken, Bäckereien und Geschäften im gesamten Lingener Stadtgebiet. Lingen ist damit Teil des bundesweiten Notinselprojektes. Die Aufkleber zeigen Kindern, dass sie in den Geschäften Schutz und Hilfe finden, wenn etwas passiert ist. Die Spanne kann dabei von einem platten Reifen bis hin zu verlorenen Elternteilen reichen, berichtet Günter Schnieders vom Präventionsrat der Stadt Lingen. „Die Inanspruchnahme von Kindern ist nicht unbedingt hoch, aber wir sehen das Notinselprojekt als einen kleinen Mosaikstein im Rahmen des Kinderschutzes an und wollen auf jeden Fall an dem Angebot in der Stadt Lingen festhalten“, erläutert Günter Schnieders.

Seit 2008 ist Lingen Teil des bundesweiten Projektes. Dadurch, dass die Aufkleber auch in anderen deutschen Städten zu finden sind, ist der Wiedererkennungswert sehr hoch. „Wir bekommen in den Kindertagesstätten und Schulen regelmäßig die Rückmeldung, dass die Kinder den Aufkleber kennen“, erläutert Hiltrud Frese von der Polizeiinspektion Emsland-Grafschaft Bentheim. „Natürlich bekommen die Kleinen sicherlich auch in anderen Geschäften Hilfe, wenn sie danach fragen. Doch der Aufkleber kann den Kindern Orientierung bieten und mögliche Hemmschwellen abbauen.“ Rund 80 Geschäfte und Betriebe sind in Lingen bereits Teil des Notinselprojektes. Doch gerade in den Ortsteilen Lingens könnten sich neben den bereits engagierten Geschäften noch weitere Interessierte ausweisen lassen. Das Material dazu bekommen sie bei Hiltrud Frese. „Interessierte können sich jederzeit melden“, erklärt Hiltrud Frese. „Wir können leider nicht alle persönlich ansprechen, sondern sind hier auf die Mitarbeit der Geschäftsinhaber angewiesen, dass sie sich bei uns melden, wenn sie mitmachen wollen.“

An Eltern appellieren Günter Schnieders und Hiltrud Frese, das neue Schuljahr zu nutzen, ihre Kinder noch einmal auf die Aufkleber und damit Anlaufstelle in der Stadt aufmerksam zu machen. So wissen die Kinder, an wen sie sich wenden können, wenn sie schnelle Hilfe benötigen.

Interessenten an dem Notinselprojekt wenden sich bitte an Hiltrud Frese, hiltrud.frese@polizei.niedersachsen.de

Parken „Am Wall Süd“: zentral gelegene Dauerparkplätze zu vermieten

Lingen. Auf dem neu hergerichteten Parkplatz „Am Wall Süd“ sind zurzeit noch etwa 20 zentral gelegene Dauerparkplätze zu vergeben. Darauf weist die Stadt Lingen hin. Dauerparker können hier für 40 Euro bzw. 20 Euro (halbtags) monatlich einen Stellplatz mieten. Der Parkplatz ist auf dem ehemaligen Gelände der Hochschule Osnabrück am Konrad-Adenauer-Ring gelegen. Ein Fußweg führt direkt in die Fußgängerzone. Wer sich für einen der Dauerparkplätze interessiert, kann sich beim Fachdienst Recht und Ordnung melden. Ansprechpartner ist Marc Borschel (Tel. 0591 9144-351, E-Mail m.borschel@lingen.de).

Auch für Kurzparker stehen auf dem neuen Parkplatz „Am Wall Süd“ über 140 Parkplätze zur Verfügung. Schwerbehindertenparkplätze sind ebenfalls vorhanden. Die Parkgebühren liegen – wie bei den anderen innerstädtischen Parkplätzen auch – bei 50 Cent pro angefangene halbe Stunde, der Tageshöchstsatz beträgt sechs Euro. Gebührenpflichtig ist der Parkplatz, der rund um die Uhr geöffnet ist, zwischen 8 Uhr und 18 Uhr.

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Zentrales Parken in Lingen: Der neu hergerichtete Parkplatz „Am Wall Süd“ verfügt über 140 Parkplätze und bietet einen direkten Fußweg in die Innenstadt – der Marktplatz und das Rathaus sind nur wenige Gehminuten entfernt. Der Parkplatz ist am Konrad-Adenauer-Ring gelegen.

Straße „Am Feldkamp“ ist jetzt Einbahnstraße Neue Verkehrsführung gilt probeweise zunächst für ein Jahr

Lingen. Autofahrer, die bislang die Straße „Am Feldkamp“ im Lingener Ortsteil Laxten genutzt haben, müssen sich auf eine neue Verkehrsführung einstellen: Ab der Einmündung „Auf dem Bache“ gilt in Richtung „Hessenweg“ künftig eine Einbahnstraßenregelung. „Für Verkehrsteilnehmer bedeutet dies, dass sie vom ‚Hessenweg‘ aus nun nicht mehr wie gewohnt in den ‚Feldkamp‘ einbiegen dürfen“, erklärt Lingens Erster Stadtrat Dr. Ralf Büring bei einem Ortstermin die Neuregelung. „Anlieger aus der Straße ‚Auf dem Bache‘ können jedoch auch weiterhin in beide Richtungen den ‚Feldkamp‘ verlassen.“ Katrin Möllenkamp, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Recht und Ordnung, ergänzt, dass Fahrradfahrer von der Einbahnstraßenregelung nicht betroffen seien. „Um diese nicht zu gefährden, gilt in der Straße ‚Am Feldkamp‘ zudem künftig ein Tempolimit von 30 km/h“, so Möllenkamp. Die neue Verkehrsführung soll zunächst über einen Zeitraum von einem Jahr getestet werden.

 

Hintergrund der jetzt eingeführten Einbahnstraßenregelung ist das hohe Verkehrsaufkommen in der Straße „Am Feldkamp“. „Trotz eines bereits verhängten Durchfahrtsverbots nutzen immer wieder viele Lkw-Fahrer diese Straße als Abkürzung“, beschreibt Laxtens Ortsbürgermeister Remi Stöppelmann die Situation. Darüber werde bereits seit vielen Jahren im Ortsrat Laxten sowie im Verkehrsausschuss diskutiert und nach Lösungen gesucht. „Das Durchfahrtsverbot und auch verstärkte Polizeikontrollen haben bislang leider nicht den gewünschten Effekt gezeigt“, so Stöppelmann. Von der Einbahnstraßenregelung und dem damit verbundenen Einfahrtsverbot aus Richtung des „Hessenweges“ versprechen sich sowohl Stöppelmann, als auch Büring und Möllenkamp nun einen größeren Erfolg. „Wir rechnen mit einer Verringerung der Verkehrsmenge um mehr als die Hälfte und hoffen, dass sich die Situation im ‚Feldkamp‘ damit deutlich entspannt“, betont Büring abschließend.

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Achtung Einbahnstraße: Vom „Hessenweg“ aus dürfen Verkehrsteilnehmer ab sofort nicht mehr in die Straße „Am Feldkamp“ einbiegen. (vorne v.r.n.l.) Lingens Erster Stadtrat Dr. Ralf Büring, Fachbereichsleiterin Katrin Möllenkamp und Ortsbürgermeister Remi Stöppelmann hoffen damit das hohe Verkehrsaufkommen in der Straße verringern zu können.

Erster „Job-Bus“ für Frauen nimmt volle Fahrt auf

Berufsrückkehrerinnen besuchen emsländische Unternehmen

Meppen. Engagierte Frauen sind auf Einladung des Landkreises Emsland, der Wachstumsregion Ems-Achse und des Wirtschaftsverbandes Emsland in einem „Job-Bus“ gemeinsam zu regionalen Unternehmen aufgebrochen. Intensive organisatorische und individuelle Vorbereitungen mit den beteiligten Unternehmen und den mitreisenden Berufsrückkehrerinnen ermöglichten einen in vielerlei Hinsicht erfolgreichen Tag.

So stellte in Haren der Geschäftsführer Tim Albers die Firma Ela-Container vor und bot den Besucherinnen viele einzigartige Einblicke in das Unternehmen. Besonderes Augenmerk fanden unter anderem Arbeitsplätze im Bereich des innerbetrieblichen Transportwesens, welche den Frauen zuvor gänzlich unbekannt waren.

Die Firma Hänsch Holding in Herzlake wurde sehr einladend von dem Geschäftsführer Ludger Dopp und dem Prokuristen Christian Gehring präsentiert. Hier begutachteten die Besucherinnen besonders die Produkte der Sicherheitstechnik wie Warnblitzleuchten und Motorradwarnanlagen. In beruflicher Hinsicht bietet Hänsch Holding verschiedenste Aufgabenbereiche

an, auch außerhalb des kaufmännisch-verwaltungstechnischen Bereichs, die ebenfalls das Interesse der Teilnehmerinnen weckten.

Die Unternehmensvertreter konnten durch den „Job-Bus“ motivierte und vielseitige Berufsrückkehrerinnen mit unterschiedlichen Qualifikationen kennenlernen. Die Anpassung an die spezielle Zielstellung der Frauen in Bezug auf Arbeitsplätze war von besonderer Bedeutung bei dieser Veranstaltung. Sie ermöglichte es, nicht nur Erstkontakte zu vertiefen, sondern auch konkrete berufliche Perspektiven für die Frauen zu eröffenen.

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Die Veranstalter und die teilnehmenden Frauen waren sich einig, dass weiterhin „Job-Busse“ im Landkreis Emsland fahren sollten.

Ulla Haar und Ralf Büring verabschiedet Oberbürgermeister Dieter Krone würdigt Wirken seiner zwei Wegbegleiter

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Lingen. Feierlich sind in dieser Woche die Erste Bürgermeister Ulla Haar und der Erste Stadtrat Dr. Ralf Büringaus dem Rat der Stadt Lingen verabschiedet worden. Ulla Haar gibt ihr Ratsmandat nach über 20 Jahren aus persönlichen Gründen ab. Die letzten acht Jahre hatte sie das Amt der ersten Bürgermeisterin bekleidet. Dr. Ralf Büring wechselt nach neun Jahren in der Lingener Stadtverwaltung zum 1. Oktober in die Industrie. Mit vielen persönlichen Worten und Geschenken würdigten Oberbürgermeister Dieter Krone und die Fraktionsvorsitzenden des Rates das Wirken der beiden langjährigen Protagonisten der Lingener Stadtpolitik.

„Heute müssen wir zwei Menschen verabschieden, die mir sehr an Herz gewachsen und vertraut sind“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone in seiner Abschiedsrede. „Ihr beiden habt mir den Einstieg in mein neues Amt als Oberbürgermeister erleichtert und wir haben in den letzten Jahren eng und sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet.“ Krone stellte heraus, dass Ulla Haar das Gesicht, das Herz, das Ohr und manchmal auch die Schulter der Stadtverwaltung gewesen sei. Ihr großes Mitgefühl beweise nicht zuletzt ihre Tätigkeit für den Hospiz-Verein und die Sozialtherapie in Lingen. „Dich charakterisiert dein absolutes Pflichtbewusstsein, das deine Arbeit und deine Termine geprägt hat und damit die Zusammenarbeit mit dir immer zu einem Vergnügen gemacht hat“, erklärte der Oberbürgermeister. Er sei sehr froh, dass Ulla

Haar weiterhin auf Landkreisebene eine verlässliche und gute Vertreterin der Stadt sein werde, die sich für die Belange Lingens einsetzen werden. Doch bei allem Verständnis für ihre persönlichen Gründe, bedauerte der Oberbürgermeister die Entscheidung Ulla Haars zutiefst: „Was wir an dir hatten, was wirklich fehlt, merken wir wahrscheinlich erst, wenn du nicht mehr da bist.“

Dr. Ralf Büring charakterisierte der Oberbürgermeister in Anspielung auf die Fußballleidenschaft des Ersten Stadtrates als absoluten Teamplayer, der seine Mannschaft im Rathaus immer zu motivieren vermochte. Es seien erfolgreiche Jahre für den Ersten Stadtrat gewesen, was nicht zuletzt daran liege, dass Dr. Ralf Büring auf allen Positionen gut spielen konnte: Egal ob als Verteidiger in schwierigen Situationen für die Stadt Lingen. Oder als Stürmer, der Tore und damit Erfolge verbuchen konnte – beispielsweise mit der Eröffnung des Hochschulstandortes. Auch im Mittelfeld sei der Erste Stadtrat sehr stark gewesen. Der strategische Aufbau, das vorausschauende Spiel mit dem großen Ziel, die Stadt Lingen weiter voranzubringen, das sei die Stärke Ralf Bürings gewesen. „Egal ob nun als Verteidiger, Mittelfeldspieler oder Torwart – die Stadt Lingen verliert mit dir einen Ihrer großartigen Spieler und leidenschaftlichen Mannschaftskapitän“, so Dieter Krone abschließend.

Julius-Club 2014 erfolgreich gestartet Über 300 Besucher feierten Eröffnung des Sommerleseclubs

Lingen. Der Andrang bei der Eröffnungsveranstaltung zum Julius-Club 2014 war groß: Weit über 300 Besucherinnen und Besucher fieberten auf dem Universitätsplatz dem Startschuss für den Sommerleseclub entgegen. Von dieser großen Resonanz zeigte sich Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone bei der Eröffnung überwältigt: „Auch nach acht Jahren ist das Interesse am Julius-Club nach wie vor ungebrochen – das ist einfach großartig! Ich bin mir sicher, dass wir die Teilnehmerzahl des letzten Julius-Clubs von über 460 Mädchen und Jungen in diesem Jahr noch einmal deutlich toppen können.“ Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich bereits 395 Kinder und Jugendliche zum Julius-Club 2014 angemeldet.

Zur Einstimmung auf die kommenden acht Wochen stellten Theaterpädagoginnen während der Eröffnungsveranstaltung zwei der insgesamt 100 Julius-Bücher näher vor. Große Begeisterung löste Ralf Wagemann, Regionaldirektor der VGH, die den Julius-Club unterstützt, mit der Ankündigung aus, als Hauptpreise bei der Abschlussveranstaltung des Julius-Clubs die neuen „Vier-Sterne-Deutschland-Trikots“ zu verlosen. Anschließend gaben Wagemann und Oberbürgermeister Krone gemeinsam die diesjährigen Bücher offiziell frei. Für die jungen Leseratten gab es dann kein Halten mehr. Erstmals konnten bereits am Eröffnungsabend Bücher ausgeliehen werden – diese Chance nutzten 217 Kinder und holten sich direkt ihre ersten Julius-Bücher. Die jungen Leserinnen und Leser zwischen elf und 14 Jahren können nun noch bis zum 18. September aus den aktuellen Buchtiteln wählen.

 

Die Lingener Stadtbibliothek nimmt als eine von 50 Bibliotheken in Niedersachsen an dem Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen teil. Auch Kurzentschlossene können sich in Lingen noch für den Julius-Club 2014 anmelden. Sie erhalten dann einen Club-Ausweis und können kostenlos aus 100 Büchern auswählen. Im Anschluss muss jedes der Bücher bewertet werden. Wer mindestens zwei Bücher liest, erhält das Julius-Diplom. Wer fünf oder mehr Bücher meistert, wird mit dem Vielleser-Diplom ausgezeichnet. Zudem erwartet die Lesebegeisterten ein tolles Programm mit viel Spaß und Action.

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Mit dem Durchschneiden des Bandes gaben Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone und Ralf Wagemann, Regionaldirektor der VGH, den offiziellen Startschuss für den Julius-Club 2014. Der Andrang der Kinder und Jugendlichen war groß – über 200 Bücher wurden direkt am Eröffnungsabend ausgeliehen.

Rund 40 Radfahrer werben in Lingen für Bad Zwischenahner Woche Empfang im Historischen Rathaus bildet Abschluss der 33. Rad-Werbefahrt

07.21.Empfang Radwerbefahrt Bad Zwischenahn

Lingen : Auch hochsommerliche Temperaturen konnten ihrer Radtour nichts anhaben: Insgesamt über 200 Kilometer legten rund 40 Radfahrer aus Bad Zwischenahn bei ihrer diesjährigen Rad-Werbefahrt zur Bad Zwischenahner Woche zurück. Drei Tage lang tourten die Ammerländer samt Bürgermeister, Kurdirektor, Ratsmitgliedern und einer Bundestagsabgeordneten dabei durch befreundete Städte und Gemeinden, um deren Bürger zur traditionellen „Woche“ einzuladen. Den Abschluss der Fahrt durch das deutsch-niederländische Grenzgebiet bildete am Sonntag ein Empfang im Historischen Rathaus in Lingen. Begrüßt wurden die Radfahrer von Lingens Zweiter Bürgermeisterin Monika Heinen, die sie in die Geschichte der Emsstadt einführte und ihnen aktuelle Projekte vorstellte. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung Lingens und den vielfältigen kulturellen Angeboten. Als Dankeschön für den Empfang überreichten Bad Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling und Klaus Wolf, der Vorsitzende der Bad Zwischenahner Woche, eine offizielle Einladung zur Eröffnung der „Woche“ an Monika Heinen und schenkten ihr einen Bad Zwischenahner Aal.

Die Bad Zwischenahner Woche findet in diesem Jahr vom 13. bis zum 17. August statt. Bereits zum 39. Mal erwartet die Bürger und Gäste des Kurortes an diesen Tagen ein anspruchsvolles Kultur-, Fest- und Unterhaltungsprogramm am Zwischenahner Meer.

Jede Menge „helle Köpfe“ auf dem Universitätsplatz Abschlusspräsentation „Klimaschutz an städtischen Schulen“ am Sonntag

Lingen. Wie wird aus Sonne und Windenergie Strom hergestellt und was ist eigentlich Kohlendioxid? Mit Fragen wie diesen haben sich die Schülerinnen und Schüler der städtischen Schulen im abgelaufenen Schuljahr intensiv auseinandergesetzt. Im Rahmen des Klimaschutzprojektes „Helle Köpfe“ standen unter anderem die nachhaltigen Bildungsthemen Energie, Ernährung, Müll und Wasser auf ihrem Stundenplan. Die Ergebnisse ihrer Forschungen und Erfahrungen stellen mehrere hundert Schülerinnen und Schüler am kommenden Sonntag bei einer großen Abschlusspräsentation auf dem Universitätsplatz vor. Zwischen 11 Uhr und 16 Uhr gibt es dort an zahlreichen Pavillons Wissenswertes zu entdecken. Darüber hinaus präsentiert auch die Schülerfirma „EL-Fietsen“ der Friedensschule ihren Beitrag zum Klimaschutz: Die Schülerfirma vermietet Elektrofahrräder an den LWT und führt die erforderlichen Reparatur- und Wartungsarbeiten durch. Eine Auszeichnung der besten Ergebnisse des Projektes „Klimaschutz an städtischen Schulen“ erfolgt um 15 Uhr durch Dr. Ulrich Witte von der Bundesstiftung Umwelt, die das Projekt fördert.

Neben den Präsentationen der Schülerinnen und Schüler erwartet die Besucher ein buntes Programm auf dem Universitätsplatz. So begleitet die Gruppe Unisono die Veranstaltung musikalisch ab 11:40 Uhr. Um 14 Uhr führt zudem die Grundschule Altenlingen ein Theaterstück auf. Kinder können sich auf eine Hüpfburg, Kinderschminken und Aktivitäten mit der Kunstschule freuen.

 

Die Programmpunkte im Überblick:

–       11 Uhr Eröffnung der Abschlusspräsentation und Ansprachen von Stadtbaurat Lothar Schreinemacher und Dr. Ulrich Witte von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

–       11:20 Uhr Vorstellung des Projektes „Helle Köpfe“ durch Studenten der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen

–       ab 11:30 Uhr Auftritt der Gruppe UNISONO

–       14 Uhr Theateraufführung der Grundschule Altenlingen

–       15 Uhr Preisverleihung

Startschuss für den Julius-Club 2014 fällt am Donnerstag Sommerleseclub bietet erneut ein abwechslungsreiches Programm

Lingen. Die heiße Phase läuft – am Donnerstag startet die nächste Auflage des Julius-Clubs. Die große Eröffnungsveranstaltung des Sommerleseclubs für Kinder und Jugendliche findet in Lingen um 19 Uhr auf dem Universitätsplatz statt. Als eine von 50 Bibliotheken in Niedersachsen nimmt die Lingener Stadtbibliothek bereits zum achten Mal an dem Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen teil. „Der Julius-Club ist immer ein wichtiges Ereignis in unserem Veranstaltungskalender. Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder eine ganze Reihe von Büchern zum Lachen, zum Gruseln, zum Nachdenken und zum Mitfiebern“, freuen sich Bibliotheksleiter Günter Nagelschmidt und sein Kollege Josef Lüken auf die kommenden Wochen. Bis zum 18. September können die jungen Leserinnen und Leser zwischen elf und 14 Jahren dann erneut aus 100 aktuellen Buchtiteln wählen. Den Spaß am Lesen steigern und die Leseförderung stärken – diese Ziele hat sich die Lingener Stadtbibliothek auch in diesem Jahr auf die Fahnen geschrieben. „Dieses Vorhaben ist uns in den Vorjahren bislang immer sehr erfolgreich gelungen“, blickt Josef Lüken zurück. Allein im vergangenen Jahr haben über 460 Jungen und Mädchen am Julius-Club teilgenommen – rund achtzig mehr als 2012. Damit gehöre Lingen zu den Standorten mit den meisten Teilnehmern und das solle sich selbstverständlich auch 2014 nicht ändern, so Lüken. Die Teilnahme am Julius-Club ist ganz einfach: Leseratten und all diejenigen, die es noch werden wollen, melden sich in der Stadtbibliothek an, erhalten einen Club-Ausweis und können ab dem 18. Juli – bzw. sogar bereits am Abend des 17. Juli – aus den 100 Büchern auswählen. Im Anschluss muss jedes der Bücher bewertet werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mindestens zwei Bücher liest, erhält das Julius-Diplom. Wer fünf oder mehr Bücher meistert, wird mit dem Vielleser-Diplom ausgezeichnet. Zudem erwartet die Lesebegeisterten ein tolles Programm mit viel Spaß und Action. Ermöglicht wird der Julius-Club dabei durch die Unterstützung seitens der VGH-Stiftung. „Der große Erfolg des Julius-Clubs über Jahre hinweg zeigt uns, dass wir mit diesem Projekt einen Nerv getroffen haben“, freut sich Ralf Wagemann, Regionaldirektor der VGH. „Unsere Unterstützung ist hier immer gut und nachhaltig investiert.“ Wagemann hofft, dass sich auch künftig viele Kinder und Jugendliche für den Sommerleseclub begeistern werden.

Das Programm des Julius-Clubs 2014:

Knallbunte und hippe Accessoires aus Rubberbands können die Teilnehmer am Donnerstag, 24. Juli, selber knüpfen. Los geht es um 16:30 Uhr in der Stadtbibliothek. Während des Welt-Kindertheater-Festes vom 25. Juli bis 1. August haben Mitglieder des Julius-Clubs die Möglichkeit, exklusiv verschiedene Festivalveranstaltungen zu besuchen. Gutscheine dafür sind in der Stadtbibliothek erhältlich. Am Dienstag, 29. Juli, treffen sich alle Clubmitglieder um 17 Uhr in der Stadtbibliothek, um dort bei Chips und Getränken über die Bücher des Julius-Clubs 2014 zu quatschen. Am Anschluss machen sich alle gemeinsam auf zu einer Shoppingtour: In einer der ansässigen Buchhandlungen wird gemeinsam nach neuen Büchern für die Stadtbibliothek gesucht und eingekauft. Zur ersten Lingener Bucholympiade sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dienstag, 5. August, eingeladen. Ab 11 Uhr stehen Disziplinen wie Speed-Reading, Bücherslalom, Bücherstapeln oder ein Bücherquiz auf dem Programm. Im Rahmen des traditionellen Julius-Film-Clubs zeigt der Filmpalast Cine-World am Mittwoch, 13. August, den Film „Rico, Oscar und der Tieferschatten“. Beginn der Exklusivvorstellung ist um 17 Uhr. Am Mittwoch, 20. August, folgt im Julius-Film-Club die Vorstellung von „Saphirblau“, dem 2. Band der Edelsteintrilogie. Beginn ist um 17 Uhr im Filmpalast Cine-World.Zum Bogenschießen geht es am Donnerstag, 28. Juli, um 17 Uhr im Kanucamp in Schepsdorf.Für ein paar Tage in die Rolle des Regisseurs, Kameramanns und Produzenten schlüpfen können die Teilnehmer vom 1. bis zum 3. September. In einem Filmworkshop drehen die Clubmitglieder einen Film, der bei der Abschlussveranstaltung gezeigt wird.Abenteuerlich wird es beim Nachtgeocaching im Lingener Wald am Donnerstag, 4. September. Ab 20 Uhr suchen die Teilnehmer im Dunkeln nach versteckten Schätzen.Kicken bis die Socken qualmen heißt es am Mittwoch, 10. September. Am letzten Ferientag startet ab 11 Uhr wieder ein großes Fußballspiel auf den Bolzplätzen des Franziskusgymnasiums. Am 18. September ist dann schon wieder alles vorbei und die Teilnehmer müssen Clubausweise und Julius-Bücher abgeben. Doch natürlich darf die große Party am Ende nicht fehlen: Am 25. September erhalten alle Julius-Jünger in der großen Abschlussveranstaltung ab 19 Uhr in der Aula der Gesamtschule Emsland die Diplome und entsprechenden Geschenke des Julius-Clubs.Die T eilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Für die bessere Planung sollten sich die Clubmitglieder allerdings bei der Stadtbibliothek anmelden. Alle Informationen und das Anmeldeformular sind auf der Internetseite: www.julius-club.de sowie bei den Mitarbeitern der Stadtbibliothek erhältlich.

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Bildunterschrift

Am Donnerstag fällt der Startschuss für den Julius-Club 2014. Josef Lüken (Stadtbibliothek), Ralf Wagemann (Regionaldirektor der VGH) und Bibliotheksleiter Günter Nagelschmidt (v.l.n.r.) hoffen auch in diesem Jahr auf eine hohe Teilnehmerzahl und viele begeisterte Julius-Jünger.

Straßensperrungen durch das Abifestival vom 18. bis 20. Juli

 Lingen. Aufgrund des Abifestivals sind von Freitag (18. Juli) ab 11 Uhr bis Sonntag (20. Juli) circa 12 Uhr, mehrere Straßen rund um das Festivalgelände im Ortsteil Darme voll gesperrt. Betroffen ist insbesondere die „Schüttorfer Straße“ zwischen der Einmündung „Am Sperrtor“ und der Abfahrt von der B213. Verkehrsteilnehmer müssen sich zudem auf eine Sperrung der Straßen „Emsstraße“, „Zum Heidhof“, „Zum Kanalufer“, „Am Grabenkamp“, „Am Darmer Bahndamm“, „Zum Emswehr“ und der „Niederdarmer Straße“ einstellen. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Darüber hinaus ist auch die Kohschultenbrücke für den Verkehr gesperrt. Die Übersichtskarte gibt über die Vollsperrungen einen Überblick.

Gäste des Hotels „Am Wasserfall“ und des „Emshofes“ können die Absperrung der „Emsstraße“, die durchgängig mit Posten besetzt ist, passieren. Auf diese Weise ist die Zufahrt zum Hotel und zum „Emshof“ aus Lingen kommend gesichert. Gäste, die aus Richtung Emsbüren anreisen, können ohne Einschränkung die Hanekenfährbrücke („Am Sperrtor“) nutzen. Weiterhin ist auch die Zufahrt zum Verkehrsübungsplatz in der „Schüttorfer Straße“ trotz der Straßensperrungen gewährleistet. Die Posten an den Absperrungen lassen Nutzer des Übungsplatzes durchfahren.

Die Stadt Lingen weist darauf hin, dass der Busverkehr von den Straßensperrungen nicht betroffen ist. Sowohl die Linie 151 der VGE Süd als auch die Nachteule können die Haltestelle „Kohschultenhof“ wie gewohnt anfahren. Fahrgäste müssen jedoch mit zeitlichen Verzögerungen rechnen. Gäste des Abifestivals können das Gelände nur über den zentralen Besuchereingang betreten. Während des gesamten Zeitraums gilt für die „Schüttorfer Straße“ zwischen der Abfahrt Ortsumgehung bis zur Ortstafel ein absolutes Halteverbot.

Der Veranstalter weist darauf hin, dass für Autofahrer, die Besucher zum Abifestival bringen oder hierher abholen wollen, kein Platz am Gelände bzw. der Straßensperre zur Verfügung steht. In diesem Fall soll der Bus-Shuttleservice genutzt werden, der am ZOB und an der EmslandArena startet und die Gäste im Pendelbetrieb zum Festival-Gelände (Haltestelle „Kohschultenhof“) und zurück bringt.

Die Stadt Lingen und die Lingener Abiturienten als Veranstalter des Abifestivals bitten Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Weitere Informationen finden Interessierte auf www.abifestival.de/sperrung/

Stefan Altmeppen neuer Erster Stadtrat Lingener tritt Nachfolge von Dr. Ralf Büring an

Mit breiter Mehrheit haben die Stadtratsmitglieder am Mittwochabend Stefan Altmeppen zum Nachfolger von Lingens amtierenden Ersten Stadtrat, Dr. Ralf Büring, bestimmt. Stefan Altmeppen erhielt 27 Ja-Stimmen. Fünf Ratsmitglieder stimmten gegen ihn, fünf enthielten sich. Oberbürgermeister Dieter Krone hatte von seinem Vorschlagsrecht Gebrauch gemacht und den gebürtigen Lingener als Kandidaten für das Amt des Ersten Stadtrates zur Wahl gestellt. Die Stelle war neu ausgeschrieben worden, nachdem Büring seinen Wechsel in die freie Wirtschaft bekannt gegeben hatte. Insgesamt hatten sich elf Kandidaten auf die Stelle beworben, von denen sechs zum Bewerbungsgespräch eingeladen worden waren. Stefan Altmeppen wird voraussichtlich am 1. Oktober in Lingen anfangen, sodass ein nahtloser Übergang gewährleistet ist.„Ich freue mich darauf, in die Heimat zurückzukehren und in meinem neuen anspruchsvollen Amt daran mitwirken zu können, dass Lingen eine liebenswerte Stadt bleibt“, sagte Stefan Altmeppen nach seiner Wahl. Ihn reize vor allem die Nähe zu den Menschen und zu den Bürgern der Stadt begründete er seine Bewerbung für die Stelle. Derzeit ist der 45-jährige Jurist noch stellvertretender Referatsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin. Oberbürgermeister Krone betonte nach der Wahl, dass er dem Rat für sein Vertrauen danke und sich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem zukünftigen Stellvertreter freue.

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(v.l.n.r.) Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone und der Ratsvorsitzende Werner Hartke gratulierten Stefan Altmeppen zur Wahl zum Ersten Stadtrat.

Ferienpass 2014: Anmeldung noch bis zum 29. Juni Registrierung übers Internet

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Lingen. Interessierte Kinder und Jugendliche können sich noch bis zum Sonntag, 29. Juni, für die Aktionen und Veranstaltungen rund um den Ferienpass 2014 im Internet unter www.ferienpass-lingen.de anmelden. Nun heißt es, schnell einen eigenen Account anlegen und eine Liste mit den Wunschveranstaltungen zusammenstellen. Hier spielt es auch keine Rolle, wann die Registrierung erfolgt. Bei Angeboten mit zu hoher Nachfrage entscheidet das Los – jeder hat also noch die gleichen Chancen teilzunehmen. Egal ob Kreativ-, Sport-, Koch- oder Spielveranstaltungen, Besichtigungen, Tagesfahrten oder Übernachtungsaktionen.  Dank der Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer aus Vereinen, Verbänden, Einrichtungen und Organisationen konnte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt werden.

 Die wichtigsten Infos im Überblick: 

Für die Registrierung muss jeder Ferienpassteilnehmer einige persönliche Angaben machen und einen eigenen Account anlegen. Um gemeinsam mit Freunden an Veranstaltungen teilnehmen zu können, kann jedes Kind pro Veranstaltung zwei unterschiedliche Wunschpartner angeben. Tipps zur Anmeldung und zu der Angabe der Wunschpartner sind im Internet unter www.ferienpass-lingen.de eingestellt.

Ab dem 4. Juli informiert das Ferienpassteam per Mail über die zugelosten und reservierten Veranstaltungen. Zusätzlich kann das Ergebnis auch im eigenen Account eingesehen werden. Um die zugelosten Veranstaltungen verbindlich zu buchen, muss der gesamte Teilnehmerbeitrag sowie die zwei Euro Anmeldegebühr pro Person in der Woche vom 14. bis 18. Juli 2014  beim Fachdienst Jugendarbeit – Ferienpassbüro bezahlt werden. Dieser hat für die Zahlwoche gesonderte Öffnungszeiten eingerichtet: Montag bis Donnerstag von  9 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr.

Erstmalig in diesem Jahr können Kurzentschlossene in der Woche vom 21. bis 25. Juli 2014 dann noch freie Veranstaltungen online reservieren. Diese müssen dann spätestens bis zum 25. Juli 2014 beim Fachdienst Jugendarbeit/Ferienpassbüro bezahlt werden.

Ab dem 28. Juli 2014 werden alle freien Plätze nur noch direkt über den Fachdienst Jugendarbeit/Ferienpassbüro der Stadt Lingen (Ems) vergeben. Eine aktuelle Übersicht ist unter www.ferienpass-lingen.de zu finden. 

Kinderflohmarkt 

Für Kinder und Jugendliche, die nur am Kinderflohmarkt am 31. Juli teilnehmen wollen, ist dies kostenfrei. Eine Anmeldung ist aber auch hier erforderlich. Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise zum Kinderflohmarkt.

Kontakt

Bei Fragen rund um den Ferienpass wenden sich Interessierte bitte an den Fachdienst Jugendarbeit, Birte Eilermann, Tel. 0591-9124516 oder per Mail an b.eilermann@lingen.de

Brückenneubau nimmt Formen an Ortstermin am Mühlenbach an der Sandbrinkerheidestraße

06 18 Brückensanierung_Mühlenbach

Lingen. „Wir können die Bauzeit verkürzen. Die neue Brücke über den Mühlenbach ist voraussichtlich bis Mitte August fertig.“ Diese gute Nachricht konnte kürzlich Geschäftsführer Marc Hofschröer vom gleichnamigen Bauunternehmen bei einem Ortstermin in der Sandbrinkerheidestraße verkünden. Der Neubau der Brücke war unumgänglich geworden, nachdem bei einer gesetzlich vorgeschriebenen Brückenprüfung erhebliche Mängel festgestellt worden waren. „Die alte Brücke stammt aus den 50er Jahren“, erläuterte Fachbereichsleiter Georg Tieben. „Mittlerweile waren die Schäden so gravierend, dass ein Neubau die kostengünstigere und praktikablere Lösung war.“ Oberbürgermeister Dieter Krone ergänzte, dass der Neubau vor allem für die anliegenden Landwirte ein wichtiger Schritt sei. „Durch die Größe und die Tragkraft der Brücke können diese auch schwere landwirtschaftliche Maschinen passieren“, so Dieter Krone.

Lobende Worte fanden sowohl Ortsbürgermeister Ludger Ströer als auch der Ausschussvorsitzende Günter Reppien für die provisorische Ersatzbrücke aus Holz. Diese war installiert worden, um so die Behinderung für Passanten möglichst gering zu halten. „Diese Entscheidung war sehr gut“, erläuterte Günter Reppien. „Sehr viele Fahrradfahrer oder auch Jogger nutzen die Ersatzbrücke.“ Dieses Beispiel könne auch bei anderen Baumaßnahmen Schule machen.

Die zukünftige Brücke wird eine Breite von 4,75 Meter haben. Die Stadt investiert 350.000 Euro für die Baumaßnahme.

Parken während des Kivelingsfestes

Lingen. Aufgrund des Kivelingsfestes sind die städtischen Parkhäuser und Tiefgaragen (Pferdemarkt, Marktplatz, Rathaus und Medikus Wesken) am Pfingstsonntag von 9.30 bis 22 Uhr und am Pfingstmontag von 12 bis 22 Uhr geöffnet. Zudem stehen zusätzlich 170 Stellplätze auf dem Parkplatz „Am Wall Süd“ zur Verfügung. Der Parkplatz ist ab Freitag, 6. Juni, wieder frei gegeben.

Ortsrat Darme informiert sich über Neubaugebiet und Wasserverband

06 02 Ortsrat_Darme

 

Lingen. Zu Spaten und Schaufel griffen kürzlich einige Mitglieder des Ortsrates Darme. Nachdem ein Ortsratsmitglied den Zustand des Beetes an der Kreuzung Schüttorfer Straße/Bernhard-Lohmann-Straße bemängelt hatte, packten einige der gewählten Vertreter kurzerhand selber an und säuberten die Anlage. „Wir wissen, dass viele Darmer die Pflege der Beete und Wegeränder in ihrer Freizeit übernehmen“, sagte Ortsbürgermeister Werner Hartke während eines kurzen Berichts in der Ortsratssitzung. „Diesem guten Beispiel wollten wir mit unserem Engagement folgen und zugleich so Ansporn für andere sein.“

Stadtbaurat Lothar Schreinemacher stellte in der Sitzung zudem die Planungen zu dem neuen Wohnkomplex an der Wagnerstraße/Schüttorfer Straße vor. Laut dem Investor sollen dort 20 barrierefreie Wohneinheiten und eine Tiefgarage in unmittelbarer Nähe zur Kirche und vielen Pflegeeinrichtungen entstehen. „Dieses Bauvorhaben mitten in Darme kann aus Sicht der Nachverdichtung nur begrüßt werden“, betonte der Stadtbaurat.

Im Anschluss präsentierte Geschäftsführer Reinhold Gels die Arbeit des Wasser-verbandes und Wasserwerkes Lingener Land. Er betonte dabei, dass in Darme seit über 30 Jahren Wasser gefördert werde und die Bäume sich seiner Ansicht nach mittlerweile daran angepasst hätten. In einer sich anschließenden Bürgersprechstunde bemängelten Anwohner, dass die Bäume durch die kontinuierliche Förderung austrocknen würden. Doch Reinhold Gels betonte, dass die Bäume vor allem von Oberflächenwasser und Regenwasser leben würden. Die Distanz zwischen den Wurzeln der Bäume und dem Grundwasserpegel sei zu groß, als dass die Bäume durch die Wasserförderung Schaden nehmen könnten. Vielmehr sei die Niederschlagsmenge in den letzten zehn Jahren im Vergleich zu den Vor-jahren sehr niedrig gewesen. Die Bäume müssten dementsprechend bewässert werden.

Des Weiteren bewilligte der Ortsrat Zuschüsse für die Jugendarbeit von Spiel und Sport Darme 1926 e. V., für die technische Ausrüstung der Bücherei, für die Unterhaltung des Jugendheims der Kirchengemeinde Christ König und für den Kauf von Maikranzbändern des Heimatvereins. Zudem erhält der Spielplatz Spiekerooger Straße ein neues Spielhaus. Auch diese Kosten trägt der Ortsrat.

 

Spielplatz „Kinderland Kiveling“ neu gestaltet

Lingen. Passend zum Kivelingsfest erstrahlt nun auch der Spielplatz „Kinderland Kiveling“ an der Strootstraße in neuem Glanz. Möglich gemacht hatte das unter anderem ein Ehrenmitglied der Kivelinge, Erich Roth, der sich maßgeblich an den Kosten für die neuen Spielgeräte beteiligt hatte.

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Der Spielplatz im Brunnenpark ist einer der ältesten Spielplätze der Stadt. Mit der Hilfe einiger Sponsoren und Baufirmen hatten die Kivelinge das Gelände 1971 zu einem Spielplatz umgestaltet. Nach mehr als 40 Jahren sollte der Spielplatz nun eine Rundumerneuerung erfahren. In enger Zusammenarbeit mit Silke Hüter von der Stadt Lingen erhielt der Spielplatz eine neue Hügellandschaft, neue Kletter- und Spielgeräte sowie Sitzmöglichkeiten, einen neuen Zaun und ein neues Eingangsschild. „Vor dem Hintergrund unseres Mottos ´Für die Bürger und die Stadt` war es für uns eine Selbstverständlichkeit nach 1971 auch 2014 wieder aktiv Hand anzulegen“, erklärte Karl-Hermann Pingel bei einem Termin auf dem Spielplatz. Oberbürgermeister Dieter Krone dankte allen Beteiligten und dem Sponsor für das großartige Engagement: „Der Spielplatz hat mit der Neugestaltung eine deutliche Aufwertung erfahren“, so der Oberbürgermeister. „Ich bin mir sicher, dass er nun noch mehr Kinder und junge Familien anziehen und zu ihrem neuen Mittelpunkt des Strootgebietes werden wird.“

Offiziell eröffnet werden soll die Spielfläche noch einmal mit einem großen Spielplatzfest im Sommer. Dann wird die Wachsektion „Fättmännkes Noahdriever“ unter ihrem Wachoffizier Christofer Schnöing die umliegenden Kindergärten und die Schüler der Grundschule sowie alle Kinder des Strootgebietes einladen, den Spielplatz mit einem tollen Fest in Besitz zu nehmen. Nähere Informationen dazu folgen nach dem Kivelingsfest.

Public Viewing: Emslandhallen öffnen ihre Türen für die Fußball-WM

Rudelgucken bei allen Spielen der deutschen Mannschaft

05 26 Public Viewing Emslandhallen (3)

 Gute Nachrichten für alle Fußballfans in Lingen: Auch in diesem Jahr gibt es in den Emslandhallen ein Public Viewing während der Fußball WM in Brasilien. Die Stadt Lingen überträgt alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft live und kostenlos auf Lingens „größtem Fernseher“. Gemeinsam können die Fans während der drei Gruppenspiele am 16., 21. und 26. Juni auf einer 24 Quadratmeter großen Leinwand mitfiebern, wie die Nationalmannschaft um den Einzug ins Achtelfinale kämpft. „Wir drücken Jogis Jungs natürlich fest die Daumen. Sollte die deutsche Mannschaft in die nächste Runde einziehen, werden wir selbstverständlich auch alle weiteren Spiele mit deutscher Beteiligung in den Emslandhallen übertragen“, verspricht Oberbürgermeister Dieter Krone.

Mit Unterstützung des Vereins Lingen Wirtschaft und Tourismus bietet die Stadt Lingen das Public Viewing in den Emslandhallen an. „Mit den Emslandhallen haben wir bereits bei der letzten WM gute Erfahrungen gesammelt. Hier können wir die Spiele unabhängig vom Wetter oder den Lichtverhältnissen zeigen, so dass sich die Zuschauer auf Spiele in bester Qualität freuen können“, betont Krone. Er ist schon jetzt überzeugt, dass die Fans die Stimmung in den Emslandhallen zum Kochen bringen werden. Neben der 24 Quadratmeter großen Leinwand in der großen Veranstaltungshalle dürfen sich Fußballbegeisterte dabei auch auf zwei weitere Leinwände in einem abgetrennten kleineren Bereich und im Foyer freuen. „Wer die Spiele zwar gemeinsam mit anderen, aber dennoch in einer etwas ruhigeren Atmosphäre genießen möchte, kommt hier auf seine Kosten. Wir werden in diesem Bereich auch ausreichend Sitzplätze zur Verfügung stellen“, so Krone abschließend.

Die Emslandhallen öffnen jeweils 1,5 Stunden vor Anstoß ihre Türen. Folgende Vorrundenspiele werden live in den Emslandhallen übertragen:

–       Deutschland – Portugal am 16. Juni (Einlass ab 16.30 Uhr; Anstoß um 18 Uhr)

–       Deutschland – Ghana am 21. Juni (Einlass ab 19.30 Uhr; Anstoß um 21 Uhr)

–       USA – Deutschland am 26. Juni (Einlass ab 16.30 Uhr; Anstoß um 18 Uhr)

Im weiteren Verlauf der Fußball-WM werden alle weiteren Spiele mit deutscher Beteiligung gezeigt – nähere Informationen dazu erfolgen kurzfristig.

Nachteule: Zeiten und Strecken anpassen, Marketing intensivieren Hochschule stellt Studie zum Nachtbussystem vor

Die Zeiten und Strecken der Nachteule müssen angepasst und das Nachtbussystem durch ein umfassendes Marketingkonzept besser bekannt gemacht und beworben werden. Das sind im Wesentlichen die Ergebnisse des Hochschulprojektes zum Thema „Optimierungspotentiale für die Nachteule“. Die Stadt Lingen hatte die interdisziplinäre Studie stellvertretend für alle beteiligten Kommunen und die VGE Emsland-Süd bei der Hochschule Osnabrück – Standort Lingen in Auftrag gegeben. Hintergrund war das jährliche Defizit von circa 40.000 Euro, das die Nachteule eingefahren hatte.

„Die Studierenden der Kommunikationswissenschaften haben circa 1900 Personen in den letzten Wochen und Monaten zur Nachteule befragt“, erläuterte zunächst Professor Dr. Thomas Steinkamp vom Institut für Kommunikationsmanagement. Dabei hätten viele der Befragten die Nachteule als sehr kostengünstiges, sicheres und vor allem zuverlässiges Beförderungsmittel gegenüber dem Taxi bewertet. Allerdings seien die Fahrzeiten nicht mehr auf dem neuesten Stand. So fange das Nachtleben mittlerweile erst gegen 23 Uhr an, so dass die potentiellen Nutzer dann auch erst gegen 3 bis 5 Uhr nach Haus wollten. Zudem müsse die Nachteule intensiver beworben und beispielsweise durch spezielle Aktionen im Bus auf sich aufmerksam machen. „Die Nachteule muss stärker ins Bewusstsein der Nutzer“, fasste Thomas Steinkamp zusammen. „Die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems sind Stärken mit denen dieses werben kann. Angepasst werden müssen allerdings die Fahrtzeiten.“

Prof. Dr. Ingmar Ickerott vom Institut für Management und Technik ergänzte, dass Gespräche mit den Kommunen und Sponsoren ergeben haben, dass alle Beteiligten eine Fortführung des Systems wollen. Die Studierenden hatten ermittelt, dass bei einem so genannten kostenoptimierten Modell die Nachteule schwarze Zahlen schreiben könnte. Allerdings müssten die Strecken  dann auf die Hauptstrecken reduziert werden. „Das Emsland gibt es her, dass ein Nachtbussystem hier kostenneutral betrieben werden kann“, so Ingmar Ickerott. „Doch an dieser Stelle stellt sich die Frage, wie viel zusätzlichen Service man sich leisten will. Wenn man allerdings Strecken und Zeiten anpasst, beliebte Ziele in der Region noch besser anbindet und das Marketing intensiviert, dann könnten mehr Kunden für das Nachtbussystem gewonnen werden.“ Zudem sei jeder der so genannten Diskounfälle einer zu viel, ergänzte Günter Schnieders, der zuständige Fachbereichsleiter bei der Stadt Lingen. „Wenn wir durch ein funktionierendes Nachtbussystem nur einen Unfall vermeiden können, dann ist das jede Investition wert.“

Oberbürgermeister Dieter Krone und Hermann Meyering von der VGE Emsland-Süd dankten den Professoren und den involvierten 20 Studierenden für die umfassenden Ergebnisse. „Es freut mich, dass wir unsere eigenen Annahmen bestätigt sehen“, sagte Hermann Meyering. „Ich sehe aber auch ein, dass sich das Nutzerverhalten geändert hat und wir unsere Kommunikation insgesamt verbessern müssen.“ Dieter Krone ergänzte, dass er mit den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen in intensiven Gesprächen zur Zukunft der Nachteule stehe. Bis zum 30. September laufe die Nachteule erst einmal wie gewohnt weiter. Im nächsten Schritt wolle die VGE Emsland-Süd nun auf Basis der Hochschulstudie mit den involvierten Gemeinden und Städten ein Konzept erarbeiten und dieses vorstellen.