Faires Frühstück am 10. Oktober auf dem Campus Lingen

Lingen. „Fair genießen“ – unter diesem Motto steht das erste Faire Frühstück in Lingen am 10. Oktober 2015. Ab 9 Uhr laden die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (Regionalverband Lingen sowie Ständiger Ausschuss Hauswirtschaft und Verbraucherthemen), der Weltladen Lingen e.V. und die Stadt Lingen zu einem reichhaltigen Frühstücksbuffet in den Hallen I und II des Campus Lingen (Kaiserstraße 10c) ein. Auf den Tisch kommen dabei fair gehandelte, regionale und saisonale Produkte. Neben den kulinarischen Leckereien runden ein musikalisches Programm sowie zwei Vorträge das Faire Frühstück ab. Als Gastrednerin konnte Ulrike Sallandt von TransFair Deutschland gewonnen werden. Sie spricht zum Thema „Fair in die Zukunft – Verantwortung der Gesellschaft – Chance für die Eine Welt“. Zudem wird Manfred Grote vom Christophorus-Werk den Bioland-Hof Vaal mit seinem regional und saisonal ausgerichteten Angebot vorstellen.

Campus Lingen

Die Teilnahme am Fairen Frühstück in Lingen kostet 16,50 Euro pro Person. Eine schriftliche Anmeldung bis zum 30. September 2015 ist erforderlich. Ebenso muss der Teilnehmerbeitrag vorab bei den Veranstaltern eingehen. Interessierte melden sich dazu bitte bei Maria Niemann (E-Mail maria.niemann@gmx.net) vom Organisationsteam.

Nachbarschaft baut Insektenhotel „Am Galgenesch“ Beispielhafter Beitrag zum Umweltschutz

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Lingen. Das erste Hotel „Am Galgenesch“ nannte der Sprecher der Nachbarschaft Werner Greiten das Insekten-Hotel, das am Samstag offiziell an der Straße „Am Galgenesch“ seiner Bestimmung übergeben wurde. Zu Beginn der kleinen Feier erklärte Greiten vor seinen Nachbarn und den Freunden vom Schützenverein Rheiner Straße: „Wir hatten vor einem Jahr die Idee, „Am Galgenesch“ ein Bauwerk für Insekten zu erstellen. Dank der vielen fleißigen Helferinnen und Helfer aus der Nachbarschaft ist nun das Insekten-Hotel fertiggestellt. Das Material für das Innenleben wurde aus dem Wald gesammelt.“ Mit Lingens Bürgermeisterin Monika Heinen enthüllte Greiten (stehend v. rechts) das Namensschild. Sie dankten besonders (v. links) Winni Sterczewski, Detlef Bester, Gerd Klask, Josef Lager und (kniend v. links) Bernd Hasken sowie Kalli Thien für die Planung und den Bau des Insekten-Hotels. Dank gebühre ebenso Fritz Seib, Werner Jürgensen, Will Wessels und Herbert Greiten. Heinen betonte: „Dass, was die tolle Nachbarschaft mit Genehmigung auf dem städtischen Grund gebaut hat, ist beispielhaft und nachahmenswert. Ein Insekten-Hotel ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, den, wie man sieht, jeder leisten kann. Es bietet vielen Tiere Unterschlupf, Überwinterungsmöglichkeit und Nisthilfe zur Brutpflege. Welche Insekten angelockt werden, lässt sich mit der Auswahl der zur Verfügung gestellten Nistmaterialien gut beeinflussen. Die Bewohner des Insekten-Hotels sind von großem Nutzen für das ökologische Gleichgewicht.“ Als wichtige Aufgaben stellte Heinen die Bestäubung der Nutz- und Zierpflanzen sowie die natürliche Schädlingsbekämpfung heraus. Die angelockten Insekten stellten für den Menschen kaum eine Bedrohung dar.

Firma Deeters auf Wachstumskurs Stefan Altmeppen und Norbert Pleus besuchen Lingener Unternehmer

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Lingen. Das Lingener Unternehmen Deeters wächst: Mit dem Neubau einer Halle an der Schillerstraße steht nun schon die dritte Erweiterung innerhalb von wenigen Jahren an. „Wir haben uns immer wieder neue Geschäftsfelder erschlossen. Die neue Halle soll vor allem für den großen Fuhrpark zur Verfügung stehen“, begründet Bernd Deeters in einem Treffen mit Lingens Erstem Stadtrat Stefan Altmeppen, dem stellvertretenden Ortsbürgermeister, Norbert Pleus und Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung Lingen das immense Wachstum der Firma.

Deeters ist bereits seit 2000 als Unternehmen in Lingen tätig. An der Bernard-straße standen zunächst noch Treppen und Geländer im Mittelpunkt der Produktion. Als der Standort zu klein wurde, suchte Firma Deeters mit Hilfe der Stadt Lingen nach Erweiterungsmöglichkeiten und fand diese an der Schillerstraße. Ein Bürogebäude und eine Halle wurden gebaut und 2011 zog Deeters auf das zwei Hektar große Grundstück. Bereits 2013 musste die Halle verlängert werden. Inzwischen offeriert Deeters neben den Zäunen und Toren auch Erdarbeiten, schlüsselfertigen Objektbau inklusive Planleistungen, beispielsweise von Stahlarbeiten und Hallen. Zusätzlich bietet das Unternehmen einen großen Maschinenpark und landwirtschaftliche Dienstleistungen an. Der große Maschinenpark war es letztlich auch, der zu dem Bau einer zusätzlichen Halle mit 1.500 Quadratmetern Nutzfläche führte. Damit verfügt Deeters nun über 4.000 Quadratmeter isolierte Hallen. Circa fünf Millionen Euro hat das Unternehmen bislang am Standort Lingen investiert. Von dort aus werden Baustellen in ganz Deutschland angefahren.

Sowohl Stefan Altmeppen als auch Norbert Pleus zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung des Unternehmens. „Ich gratuliere ihnen zu diesem großen Erfolg und hoffe, dass wir auch weiterhin viel von ihnen hören werden“, so der Erste Stadtrat abschließend.

 

C&A Lingen unterstützt Kochprojekt des Team Kids

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Lingen. Einen Scheck über 2.000 Euro überreichte in der letzten Woche die Leiterin der Lingener C&A-Filiale, Daniela Kramer, an Vertreter der städtischen Kindertreffs. Das Geld kommt dem Kochprojekt des Team Kids zugute. Die Finanzierung für dieses besondere Angebot ist damit für ein weiteres halbes Jahr und damit bis Ende 2017 gesichert.

Das Kochprojekt wird mittwochs im Stadtteiltreff Stroot und im Kindertreff im Alten Schlachthof angeboten. Je nach Interessen kaufen die Teilnehmer gemeinsam ein und kochen dann zusammen. Dabei wird besonderer Wert auf regionale und saisonale Produkte sowie Ess- und Tischkultur gelegt. Auch das Aufräumen und der gemeinsame Abwasch gehören zu dem Projekt. „So fördern wir gleichzeitig die Tisch- und Essmanieren, aber auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung und die Gemeinschaft unter den Kindern, die teilweise aus sehr unterschiedlichen Kulturen kommen“, erläuterte Heike Böttcher vom Kindertreff im Jugendzentrum Alter Schlachthof. Daniela Kramer ergänzt, dass sie dieses Projekt in erster Linie ausgewählt habe, weil es so vielfältig sei. „Im Rahmen der ´Back to School-Kampagne` haben wir erstmals die Möglichkeit auch im Sommer Geld zu spenden“, so die Filialleiterin. „Ich kenne das Kochprojekt schon lange und möchte das Team Kids in der wirklich guten Arbeit, die sie leisten, sehr gerne unterstützen.“

Oberbürgermeister gratuliert Weltmeister

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Lingen. Zum Weltmeistertitel gratulierte kürzlich Oberbürgermeister Dieter Krone dem Ruderer Jan Hennecke. Der Lingener gewann am 9. August im deutschen Vierer mit Steuermann die Goldmedaille bei der U-19-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro (Brasilien). Er gehört zum Team Nordwest des Bundeskaders. „Ich bin sehr stolz, dass mit Jan Hennecke auch unsere Stadt in Rio vertreten war und er die Goldmedaille damit nicht nur nach Deutschland, sondern auch nach Lingen holen konnte“, sagte der Oberbürgermeister während eines Empfangs für den Weltmeister bei der Lingener Rudergesellschaft. „Dieser Erfolg beweist einmal mehr, dass hier in Lingen großartige Nachwuchsarbeit betrieben wird. Ich möchte mich ausdrücklich auch bei dem Verein und Trainer bedanken, die die Basis für diesen Erfolg gelegt haben.“

Jan Hennecke war erst 2011 beim Schüler-Ruderergo-Cup entdeckt worden.  Seit 2011 trainiert der Lingener bei der Lingener Rudergesellschaft von 1923 e.V. Dort betreut Werner Irmer den 17-Jährigen. Jan Hennecke gehört zum Team Nordwest des Bundeskaders. Er besucht das Franziskusgymnasium in Lingen.

Lingen gewinnt Bonanza-Wette Über 1000 Cowboys, Cowgirls und Indianer waren auf dem Marktplatz

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Lingen hat die Wettaufgabe des NDR gewonnen. Auf dem Marktplatz standen die Kulissen der Range „Ponderosa“ und des Saloons „Silverdollar“ von Virginia City aus der US-Kult-Serie „Bonanza“. Es gelang ebenso die passenden Männer für die Rollen des Ben, Hoss, Little und Adam Cartwright sowie Hop Sing zu finden. Über 1000 Cowboys, Cowgirls und Indianer sangen den Titelsong von „Bonanza“.

Die Emsstandt mit der Metropole “Marktlatz“ glich am Samstag Virginia City und dem Landbesitz „Ponderosa“ in Nevada. In dem Western-Milieu der 1860er Jahre drehte sich alles um die Familie Cartwright mit „Pa“ Ben (Lorne Greene) und dessen drei Söhne aus drei Ehen: Hoss (Dan Blocker), Little Joe (Michael Landon) und Adam (Pernell Roberts) sowie ihrem chinesischen Koch Hop Sing (Victor Sen Yung). Auf der Bühne erklärte Krone den NDR-Moderatoren Kerstin Werner und Thomas Stahlberg, dass er von Anfang an zuversichtlich gewesen sei, dass Lingen, von ihm „Linanza“ genannt, die Wette gegen den NDR gewinnen werde. Als am Montag die Wettaufgabe bekanntgegeben worden war, machten sich sogleich drei Arbeitskreise ans Werk. „Es ist fantastisch, was unser Bauhof zusammen mit vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen geschaffen hat, um den Marktplatz zur Cowboy-Metropole umzugestalten. Es wurden Kulissen für die „Ponderosa“ und den „Silver Cup Salon“ oder das Büro des Sheriffs von Virginia City gebaut. Die farbliche 3-D-Gestaltung lag in den Händen des Wietmarscher Kunstmalers Reiner Bollmer“, dankte Krone allen Akteuren.

„Bonanza“ war nach „Rauchende Colts“ mit 635 Folgen die bekannteste US-amerikanische Fernsehserie der 1960er Jahre. Am Samstag lief ein Remake mit den „Cartwrights“. Abends trafen sich alle großen und kleinen Cowgirls und Cowboys sowie Indianer in der City und marschierten durch die „Ponderosa“ auf den Marktplatz, wo sie von NDR-Mitarbeitern gezählt wurden. Auf einer Großleinwand ritten im Film OB Dieter Krone alias Ben Cartwright, Erster Stadtrat Stefan Altmeppen alias Adam, Stadtbaurat Lothar Schreinemacher alias Little Joe und Walter Harmel alias Hoss durch die brennende Landkarte. Die Aufnahmen waren in Nordlohne gedreht worden.

„Gewonnen“ rief Dieter Krone mit freudestrahlendem Gesicht und stolzer Brust nach der Bekanntgabe der Zählung. Es waren mehr als die geforderten 250 Statisten in Kostümen, und zwar über 1000 Menschen, die als große Westernfamilie auf dem Marktplatz das auf Lingen zugeschnittenen  Lied „Lingen ist n‘ tolle Stadt Bonanza“ sangen. Krone resümierte: „Ich habe das erste Mal auf einem Pferd gesessen. Das war‘s mir aber allemal wert. Wir haben mit der NDR-Superparty parallel den neu gestalteten Marktplatz eröffnet.“

Bei der anschließende Open-Air-Party teilte sich Chris Norman die Bühne mit der „XXL Top40 Band“ und „The Smashing Piccadillys“.

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NDR-Sommertour: Lingen lässt Kult-Serie „Bonanza“ lebendig werden Cowboy-Kostüme und Requisiten gesucht – Wettauflösung am Samstag

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Lingen. Seit heute Morgen steht die Stadtwette für Lingen im Rahmen der NDR-Sommertour fest: Es geht in den wilden Westen – in Lingen dreht sich ab sofort alles um die Kult-Serie „Bonanza“! Bis Samstag um 19:30 Uhr muss auf dem Marktplatz eine „Bonanza“-Kulisse mit der berühmten Ponderosa-Ranch aufgebaut werden. Um die Stadtwette zu gewinnen, müssen darüber hinaus Samstagabend mindestens 250 Lingener Cowboys und Indianer in den passenden Western-Kostümen – aber ohne Colt, Pfeil und Bogen – gemeinsam die Titelmusik der berühmten Fernsehserie singen. „Das ist eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Ich bin absolut überzeugt, dass Lingen diese Wette packen wird“, zeigte sich Oberbürgermeister Dieter Krone bei der Wettbekanngabe siegessicher. Zugleich rief er alle Lingener auf, sich aktiv zu beteiligen: „Diese Wette können wir gewinnen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen!“

Wer bei der Gestaltung der Kulisse mithelfen wolle, solle sich melden. „Vielleicht haben Sie auch noch ein Cowboy-Kostüm über oder im Keller lagern Western-Requisiten, die wir benötigen könnten – bitte melden Sie sich bei uns“, so Krone. „Und vor allem: Kommen Sie am Samstagabend alle in Cowboy- oder Indianer Kostümen zum Marktplatz! Ich zähle auf Sie. Das wird ein großer Spaß für die ganze Familie“, appellierte Krone an die Lingener. Das städtische Orga-Team und erste freiwillige Helfer machten sich im Anschluss an die Wettbekanntgabe sofort an die Arbeit und sammelten erste Ideen für die Umsetzung der Aufgabe. Die Auflösung der Stadtwette wird am Samstagabend ab 19:30 live im NDR-Fernsehen (Magazin „Hallo Niedersachsen“) übertragen. Ab 20 Uhr folgt eine große Open-Air-Party auf dem Marktplatz mit Christ Norman. Der Eintritt ist frei.

Der NDR wird im Hörfunk, Fernsehen und Internet täglich aus Lingen berichten. Über den aktuellen Stand der Stadtwette können Interessierte sich zudem über die städtische Internetseite www.lingen.de sowie über Facebook unter www.facebook.com/stadtlingen auf dem Laufenden halten.

Polizei durchsucht zwei Wohnungen – Drei Albaner in Haft

Festnahme

Lingen – (ots) – Die Polizei in Lingen durchsuchte am Mittwoch in der Friedrich-Ebert-Straße und in der Delpstraße jeweils eine Wohnung nach Diebesgut. Dieses teilte die Polizei am Donnerstagmittag mit. In den beiden Wohnungen wurden 22 albanische Asylbewerber angetroffen, die zur Identitätsfeststellung zur Polizeidienststelle in Lingen gebracht wurden. Die Albaner halten sich seit Mai 2015 in den beiden Wohnungen in Lingen auf. Drei der Männer im Alter von 21, 23 und 38 Jahren sind dringend verdächtigt in den letzten Wochen in Lingen in wechselnder Beteiligung für eine Vielzahl von Einbrüchen in Wohnhäuser verantwortlich zu sein. Einer der drei Tatverdächtigen hat einen Teil der Einbrüche zugegeben. Insgesamt registrierte die Polizei seit Mitte Mai 2015 im Lingener Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden über 40 Einbrüche in Wohnhäuser, bei denen Bargeld, Schmuck, Handys, Schuhe, Laptops und andere Wertgegenstände gestohlen wurden. Aufgrund intensiver Ermittlungen der Polizei ergab sich ein konkreter Tatverdacht gegen eine Gruppe albanischer Asylbewerber, die in Lingen in den beiden Wohnungen untergebracht sind. Bei den Durchsuchungen stellten die Polizeibeamten umfangreiches Diebesgut aus den Einbrüchen und Einbruchswerkzeuge sicher. An der Durchsuchungsaktion waren über 60 Polizeibeamte aus Lingen, von der Bereitschaftspolizei Osnabrück und der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Osnabrück beteiligt. Die drei Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück dem Haftrichter beim Amtsgericht in Osnabrück vorgeführt, der gegen sie die Untersuchungshaft anordnete. Die Polizei versucht nun, das sichergestellte Diebesgut an geschädigte Hauseigentümer auszuhändigen. Ob von den anderen Albanern im Alter zwischen 19 und

38 Jahren, die nach den Identitätsfeststellungen entlassen wurden, noch Personen an Einbrüchen beteiligt waren, müssen weitere Ermittlungen und Untersuchungen von Spuren ergeben. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Polizei in Lingen dauern an.

„Effiziente Technik für Straßenunterhaltung ist wichtig“

Lingen – Vielfältig sind die Einsatzbereiche des Bodenkulturweckverbandes Lingen. Um für die wachsende Aufgabenfülle gerüstet zu sein, stand in der jüngsten Vorstandssitzung der Fuhrpark im Fokus.

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Foto: Mitarbeiter, Vorstand und Geschäftsführung des Bodenkulturzweckverbandes Lingen besichtigte den Fuhrpark des Verbandes.

„Eine intakte Straßeninfrastruktur ist eine wesentliche Säule der Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität im ländlichen Raum. Damit unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich arbeiten können, sind wir auf eine moderne technische Ausstattung mit Geräten und Maschinen angewiesen“, eröffnete Verbandsvorsteher und Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die Sitzung und besichtigte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und der Geschäftsführung den Fuhrpark des Verbandes. Hans-Hermann Conen, technischer Leiter, stellte die Ausstattung ausführlich vor. Geschäftsführer Detlev Thieke führte aus, dass die Geräte zum Teil buchhalterisch abgeschrieben seien, sich aber größtenteils in einem ordnungsgemäßen Zustand befänden. „Dennoch müssen wir die langfristige Funktionsfähigkeit im Blick haben und einige Ersatzinvestitionen einplanen“, blickte Thieke in die Zukunft. „Ich bin dankbar, dass die Kommunen im südlichen Emsland im Bodenkulturzweckverband und in vielen anderen Bereichen so kooperativ und damit erfolgreich zusammenarbeiten. Wir sind nur stark, wenn wir unsere Kräfte bündeln und uns gemeinsam einsetzen“, sprach Hummeldorf den Vorstandskollegen sowie der Geschäftsführung seinen Dank aus. Insbesondere hob er dabei die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter hervor: „Ihr Fachwissen und ihr starker Einsatz ist die Grundlage dieses Erfolgs.“

Hintergrund:

Der Bodenkulturzweckverband Lingen, dem die Gemeinden im südlichen Emsland angehören, wurde am 28. Juli 1958 gegründet. Hauptaufgabe ist die Fahrbahnunterhaltung von Gemeindestraßen.

Sommerprogramm der SPD Wegweiser zum Campus Lingen gewünscht

Im Mittelpunkt des ersten Termins im Sommerprogramm der Lingener SPD stand der Besuch des Campus Lingen. Daran nahmen Mitgliedern der SPD-Stadtratsfraktion, des SPD-Ortsvereins Lingen und einige Bürgern teil. Der Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik, Professor Dr. Thomas Steinkamp empfing mit der zuständigen Mitarbeiterin für die Veranstaltungsorganisation Nadine Haberland die Gäste.

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hlw Lingen. In dem alten Gebäude, in dem einst mehrere Lokomotiven hintereinander standen, befindet sich heute die Wandelhalle des Campus, die auch bei der Anwesenheit von mehr als 1000 Personen noch längst nicht gefüllt ist. Bei dem Rundgang zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt vom Medienlabor, in dem die Studierenden des Kommunikationsmanagements den Umgang vor und hinter der Kamera erlernen. „Die Bibliothek mit einer Vielzahl an Fachliteratur, Fachzeitschriften, Nachschlagewerken und aktuellen Veröffentlichungen ist bis in die Abendstunden geöffnet und dies nicht nur für Studierende, sondern auch für die Lingener Bevölkerung“, erläuterte Nadine Haberland. Nach dem Rundgang folgte eine ausführliche Vorstellung des Standortes mit anschließender Diskussion. Obwohl der Campus stark in der Region vernetzt sei, belaufe sich der Anteil der Studierenden, die nicht aus der Region stammen, mittlerweile auf über 50 Prozent. Die Zahl der Studierenden sein in den vergangenen Jahren stark gewachsen, sodass nun die angestrebte Ausbaugröße erreicht sei. Der demographische Wandel stehe auch vor den Türen der Hochschulen. Der Campus Lingen stehe daher im Wettbewerb zu anderen Hochschulstandorten im Umkreis. Dabei seien auch die niederländischen Standorte zu nennen, erklärten die Campus-Vertreter. „Die Hochschule am Campus Lingen stellt sich dieser Entwicklung, indem sie sich qualitativ verstärkt aufstellt. Dazu gehört es auch, vermehrt Fachtagungen nach Lingen zu holen sowie den internationalen Austausch von Studierenden und Professorinnen und Professoren zwischen dem Campus und den Gasthochschulen in beide Richtungen zu fördern. Auch die Laborinfrastruktur soll weiter ausgebaut werden“, erklärte Steinkamp, der in einer langen Diskussion das Promotionsrecht auch für die Fachhochschulen befürwortete. Aufgrund guter Kontakte einzelner Professoren vom Campus zu Universitäten bestehe die Möglichkeit, dass herausragende Studierende dennoch promovieren könnten.

Anfang des Jahres habe die SPD-Stadtratsfraktion den Antrag gestellt, auf den Ortseingangsschildern Lingen als Hochschulstandort aufzuführen, sagte der Fraktionsvorsitzende Dr. Bernhard Bendick und bedauerte: „Leider konnte das Anliegen aus rechtlichen Gründen nicht umgesetzt werden. Prof. Steinkamp äußerte den Wunsch, auf den Wegweisern in der Stadt auch den Campus Lingen auszuschildern. Die SPD werd einen entsprechenden Antrag bei der Stadtverwaltung stellen.

 

 

Premiere für erweitertes Glockenspiel im Historischen Rathaus Großes Marktplatzkonzert mit Startrompeter Roger Meads und Flughafen-Orchester Oerlinghausen

Lingen. Am Dienstagnachmittag ist es soweit: Um 17 Uhr erklingen zum ersten Mal alle zwanzig Glocken des Glockenspiels im Historischen Rathaus gemeinsam. Durch eine großzügige Spende der HEH Essmann Stiftung wurde das Glockenspiel um acht hochwertige Bronzeglocken erweitert. „Um die neuen Glocken gebührend einzuweihen wird es ein einzigartiges Marktplatzkonzert geben. Startrompeter Roger Meads und das Flughafenorchester Oerlinghausen haben ihr Kommen fest zugesagt und werden das Publikum im Wechsel mit dem Glockenspiel in ihren Bann ziehen“, verrät Heinrich Essmann, der dieses Konzertereignis organisiert hat. Auch Oberbürgermeister Dieter Krone freut sich auf das Open-Air-Event auf dem neugestalteten Lingener Marktplatz: „Ich bin zum einen natürlich gespannt, wie das Glockenspiel klingen wird – immerhin können nun über 40 verschiedene Dur- und Moll-Tonarten damit gespielt werden. Zum anderen erwarte ich erstklassige Musik von Roger Meads und dem Blasorchester aus Oerlinghausen.“ Zu dem kostenlosen Konzert auf dem Marktplatz laden Essmann und Krone alle Lingenerinnen und Lingener herzlich ein.

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Das Flughafen-Orchester Oerlinghausen tritt im Rahmen der Einweihung der neuen Glocken des Glockenspiels ebenfalls auf dem Marktplatz auf.

Der gebürtige Brite Roger Meads ist als Trompeter international erfolgreich. Seine musikalische Karriere begann er Ende der 1960er Jahre während seines Wehrdienstes bei der „British Army“. Nachdem man dort schnell auf sein außergewöhnliches, musikalisches Talent aufmerksam geworden war, besuchte er die renommierte „Kneller Hall School of Music“. Bereits in den 70er Jahren brachte ihm seine Virtuosität mehrere Auszeichnungen ein. Die britische Königin Elisabeth II zeichnete ihn 1979 sogar für sein exzellentes Musikspiel mit einem königlichen Zertifikat aus. Nach Stationen in verschiedenen Orchestern ist Meads bis heute erfolgreich als Solo-Künstler unterwegs. In Lingen dürfen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer u.a. auf seine Interpretationen der Lieder „Don’t cry for me Argentina“, „Sierra Madre“ und „Wonderful World“ freuen.

Neben dem Solo-Künstler Meads tritt am Dienstagnachmittag das Flughafen-Orchester Oerlinghausen auf dem Lingener Marktplatz auf. Das zehnköpfige Blechbläser-Ensemble präsentiert unter der Leitung von Wolfgang Bauch einen Ausschnitt seines breiten Repertoires. Auf dem Programm stehen in Lingen u.a. „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Capri Fischer“ und „Das ist die Berliner Luft“.

 

NDR-Sommertour in Lingen: Wer packt bei Stadtwette mit an? Mitmachen erwünscht – große Party mit Chris Norman am 15. August

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Lingen. Nur noch wenige Tage bis zum Start der NDR-Sommertour in Lingen. Am kommenden Montagmorgen wird die mit Spannung erwartete Stadtwette um 7:40 Uhr vor dem Neuen Rathaus bekanntgegeben. Danach haben die Lingener bis zur Wettauflösung am Samstag (15. August) Zeit, die ihnen gestellte Herausforderung zu stemmen. „Dafür wollen wir natürlich gut gerüstet sein. Daher meine Bitte an alle Lingener: Unterstützen Sie uns gemeinsam und lassen Sie uns die Stadtwette gewinnen“, wendet sich Oberbürgermeister Dieter Krone an die Bevölkerung.

Bei der diesjährigen NDR-Sommertour stehen Kult-TV-Serien im Mittelpunkt. So wurden bei den ersten Stationen der Tour bereits die Serien „Raumschiff Enterprise“ und „Miami Vice“ wieder lebendig. „Wie unsere Aufgabe lauten wird, ist noch geheim. Ich bin gespannt, für welche Serie Lingen auserkoren wurde“, freut sich Krone auf die Sommertour. „Damit wir nach der Wettbekanntgabe direkt durchstarten können, haben wir einen Verteiler mit vielen freiwilligen Helfern von Vereinen und Institutionen zusammengestellt“, so Krone. „Jede weitere helfende Hand ist aber herzlich willkommen.“ Ein erstes Treffen für alle Interessierten findet am Montag direkt im Anschluss an die Bekanntgabe der Stadtwette gegen 8 Uhr im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses statt. Dann werden erste Ideen für die Umsetzung der Wette und das weitere Vorgehen besprochen.

Den Abschluss der Sommertour bildet neben der Wettauflösung am 15. August eine große Open-Air-Party mit Chris Norman und The Smashing Piccadillys. Damit wird gleichzeitig der neu gestaltete Marktplatz offiziell eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Wer jetzt schon Lust hat, bei der Stadtwette mitanzupacken, wendet sich für nähere Informationen bitte an die Pressestelle der Stadt Lingen (E-Mail pressestelle@lingen.de).

 

Besonderes Projekt: Azubis backen mit fair gehandelter Schokolade Erfolgreiche Kooperation zwischen Weltladen und Christophorus-Werk

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Lingen. Auf den ersten Blick erscheint in der Ausbildungsküche des Berufsbildungswerkes (BBW) des Christophorus-Werkes alles ganz normal. Zehn Auszubildende mit weißen Schürzen und Kochhauben sind eifrig damit beschäftigt, Zutaten abzuwiegen, sie in Schüsseln zusammenzumischen und Kuchenformen in die Öfen zu schieben. Die Besonderheit liegt in einem wesentlichen Detail: Die Zutaten für die Kuchen und Torten stammen aus fairem, biologischem und regionalem Handel. „Damit beschreiten wir neue Wege. In Kooperation mit dem Lingener Weltladen haben wir das Projekt ‚Kochen und Backen mit fairen Produkten‘ ins Leben gerufen und den ersten Kurs jetzt erfolgreich beendet“, erklärt Annika Röttger, Ausbilderin in der Hauswirtschaft im BBW. Im Rahmen eines einmonatigen Kurses setzten sich die hauswirtschaftlichen Auszubildenden im dritten Lehrjahr insbesondere mit dem Backen mit fairer Schokolade auseinander.

„Uns ist wichtig, dass die Auszubildenden auch über das notwendige Hintergrundwissen über den fairen Handel verfügen“, betont Diplom-Pädagogin Christa Lüken, die das Projekt seitens des Weltladens betreut. Daher wurden die Auszubildenden zunächst im Weltladen u.a. auf anschauliche Weise mit den Produktionsabläufen vertraut gemacht und lernten geschmackliche und qualitative Unterschiede in der Zusammensetzung der Produkte kennen. In der anschließenden kreativen Auseinandersetzung mit den Siegeln des fairen Handels konnten sie das Erlernte vertiefen. „In einem zweiten Schritt setzten sich die Auszubildenden mit den Rezepten auseinander, stellten entsprechende Einkaufslisten zusammen und kauften dann die benötigten Zutaten im „Kramerladen“ des Christophorus-Werkes und im Weltladen ein“, beschreibt Lüken und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Erst danach ging es in die Küche und an das eigentliche Backen.“

Aus den Zutaten fertigten die Auszubildenden schließlich Kuchen-Kreationen wie Weiße-Schokoladen-Küchlein, Schokoladen-Erdnuss-Cookies oder Leckerbissen mit Schokolade und Kirschen. „Da die Kuchen und Torten im Rahmen der Lossprechungsfeier präsentiert werden sollten, mussten unsere Azubis unter realistischen Bedingungen auf einen festen Termin hinarbeiten“, sagt Ausbilderin Röttger. „Das war eine zusätzliche Herausforderung, die sie aber gemeistert haben.“ Abschließend erhielten die Auszubildenden eine Teilnahmebescheinigung, die belegt, dass sie über den fairen Handel und die Verwendung fairer Zutaten Bescheid wissen. „Das war ein rundum gelungenes Projekt, das wir künftig gerne wiederholen möchten“, blicken Diplom-Pädagogin Lüken und Ausbilderin Röttger zufrieden zurück.

Neue Öffnungszeiten der Tourist-Info Anpassung an Kundenwünsche und Einkaufsverhalten

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Lingen. Die Tourist-Info in Lingen ändert ab Anfang August ihre Öffnungszeiten. Ab Montag, 3. August 2015 öffnet die Tourist-Info montags bis donnerstags ab 9 Uhr und schließt um 17 Uhr. Freitags ist die Tourist-Info von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, in der Nebensaison von Januar bis einschließlich März schließt die Tourist-Info am Freitag wie bisher bereits um 13 Uhr. Samstags ist die Tourist-Info weiterhin von 10 bis 13 Uhr geöffnet. „Wir passen die Öffnungszeiten den Gewohnheiten und dem Einkaufsverhalten der Kunden an“, begründet LWT-Geschäftsführerin Gesche Hagemeier die Veränderung. Während häufig morgens zwischen neun und zehn Uhr die ersten Kunden vor verschlossener Tür stünden, werde es umgekehrt am späten Nachmittag extrem ruhig. „Unsere Mitarbeiter haben die Kundenzahlen dokumentiert und insbesondere in der letzten Stunde ist häufig kein oder nur noch minimaler Betrieb zu verzeichnen.“ Gesche Hagemeier ist daher überzeugt, mit den neuen Öffnungszeiten die Bedürfnisse der Kunden besser zu bedienen. „Zumal uns gerade im Vorverkaufsbereich die fehlende Stunde am Vormittag oft das Geschäft ganz schön verhagelt hat“. Nicht selten startet der Vorverkauf für Konzerte oder Sporthighlights morgens um 9 Uhr, „wenn wir dann nicht auf haben, orientieren sich die Kunden um und kaufen online“, so Gesche Hagemeier abschließend.

Stoff- und Tuchmarkt lockt viele Besucher an

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Lingen. Am Sonntag lachte die Sonne über Lingen und lockte unzählige Besucher zum Stoff- und Tuchmarkt auf den Marktplatz, der mit mehr als 100 Verkaufsständen übersät war. Im wahrsten Sinne des Wortes wurden meilenweit Geschäfte abgewickelt, denn es warteten u. a. auf über 8000 Ballen aufgewickelt etliche Kilometer Stoff auf die Hobbyschneider/innen, Dekorateure oder andere Nähbegeisterte. Im trauten Heim werden daraus Oberbekleidung für Babys, Kinder, Jungendliche und Erwachsene geschneidert. Gardinen, Dekorationsstoffe oder Taschen zählen natürlich wie das passende Tuch hinzu. Wer gern mit Nadel und Faden hantiert, der fand auf dem Marktplatz und in den angrenzenden Bereichen der Innenstadt an den Ständen eine kaum überschaubare Vielfalt an Stoffen samt Zubehör. Natürlich fehlten nicht strapazierfähige Stoffe für den Bezug von Polstermöbeln oder anderen Sitzmöbeln sowie Kissenbezügen. Der Stoff- und Tuchmarkt bot all das, was dafür notwendig ist. Samt und Seide, Leinen oder Patchwork-Stoffe, Kurzwaren, Schnittmuster und Angebote für Nähkurse rundeten das Angebot ab. Manch ein Händler pries mehr als 10 Kilometer Stoff und Tuch an. Ein Kurzwarenhändler pries neben tausenden von Knöpfen, hunderte Garnrollen und kilometerlange Borten und Bordüren ebenso mehr als 25.000 Reißverschlüsse an..

„Kapitänin“ Maria Weßling-Wiewel verabschiedet Rektorin verlässt nach 13 Jahren Grundschule Darme

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Lingen. „Von ihrer Kapitänin“ mussten sich in dieser Woche die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium der Grundschule Darme verabschieden. Maria Weßling-Wiewel verlässt nach über 13 Jahren Darme und stellt sich den Herausforderungen an einer größeren Schule. In einem nachgeahmten Schiff in der Turnhalle nahm die scheidende Rektorin die guten Wünsche und Dankesworte entgegen, die sich allesamt um die Symbolik Meer und Boot drehten. „Sie haben ihr Schiff, die Grundschule Darme, gekonnt durch stürmische Zeiten und ruhige See gelenkt“, sagte Lingens Erster Stadtrat, Stefan Altmeppen in seiner Laudatio. Ortsbürgermeister Werner Hartke ergänzte, dass Maria Weßling-Wiewel das Ruder immer fest in der Hand gehalten habe und so manches Mal auch ihre Navigationskünste beweisen musste. „Dabei hast du Spuren hinterlassen und übergibst nun ein gut aufgestelltes Schiff“, so der Ortsbürgermeister. Der Schülerrat eröffnete das „Logbuch“ und ließ die wichtigsten Ereignisse der Amtszeit noch einmal Revue passieren. Elternrat und Förderverein sprachen ebenfalls ihren Dank und gute Wünsche aus. Als Geschenk überreichten Kolleginnen und Mitarbeiter der Grundschule eine Schatzkiste. Maria Weßling-Wiewel selbst bedankte sich bei den Gästen und Wegbegleitern für die gute Zusammenarbeit.

Bis zum 31. Januar 2016 wird Beate Schmidt die Leitung der Grundschule Darme kommissarisch übernehmen. Die neue Schulleitung soll dann zum 1. Februar eingesetzt werden. Das Verfahren dazu läuft bereits.

Klaus Egbers einstimmig gewählt Neuer ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter in der Stadt Lingen

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Lingen. Einen weiteren Schritt in Richtung Inklusion ist in der Ratssitzung am Dienstagabend die Stadt Lingen gegangen: Die Ratsmitglieder wählten einstimmig Klaus Egbers zum neuen ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Lin-gen. „Ziel soll es sein, die Lebenssituation für Menschen mit Behinderung zu verbessern, das Leben und die Würde von Menschen mit Behinderung zu schützen und Benachteiligungen zu beseitigen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone während der Ratssitzung. Die Suche nach einem geeigneten Behindertenbeauftragten habe die Stadt Lingen einige Jahre beschäftigt, berichtete Dieter Krone. Bereits 2009 sei der einvernehmliche Beschluss gefasst worden, diese Stelle einzurichten. Mehrere Versuche, einen geeigneten Kandidaten zu finden, seien leider erfolglos gewesen. „Erst mit ihnen, lieber Herr Egbers, haben wir partei-übergreifend den passenden Mann für dieses Amt gefunden“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone.

Klaus Egbers arbeitet als technischer Angestellter bei einem hiesigen Unternehmen und ist dort bereits seit Jahren auch Mitarbeitervertreter für Behindertenbelange. Er verfüge damit über weitreichende Erfahrungen in diesem Aufgabengebiet, so der Oberbürgermeister. Klaus Egbers selbst bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. „Wir haben viele Gespräche geführt und ich hatte immer das Gefühl, dass ich willkommen bin“, so der neue Behindertenbeauftragte der Stadt Lingen. „Es ist eine große Ehre für mich, diese Aufgabe anzunehmen und mich für die Menschen mit Behinderung in der Stadt einzusetzen.“

 

In Lingen werden am Sonntag kilometerlange Geschäfte abgewickelt Stoff- und Tuchmarkt in der Innenstadt

Lingen Stoff- und Tuchmarkt

Lingen. Ein Geschäft abwickeln? – Selten passt diese Formulierung so gut, wie zum Geschehen auf dem Stoff- und Tuchmarkt am Sonntag in der Lingener Innenstadt. Aufgewickelt auf rund 10.000 Ballen werden etliche Kilometer Stoff an Hobbyschneiderinnen, Dekorateure oder andere Nähbegeisterten verkauft. Daraus entstehen dann Kleidungsstücke oder Gardinen, für fast jede Anwendung ist das passende Tuch zu finden. Wer also gerne mit Nadel und Faden umgeht, findet auf dem Marktplatz und in den angrenzenden Bereichen der Innenstadt an fast 100 Ständen eine kaum überschaubare Vielfalt von Stoffen und Zubehör. Gleichgültig ob man Kinderkleidung oder ein exklusives Kostüm nähen, Polstermöbeln einen neuen Look verpassen oder die Fensterdekoration auf einen modischen Stand bringen möchte – der Stoffmarkt bietet die Gelegenheit dazu. Kleider-, Kinder-, Gardinen-, Möbel- oder Dekostoffe ebenso wie Samt und Seide oder auch Leinen gibt es zu bestaunen und zu kaufen. Auch Patchwork-Stoffe sind vertreten. Kurzwaren, Schnittmuster, Angebote für Nähkurse runden das Angebot ab. Manche Händler haben alleine mehr als 10 km Stoff im Gepäck. Ein großer Kurzwarenhändler bietet neben tausenden von Knöpfen, hunderten Garnrollen und Kilometern von Borten und Bordüren auch noch die Auswahl unter mehr als 25000 Reißverschlüssen. Der Stoff- und Tuchmarkt beginnt um 11 Uhr und endet um 17 Uhr.

Acht neue Glocken für das Historische Rathaus Dank HEH Essmann Stiftung zukünftig 40 Tonarten möglich

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Lingen. Ein besonderes Geschenk konnten in dieser Woche Oberbürgermeister Dieter Krone, Klokkenist Hans-Dieter Thomas und der Fachbereichsleiter Kultur, Rudolf Kruse entgegennehmen: Die HEH Essmann Stiftung spendet der Stadt acht neue Glocken für das Historische Rathaus. So werden ab August 20 verschiedene Glocken auf dem Marktplatz erklingen. „Die Möglichkeiten des Spiels erweitern sich von fünf auf 40 verschiedene Dur- und Moll-Tonarten“, erläuterte Hans-Dieter Thomas im Gespräch. Die kleinste Glocke wiegt 15, die größte 96 Kilogramm. Dementsprechend musste auch ein Kran die Kolosse in den Giebel des Rathauses heben.07 16 Glocken_Rathaus2 (2)

Um den fachgerechten Einbau und die technische Ausstattung kümmerte sich die Meller Spezialfirma Ed. Korfhage & Söhne.

„Das neue Glockenspiel ist eine Bereicherung für die Stadt Lingen“, so Oberbürgermeister Dieter Krone. „Mein Dank geht vor allem an die HEH Essmann Stiftung, die diese Erweiterung möglich gemacht hat.“ Die offizielle Einweihung der Glocken soll am 11. August im Zuge der offiziellen Eröffnung des Marktplatzes und während der NDR-Sommertour erfolgen. Bis dahin bleiben Hans-Dieter Thomas noch ein paar Tage, um sich mit den neuen Glocken vertraut zu machen und neue Lieder einzuspielen. Der Klokkenist hatte bereits mehr als 600 Liedsätze für das Lingener Glockenspiel geschrieben. Seine Liedsätze klingen weit über die Stadt Lingen hinaus und sind mittlerweile in 200 deutschen und fünf japanischen Städten und Gemeinden zu hören.

Doch auch in Lingen hat der Klokkenist noch viel vor. „Mit den 20 Tönen habe ich nun viele neue Möglichkeiten“, so Hans-Dieter Thomas abschließend. „Ich würde mich beispielsweise freuen, zukünftig einmal für einen Trachtenverein spielen zu können, der dann auf dem Marktplatz zu meinen Liedern tanzen wird.“

 

 

Zeitreise im DRK – Mit Herz und Verband 2015

Auch dieses Mal fand der Leistungswettbewerb für Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter wieder in den Emslandhallen in Lingen statt und wurde mit einer Blutspendenaktion verbunden.

„Die Veranstaltung war wieder ein großer Erfolg. Im Namen der DRK-Kreisverbände Emsland und Celle möchte ich mich bei allen bedanken, die heute erschienen sind und zu dieser tollen Veranstaltung beigetragen haben“, so Thomas Hövelmann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emsland e.V.

„Insgesamt 80 Schulsanitätsdienstgruppen, also rund 460 Schülerinnen und Schüler haben ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Erste Hilfe in verschiedenen Aufgaben und Spielen untereinander gemessen. Schulen aus dem Landkreis Emsland, Niedersachsen und dem nördlichen Nordrhein-Westfalen nahmen an dem Wettbewerb teil“, erläutert Norbert Boyer, Leiter des Fachbereichs Erste Hilfe beim DRK im Emsland.

Den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern wurden verschiedene Aufgaben gestellt, die sie in Spielen erfüllen mussten. So wurde zum Beispiel bei einer Station das Reanimieren geübt und bei anderen Erste Hilfe Maßnahmen dargestellt. „Als Highlight für die Schülerinnen und Schüler hat sich ein Mitarbeiter als Henri Dunant, den Gründer des Roten Kreuzes, verkleidet.  Er stand den gesamten Tag für Fotos und Fragen zur Verfügung. Zudem hat er auch bei der Schlacht von Solferino mitgespielt, die zu Beginn der Veranstaltung nachgestellt wurde“, beschreibt Julian Klasse, Referent für das Jugendrotkreuz beim DRK im Emsland.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Sieger geehrt. Es wurden jeweils drei Plätze vergeben. Bei den Gruppen bis 13 Jahren hat das Gymnasium an der Vechte Emlichheim den ersten Platz, das Immanuel-Kant Gymnasium Lachendorf den zweiten Platz und das niedersächsische Internatsgymnasium Esens den dritten Platz belegt. Bei den Gruppen ab 14 Jahren hat das Gymnasium Meckelfeld den ersten Platz, die Oberschule Lengerich den zweiten Platz und das KAV Gymnasium Celle den dritten Platz belegt.

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„Zusätzlich möchte ich mich noch einmal bei den über 200 Helferinnen und Helfern und den über 40 Notfalldarstellern des Jugendrotkreuzes Emsland bedanken, ohne die diese Veranstaltung nicht hätte stattfinden können“, betont Hövelmann.

500.000 Euro für Kunstrasen im Emslandstadion Eine halbe Millionen für den Sport investiert

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone hat am Dienstag zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des TuS Lingen, Klaus Salomon, den neuen Kunstrasenplatz im Emslandstadion offiziell seinem Zweck übergeben. Salomon, erklärte: „Wir wissen, dass es im Vorfeld im Ausschuss und Rat nicht immer Einstimmigkeit für dieses Projekt gegeben hat. Wenn diese Leute nun dieses Schmuckstück sehen, wissen sie, dass sie richtig gehandelt haben.“

Lingen. Eine Reihe von Gästen sowie die spielhungrigen Fußballer, die an der Stadtmeisterschaft teilnehmen, warteten auf die Freigabe des Kunstrasenplatzes. Klaus Salomon dankte allen, die zum Erfolg beigetragen hatten und lobte besonders die Handwerker mit Heinrich Lüske an der Spitze. „Dem Vorschlag, eine Verbundenheit der Lingener Sportvereine zu suchen, sind wir gern nachgekommen. Daher findet das Eröffnungspiel zwischen Olympia Laxten und TuS Lingen mit Schiedsrichtern beider Vereine statt. Dieser Schritt soll zeigen, dass wir im Stadtgebiet wirklich miteinander arbeiten wollen.“

OB Krone hob heraus, dass man mit der Eröffnung des Kunstrasenplatzes, verbunden mit dem Auftakt der 32. Stadtfußballmeisterschaft, ein ganz besonders Zeichen setzten wolle. „Dieser Platz kann nun von allen Sportvereinen Lingens im Profi- und Breitensport genutzt werden.“ Zu den Gesamtkosten von 500.000 Euro habe die Kreisverwaltung Emsland 120.000 Euro beigesteuert“, so Krone, der einen Fußball mitgebracht hatte.Dass der Landkreis gern das Geld beigesteuert habe, stellte der Erste Kreisrat Martin Gerenkamp heraus und meinte: „Neben dem Kunstrasenplatz in Spelle, Meppen und nun Lingen sei ein weiterer in Sögel geplant. „Alle können froh und stolz sein, dass es gelungen ist, die Finanzierung auf den Weg zu bringen.“ Dass sich der NFV-Kreisverband Emsland über den neuen Platz ebenso freue, erklärte dessen Vorsitzender Hubert Börger und sagte: „Wir wollen ermöglichen, dass jede Samtgemeinde im Emsland einen Kunstrasenplatz bekommt.“

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Oberbürgermeister Dieter Krone hat zusammen mit den Minikickern und Gästen offiziell den neuen Kunstrasenplatz seinem Zweck übergeben

 

Konzentrationslagerüberlebende zu Gast in Lingen Maximilian-Kolbe-Werk arrangiert mit LWH Austausch

Sechs Damen und Herren aus Polen wurden am Freitagnachmittag in Lingen im historischen Rathaus empfangen. Sie überlebten den Terror der Nationalsozialisten, die ihnen in den Lagern Auschwitz-Birkenau, Dachau, Mauthausen und Ravensbrück unsägliches Leid zugefügt haben.

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Foto: Die Polnischen  KZ-Überlebenden wurden von der Vorsitzenden des LWH-Trägervereins, Dr. Birgit Stoßberg (2. v. links), Studienleiter Markus Wellmann (rechts) und Dolmetscherin Marianne Drechsel-Gillner (3. v. links) begleitet

Lingen. Die sechs polnischen Bürgerinnen und Bürger besuchen vom 4. bis 19. Juli das Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen. Das Maximilian-Kolbe-Werk hat diesen Austausch in Zusammenarbeit mit dem LWH organisiert. Studienleiter des „Zeitzeugenprojekts“ ist Markus Wellmann. Lingens zweite Bürgermeisterin Monika Heinen empfing die KZ-Überlebenden aus Polen im historischen Rathaus und sagte: „Es ist mir eine große Ehre, Sie in Lingen begrüßen zu dürfen. Es ist auch ein Moment der Überlegung.“ Die zweite Bürgermeisterin bat Wieslawa Borysiewicz, Alicia Kubecka, Barbara Piotrowska, Bogdan Chrześciański, Andrzej Waclaw Korczak-Branecki und Stefan Szot offiziell nach über 70 Jahren im Namen Aller um Verzeihung und erklärte: „In einem ökumenischen Friedensgebet gedachten im Mai in Lingen viele Menschen dem Ende des größten militärischen Konfliktes in der Geschichte der Menschheit.“ In ihren Grußworten, die Marianne Drechsel-Gillner übersetzte, ging Heinen auf das Ende des zweiten Weltkrieges in Lingen ein.

Auf dem Gelände, auf dem heute die Hochschule und die Halle IV mit der Kunsthalle beherbergt ist, hat vor und während des Krieges das Reichsbahn-Ausbesserungswerk (RAW) gestanden. Es hat mit seinen Reparaturwerkstätten für Dampfloks und Waggons zu den kriegswichtigen Betrieben in Lingen gezählt. Für die deutschen Eroberungskriege und die Versorgung der deutschen Besatzungstruppen war ein funktionierendes Eisenbahnwesen unbedingt notwendig gewesen. Monika Heinen erwähnte, dass 1938 im RAW 1400 Menschen gearbeitet hätten. Im Herbst 1942 sei die gesamte Lokabteilung mit 250 Mitarbeitern ausgelagert und in das Eisenbahnausbesserungswerk im ukrainischen Saporoshje überführt worden, erklärte Heinen und betonte: „Nach der deutschen Niederlage von Stalingrad und dem Vorrücken der Roten Armee wurde die Lingener Lokabteilung mehrfach bis auf die Krim und schließlich in das Baltikum zurückverlegt. Im RAW Lingen wurde der Betrieb bis kurz vor Kriegsende Anfang April 1945 mit Frauen und ausländischen Zwangsarbeitern aus der Ukraine, den Niederlanden und Kriegsgefangenen aus Frankreich, Belgien, Italien und Russland.“ Zum dunkelsten Kapitel in der Geschichte Lingens zähle, dass im Altkreis Mitte August 1943 über 1.400 Kriegsgefangene im Arbeitseinsatz gewesen seien, so Heinen, die ergänzte: „Viele arbeiteten in der Landwirtschaft, das RAW war aber der Betrieb mit den meisten Zwangsarbeitern, in dem im Mai 1944 insgesamt 507 Zwangsarbeiter, 247 Kriegsgefangene und 262 Fremdarbeiter arbeiteten. Die Ostarbeiter erhielten weniger Lohn, waren rechtlich benachteiligt und bekamen eine schlechtere Verpflegung. Sie kamen überwiegend bei Reinigungsarbeiten und einfacheren Hilfstätigkeiten zum Einsatz, wurden zu Arbeitskolonnen zusammengefasst und unterstanden einem deutschen Vorarbeiter.“

Die schweren Luftangriffe am 21. Februar und am 21. November 1944 hätten in erster Linie dem RAW gegolten. Dabei seien neben zahlreichen Zivilisten und Eisenbahnern auch Kriegsgefangene sowie Zwangsarbeiter ums Leben gekommen, da man ihnen den Zugang zum Bunker verwehrt habe. Die Werksanlagen seien größtenteils zerstört worden. „46 Jahre nach Kriegsende folgten 1991 ehemalige Zwangsarbeiter aus der Ukraine der Einladung der Stadt und besuchten Lingen. Zehn Jahre später wurde als Erinnerung für die Zwangsarbeiter an der Halle IV ein Denkmal vom Lingener Künstler Friedel Kunst enthüllt.“

Als 2012 polnische KZ-Gefangene Lingen besuchten, sagten sie: „Wir müssen aufpassen und alles Notwendige tun, damit sich die Vergangenheit nicht wiederholt und dass sie das Erlebte nicht vergessen können, nur christlich verzeihen.“ Heinen sagte: „Nach über 70 Jahren möchte ich im Namen Aller um Verzeihung bitten. Sich zu erinnern ist für Sie sicher nicht leicht und oft sehr schmerzhaft. Doch vielleicht kann die Begegnung mit der Vergangenheit für Sie auch ein kleines Stück Lebens- und Leidensbewältigung sein. Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren Besuch.“

Die Damen und Herren aus Polen freuten sich besonders, dass ihnen die Jugend interessiert zuhöre. Sie waren aber ebenso glücklich, dass sie bei vielen Exkursionen in Lingen und der Region so viele liebe Menschen kennengelernt haben. Sie wurden dabei von der Vorsitzenden des LWH-Trägervereins, Dr. Birgit Stoßberg begleitet.

Zur Person:

Alicia Kubecka wurde am 5. Februar 1927 in Warszawa (Warschau) geboren und am 6. September 1945 in das KZ Ravensbrück deportiert, wo sie am 2. Mai 1945 befreit wurde.

Bogdan Chrześciański wurde am 7. Januar 1945 im KZ Auschwitz-Birkenau geboren. Sein Vater starb am 5. Januar im KZ Natzweiler, Bogdan und seine Mutter Henryka wurden am 27. Januar 1945 befreit.   Andrzej Waclaw Korczak-Branecki wurde am 15 Januar 1930 in Warszawa geboren. Er wurde am 12. September 1944 ins das KZ Dachau, am 26. Dezember in das KZ Buchenwald, am 25. Januar 1945 in das KZ Natzweiler, im April 1945 in das KZ Flossenbürg und Ende April in das KTZ Dachau deportiert. Andrzej Waclaw überlebte dabei auch zwei Todesmärsche. Am 29. April 1945 wurde er von US-Truppen befreit.

Wieslawa Borysiewicz wurde am 31. Juli 1929 in Warszawa geboren. Nach dem Warschauer Aufstand wurde sie verhaftet und durchschritt am 12. August 1944 das Todestor des KZ Auschwitz-Birkenau. Am 17. Januar 1945 wurde sie in ein Außenlager des KZ Sachsenhausen verlegt. Danach kam sie kurzzeitig nach Leipzig und dann nach Berlin, wo sie befreit wurde.

Barbara Piotrowska wurde am 30. November 1935 in Lwów (Lemberg) geboren. Im September 1944 wurde sie von den Nazis zunächst in das Durchgangslager Pruszków bei Warszawa gebracht und später in das KZ Ravensbrück. Nach dem Todesmarsch Richtung Weimar wurden sie von den US-Truppen befreit.

Schullandschaft in Lingen sehr gut aufgestellt Neue Rektorin der Friedensschule präsentierte sich im Schulausschuss

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Lingen. Ein Jahr ist Ulla Maaß-Brüggemann nun bereits Rektorin der Friedensschule in Lingen. In der letzten Sitzung des Schaulausschusses stellte sie den Mitgliedern sich und ihr pädagogisches Konzept vor und überzeugte. Sie sehe es als Stärke der Friedensschule, dass diese offen für alle Schüler sei, sagte die Schulleiterin. „Angst vor Konkurrenz müssen wir nur haben, wenn wir selbst nicht gut genug sind und das ist nicht der Fall“, so die Schulleiterin, die damit alle Bedenken ausräumen konnte.
Die Ausgangslage im letzten Jahr sei gut gewesen. „Ich habe hier ein engagiertes Kollegium, ein schönes Schulgebäude, prozess- und zielorientierte Konzepte und vor allem tolle Schülerinnen und Schüler vorgefunden“, erläuterte Ulla Maaß-Brüggemann. Als neue Projekte nannte das Leitungsteam um die Schulleiterin mit Konrektorin Tomke Lüttel und dem zweiten Konrektor Jan Zevenhuizen die Big-Band-Klasse der Schule sowie den Trainingsraum für Schüler, die im Unterricht stören. Das Konzept laufe an anderen Schulen bereits sehr erfolgreich. Außerdem seien sowohl an der Friedensschule als auch an der Marienschule im nächsten Schuljahr Sprachlernklassen für Flüchtlinge geplant. Nicht zuletzt habe die Schule ein neues Logo, Leitbild und Internetseite eingeführt.
Fachbereichsleiterin Sandra Sollmann konnte nach den Ausführungen der Schulleiterin berichten, dass sich deren gute Arbeit auch in den Anmeldezahlen niederschlage. „Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler werden im neuen Schuljahr in der fünften Klasse der Friedensschule starten und damit in etwa so viele wie an der Marienschule in Trägerschaft des Bistums“, so Sandra Sollmann. „Die Friedensschule wird also ihr Ziel erreichen und  zwei Hauptschul- und drei Realschulklassen bilden können.“ Die schulfachliche Dezernentin der Landesschulbehörde Jutta Reinhardt ergänzte, dass die Schullandschaft in Lingen sehr gut aufgestellt sei und am Ort alle weiterführenden Schulformen angeboten würden, die das Niedersächsische Schulgesetz hergebe.

Neben der Vorstellung der neuen Rektorin und einem Zwischenstand zu den Anmeldezahlen stand auch der Teilhaushalt Schule des Fachbereichs Schule und Sport auf der Tagesordnung. Die Ausschussmitglieder stimmten mehrheitlich dafür.

 

Stationslauf voller Erfolg Stadtjugendring lud zum Mitmachen und Kennenlernen ein

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Lingen. Zum Mitmachen forderte der Stadtjugendring Lingen die Gäste des 3. Jugendfreizeittages auf. Rund 500 Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit die verschiedene Vereine und Verbände der Stadt in einem Stationslauf kennenzulernen. An den einzelnen Ständen lagen Stationslaufzettel und ein Stempel bereit, damit die Teilnehmer entsprechend Stempel sammeln konnten. Allen, die bei mindestens fünf Ständen dabei waren, lockten attraktive Preise. Neben vielen kleineren Geschenken gab es ein Tablet, Handy, Handyboxen und verschiedene Gutscheine zu gewinnen. Auf diesem Wege noch mal einen großen Dank an die großzügigen Sponsoren Mediamarkt, Linus Lingen, Erdölraffinerie BP, Volksbank, Sparkasse und an die beiden Eisdielen San Marco und Toscani.

Um 17.30 Uhr wurden dann die Gewinner gezogen und bekamen von der Ersten Vorsitzendes des Stadtjugendringes, Nanni Müller, und Daniel Lübken, Geschäftsführer des Stadtjugendringes ihre Preise überreicht. Die Freude über die Gewinne stand allen glücklichen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben.

 

 

City Afterwork auf dem Marktplatz Lingen Erstmals mit Bierspezialitäten im Angebot

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Lingen. Schöner könnte der Feierabend kaum sein: Am kommenden Donnerstag, 16. Juli, laden ab 18 Uhr der Q-Barfly Cocktailservice in Kooperation mit der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT) zur Freiluft-Sommerparty auf den Lingener Marktplatz ein. Der Eintritt ist wie immer frei. In lockerer Atmosphäre veredeln kühle Drinks und Musik den Feierabend und verwandeln den Marktplatz in eine große Tanzfläche. Bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen schmecken alkoholfreie Cocktails, die Klassiker Caipirinha oder Mojito oder auch – erstmals in diesem Jahr – besondere Bierspezialitäten in der Abendsonne auf dem Lingener Marktplatz besonders gut. DJ Maik wird die Gäste mit sommerlicher Lounge-Musik unterhalten, dazu Liegestühle und sommerliche Deko und fertig ist das Urlaubs-Feeling.

DB schließt Reisezentren in Meppen, Lingen und Papenburg

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 Bürgermeister kritisieren Entwicklung 

Lingen. Die Deutsche Bahn AG wird ihre Reisezentren in Meppen, Lingen und Papenburg zum Jahresende schließen. Bürgermeister Helmut Knurbein (Meppen), Oberbürgermeister Dieter Krone (Lingen) und Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (Papenburg) kritisieren diese Entwicklung und fordern weiterhin qualifizierte Serviceangebote für die Städte.

Ab dem 12. Dezember übernimmt die Westfalenbahn den Nahverkehr zwischen Münster und Norddeich. Die Fernverbindungen bleiben weiter in der Hand der Deutschen Bahn AG (DB). Als einen „bitteren Wermutstropfen“ sehen die Bürgermeister Knurbein, Krone und Bechtluft die daraus resultierende Schließung der Reisezentren in Meppen, Lingen und Papenburg. Ab Januar erhalten Reisende keine Auskünfte mehr zu den IC-Fernverkehrszügen. Dies bestätigte die DB Mobility Logistics AG auf Anfrage. „Wir kritisieren diese Entwicklung aufs Schärfste“, betonen die Rathauschefs. Insbesondere für die ältere Generation, aber auch für die Reisenden, die nur selten mit der Bahn unterwegs sind, sei ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort immens wichtig.

Erst Anfang dieses Monats hat die Stadt Meppen ihren neuen Bahnhof eingeweiht. „Umfangreichen Investitionen, beispielsweise in den barrierefreien Ausbau, haben aus dem Meppener Bahnhof in seiner Funktion als Knotenpunkt des Personennah- und Fernverkehrs ein Aufenthaltsort mit Wohlfühlcharakter geschaffen“, betont Bürgermeister Knurbein. Der Wegfall der DB-Schalter bedeute allerdings einen großen Verlust für die Bahnkunden.

Dem schließt sich auch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone an: „Gerade in den stark frequentierten Städten fängt komfortables Bahnreisen bereits beim Ticketkauf an.“ Bürgermeister Bechtluft ergänzt: „Die Fahrkartenautomaten sollten lediglich ergänzendes Serviceangebot sein.“