Größtes Apfelfest im Emsland in Clusorth-Bramhar Julia Hinken aus Ramsel ist neue Apfelkönigin

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Nach dem Apfelfest 2015 am Sonntag in Clusorth-Bramhar blickt Hauptorganisatorin Monika Menke auf sehr viel Arbeit zurück, die vor und während des Festes zu bewältigen war. Alles in allem ist sie aber sehr zufrieden, denn der Zulauf an Besuchern war enorm, sodass der kleine Ortsteil Lingens übervölkert war.

Lingen-Clusorth-Bramhar. Höhepunkt des 9. Festes rund um den Apfel war die Krönung der neuen Apfelkönigin Julia Hinken aus Ramsel. „Unsere Königinnen sind Repräsentanten des Apfelfest und Aushängeschild für Clusorth-Bramhar“, sagte Monika Menke (Lingen), bei der Fäden des Apfelfestes zusammenliefen. “Die Apfelkönigin 2014 Janina Fastabend hat sogar Ministerpräsidenten Stephan Weil in Hannover besucht.“ Am Sonntagnachmittag übergab Janina Fastabend die Krone aus Kirschen und Äpfel, das Zepter und die Schärpe weiter an Julia Hinken.

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Rund um den Gasthof Niemann und dem Hof Krone-Raue mit der Streuobstwiese und neuem Bienenunterstand hatten 80 Aussteller ihre Stände aufgereiht. Ein Schäfer führte mit seinen 60 Tieren die Hütekunst vor, die Ferkel von bunten Bentheimer Landschweinen grunzten in ihrer Box, ein Alpaka-Farmer aus Lohne verarbeitete die samtweiche Wolle der domestizierten Kamelart und der Heimatverein Salzbergen demonstrierte mit alten Geräten das Waschen zu Omas Zeiten. Die Bawinkler Heimatfreunde boten ein gutes Tröpfchen an und auf der Reeperbahn wurden unterschiedlich dicke Seile gedreht.

Eine mobile Mosterei presste Äpfel zu frischem Saft, „Erpelpannekoken“ gab es mit Apfelmus und auch die Apfelbratwurst war ein Genuss. Von jedem was für jeden Geschmack war dabei. Der ellenlange Apfelstrudel aus der Bäckerei und Konditorei Köbbe mundetet genauso wie die vielen, verschiedenen Varianten an Apfelkuchen und Gebäck. Was man alles aus Kürbis machen kann weckte genauso das Interesse der unzähligen Besucher aus nah und fern wie die unterschiedlichen Handarbeiten am Spinnrad. Alte Künste wie Klöppeln, Flechten, Stricken oder Häkeln wurden vorgestellt. Die Steinmetzin und der Schmied ließen sich über die Schulter schauen.

„Es war alles in allem wieder ein gelungenes Fest“, resümierte Monika Menke und sagte: „Die viele Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. Deren Ergebnis und die hervorragende Resonanz ist gleichzeitig Ansporn für das zehnte Apfelfest im nächsten Jahr.“

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