Heimat bis ins hohe Alter

Spelle – Frei unter dem Motto „Leben in der Samtgemeinde Spelle/Wohnen im Alter“ wird sich die Kommune auf bevorstehende Herausforderungen des demographischen Wandels im ländlichen Raum vorbereiten.

IMG_9373

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (rechts) lud die Vertreter des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 unter der Leitung von Thomas Nerlinger (2. v. l.), den Demografie-Beauftragten des Landkreises Emsland Walter Pengemann (4. v. l.), Gerd Schierenbeck (Landesvorsitzender der Bundesinitiative 50plus) (links) sowie weitere Vertreter des Projektes in das Speller Rathaus ein.

Mit der alternden Bevölkerung ändern sich die Ansprüche an die Umgebung. „Mit dem Projekt ‚Dorfgemeinschaft 2.0‘ sollen Konzepte und Ideen erarbeitet werden, um älteren Menschen in ländlichen Regionen ein längeres Leben in ihrem gewohnten Umfeld zu ermöglichen. Betroffen hiervon sind sämtliche Themenbereiche wie Wohnen, Mobilität, Nahversorgung, medizinische Versorgung usw.“, erklärte Thomas Nerlinger, Projektleiter und Geschäftsführer des Vereins. Gerade zu den jeweiligen Bereichen werden momentan intensive Gespräche sowie Gedankenaustausche mit den Vertretern des Landkreises Emsland, dem Bundesverband 50plus, der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) südliches Emsland sowie der Samtgemeinde Spelle geführt um die bestmöglichsten Rahmenbedingungen zu schaffen. „Heute schon an morgen denken! Der demografische Wandel wird Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden haben und ist schon jetzt ein wichtiges Thema für Kommunen. Es ist von enormer Bedeutung das die älteren Bürgerinnen und Bürger von diesem Projekt profitieren und somit die Thematik Wohnen mit Zukunft in Spelle umgesetzt wird“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Am Mittwoch, 30. August 2017 findet in den Räumlichkeiten des Wöhlehofes die Jahresveranstaltung des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 statt. Es werden die bisher erreichten Ergebnisse sowie modellhafte Erfahrungen aus der Region sowie praktische Vorschläge vorgestellt. Ebenso sollen durch Gesprächsrunden die Besucher aktiv mit einbezogen werden. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Tagged . Bookmark the permalink.

Comments are closed.