Heinz Rolfes zum Ehrenmittglied des Lingener Stadtrates ernannt Stadt Lingen ehrt politisches Urgestein

Lingen. Zum Ehrenmitglied des Stadtrats hat Oberbürgermeister Dieter Krone das langjährige Rats-, Kreis- und Landtagsmitglied Heinz Rolfes ernannt. Die Stadt Lingen honoriere damit das Lebenswerk eines politischen Urgesteins, erklärte der Oberbürgermeister.

Heinz Rolfes kann auf eine beeindruckende kommunalpolitische Laufbahn zurückblicken. Bereits im Alter von 21 Jahren wurde er für die CDU in den Ortsrat und zwei Jahre später in den Lingener Stadtrat gewählt. Einige Jahre später folgte die Wahl zum Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags, in dem er bis 2017 den Wahlkreis Lingen vertrat. Über viele Jahre hatte er ebenfalls das Amt des Stellvertretenden Landrates des Landkreises Emsland inne. Auch heute ist Heinz Rolfes nach wie vor aktiv: als Vorsitzender des SKM und im Kuratorium des Bonifatius Hospitals. „In Lingen warst du Stimme und Gesicht deiner Fraktion und hast dieser durch dein Auftreten Profil und Anerkennung verschafft“, erklärte Dieter Krone. „Dabei war deine scharfsinnige Zunge gleichermaßen geliebt und gefürchtet. Aber auf dein Wort war Verlass.“ Dieter Krone dankte Heinz Rolfes für seine herausragenden Leistungen und Dienste für die Stadt Lingen und überreichte ihm unter langanhaltendem Applaus die Urkunde.

Heinz Rolfes erklärte in den anschließenden Dankesworten, dass er seine politische Laufbahn nicht geplant habe. „Wir haben einen Sportverein gegründet und wollten diesem natürlich Gehör in den politischen Gremien verschaffen.“ Lingen sei damals noch eine andere Stadt gewesen: ohne Fußgängerzone, ohne Konrad-Adenauer-Ring und auch der IndustriePark habe noch in den Kinderschuhen gesteckt. Lingen habe eine enorme wirtschaftliche Entwicklung erfahren, erklärte Rolfes. Sorgen bereite ihm derzeit allerdings der Rechtsruck in Europa sowie die politische Debatte, die derzeit auch in Deutschland geführt werde. „Wir haben nie darunter gelitten, dass Menschen zu uns gekommen sind, sondern ganz im Gegenteil: Wir haben dadurch gewonnen“, betonte der ehemalige Landtagsabgeordnete. Heinz Rolfes betonte auch noch einmal die Bedeutung der Hochschule für den Standort Lingen, erklärte aber zugleich, dass bei allem technischen Fortschritt immer der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse. „Die Technik soll Dienstleistung und Hilfe für den Menschen sein und nicht der Menschen der Sklave der Technik“, so Rolfes. Die Ungeduld werde im Alter immer größer, erklärte das neue Ehrenratsmitglied. Er bedankte sich aber bei dem Rat für diese große Auszeichnung und zollte der Verwaltung Dank für ihre Arbeit als Dienstleister für die Bürger.

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