Kontrolle des Schwerlastverkehrs auf der A 30: Vier von zehn Fahrzeugen mit technischen Mängeln oder Beanstandungen bei der Ladung – 15 Lkw dürfen nicht weiterfahren

Mit einer Kontrollaktion auf der Bundesautobahn 30 hat die Polizei am Donnerstag, 15. Oktober, den gewerblichen Personen- und Güterverkehr genauer ins Visier genommen. Auf dem Parkplatz „Rottkamp“ bei Bissendorf überprüften die Beamten insgesamt 74 Fahrzeuge. Geachtet wurde beispielsweise auf Lenk- und Ruhezeiten, mögliche Tachomanipulationen, Ladungssicherungen,
Überladungen und technische Mängel. Die Bilanz: 62 Verstöße, darunter insbesondere technische Mängel sowie Beanstandungen bei der Ladung.

Besonders negativ fiel ein mit drei Sattelzugmaschinen beladener Transport-Lkw auf, der nur noch mittels automatischer Vollbremsung zum Stehen kam, weil die Bremsen just im Moment des Auffahrens auf den Parkplatz ausgefallen waren. Bei einem anderen Sattelauflieger funktionierten nur noch drei von sechs Bremsscheiben. „Wer mit so gravierenden Mängeln im Straßenverkehr unterwegs ist, der fährt eine tickende Zeitbombe“, sagt Manfred Tapken, Leiter der Regionalen Kontrollgruppe. „Das ist lebensmüde und verantwortungslos.“ Insgesamt ahndeten die Beamten 15 Verstöße wegen technischer Mängel. In acht Fällen wurde dabei die Weiterfahrt untersagt.

Ein weiteres großes Thema bei der Kontrolle: Überladung und eine unzureichende Sicherung der Ladung. So stellten die Beamten unter anderem einen Lkw fest, der sein zulässiges Gesamtgewicht um mehr als 40 Prozent überschritten hatte. Insgesamt beanstandete die Polizei beim Thema Ladung 16 Verstöße. In sieben Fällen durfte die Reise nicht fortgesetzt werden.

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