Lingener Leinpfadbrücke ist wieder am „Alten Hafen“ zurück „Liebesschlösser“ blieben bei der Sanierung erhalten

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist in Lingen die Leinpfadbrücke am „Alten Hafen“  an ihrem angestammten Platz zurück. Sie war im November 2016 demontiert worden und per Schiff über den Dortmund-Ems-Kanal und der Ems nach Fresenburg bei Lathen gebracht worden. Die so genannten „Liebesschlösser“ konnten bei der Sanierung erhalten werden.

Lingen Leinpfadbruecke am Alten Hafen ESM3 (3)

Lingen. Die unter Denkmalschutz stehende Leinpfadbrücke am „Alten Hafen“ musste aus statischen Gründen saniert werden. Da sich dies vor Ort aus verschiedenen Gründen als äußerst schwierig gestaltete, wurde die Stahlkonstruktion im Herbst 2016 mit zwei Schwerlastkränen demontiert, auf einem Ponton angelegt und über den Schifffahrtsweg Dortmund-Ems-Kanal und Ems zu der mit der Sanierung beauftragten Firma nach Fresenburg ausgeschwommen.

„Die 35 Meter lange Stahlfachwerkbrücke wurde witterungsgeschützt in einer Werkshalle aufgearbeitet und erstrahlt jetzt wieder im neuen Glanz. Nach erfolgreicher Sanierung kam das Bauwerk auf demselben Weg wieder nach Lingen zurück. Zwei Schlepper brachten den Ponton, auf dem sich die Brücke und zwei Schwerlastkränen befanden, in Position und die Leinpfadbrücke wurde wieder am alten Standort installiert. Auch die 50 Liebesschlösser sind am Geländer geblieben“, erklärte Fachbereichsleiter für Tiefbau, Georg Tieben. Auch die veranschlagten Kosten seien im Rahmen geblieben.

Lingen Leinpfadbruecke am Alten Hafen ESM3 (1) Lingen Leinpfadbruecke am Alten Hafen ESM3 (2)

Pünktlich zur Radfahrsaison Frühjahr 2017 kann die Brücke nach Restarbeiten an den Widerlagern und Verlegen der Holzbohlen wieder genutzt werden.

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