Mobiler Hochwasserschutz an der Emsgalerie

Das Thema Hochwasserschutz ist auch im Zuge des Rahmenplans Innenstadt und dem Umbau- und der Modernisierungsmaßnahmen an der Ems ein wichtiges Thema. Gerade im Bereich der jetzigen Emsgalerie am Kettelerufer sollen zukünftig mobile Hochwasserschutzmauern für Sicherheit sorgen.

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Um den Besucherinnen und Besuchern einen unverbauten Blick auf die Ems ermöglichen zu können, wurde der 1946 als stabile Mauer errichtete Hochwasserschutz auf Höhe der neuen Emsgalerie in einer Länge von 75 Metern abgerissen und für den Aufbau eines mobilen Hochwasserschutzes vorbereitet. Bezahlt wird die neue Mauer vom Investor der Emsgalerie.

Gestern nun wurden die etwa 130 Elemente aus Aluminium von der Firma GOH, Gesellschaft für Operativen Hochwasserschutz mbH aus Köln angeliefert und testweise aufgebaut, um zu prüfen, ob die Mauer im Ernstfall auch hält und alle Elemente auch richtig passen. Die etwa drei Meter langen Elemente werden in fest einbetonierte T-Träger eingelegt. Gummilippen dichten die Elemente gegeneinander und zum Boden hin ab. Dauerhaft eingelagert werden die Alu-Elemente auf dem Gelände der Kläranlage Nord.

Etwa eine Stunde dauerte der Aufbau der gesamten einen Meter hohen Mauer, der von den Technischen Betrieben und dem THW durchgeführt wurde. Martin Forstmann, Leiter Planen und Bauen der Technischen Betriebe Rheine, erläuterte der Presse den Aufbau und beantwortete die Fragen zum Thema Montage und Demontage, Systempflege und Lagerung der mobilen Teile.

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