Probefahrt mit einem Amphibienfahrzeug fiel buchstäblich für einen Speller ins Wasser -Laut Aussage des Fahrers konnten sich alle Insassen eigenständig befreien. (VIDEO)

Foto: ES Media Spelle

Embüren– Am Sonntagabend um 17.55 Uhr wurde die Feuerwehr Emsbüren mit dem Alarmstichwort PKW im Wasser alarmiert. Zwei Erwachsene wollten mit zwei Kindern (beide 4,5 Jahre alt) mit einem Amphibienfahrzeug die Ems erkunden. Die Strömung war jedoch stärker als gedacht und so sollte es schnell wieder zurück an Land gehen. Sie fuhren mit dem Kettenfahrzeug eine Böschung hinauf und standen aufeiner Wiese. Da sie hier nicht weiterkamen und eine sogenannte Panzerstraße ganz in der Nähe war, entschlossen sie sich wieder in die Ems zurück zu fahren, um die Panzerstraße zu erreichen. Plötzlich spielten die Bremsen der Kettenfahrzeug nicht mehr mit. Das Fahrzeug drohte unkontrolliert in die Ems zu rutschen. Der Fahrzeuglenker entschloss sich daraufhin, alle Insassen umgehend aussteigen zu lassen. Während die Erwachsenen noch recht nass wurden, konnten die Kinder fast trocken an Land kommen. Sie konnten dann nur noch zusehen, wie das Gefährt in der Ems verschwand.
Die Feuerwehr Emsbüren und Taucher der DLRG Lingen wurden alarmiert und machten sich auf die Suche. Mit Booten und Tauchern konnte das Fahrzeug ausfindig gemacht werden. Ein Seil wurde angebracht und eine Seilwinde vom Feuerwehrfahzeug zog das Amphibienfahrzeug Richtung Ufer. Das Gespann brachte den Einsatzkräften jedoch kein Glück. Kurz vor dem Land riss das Seil und die Taucher mussten erneut ins Wasser und das Seil anbringen. Dann wurde das Fahrzeug an Land gezogen. Da das Amphibienfahrzeug es für Wasser ausgelegt ist, gab es keinen Austritt von Betriebsstoffen. Ob es auch noch anspringen wird, kann erst ausprobiert werden, wenn das Führerhaus wieder halbwegs trocken ist.

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