Rot-Grün schließt Förderschulen in Lingen, Emsbüren und Freren

Junge Union

Junge Union Lingen kritisiert Schulgesetznovelle der Landesregierung

Mit dem neuen Schulgesetz gehen massive Schließungen der Förderschule Lernen im gesamten Land Niedersachsen einher. Auch die örtliche Pestalozzischule in Lingen, die Hermann-Gmeiner-Schule in Emsbüren, sowie die Paul-Moor-Schule in Freren sind davon betroffen. „Inklusion ohne Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen wird den Stresstest Schulalltag nicht bestehen. In den Regelschulen mit Klassenstärken von bis zu 30 Schülern erhalten die betroffenen Kinder keine ausreichende Förderung. Durch die Schließung überfordert Rot-Grün die Schüler und nimmt ihnen die Wahlmöglichkeit“, erklärt Andreas Krummen, Kreisvorsitzender der Jungen Union im Altkreis Lingen. Ferner führt dies auch zu einer Überstrapazierung der Leistungsfähigkeit der Lehrkräfte. „Die Betreuung von förderbedürftigen Schülerinnen und Schülern bedarf eine darauf ausgelegte qualifizierende Ausbildung. Dies ist jedoch gar nicht in dem hierfür benötigten Maße an der Hochschule vorgesehen“, erläutert dieser weiter.

Das neue Schulgesetz, das am Mittwoch, den 3. Juni von der rot-grünen „Ein-Stimmen-Mehrheit“ im Plenum beschlossen werden soll, verändert die gesamte Bildungslandschaft in Niedersachsen nachhaltig: Mit der Aufwertung der IGS zur ersetzenden Schulform müssen Schulträger neben einer IGS künftig keine weiteren Schulen mehr vorhalten – weder Haupt-, Real- oder Oberschulen, noch Gymnasien. Durch die Gesetzesnovelle droht den Gymnasien ein Tod auf Raten, denn die rot-grüne Landesregierung ist der Ansicht, dass Schüler täglich 2,5 Stunden Fahrtzeit zum nächsten Gymnasium zumutbar seien. „Auf Dauer bedeutet das weniger Gymnasien in der Fläche. Solch eine lange Fahrtzeit hält langfristig kein Schüler aus“, ist sich Jonas Roosmann sicher. Darüber hinaus soll mit diesem Beschluss auch die Schullaufbahnempfehlung am Ende der Grundschulzeit abgeschafft werden. Dadurch wurde den Eltern bislang die Möglichkeit gegeben, eine fachliche Hilfestellung durch die Lehrer zu bekommen, welche Schulform die Fähigkeiten ihrer Kinder am besten fördern wird. Diese war jedoch nicht bindend und Eltern konnten ihre Kinder auch unabhängig dieser Einschätzung bei einer anderen Schulform anmelden. „Hier wird sowohl den Eltern und Schülern, als auch den Schulen eine sachgerechte Orientierung über den weiteren Bildungsgang unnötig erschwert. Der Leistungsgedanke soll anscheinend nach dem Willen von Rot-Grün vollkommen aus den Schulen verschwinden“, empört sich Andreas Krummen. Zu guter Letzt missachten SPD und Grüne alle Petitionen, die sich gegen die drastischen Konsequenzen des Schulgesetzes wandten. „Über 100.000 Menschen haben diese Petitionen unterzeichnet und die rot-grüne Landtagsmehrheit wischt diese Bedenken in 5 Minuten im Landtag vom Tisch. So geht man mit den Menschen nicht um“, so die Pressesprecherin Imke Kropik abschließend

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