Schul- und Vereinssport zieht wieder in Turnhallen ein Räumung der Flüchtlingsunterkünfte: BBS Wirtschaft in Lingen macht den Anfang

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Meppen. Mit der Inbetriebnahme der ehemaligen ADO-Hallen in Aschendorf als Notunterkunft können die derzeit für die Flüchtlingsunterbringung verwendeten Sporthallen in Lingen, Meppen und Sögel künftig wieder für den Schul- und Vereinssport genutzt werden. Als erste Notunterkunft kann die Sporthalle der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Lingen für ihre eigentliche Nutzung frei gegeben werden. Diese steht ab Montag, 18. Januar, der Schule und den Vereinen wieder zur Verfügung. 

Als nächstes folgt die Sporthalle des kreiseigenen Gymnasiums Georgianum in Lingen, in der sich derzeit noch 92 (Stand 12. Januar) Flüchtlinge befinden. Diese werden am Dienstag, 19. Januar, in die ehemaligen ADO-Hallen umziehen. „Anschließend findet die Räumung der Sporthalle statt, d. h. alle Bauzäune sowie Betten kommen raus, Elektrik und Wasserleitung werden zurückgebaut und der Bodenschutz wird entfernt“, erläutert Landrat Reinhard Winter. In den darauf folgenden Tagen wird die Halle in Augenschein genommen und mögliche Schäden werden behoben, so dass nach der Abnahme des Gebäudes der Schul- und Vereinssport frühestens in der ersten Februarwoche stattfinden kann.

Bei der Notunterkunft in der Turnhalle der gemeindeeigenen Oberschule in Sögel ist geplant, den Umzug der aktuell 126 Flüchtlinge ab Mittwoch, 20. Januar, durchzuführen, so dass einen Tag später auch hier die Räumung des Gebäudes erfolgen kann. Die Halle soll entgegen anders lautender Meldungen künftig nicht mehr für Flüchtlinge genutzt werden. Ein genauer Zeitpunkt an dem, nach Abnahme und Freigabe des Gebäudes, Schulsport und Vereine wieder Zutritt haben können, steht noch nicht fest.

Dies gilt auch für die Notunterkunft in Meppen, die in der städtischen und kreiseigenen Turnhalle an den Berufsbildenden Schulen eingerichtet worden war. Sie soll nach dem Umzug der aktuell insgesamt 297 Männer, Frauen und Kinder am Donnerstag, 21. Januar, nach Aschendorf wieder rückgebaut werden.

 

 

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