Spezialeinheiten wehren Angriff mit Messer durch Schuss in den Oberschenkel ab

Festnehme

Wettringen (ots) – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, Polizei Steinfurt und Münster Am Mittwochmorgen (29.4., 09:51 Uhr) wehrten Beamte eines Spezialeinsatzkommandos den Messerangriff eines 30-Jährigen Mannes durch einen Schuss in den Oberschenkel ab. Der Vater des später Verletzten hatte seinem Sohn  an diesem Morgen erklärt, er-der Sohn-bedürfe psychiatrischer Hilfe in einer Klinik. Daraufhin drohte dieser vor seinen Eltern damit, sich mit einem von ihm ergriffenen Messer etwas anzutun. Sein Vater verließ die Wohnung und verständigte die Polizei. Vor den eingesetzten Beamten fuchtelte der 30-Jährige erneut mit dem Messer rum und schloss sich in der Wohnung ein. Da er sich auch nicht durch die Tür beruhigen ließ, wurden Spezialkräfte angefordert. Als die Polizisten des Spezialeinsatzkommandos die Wohnungstür öffnen wollten, riss der 30-jährige Wettringer die Tür auf und ging mit dem Messer auf die Beamten los. Diese wehrten den Angriff durch einem Schuss in den Oberschenkel ab. „Zum jetzigen Zeitpunkt gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Beamte in Notwehr gehandelt hat“, erklärte Oberstaatsanwalt Heribert Beck. „Warum der 30-Jährige die Beamten angegriffen hat, ist noch unklar. Die Ermittlungsbehörden haben zur Aufklärung des Gesamtgeschehens beim Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Holger Iltgen eingerichtet.“ Für den Verletzten besteht keine Lebensgefahr. Er wird zurzeit in einem Krankenhaus behandelt.

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