Zwei Speller bei der Mongol Rally ( Mit Bildergalerie)

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Alexander Schumski und Dennis Rehring

Alexander Schumski und sein Kollege Dennis Rehring  aus Spelle nehmen an der diesjährigen Mongol Rally teil. Bei der Mongol Rally nehmen dieses Jahr 340 Teams aus der ganzen Welt teil Und versuchen von London bis in die Mongolei zu fahren. Es gibt nur 3 einfache regeln: Kein Händchen halten was bedeutet keine vorgegebene Strecke, keine Unterstützung wenn man stecken bleibt und kein vorgegebener Zeitplan.

Die zweite Regel besagt das jedes Rally Auto nicht mehr als 1,3 l Hubraum haben darf. Der Grund für diese Regel ist das es günstiger für die Teams ist und es macht mehr Spaß mit einem Stadtauto durch die steppen der Mongolei zu fahren während man versucht ohne Klimaanlage bei 45 Grad im Auto nicht verrückt zu werden

Und die letze und wohl wichtigste Regel verlangt von jedem Team mindestens 1000 Pfund (1100€) an Spendengelder für eine beliebige Organisation zusammen zu sammeln.

Der offizielle Start der Rally war am 15 Juli am Goodwood Race Track in Chichester. (War jedoch nicht verpflichtend). Am Abend gab es dann zusammen mit andern Rallyfahrern eine riesige Party und dann den grossen Start am andern Morgen.

Wir haben am Abend zuvor ein kanadisches Team kennen gelernt mit denen wir dann durch England Frankreich Belgien Deutschland Tschechien Polen Slowakei Ungarn Rumänien Bulgarien Türkei Georgien und Aserbaidschan gefahren sind um uns dann vorläufig zu trennen da das kanadisch Team die Fähre nach Turkmenistan nimmt während wir die Fähre nach Kasachstan genommen haben.

Jetzt sind wir momentan in einem kleinen Dorf in Kasachstan und warten darauf dass ein anderes Team aus England hier ankommt damit wir im Konvoi zusammen nach Usbekistan fahren. Danach hoffen wir das wir die Kanadier in Samarkand, Usbekistan wieder treffen um dann die zweite höchste Straße, den Pamir Highway (definitiv kein Highway sondern eher eine Bergstraße im sehr schlechtem Zustand) zu erklimmen. Dies führt uns durch Tajikistan und Kirgisistan um dann wieder nach Kasachstan einzureisen. Dann fahren wir vermutlich direkt weiter nach Russland und überqueren die russisch in das wohl schwierigste Land der ganzen Rally: der Mongolei. Keine Straßen keine Zivilisation für hunderte Kilometern aber einer der schönsten Landschaften und einen Nachthimmel so klar wie nur auf wenigen Orten auf der Welt. Wenn alles glatt läuft erreichen wir Ulanbatar und fahren dann zur Ziellinie an der mongolischen russischen Grenze, Ulan Ude.

Für diese Rally  gibt es keinen Preis für den ersten der die Ziellinie erreicht. Es geht vielmehr darum überhaupt anzukommen und wenn man im Konvoi fährt fühlt sich das wie eine kleine Familie an mit der man dieses Ziel unbedingt erreichen möchte.

Spenden unter https://www.coolearth.org/campaigns/14582/mongol-rallye-2017-fundraising/

Fotos: ©Alexander Schumski

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