Artikel vom 11. Februar 2026
Die ADAC Luftrettung betreibt 60 Rettungshubschrauber der Typen EC135 und H145. Deren Pilotinnen und Piloten flogen im letzten Jahr von 37 Stationen aus 48.908 Einsätzen (2024: 49.048). Einer der fliegenden „gelben Engel“ ist „Christoph Europa 2” in Rheine, der 1035 Mal schnelle Hilfe aus der Luft brachte. Hauptursache waren: Verletzungen nach Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfällen.
Rheine. Die sechs in Nordrhein-Westfalen stationierten Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung sind 2025 zu 6512 Einsätzen geflogen (2024: 6752). Zu ihnen zählt der in Rheine stationierte „Christoph Europa 2”, der im letzten Jahre 1035 Mal aufgestiegen war, um schnelle Hilfe aus der Luft zu bringen.
Ursache Nummer eins der Einsätze der ADAC Rettungshubschrauber (RTH) waren ca. 42 Prozent Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Notfälle des Herzkreislauf-Systems (z.B. Herzinfarkt) machten 22 Prozent aus und neurologische Notfälle wie zum Beispiel ein Schlaganfall 15 Prozent.
Der exzellent ausgestattete „Christoph Europa 2” in Rheine ist auf dem Deck des Parkhauses an der Lindenstraße stationiert. Das Team: Pilot, Notarzt und ein Notfallsanitäter, ist jeden Tag von sieben Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Der „gelbe Engel“ fliegt in einem Einsatzradius von 50 bis 70 Kilometern für die Notfallrettung in die Gebiete der Landkreise Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Emsland, Osnabrück, Steinfurt, das nördliche Nord-Rhein-Westfalen und die benachbarten Niederlande. Dabei erreicht der RTH zum Beispiel Nordhorn oder Lingen in nur fünf Minuten.
Der RTH bietet eine qualitativ hochwertige, medizinische Versorgung der Patienten im Zusammenspiel mit größtmöglicher Sicherheit im Flugbetrieb. Da bei einem Notfall jede Sekunde zählt, ist der RTH ein sehr wichtiges Bindeglied in der Rettungskette. Das Team fliegt gegen die Zeit für das Leben. Nach der Alarmierung geht der RTH in die Luft und fliegt geradewegs zum Einsatzort. Dabei unterstützt er nicht nur das weltweit vorbildliche Rettungssystem des bodengebundenen Rettungsdienstes, sondern sichert ebenso die Versorgung von Patienten in für Rettungs- und Notarztwagen schlecht erreichbarem Gelände. Auch bei längeren Anfahrtswegen für den Rettungsdienst in ländlichen Regionen kommt die schnellste Hilfe aus der Luft.
Bei einem Verkehrsunfall oder Herzinfarkt, Schlaganfall und sonstige lebensbedrohliche Situationen geht der „Christoph Europa 2“ in die Luft, um Menschen in Gefahr schnellstens Hilfe zu bringen. Im Falle eines Falles ist aber entscheidend, dass beim Notruf die genauen Angaben gemacht würden: Was ist passiert – wie, wann und wo? Wie viele Verletzte mit welcher Verletzungsart gibt es? Brennt es? Sind Personen eingeklemmt, verschüttet oder vermisst?
Die Pilotinnen Piloten in Rheine bemängeln: „Wenn wir die Einsatzstelle anfliegen, wirbelt unsere drei Tonnen schwere Maschine öfter mal Gegenstände auf oder wehen sie um. Nicht immer ist an den Einsatzstellen genügend Freiraum für die Landung vorhanden. Besonders Autofahrer, die im letzten Moment unter dem Helikopter herfahren, sind ein sehr großes Risiko und verzögern unseren Einsatz. Fliegen wir eine Häuserzeilen oder einzelne Wohnhäuser an, sollen sich Personen durch winken z. B. mit Leuchten oder grellfarbenen Geneständen bemerkbar machen.“
Der Tipp: In „Erster Hilfe“ (EH) ausgebildet kann jeder vor Eintreffen der Rettungsmittel lebensrettend eingreifen: Allein schon die stabile Seitenlage, das Stillen von starken Blutungen und die Kontrolle der Atmung sind hier lebensentscheidend. Eine erforderliche und eingeleitete Widerbelebungsmaßnahme mit Beatmung und Herzdruckmassage muss solange weitergeführt werden, bis der Rettungsdienst und/oder Arzt vor Ort eintreffen.
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