Gemeinderat befürwortet neue Perspektiven für die St.-Ludgerus-Kirche in Schapen

Artikel vom 25. Februar 2026

 

Schapen, In einem besonderen Rahmen hat Bürgermeisterin Petra Kleinbuntemeyer am Dienstagabend gemeinsam mit den Mitgliedern des Gemeinderates vor der St.-Ludgerus-Kirche eine öffentliche Erklärung zur künftigen Nutzung des Gebäudes abgegeben.

Im Mittelpunkt der Bekanntmachung stand ein Konzept, das den Erhalt der Kirche mit einer zusätzliche Nutzungen verbindet. Vorgesehen ist, die St.-Ludgerus-Kirche neben ihrer bisherigen Funktion schrittweise auch für gemeinschaftliche, kulturelle und informative Veranstaltungen zugänglich zu machen. Damit soll ein Raum entstehen, der sowohl Geschichte bewahrt als auch neue Impulse für das Gemeindeleben ermöglicht.

Petra Kleinbuntemeyer betonte, dass es sich um einen wichtigen Schritt für die nachhaltige Entwicklung des Ortskerns handle. Das Gebäude solle weiterhin Identifikationspunkt bleiben und zugleich als Plattform für Begegnung und Austausch dienen.

In der Ratssitzung hatte der Gemeinderat einstimmig für die Umsetzung der vorgestellten Planungen votiert. Mit diesem geschlossenen Beschluss unterstreicht das Gremium die Bedeutung des Projektes für die Zukunft Schapens.

 

Hier der Original Text der von Schapens Bürgermeisterin Petra Kleinbuntemeyer verlesen wurde:

Erklärung des Gemeinderates Schapen zur Idee der Teilumnutzung der Kath. Kirche St. Ludgerus in Schapen für weltliche und sakrale Gemeinschaftsaktivitäten

In der 1930 erbauten Kath. St. Ludgerus-Pfarrkirche in Schapen finden über 500 Personen Platz. In Zeiten stark sinkender Gottesdienstbesucherzahlen halten wir es für richtig, eine profane Teilumnutzung des bedeutenden Sakralbauwerks zu erwägen.

Unser Wunsch sollte sein, die Kirche wieder als einen „lebendigen“ Treffpunkt für die Bevölkerung zu etablieren und zugleich einen wertvollen Beitrag zu leisten, die Bausubstanz unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes und unter Aspekten der Barrierefreiheit nachhaltig aufzuwerten und zu bewahren.

Der Rat der Gemeinde Schapen spricht sich ausdrücklich dafür aus, ein öffentlich zugängliches Gemeindezentrum innerhalb des Kirchengebäudes einzurichten, um die soziale Vernetzung und ein aktives Gemeindeleben unter dem Kirchendach zu fördern. Weltliche und sakrale Aktivitäten innerhalb der Kirche kreieren einen lebendigen Ort, der weit über die Nutzung für Gottesdienste und Messen hinausgeht.

Durch die Reduzierung des Kirchenraums würde ein Bereich für die profane Nutzung zur Verfügung stehen. Der freie Platz sollte multifunktional und für unterschiedliche Nutzerkreise von Jung bis Alt für Austausch und Miteinander eingesetzt werden. So wird andächtige Stille parallel zu einem regen Gemeindeleben in einer einladenden und geschichtsträchtigen Umgebung vereint.

Es gilt, die bedeutsame St.-Ludgerus-Pfarrkirche als einen Treffpunkt für die Bevölkerung und auch für Gäste Schapens zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen, um weiterhin Kirchenfeste

zu erleben, an Gottesdiensten teilnehmen zu können sowie durch eine respektvolle Teilumnutzung weltliche und kirchliche Aktionen Seite an Seite zu ermöglichen.

Die Gemeinde Schapen stellt sich hinter diese ausgezeichnete Idee und ist bereit, dieses Vorhaben ideell und finanziell zu unterstützen.

Schapen, 24. Februar 2026

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