Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus hat nach der Winterpause die zweite Niederlage kassiert.

Artikel vom 8. März 2026

 

Spelle- Die Emsländer verloren vor 346 Zuschauern im heimischen Getränke Hoffmann Stadion das Schlagerspiel gegen Atlas Delmenhorst 1:2 (0:2).

Eine erhebliche Leistungssteigerung nach einer guten halben Stunde und vor allem in der zweiten Hälfte sowie eine siebeneinhalbminütige Nachspielzeit im zweiten Durchgang reichten nicht, um wenigstens einen Punkt gegen die stärkste Auswärtsmannschaft der Liga zu behalten. Zumindest sorgte der Gastgeber, der als beste Heimelf in die Partie gegangen war, noch für reichlich Spannung. „In der zweiten Halbzeit kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, sagte Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte. Dass es vor der Pause längst nicht wie gewünscht lief, führte er auch auf die Qualität des Gegners zurück. Der Gast zog nach Punkten und Toren mit Spitzenreiter Germania Egestorf/Langreder gleich. Spelle liegt sieben Punkte da´hinter auf Platz sieben.

Den Grundstein zum Sieg  legte die Mannschaft von Key Riebau in den ersten 30 Minuten. Atlas hatte die deutlich größeren Anteile. Der Gast verzeichnete auch die erste Möglichkeit des Spiels durch Nico Poplawski in der fünften Minute. Doch der zirkelte den Ball knapp am langen Pfosten vorbei. Die nächsten Warnschüsse gaben erneut Poplawski und Marco Stefandl ab (beide 20.).

Mit einem Doppelschlag durch Lamine Diop (22., 24.) zog Delmenhorst auf 2:0 davon. Beim 1:0 schien er die Emsländer mit einem Schuss zu überraschen. Der zweite Treffer war gut herausgespielt. Die Speller packten nicht energisch genug zu. „Das war eher Begleitschutz“, ärgerte sich Schütte.

Bis dahin war von den Schwarz-Weißen wenig zu sehen. Sie fanden einfach nicht ins Spiel. Eine Chance von Tom Winnemöller – mehr nicht, weil auch in der Offensive nicht viel gelang. Das änderte sich erst nach einer halben Stunde. Der Gastgeber kam besser in die gegnerische Hälfte, brachte einige hohe Bälle in den Strafraum von Atlas-Torwart Damian Schobert. Pech, dass der Volleyschuss von Jan-Luca Ahillen (36.) knapp vor der Torlinie abgewehrt wurde.

Nach der Pause erhöhte der Gastgeber  den Druck auf den Tabellenzweiten weiter. Ahillen verfehlte das Atlas-Gehäuse mit einem Schuss aus 18 Metern (49.). Doch nur eine Minute später der Anschlusstreffer durch Tom Winnemöller. Bereits das zehnte Punktspieltor des Mittelstürmers, das Hoffnung aufkeimen ließ. Neun Minuten später hätte er nach einer feinen Kombination nachlegen können.

Spelle kämpfte, doch Delmenhorst blieb bei Kontern gefährlich. SCSV-Torwart Mattis Niemann konnte sich gleich dreimal gegen den Doppel-Torschützen Diop (53., 64.) und Tom Berling (90.+4) auszeichnen. Mit vielen langen Bällen drängten die Schwarz-Weißen auf den Ausgleich. Aber der gelang nicht mehr.

Jetzt folgen zwei Auswärtsspiele

Für den SCSV stehen jetzt zwei Auswärtsspiele unter Flutlicht auf dem Programm: Am nächsten Freitag (13.3.) tritt die Mannschaft von Trainer Henry Hupe um 19.30 Uhr beim TuS Bersenbrück an. Am darauffolgenden Mittwoch (18.3.) findet um 19.30 Uhr das Emslandderby beim SV Holthausen Biene statt.

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