Kampfmittelverdacht an der Neuenkirchener Straße – Sirenenalarm am Donnerstag steht damit nicht in Zusammenhang

 

Rheine. Stadt Rheine informiert über Sondierungsarbeiten und möglichen Evakuierungsbedarf – Sirenen um 11 Uhrgehören ausschließlich zum landesweiten Warntag.

Im Zuge geplanter Bauarbeiten sind bei Sondierungsarbeiten im Bereich „Im Winkel / Neuenkirchener Straße“ zwei Auffälligkeiten im Boden festgestellt worden. Am kommenden Donnerstag, 10. September 2026, werden die beiden Verdachtspunkte freigelegt und durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) überprüft. Da am selben Tag um 11 Uhr im Rahmen des landesweiten Warntages auch in Rheine die Sirenen ausgelöst werden, weist die Stadt Rheine ausdrücklich darauf hin: Der Sirenenalarm um 11 Uhrsteht in keinerlei Zusammenhang mit dem Kampfmittelverdacht. 

Zum Kampfmittelverdacht: Die Entscheidung über eine mögliche Evakuierung erfolgt erst nach der Freilegung.Spezialisten einer Fachfirma werden im Auftrag der Bezirksregierung am Donnerstagmorgen mit den gezielten Aufgrabungen im Bereich „Im Winkel / Neuenkirchener Straße“ beginnen. Messungen im Vorfeld hatten Hinweise auf metallische Gegenstände im Erdreich ergeben. Um die Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten, sollen beide potenziellen Fundstellen am selben Tag geöffnet werden.

Erst wenn die Objekte vollständig freigelegt sind, kann der Kampfmittelbeseitigungsdienst beurteilen, worum es sich handelt. Sollte sich der Verdacht bestätigen und tatsächlich ein Weltkriegsblindgänger oder ein anderes gefährliches Kampfmittel gefunden werden, kann eine kurzfristige Evakuierung der umliegenden Bereiche erforderlich werden. Ob und in welchem Umfang evakuiert werden muss, wird daher erst am Donnerstag nach Untersuchung und Bewertung des Verdachtsfundes entschieden. Als Information ist der betroffene Evakuierungsradius auf der beigefügten Zeichnung erkennbar. 

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Sollte eine Evakuierung notwendig werden, informiert die Stadt Rheine die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner unverzüglich. Informationen werden insbesondere über die Homepage der Stadt Rheine und Radio RST verbreitet. Zusätzlich werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rheine die betroffenen Straßen ablaufen und die dort lebenden Menschen unmittelbar über die erforderliche Evakuierung informieren.

Anwohnerinnen und Anwohner werden deshalb gebeten, am Donnerstag auf aktuelle Mitteilungen der Stadt Rheine und von Radio RST zu achten. Für mögliche Rückfragen ist am kommenden Donnerstag in der Zeit von 08:30 bis 12:00 eine Telefonhotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 05971 939 380 stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rheine für Rückfragen zur Verfügung.

Vollkommen unabhängig von den Untersuchungen des Kampfmittelverdachts findet am Donnerstag, 10. September 2026, um 11 Uhr der landesweite Warntag statt. Dabei werden auch im gesamten Stadtgebiet Rheine die Sirenen ausgelöst.

Dieser Sirenenalarm ist ausschließlich ein Test der Warnsysteme und hat nichts mit den Arbeiten im Bereich „Im Winkel / Neuenkirchener Straße“ zu tun. Beim Warntag ist zunächst ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton zu hören. Kurze Zeit später erfolgt die Entwarnung durch einen einminütigen Dauerton.

Wichtig: Wenn am Donnerstag um 11 Uhr die Sirenen heulen, besteht aufgrund des Kampfmittelverdachts kein Anlass, das eigene Zuhause zu verlassen oder eine Evakuierung einzuleiten.

Sollte aufgrund der Untersuchungen tatsächlich eine Evakuierung erforderlich werden, wird diese gesondert und ausdrücklich durch die Stadt Rheine bekannt gegeben. Maßgeblich sind dann die entsprechenden Sondermeldungen der Stadt sowie die unmittelbaren Informationen an die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner. Die Stadt Rheine wird über die Ergebnisse der Untersuchungen und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen aktuell informieren.

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