Artikel vom 18. August 2025
Spelle- Der Verein Frauen helfen Frauen Emsland e.V. war in diesem Jahr Gastgeber eines mehrtägigen Treffens mit seinem Partnerverein aus Polen sowie zwei Partnervereinen aus Litauen. Die freundschaftlichen Kontakte bestehen seit vielen Jahren und werden durch regelmäßige Begegnungen gepflegt.

Seit über 20 Jahren besteht die Verbindung zur litauischen Gruppe Vilties Tiltas aus Kaišiadorys sowie zum polnischen Verein Łańcuch Wzajemości (Kette der Gegenseitigkeit) aus Krekole im Kreis Lidzbark Warmiński, dem Partnerkreis des Landkreises Emsland. Vor zehn Jahren kam auf Vermittlung von Ingrida Narbutiene, Vorstandsmitglied von FhF, eine weitere Gruppe aus Jakai bei Klaipėda hinzu. Für Narbutiene, die selbst aus Klaipėda stammt, zählen diese Begegnungen zu den Höhepunkten des Jahres.
Nach der Ankunft der Gäste in der Jugendherberge Lingen begann das Treffen mit einem gemeinsamen Abendessen. Bei Wein, Wodka, Bier und Knabbereien wurden Projekte besprochen, Geschenke ausgetauscht und das Programm vorgestellt. Dank der Unterstützung von Zbigniew Leszczynski, Partnerschaftsbeauftragter des Landkreises Emsland, war auch die Übersetzung ins Polnische gesichert.
Am folgenden Tag stand zunächst ein Besuch des Speicherbeckens in Geeste auf dem Programm. Anschließend fand in der Bonifatiuskirche Lingen ein dreisprachiger Gottesdienst mit dem Bischof von Telšiai, Dr. Algirdas Jurevičius, statt. Er begleitet die litauische Gruppe seit vielen Jahren. Danach führte Dekanatsreferent Holger Berentzen die Gäste über den „Weg der Tugenden“ durch die Lingener Innenstadt. Am Abend begrüßten MdL Christian Fühner und Lingens Erster Bürgermeister Stefan Heskamp die Gäste auf dem VFB-Sportgelände. Nach einem Boule-Spiel schmeckte allen die frisch gebackene Pizza besonders gut.
Der Freitag führte die Gruppe nach Spelle. Im Krone-Museum erhielten die Gäste einen spannenden Einblick in die Entwicklung des Unternehmens KRONE – von der Dorfschmiede zum internationalen Hersteller von Landtechnik und Nutzfahrzeugen. Zum Mittagessen in der Gaststätte Spieker-Wübbel stießen Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils und Ortsbürgermeister Stefan Heeke hinzu. Am Nachmittag folgten ein Spaziergang durch den Burgpark in Venhaus, der Besuch der Hemelter Mühle mit Führung und Vortrag sowie Kaffee und Kuchen im Backhaus Evers. Den Abend verbrachte die Gruppe bei Familie Metzkowitz in gemütlicher Runde mit Musik, Tanz und Grillen.
Am Samstag stand die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Geschichte im Mittelpunkt. Im Museum Inselmühle in Haren berichtete der Historiker Dr. Ritter eindrucksvoll über die Zeit, als Haren 1945 unter dem Namen „Maczkow“ zu einer polnischen Stadt wurde. Beim anschließenden Besuch des Gedenkpavillons Oberlangen erfuhren die Gäste mehr über das Schicksal der dort inhaftierten Frauen des Warschauer Aufstandes. Diese Orte knüpften an die Begegnung im Vorjahr in Polen an, bei der an den Beginn des Aufstandes vor 80 Jahren erinnert wurde. Zum Programm gehörte außerdem ein Empfang durch Samtgemeindebürgermeister Helmut Wilkens in Lathen – inklusive selbst gebackener Torten. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch auf dem Ferien- und Freizeithof Meutstege mit Bauerngolf, gemütlichem Beisammensein und Abendessen.
Nach dem Frühstück am Sonntag hieß es Abschied nehmen – mit vielen schönen Erinnerungen, neu vertieften Freundschaften und der Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.
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