Jan-Hubert Elpermann hat den SC Spelle-Venhaus mitgeprägt und der Oberliga-Mannschaft in fast neun Jahren einen Stempel aufgedrückt. Am Saisonende nimmt er seinen Abschied bei den Schwarz-Weißen. „Der Körper steht im Vordergrund“, erklärt der 32-jährige Abwehrrecke. Seine Entscheidung sei langsam gereift.

„Ich habe in den vergangenen zwei Jahren schon einige Wehwehchen gehabt“, erklärt der dynamische Fußballer. Auch in der aktuellen Saison musste er einige Spiele verletzt zuschauen und hat sich gerade wieder zurückgemeldet. „Wir haben schon im Dezember gesprochen“, sagt der Sportliche Leiter Markus Schütte. Jetzt habe Elpermann entschieden, dass er auf seinen Körper hören und nicht weitermachen werde. „Eine Entscheidung der Vernunft, aber wir verlieren einen super Typen, der die letzten Jahre im Verein mitgeprägt hat.“
Elpermann hat in der Jugend für Germania Twist, FC Emmen und den SV Meppen gespielt. Über Twist, den SV Holthausen Biene und Preußen Münster II kam er 2016 erstmals nach Spelle. Zwei Jahre später wechselte er für eine Saison nach Twist zurück und schloss sich danach wieder dem SCSV an. Er hat über 200 Partien für die Schwarz-Weißen absolviert und sich zum Führungsspieler und Leistungsträger entwickelt. „Eine Zahl, auf die ich stolz sein kann“, weiß Elpermann, dass nur wenige Fußballer in höheren Ligen so viele Partien für nur einen Verein vorweisen können.
Der Lehrer für Sport und Geschichte hat bei den Schwarz-Weißen einige Highlights gehabt. Den Aufstieg in die Regionalliga 2023, in dessen Folge er mit dem SCSV zweimal gegen seinen Ex-Verein SV Meppen antreten konnte. Vor ausverkauftem Haus in Spelle und vor großer Kulisse in Meppen. „Da hat sich ein Traum erfüllt, in dem Stadion noch ein Pflichtspiel zu machen, in dem ich in der Jugend aufgelaufen bin.“ Elpermann denkt auch an den Weg ins niedersächsische Pokalfinale 2023, bei dem er ausgerechnet beim Finale in Bersenbrück verletzt fehlte. Und überhaupt: „Zu sehen, was man in den letzten Jahren sportlich aufgebaut hat mit dem Verein.“ Aber genau so wichtig wie die sportlichen Erfolge sind für den Fußballer die Menschen, die er in Spelle kennenlernen durfte – auf und neben dem Platz. „Ich habe hier Freunde fürs Leben gefunden.“
Sein Leben ohne den Fußball in Spelle kann sich der Pädagoge noch gar nicht vorstellen. „Das ist noch nicht so greifbar. Wir sind ja noch voll in der Saison. Aber das wird kommen.“ Zumindest seine höherklassige Karriere wird Elpermann beenden. Er hat schon Pläne. Aber noch stehen elf Pflichtspiele in Spelle auf seinem Programm.
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