Waldbrand in Lünne Feuerwehr kämpft bei über 30 Grad gegen das Feuer

ESMEDIA SPELLE (10)

Am Mittwochnachmittag um 14:35 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Lünne zu einem Waldbrand in Lünne an der Blankemate gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus das es mit der Wasser Versorgung nicht so einfach ist und so wurden mehrere Wehren aus dem Umkreis nach alarmiert . Der Einsatz verlangte den Einsatzkräften viel ab, bei über 30 Grad ……aber dazu mehr im Video.

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Neues Feuerwehrgerätehaus in Lünne jetzt in Betrieb

Lünne – Mit einem offiziellen Festakt ist das neue Feuerwehrgerätehaus in Lünne eingeweiht worden. In dem Gebäude sind die Freiwillige Feuerwehr und die Rettungswache des DRK Emsland untergebracht.

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Sehen im neuen Feuerwehrgerätehaus einen Gewinn: (v.l.) Frank Knöpker, Andreas Wentker, Marc-André Burgdorf, Bernhard Hummeldorf, Bernhard Deeters, Werner Rickling, Magdalena Wilmes, Karl-Heinz Vehring, Rettungsdienstleiter Christof Witschen und Alois Wilmes.

Der Neubau wurde am bisherigen Standort mit zentraler Anbindung an die B 70 errichtet. „Mit den Arbeiten zum Neubau wurde vor gut einem Jahr begonnen. Der Zeit- und Kostenrahmen konnte eingehalten werden“, unterstrich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf vor rd. 170 geladenen Gästen und dankte dem Landkreis Emsland für die starke Unterstützung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 550.000 Euro, die der Landkreis Emsland mit ca. 72.000 Euro gefördert hat. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr haben rd. 700 Stunden ehrenamtliche Eigenleistung in die Maßnahme eingebracht. Marc-André Burgdorf, zuständiger Dezernent des Landkreises, bezeichnete das neue Gebäude als einen Gewinn für die Sicherheit der Menschen und begrüßte die Unterbringung der Feuerwehr und der neuen Rettungswache unter einem Dach. Besonderer Dank galt Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, die sich in ihrer Funktion als Kreistagsabgeordnete für die Stationierung des Rettungswagens in Lünne stark gemacht hat. Ab dem 16. Juli 2015 ist diese im 24-Stunden-Dienst besetzt. Bernhard Deeters, Geschäftsführer des beauftragten Bauunternehmens Deeters Stahlbau, übergab den symbolischen Schlüssel an Hummeldorf, der ihn an Gemeindebrandmeister Alois Wilmes übergab. Wilmes reichte den Schlüssel an Ortsbrandmeister Werner Rickling weiter. „Mit dem neuen Gebäude finden wir optimale Bedingungen vor“, dankte Rickling und führte aus, dass ein eigens gegründeter „Arbeitskreis Neubau Feuerwehrgerätehaus“ die Planungen begleitet hat. Das Platzangebot habe sich im Vergleich zum alten Gebäude verdreifacht. Auf rd. 500 Quadratmeter Grundfläche stehen zwei Einstellboxen, Sanitärräume, Umkleide, Ortsbrandmeisterbüro auch ein Schulungs- und Seminarraum zur Verfügung. Die Rettungswache verfügt auf rd. 150 Quadratmetern über eine Einstellbox sowie Sanitär- und Sozialräume. Karl-Heinz Vehring, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Emsland, Regierungsbrandmeister Frank Knöpker, Andreas Wentker, Brandabschnittsleiter Süd und Magdalena Wilmes sprachen der Feuerwehr ihre Glückwünsche aus. Die Pastöre Daniel Brinker und Joachim Korporal spendeten den kirchlichen Segen. Für die musikalische Gestaltung war der Musikverein Beesten/Lünne e.V. unter der Leitung von Tobias Bembom verantwortlich.

Borussia Mönchengladbach in Lünne

Lünne – Die Traditionself des Fußballbundesligisten Borussia Mönchengladbach, die „Weisweiler-Elf“, gastiert am Samstag, 11. Juli 2015, zu einem Freundschaftsspiel gegen eine Altherren/Altliga-Samtgemeinde-Auswahl auf dem Sportplatz „Aa-Schleife“ in Lünne.

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Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Hubert Schliemer, Vorstandsmitglied Fanclub, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, BW Lünne-Vorsitzender Michael Oldenburg und Daniel Schulte, Vorsitzender Fanclub, freuen sich auf das Gastspiel der „Weisweiler-Elf“ in Lünne

Die Ex-Profis folgen damit einer Einladung des Borussen-Fanclubs „Lünner Bökelberg“, der mit seinen inzwischen 66 Mitgliedern im Alter zwischen 1 und 70 Jahren anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums die Veranstaltung mit Untersützung des SV Blau-Weiß Lünne organisiert. Anstoß der 2 x 40-minütigen Partie ist um 16.00 Uhr. Durch die Unterstützung zahlreicher Unternehmen und Sponsoren – wofür sich Fanclub und Sportverein ausdrücklich bedanken – ist der Eintritt zu diesem sportlichen Highlight frei. Freiwillige Eintrittsspenden werden vor Ort gerne entgegen genommen. Ein potenzieller Überschuss dieser Veranstaltung wird gemeinnützigen Einrichtungen gespendet. Nach dem Spiel besteht sicherlich noch die Möglichkeit für die Zuschauer, mit den Ex-Profis ins Gespräch zu kommen oder das ein oder andere Autogramm zu ergattern. Der Tag soll dann mit einem gemütlichen Miteinander in geselliger Runde bei entsprechender Verpflegung ausklingen. „Für das leibliche Wohl ist in Form von Kaffee und Kuchen, Gegrilltem, Pommes und Getränken den ganzen Tag bis in den Abend hinein ausreichend gesorgt“, versprechen die Organisatoren.

Bereits um 14.00 Uhr beginnt das Vorspiel in Form eines kleinen F-Jugendturniers. Hier spielen die jungen Kicker aus Bramsche, Messingen, Spelle und das Gastgeberteam aus Lünne um den Turniersieg.

Heimatverein Lünne sichert historische Antoniusgrotte

Lünne – Auf Initiative des Heimatvereins Lünne wurde eine alte Antoniusgrotte saniert. So wurde dank dieses regen Engagements ein wertvolles kulturhistorisches Erbe erhalten.

Zur Erinnerung an den im Ersten Weltkrieg in Flandern gestorbenen Gerhard Diederichs errichtete dessen Familie im Jahr 1920 an der Straße „Auf der Brinkwehr“ in Lünne eine Antoniusgrotte. Nach dem Wegzug der Familie ist durch Leerstand und Besitzerwechsel ein erheblicher Instandsetzungsrückstand entstanden, besonders die Antonius-Figur war dringend restaurierungsbedürftig. Um die Kluse als Zeugnis der Vergangenheit dauerhaft zu sichern, hat sich der Heimatverein Lünne für die Sanierung stark gemacht. Dank erheblicher Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und finanzieller Unterstützung des Landkreises Emsland sowie der Gemeinde Lünne konnte die Restaurierung mit Gesamtkosten von 6.200 Euro umgesetzt werden. „Kunsthistoriker sagen, dass diese Antoniusgrotte für das Emsland einmalig sei“, erklärte Maria Bunge, Heimatvereinsvorsitzende, die Bedeutung und zeigte sich besonders erfreut darüber, dass ein Großneffe von Gerhard Diedrichs, Diakon Heinrich Diedrichs aus Papenburg, nun die Segnung der instandgesetzten Grotte vorgenommen hat. Ihr besonderer Dank galt dabei allen Förderern des Projektes sowie der Familie Brinkers als heutige Eigentümer des Grundstücks, für die Unterstützung. Neben der Restaurierung der Antonius-Figur wurde das Grottenmauerwerk gereinigt und neu verfugt sowie durch vorhandene Steine ergänzt. Ebenso wurde die Inschrift auf der Platte unter der Nische aufgearbeitet. Die Erneuerung der Einzäunung und die Neuanpflanzung der Beete lassen ein idyllisches Kleinod entstehen. „Nach ihrer Wiederherstellung ist die Grotte eine Bereicherung für Lünne mit religions- und kulturhistorischer Bedeutung und ein würdiges Zeugnis der Erinnerungskultur zum Ersten Weltkrieg“, würdigte Landrat Reinhard Winter die Verdienste des Heimatvereins, der ein Stück Heimatgeschichte vor dem Verfall bewahrt habe. Ebenso begrüßte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den Abschluss des Projektes: „Hinter alten Bauwerken stehen immer Geschichten. In alten Bauwerken ist etwas von der Lebens- und Denkweise unserer Vorfahren zu entdecken. In Ihnen haben sich deren Sorgen, Freuden und Leid niedergeschlagen – und auch ihr Glaube. Daher ist es wichtig, unsere Klusen und Grotten in Ehren zu halten.“ Nach Ansicht von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf ist die Pflege der regionalen Geschichte ein wichtiges Anliegen, um die eigene Identität und Herkunft zu kennen. „Ich danke allen, die sich finanziell, ideell und in sonstiger Weise für den Erhalt eingesetzt haben“, so der Samtgemeindebürgermeister. „Diese Feier an der Grotte soll uns auch einen Anlass bieten, gemeinsam für 70 Jahre Frieden in unserem Land zu danken“, hob Bunge abschließend den aktuellen Bezug der Einsegnung hervor.

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BU: Den Abschluss der Sanierung der Antoniusgrotte in Lünne feiern im Beisein vieler Gäste: (v.l.) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Diakon Heinrich Diedrichs, Heimatvereinsvorsitzende Maria Bunge, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Landrat Reinhard Winter

Pfadfinder finden seit 50 Jahren in Lünne ein Zuhause

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Lünne – Seit 50 Jahren betreibt die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Diözesanverband Osnabrück in Lünne das DPSG-Diözesanzentrum. Dieses Jubiläum wurde im Rahmen eines dreitägigen Zeltlagers mit rd. 150 Teilnehmern und einem beeindruckenden Festakt, zu dem Detlef Unger, Vorsitzender des Fördervereins der DPSG, zahlreiche Vertreter aus Kirche und Gesellschaft begrüßen konnte, gefeiert.

Hierbei wurde besonders die enge Verbundenheit der Bildungsstätte in der Region deutlich. Als Vertreter der Gründergeneration legte Dr. Diether Stonjek eindrucksvoll die Entstehungsgeschichte der damaligen Landeskurstätte Lünne dar. Nachdem im Jahr 1960 ein Förderverein der DPSG gegründet wurde, wurde schon 1964 die Idee entwickelt, ein eigenes Schulungszentrum zu errichten. Im Jahr 1965 ist der Pachtvertrag für das naturbelassene Gelände unterzeichnet worden. „Mit Lünne verbinde ich Erinnerungen an schöne Zeiten“, fasste Stonjek zusammen. Auch Erich Goer, Ehrenvorsitzender des DPSG, verband lebendige Erinnerungen mit dem Diözesanzentrum. Um die Arbeit auf dem Zeltplatz ganzjährig betreiben zu können, sei 1970 die Idee entwickelt worden, das Haus mit Betten auszustatten und 1977 seien Gruppenräumen eingerichtet worden, sodass eine Bildungsstätte entstanden ist. Heute wird die Einrichtung für Zeltlager, Schulungen, Klausur- und Besinnungstagen von Pfadfindern aber auch anderen Gruppen genutzt. Unter diesem Eindruck äußerte sich Goer „Manche Häuser und Orte sind von besonderer Bedeutung. Lünne ist ein solcher besonderer Ort.“ Generalvikar Theo Paul feierte nach dem offiziellen Festakt mit den Gästen einen Gottesdienst und überbrachte die Gratulation von Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Paul berichtete von persönlichen Erlebnissen, die er in der Jugendzeit auf dem Zeltplatz gemacht hat und stellte fest: „Ich kann gar nicht ohne Lünne.“ „Das Ziel solcher Häuser ist es, jungen Menschen eine Heimat zu geben. Hier wird deutlich, wie wichtig junge Menschen in Kirche sind“, würdigte Daniel Brinker die ehrenamtliche Arbeit der Pfadfinder und überbrachte als Pastor der Kath. Kirchengemeinde Lünne und als BDKJ-Diözesanpräses Dank und Glückwünsche zum Jubiläum. „Die Arbeit der DPSG vermittelt Werte wie Verantwortung zu übernehmen und lebt den inklusiven Anspruch, indem sie Menschen mit Behinderungen und Menschen, die aus anderen Kulturen zu uns gekommen sind, mit einbezieht“, lobte Landrat Reinhard Winter die Arbeit der Pfadfinder und unterstrich die hohe Bedeutung des Diözesanzentrums für das Ehrenamt. In die gleiche Kerbe schlug auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf: „Das Haus ist mit viel Aktivität verbunden. Es ist erstaunlich, mit wie viel Herzblut hier in den letzten 50 Jahren dieses Zentrum aufgebaut worden ist.“ Bürgermeisterin Magdalena Wilmes erklärte: „Ich bin froh, dass sich die Pfadfinder hier in Lünne niedergelassen haben“, und bezeichnete das Diözesanzentrum als ein unersetzbarer Leuchtturm, der den Bekanntheitsgrad der Gemeinde innerhalb der Diözese Osnabrück, aber auch weit über das Bistum hinaus steigern würde. Diözesanvorsitzender Jens Fürstenberg hob hervor, dass dank der optimalen Rahmenbedingungen in den letzten fünf Jahrzehnten viel bewegt werden konnte. „Das Haus hat Potenzial für weitere 50 Jahre“, brachte Fürstenberg seine Hoffnung für eine erfolgreiche Zukunft zum Ausdruck. Die DPSG ist in der Region Osnabrück und in der Region Ems-Vechte mit ca. 1.200 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband.

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Feiern mit zahlreichen Gästen das 50-jährige Bestehen des DPSG-Diözesanzentrums: (v.l.) Diözesanvorsitzender Jens Fürstenberg, Lünnes Sozialausschussvorsitzende Maria Bunge, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Fördervereinsvorsitzender Detlef Unger, Generalvikar Theo Paul, Landrat Reinhard Winter, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Diözesankurat André Neuber

Landgasthaus Hermes mit neuem Angebot Lünne – Anfang Mai haben die neuen

Lünne – Anfang Mai haben die neuen Inhaber Olga und Dimitri Greif die Türen des Landgasthauses Hermes an der Lingener Straße 14 in Lünne wieder geöffnet. Ein vielfältiges Angebot erwartet die Gäste.

Viel Arbeit und Zeit hat das Ehepaar investiert, um bei den Gästen am Tag der offenen Tür einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Neben den bisherigen Leistungen, wie der Saalvermietung und Hotelzimmern stehen auch wieder Kegelbahnen auf Anfrage zur Verfügung. Ein besonderes Highlight bietet das reichhaltige Frühstückbuffet an jedem letzten Sonntag im Monat. Weitere Informationen und Preise sind der Homepage www.landgasthaus-hermes.de zu entnehmen. „Wir hoffen, dass wir mit unseren verschiedenen Arrangements punkten können“ waren sich Olga und Dimitri Greif einig und freuen sich schon jetzt auf zahlreiche Gäste. Neben dem Landgasthaus betreibt das Unternehmerpaar den „Greif’s Partyservice“ in Hasbergen, welcher das Angebot ergänzt. „Wir gratulieren zur Neueröffnung und wünschen für die Zukunft alles Gute“, überbrachten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes die Glückwünsche von Rat und Verwaltung.

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Olga und Dimitri Greif (Mitte) stellten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) das neue Angebot vor.

 

Neueinweihung der Antoniusgrotte „Auf der Brinkwehr“ Lünne

 

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Neueinweihung der Antoniusgrotte „Auf der Brinkwehr“ am Samstag, 02.05.2015,  Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten lud der Heimatverein Lünne  die Familie Brinkers  und die Bevölkerung zu einer Segnungsfeier an der Grotte ein. Im Anschluss waren alle Teilnehmer zur Kaffeetafel ins Schützenhaus eingeladen.

Zur Geschichte: Die Antoniusgrotte wurde in den 20er Jahren von der Familie Diedrichs für ihren im ersten Weltkrieg in Flandern gefallenen Sohn Gerhard errichtet. Die Familie Diedrichs ist später nach Messingen verzogen. Wie der Zufall es nun wollte, wird die Segnung der Grotte vom Diakon Diedrichs aus Papenburg (einem Großneffe von Gerhard) vorgenommen. Da wir derzeit 70 Jahre Kriegsende des zweiten Weltkrieges begehen (wie in allen Medien präsent) bot die Feier an der Grotte einen Anlass  gemeinsam für 70 Jahre Frieden in unserem Land zu danken.

Matthias Roling beim Dankeschön-Wochenende für DFB-Ehrenamtspreisträger Podiumsdiskussion mit Mirko Slomka in Barsinghausen

Lünne/Barsinghausen. „Ehrenamt, das bedeutet gelebte Solidarität und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die Mitmenschen.“ Mit diesen Worten ehrte NFV-Präsident Karl Rothmund beim Dankeschön-Wochenende des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) die DFB-Ehrenamtspreisträger 2014 aus den 43 Kreisen des NFV. NFV-Ehrenamtsbeauftragter Hermann Wilkens (Papenburg) nannte die Vereinsvertreter im Sporthotel Fuchsbachtal „Ehrenamtsleuchttürme“ und „Kitt unserer Gesellschaft“.

Sie haben Ehre, sie haben Fleiß, sie haben Einsatzwillen, sie haben Begeisterungsfähigkeit, sie lieben das Spiel, sie haben ein Amt. Und sie sind viele. Zum Glück, denn ohne sie würde im deutschen Fußball nichts funktionieren. Mehr als eine Million Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich für den Fußball, mehr als 600.000 davon regelmäßig in einem Fußballverein. Bereits 1997 hat der DFB seine Ehrenamtsaktion zur Stärkung freiwilliger Vereinsarbeit ins Leben gerufen. Bundesweit werden seitdem jährlich rund 400 Männer und Frauen mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet, die mit großem Engagement freiwilligen Dienst in ihren Vereinen leisten. In Niedersachsen waren es 42 verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen der DFB mit der Verleihung des Ehrenamtspreises 2014 für geleistete Arbeit ein besonderes Dankeschön aussprach. Dem Dank des DFB an alle 42 niedersächsischen DFB-Ehrenamtspreisträger/innen schloss sich auch der NFV nachträglich an. Mit der Ausrichtung eines Erlebniswochenendes im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen würdigte der NFV den herausragenden Einsatz der niedersächsischen DFB-Ehrenamtsträger/innen, die mit ihren Lebenspartnern/innen nach Barsinghausen eingeladen worden waren. Die Ehrenamtskommission des NFV unter Leitung von Hermann Wilkens hatte für die Dankeschön-Veranstaltung einige Highlights vorbereitet. Neben der Ehrung durch NFV-Präsident Karl Rothmund gab es den Besuch des Georg-von-Cölln-Hauses in Hannover. Im Ausweichquartier des derzeit renovierten Landtagsgebäudes wurden die Ehrenamtspreisträger durch den Landtagsvizepräsidenten Karl-Heinz Klare empfangen. Dann stand Bundesliga-Fußball auf dem Programm. Nach einer Führung durch die HDI-Arena und einem Imbiss sahen die Ehrenamtlichen im Stadion live die Partie zwischen Hannover 96 und Borussia Dortmund. Geboten wurden den Ehrenamtlichen die Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch sowie eine Talkrunde zum ehrenamtlichen Engagement. Am Sonntag rundeten Informationsblöcke der Kommission über ihre Verbandsarbeit den Ehrungs- und Infoteil ab. Im Anschluss gab es eine Podiumsdiskussion mit Mirko Slomka, dem ehemaligen Trainer von Schalke 04, Hannover 96 und dem Hamburger SV.

Die niedersächsischen Ehrenamtsträger 2014 aus dem Bezirk Weser Ems:

Matthias Roling (SV Blau-Weiß Lünne, Kreis Emsland), Hartmut Böhmann (FC Rastede, Kreis Ammerland), Hinrich Bruns (FT Groß-Midlum, Kreis Aurich), Hendrik Trüün (SV Grenzland Laarwald, Kreis Bentheim), Johannes Preuth (SV Thüle, Kreis Cloppenburg), Wolfgang Münch (SV Amisia Stern Wolthusen, Kreis Emden), Lukasz Bobrek (FC RW Sande Cäciliengroden, Kreis Friesland), Wilhelm Haseborg (VfL Jheringsfehn, Kreis Leer), Werner Bruns (VfL Stenum, Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst), Frank Eggert (BW Bümmerstede, Kreis Oldenburg-Stadt), Michael Wernemann (SV Bad Rothenfelde, Kreis Osnabrück-Land), Klaus Jordan (TuS Haste, Kreis Osnabrück-Stadt), Sebastian Trumme (SV Handorf Langenberg, Kreis Vechta), Karl-Heinz Kropp (SpVgg Berne, Kreis Wesermarsch), Reiner Beyer (SC BG Wilhelmshaven, Kreis Wilhelmshaven), Mareike Baumann (SF Bensersil, Kreis Wittmund).

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NFV-Präsident Karl Rothmund, NFV-Vize-Präsident Egon Trepke und Hermann Wilkens, Landesehrenamtsbeauftragter NFV (v.l.), dankten Matthias Roling, Ehrenamtssieger Kreis Emsland (2.v.l.).

Generationenbetrieb Rathsmann investiert

Lünne – Pünktlich zum Frühlingsanfang strahlen auch die Räumlichkeiten der Fleischerei Rathsmann an der Vorbrückenstraße 1 in Lünne in neuem Glanz. Nach einigen Sanierungsmaßnahmen hat der Familienbetrieb Ende März wieder die Türen geöffnet.

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Verschiedene Fleisch- und Wurstwaren werden seit fünf Generationen in der Fleischerei Rathsmann hergestellt und in den Fachgeschäften in Lünne und Spelle vermarktet. Das Unternehmen hat sich in der Umgebung einen Ruf gemacht und punktet mit verschiedenen Angeboten. „Durch die Sanierung wollen wir mit der Zeit gehen und den Kunden ein einladendes Ambiente bieten“, erklärten Georg Rathsmann jun. und sein Sohn Thomas, die gemeinsam seit Januar 2014 das Familienunternehmen leiten. „Wir freuen uns, wenn die Betriebe in der Samtgemeinde Spelle investieren und so Zukunftsperspektiven zeigen“, waren sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes bei ihrem Besuch einig und gratulierten zu den gelungen Umbauarbeiten.

Bildunterschrift: Familie Rathsmann mit Georg sen., Thomas und Georg jun. (Mitte) nahm die Glückwünsche durch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) freudig entgegen.